{"id":262699,"date":"2025-07-12T14:30:13","date_gmt":"2025-07-12T14:30:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/262699\/"},"modified":"2025-07-12T14:30:13","modified_gmt":"2025-07-12T14:30:13","slug":"wiederaufbau-der-ukraine-im-schatten-putins","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/262699\/","title":{"rendered":"Wiederaufbau der Ukraine: Im Schatten Putins"},"content":{"rendered":"<p class=\"Initial paragraph first  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-1\" pos=\"1\">Vor dem Kongress\u00adzen\u00adtrum in Rom entwickeln die Wartenden echten Galgenhumor. \u201eWenn der Wiederaufbau der Ukrai\u00adne so organisiert wird wie die Konferenz hier in Rom, dann kann das ja heiter werden\u201c, murrt einer, der in der glei\u00dfenden Julisonne Schlange steht. Der Andrang ist keine \u00dcberraschung, hatten sich doch mehr als 5.000 Personen f\u00fcr die vierte Ukrai\u00adne-Wiederaufbaukonferenz angemeldet. \u00dcberrascht scheinen dennoch die italienischen Beh\u00f6rden: F\u00fcr die vielen Leute gibt es blo\u00df drei Sicherheitsschleusen, in denen Taschen, Ruck\u00ads\u00e4cke, Personen durchleuchtet werden. Das dauert.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-3\" pos=\"2\">Geduld m\u00fcssen auch die Ukrai\u00adne\u00adr:in\u00adnen haben, f\u00fcr deren Land diese Konferenz organisiert wurde. Der russische Angriffskrieg w\u00e4hrt das vierte Jahr <a href=\"https:\/\/taz.de\/Russische-Angriffe\/!6096064\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">und tobt heftiger denn je<\/a>. Allein in der Nacht zu Donnerstag griff Russland mit 400 Drohnen und 18 Raketen Kyjiw ebenso wie zahlreiche andere ukrainische St\u00e4dte an. Nach Angaben der Vereinten Nationen ist die Zahl der get\u00f6teten Zi\u00advi\u00adlis\u00adt:in\u00adnen pro Monat im Vergleich zu Kriegsbeginn st\u00e4ndig gestiegen. Dies ist die Situation, in der sich die Ukrai\u00adne gegenw\u00e4rtig befindet.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-4\" pos=\"3\">An Wiederaufbau ist eigentlich nicht zu denken, es geht buchst\u00e4blich ums \u00dcberleben. Der ukrainische Pr\u00e4sident Wolodimir Selenskyj appellierte daher zun\u00e4chst an die Teil\u00adneh\u00adme\u00adr:in\u00adnen aus 70 Staaten <a href=\"https:\/\/taz.de\/Ukraine-Wiederaufbaukonferenz\/!6096225\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">neue milit\u00e4rische Hilfe zu organisieren.<\/a><\/p>\n<p>      Melonis unerwarteter Einsatz<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-6\" pos=\"5\">Es gelte, gemeinsam \u201edas unertr\u00e4gliche Unrecht, das seit mehr als drei Jahren dem ukrainischen Volk zugef\u00fcgt\u201c werde, zu bek\u00e4mpfen, hatte <a href=\"https:\/\/taz.de\/Aktuelle-Politik-in-Italien\/!6077379\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Italiens Ministerpr\u00e4sidentin \u00adGiorgia Meloni<\/a> zuvor in ihrer Er\u00f6ffnungsrede gefordert. Meloni hatte sich stark daf\u00fcr ins Zeug gelegt, die Ukrai\u00adne-\u00adWie\u00adder\u00adauf\u00adbau\u00adkon\u00adfe\u00adrenz in diesem Jahr nach Rom zu holen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/taz.de\/!112039\/#matomo:pk_campaign=standard_wot-only&amp;pk_source=Online&amp;pk_medium=taz.de&amp;pk_kwd=textbox-wot-texte\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/03\/wochentaz-kennzeichen-3zu2-klein-1.png\" loading=\"lazy\" height=\"363\" type=\"image\/png\"\/><\/p>\n<p><\/a><\/p>\n<p>wochentaz<\/p>\n<p class=\"bodytext first paragraph last\">Dieser Text stammt aus der <strong>wochentaz<\/strong>. Unserer Wochenzeitung von links! In der wochentaz geht es jede Woche um die Welt, wie sie ist \u2013 und wie sie sein k\u00f6nnte. Eine linke Wochenzeitung mit Stimme, Haltung und dem besonderen taz-Blick auf die Welt. Jeden Samstag neu am Kiosk und <a href=\"https:\/\/taz.de\/!112039\/#matomo:pk_campaign=standard_wot-only&amp;pk_source=Online&amp;pk_medium=taz.de&amp;pk_kwd=textbox-wot-texte\" target=\"_blank\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\">nat\u00fcrlich im Abo<\/a>.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-8\" pos=\"6\">Dass Italiens rechte Regierungschefin diesen Einsatz zeigt, ist nicht selbstverst\u00e4ndlich. Denn die Postfaschistin Melo\u00adni regiert seit Oktober 2022 mit zwei Koalitionspartnern, die traditionell gro\u00dfe Russlandn\u00e4he gezeigt hatten \u2013 mit der von Putin-Freund Silvio Berlusconi gegr\u00fcndeten Forza Italia und mit Matteo Salvinis Lega. Letztere pflegte seit Jahren innige Beziehungen zur Putin-Partei Einiges Russland.