{"id":261944,"date":"2025-07-12T07:40:16","date_gmt":"2025-07-12T07:40:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/261944\/"},"modified":"2025-07-12T07:40:16","modified_gmt":"2025-07-12T07:40:16","slug":"deutsches-muenzen-magazin-125-jahre-wuppertaler-schwebebahn","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/261944\/","title":{"rendered":"Deutsches M\u00fcnzen Magazin | 125 Jahre Wuppertaler Schwebebahn"},"content":{"rendered":"<p>\t\t125 Jahre Wuppertaler Schwebebahn<\/p>\n<p><strong>Am 1. M\u00e4rz 1901 nahm die Wuppertaler Schwebebahn offiziell ihren Betrieb auf. Eine teilkolorierte 20-Euro-Silberm\u00fcnze w\u00fcrdigt Anfang 2026 das einzigartige Verkehrsmittel zum 125-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um.<\/strong><\/p>\n<p>Die Erfindung der Schwebebahn geht in die 1880er-Jahre zur\u00fcck, als in den damaligen St\u00e4dten Barmen und Elberfeld die Pl\u00e4ne nach einem weiteren Verkehrsmittel zur Personenbef\u00f6rderung laut wurden. In dieser Zeit besch\u00e4ftigte sich der K\u00f6lner Ingenieur Eugen Langen mit der Idee einer Schwebebahn. Seine gleicherma\u00dfen bahnbrechende wie zukunftsf\u00e4hige Erfindung ist auch heute noch das wichtigste und leistungsf\u00e4higste Verkehrssystem im \u00f6ffentlichen Personennahverkehr Wuppertals und bef\u00f6rdert pro Jahr \u00fcber 20 Millionen Fahrg\u00e4ste.<\/p>\n<p>Auf der 13,3 Kilometer langen Strecke schwebt die Bahn durch die Stadt und verbindet 20 Haltestellen zwischen den Stadtteilen Vohwinkel und Oberbarmen. Die Stecke verl\u00e4uft zum gr\u00f6\u00dften Teil \u00fcber die Wupper. Auch f\u00fcr Touristen aus der ganzen Welt ist die Schwebebahn eine beliebte Attraktion. Zahlreiche Mythen und Anekdoten ranken sich um das denkmalgesch\u00fctzte Transportmittel \u2013 von der Fahrt Kaiser Wilhelms II. im Jahr 1900 bis zum Sprung des Elefanten Tuffi w\u00e4hrend einer Zirkus-Werbefahrt 1950 in die Wupper, der zum Gl\u00fcck mit Schramme am Po davonkam, aber die Schwebebahn endg\u00fcltig weltweit bekannt machte.<\/p>\n<p>Der Bau der Schwebebahn begann im Sommer 1898, bereits am 5. Dezember 1898 wurde die erste Probefahrt durchgef\u00fchrt und im Oktober 1900 fand die legend\u00e4re Kaiserfahrt auf der Strecke D\u00f6ppersberg bis Vohwinkel statt. Im M\u00e4rz 1901 wurde die Strecke Kluse \u2013 Zoo f\u00fcr den \u00f6ffentlichen Fahrgastverkehr freigegeben. Es ist der offizielle Betriebsbeginn, dessen 125. Jahrestag nun gefeiert wird. Insgesamt wurden 19.200 Tonnen Eisen verbaut, die Baukosten betrugen rund 16 Millionen Goldmark.<\/p>\n<p>Die Wuppertaler Schwebebahn ist ein weltweit einzigartiges Denkmal der Industriegeschichte und ein Symbol f\u00fcr Tradition und Innovation. Noch heute ist sie ein erfolgreiches und beliebtes Verkehrsmittel, das laufend modernisiert wird \u2013 technisch wie optisch.<\/p>\n<p><strong>1. Preis: Heinz Hoyer<\/strong><\/p>\n<p>Die M\u00fcnze zum Jubil\u00e4um ist gewisserma\u00dfen ein Gemeinschaftswerk zweier ganz Gro\u00dfer der Berliner M\u00fcnzdesignerszene: Bodo Broschat schuf die Adlerseite, die Bildseite stammt von Altmeister Heinz Hoyer, dem der 1. Preis im Gestaltungswettbewerb zugesprochen wurde. Das Motiv zeigt einen Gelenktriebwagen der aktuellen Baureihe in einer raffinierten Untersicht-Perspektive zwischen m\u00e4chtigen st\u00e4hlernen Ger\u00fcstst\u00fctzen. Unten