{"id":262653,"date":"2025-07-12T14:06:10","date_gmt":"2025-07-12T14:06:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/262653\/"},"modified":"2025-07-12T14:06:10","modified_gmt":"2025-07-12T14:06:10","slug":"trump-kuendigt-30-prozent-zoll-fuer-importe-aus-der-eu-an","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/262653\/","title":{"rendered":"Trump k\u00fcndigt 30 Prozent Zoll f\u00fcr Importe aus der EU an"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>eilmeldung<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 12.07.2025 15:42 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>US-Pr\u00e4sident Trump will ab dem 1. August zus\u00e4tzliche Z\u00f6lle von 30 Prozent auf Waren aus der Europ\u00e4ischen Union und Mexiko erheben. Das geht aus Schreiben hervor, die Trump auf seiner Plattform Truth Social ver\u00f6ffentlichte.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Handelskonflikt mit der Europ\u00e4ischen Union hat US-Pr\u00e4sident Donald Trump Z\u00f6lle von 30 Prozent auf Waren aus der EU angek\u00fcndigt. Das Handelsdefizit der USA gegen\u00fcber der EU sei eine Bedrohung der nationalen Sicherheit, schrieb Trump in einem Brief, den er auf seiner Social-Media-Plattform Truth Social ver\u00f6ffentlichte. Die Regelung soll ab dem 1. August greifen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Wir haben jahrelang \u00fcber unsere Handelsbeziehungen mit der Europ\u00e4ischen Union diskutiert und sind zu dem Schluss gekommen, dass wir uns von diesen langfristigen, gro\u00dfen und anhaltenden Handelsdefiziten entfernen m\u00fcssen, die durch ihre tarif\u00e4ren und nichttarif\u00e4ren Ma\u00dfnahmen und Handelshemmnisse entstanden sind&#8220;, teilte Trump mit. &#8222;Unsere Beziehung war leider weit davon entfernt, auf Gegenseitigkeit zu beruhen.&#8220;<\/p>\n<p>    USA f\u00fcr Deutschland wichtigster Handelspartner<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen regierte zeitnah. Sie warnte die US-Regierung, dass 30-prozentige Z\u00f6llen auf EU-Exporte die transatlantischen Lieferketten empfindlich st\u00f6ren w\u00fcrde. Die EU habe stets eine Verhandlungsl\u00f6sung mit den USA angestrebt, erkl\u00e4rt von der Leyen. Man sei bereit, bis zum 1. August weiter an einer Einigung zu arbeiten. Sollte dies nicht gelingen, werde die EU alle notwendigen Schritte zum Schutz ihrer Interessen ergreifen, einschlie\u00dflich Gegenma\u00dfnahmen. Br\u00fcssel hat bereits Gegenz\u00f6lle auf US-Produkte im Wert von rund 21 Milliarden Euro vorbereitet, diese sind f\u00fcr die Zeit der Verhandlungen aber ausgesetzt. Eine erste Liste umfasst US-Produkte wie Jeans und Motorr\u00e4der.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie italienische Regierung zeigte sich zuversichtlich, dass im Zollstreit noch ein faires Abkommen erzielt werden kann. Es sei entscheidend, sich auf die Verhandlungen zu konzentrieren, erkl\u00e4rte das B\u00fcro von Ministerpr\u00e4sidentin Giorgia Meloni. Rom unterst\u00fctze die Bem\u00fchungen der EU-Kommission uneingeschr\u00e4nkt, die in den kommenden Tagen intensiviert w\u00fcrden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) bezeichnete Trumps Ma\u00dfnahme als Alarmsignal f\u00fcr die Industrie auf beiden Seiten des Atlantiks. &#8222;Ein Handelskonflikt zwischen zwei so eng verflochtenen Wirtschaftsr\u00e4umen wie der EU und den USA schadet der wirtschaftlichen Erholung, der Innovationskraft und letztlich auch dem Vertrauen in die internationale Zusammenarbeit&#8220;, erkl\u00e4rte Wolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrung. &#8222;Die wenigen Wochen bis zum Inkrafttreten der Z\u00f6lle am 1. August m\u00fcssen f\u00fcr Verhandlungen auf Augenh\u00f6he genutzt werden.&#8220; Die USA sind f\u00fcr Deutschland der wichtigste Handelspartner.<\/p>\n<p>    Z\u00f6lle treffen auch viele andere L\u00e4nder<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn einem weiteren Schreiben drohte Trump dem Nachbarland Mexiko mit dem gleichen Zollsatz. Darin gestand er der mexikanischen Pr\u00e4sidentin Claudia Sheinbaum zwar zu, dass das Land bei der Eind\u00e4mmung des Zustroms von Migranten ohne Papiere und dem Schmuggel von Fentanyl in die Vereinigten Staaten hilfreich gewesen sei. Mexiko unternehme aber noch zu wenig, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn den vergangenen Tagen hatte der US-Pr\u00e4sident eine Reihe von neuen Z\u00f6llen gegen bestimmte L\u00e4nder bekannt gemacht, zuletzt f\u00fcr Importe aus Kanada und Brasilien.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nMit seiner Zollpolitik will der Republikaner angebliche Handelsungleichgewichte korrigieren und erreichen, dass mehr in den USA produziert wird. Die Z\u00f6lle bringen der US-Regierung bereits Einnahmen in Milliardenh\u00f6he. Daten des US-Finanzministeriums vom Freitag zufolge \u00fcberstiegen sie im laufenden Haushaltsjahr bis Juni die Marke von 100 Milliarden Dollar.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"eilmeldung Stand: 12.07.2025 15:42 Uhr US-Pr\u00e4sident Trump will ab dem 1. 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