auf der M\u00fcnze ist ein kleiner Elefant zu sehen, der an die dramatische Sturzgeschichte des Zirkuselefanten Tuffi von 1950 erinnert. Das Preisgericht lobt: \u201eDer Entwurf \u00fcberzeugt in seiner festen, aber lebendigen Komposition durch seine urbane Kraft und macht das bahnbrechende schwebende Verkehrsmittel glaubhaft erfahrbar. Das Schweben des Gelenkzuges wird durch den fokussierten Einsatz der Farbe Blau verst\u00e4rkt. Das Zusammenspiel von Bahn und Bebauung verdeutlich gekonnt die herausragend stadtbildpr\u00e4gende, identit\u00e4tsstiftende Funktion f\u00fcr Wuppertal.\u201c Die \u201eendlose\u201c Randschrift lautet: \u201eVOHWINKEL BIS OBERBARMEN BIS\u201c.<\/p>\n<p><strong>2. Preis: Till Mainz<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"float: left; margin-left: 5px; margin-right: 5px;\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/2preis-schwebebahn.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"172\"\/>Der 2. Preis im M\u00fcnzwettbewerb ging an Till Mainz, ebenfalls aus Berlin. Auf seinem Gipsmodellschl\u00e4ngelt sich als S-Kurve die Oberschiene der Schwebebahn an einer H\u00e4userfront vorbei. Im Vordergrund h\u00e4ngt \u2013 blau hervorgehoben \u2013 ein Wagen der neuesten Generation \u00fcber den angedeuteten Wellen der Wupper. Oben etwas im Hintergrund unter der Umschrift \u201e125 Jahre Wuppertaler Schwebebahn\u201c sieht man den historischen Kaiserwagen von 1900 und eine weitere \u00e4ltere Wagengeneration. Die Jury betont in ihrer Beurteilung: \u201eBeeindruckend ist die dynamische Pr\u00e4senz, mit der die Schwebebahn als Teil des Wuppertaler Stadtlebens erfahrbar wird. Die m\u00e4chtigen St\u00fctzen der Schwebebahn sind lediglich skizziert. Dank der k\u00fchnen Komposition w\u00fcrdigt die M\u00fcnze die Wuppertaler Schwebebahn als Zeugnis technischer Meisterleistung und als ikonisches Merkmal der Stadt.\u201c<\/p>\n<p><strong>3. Preis: Viktor Huster<\/strong><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" style=\"margin-left: 5px; margin-right: 5px; float: left;\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/3-preis-schwebebahn-.jpg\" alt=\"\" width=\"350\" height=\"174\"\/>Der drittplatzierte Entwurf von Viktor Huster aus Baden-Baden setzt die Wuppertaler Schwebebahn \u00fcber der Wupper und vor einer Stadtsilhouette ins Zentrum. Das Preisgericht dazu: \u201eDurch die erkennbar gefahrene Rechtskurve und die teilweise freischwebenden St\u00fctzen gewinnt die Arbeit an Lebendigkeit und Dynamik. Hinter der Heckscheibe sind zwei Kinder erkennbar, die aus der Bahn blicken. Die ungew\u00f6hnliche, breit geschnittene Typographie unterst\u00fctzt und verst\u00e4rkt die expressionistische Anmutung der M\u00fcnze. Die Farbe betont die Zentrierung der Bahn zus\u00e4tzlich. Der mutige Entwurf schl\u00e4gt eine Br\u00fccke \u00fcber 125 Jahre Kultur- und Industriegeschichte.\u201c<\/p>\n<p><strong>Spezifikationen: <\/strong>\u00a0125 Jahre Wuppertaler Schwebebahn, 2026, 20 Euro, Silber 925\/1000, teilkoloriert, 18 g, \u00d8 32,5 mm, Pr\u00e4gest\u00e4tte Berlin (A). \u00a0Die Auflagen wurden noch nicht bekannt gegeben.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"125 Jahre Wuppertaler Schwebebahn Am 1. M\u00e4rz 1901 nahm die Wuppertaler Schwebebahn offiziell ihren Betrieb auf. 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