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-9\" pos=\"7\">Doch seit ihrem Regierungsantritt positionierte Meloni Italien klar an der Seite der Ukrai\u00adne, lieferte und liefert Waffen, tr\u00e4gt alle Sanktionspakete der EU mit. Auch <a href=\"https:\/\/taz.de\/Zu-Besuch-in-Washington\/!6083038\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die N\u00e4he zum US-Pr\u00e4sidenten<\/a>, die Meloni pflegt, \u00e4nderte daran nichts.<\/p>\n<p>      Werben um den Abwesenden<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-11\" pos=\"9\">Vom gr\u00f6\u00dften Unterst\u00fctzer der Ukrai\u00adne haben sich die USA jetzt zum gr\u00f6\u00dften Unsicherheitsfaktor entwickelt. Mal tadelt Trump Selenskyj, dann schimpft er wieder \u00fcber Putin. Mal wollen die USA weniger, dann doch wieder mehr Waffen liefern. Alles h\u00e4ngt vom Wohlwollen und dem Ego des US-amerikanischen Pr\u00e4sidenten ab. Gelingt es ihn wieder auf die Seite der Unterst\u00fctzer zu ziehen oder nicht? Daran entscheidet sich auch das Schicksal der Ukrai\u00adne.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-12\" pos=\"10\">Der deutsche Bundeskanzler Friedrich Merz, der ebenfalls nach Rom geflogen ist, weicht vom Manuskript seiner Rede ab, um an Donald Trump zu appellieren: \u201eBleiben Sie bei uns, bleiben Sie an der Seite der Ukrai\u00adne und der \u00adEurop\u00e4er.\u201c Dies noch einmal explizit auszusprechen, sei ihm wichtig gewesen, hei\u00dft es sp\u00e4ter. Um den Abwesenden wird auch in Rom weiter geworben.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-14\" pos=\"11\">Am Donnerstagnachmittag treffen Meloni, Selenskyj und Merz im Untergeschoss des Konferenzzentrums die amerikanische Delegation um den Sondergesandten Keith Kellogg. Zugeschaltet sind auch der franz\u00f6sische Pr\u00e4sident Emmanuel Macron und der britische Premier Keir Starmer. Es geht um zwei zus\u00e4tzliche Flugabwehrsysteme vom Typ Patriot und neue Sanktionsma\u00dfnahmen. Sp\u00e4ter in der Pressekonferenz wird Merz danach gefragt. Er sagt, man sei bereit, Patriots von den Amerikanern zu kaufen und sie der Ukrai\u00adne zur Verf\u00fcgung zu stellen. \u201eAber noch ist nichts endg\u00fcltig entschieden.\u201c<\/p>\n<p>      Erste Spuren der Kanzlerschaft<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-16\" pos=\"13\">Der Bundeskanzler wirkt angespannt, nicht nur wegen des unberechenbaren transatlantischen Partners. Die ersten rund neun Wochen seiner Kanzlerschaft, mit vielen Reisen und der Knatsch in seiner Koalition haben Spuren hinterlassen. Er liest w\u00e4hrend der Pressekonferenz vom Blatt ab \u2013 und \u00e4rgert sich dar\u00fcber, als Au\u00dfenkanzler wahrgenommen zu werden. Au\u00dfen- und Innenpolitik seien nicht voneinander zu trennen, sagt er. Wohl wahr. Zu Hause in Berlin rebellieren Teile der Unionsfraktion <a href=\"https:\/\/taz.de\/Wahl-neuer-Verfassungsrichterinnen\/!6098392\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">gegen die von der SPD vorgeschlagene neue Verfassungsrichterin<\/a>. Am Freitag wurde klar, es kommt zum Koalitionskrach. Das Signal: Die Unionsfraktion folgt dem Kanzler nicht hundertprozentig.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-17\" pos=\"14\">Eine angespannte Stimmung ist auch unter den angereisten Un\u00adter\u00adneh\u00adme\u00adr:in\u00adnen in Rom zu sp\u00fcren. Hunderte Firmen aus verschiedenen L\u00e4ndern haben auf der Tagung ihre St\u00e4nde aufgebaut. Im vergangenen Jahr habe noch richtig Aufbruchstimmung geherrscht, in diesem Jahr sei es schwieriger, sagt ein Teilnehmer aus Deutschland. \u201eDie Investoren stehen jetzt nicht gerade Schlange.\u201c<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-18\" pos=\"15\">Ein Problem sei, dass Versicherungen die Lebensversicherung k\u00fcndigten, wenn Menschen wegen ihres Jobs in die Ukrai\u00adne z\u00f6gen. Das best\u00e4tigt auch ein Bericht der ukrainischen Nationalbank, \u00fcber den Table Media berichtet. Demnach nahmen ausl\u00e4ndische Investitionen im vergangenen Jahr leicht ab und l\u00e4gen noch immer deutlich unter dem Niveau von vor 2022. 72 Prozent der Investitionen stammten au\u00dferdem von Unternehmen, die schon im Land pr\u00e4sent sind.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-19\" pos=\"16\">Wie etwa der Konzern Bayer. Er betreibt s\u00fcdwestlich von Kyjiw eine Saatgutfabrik mit 700 Mitarbeiter:innen. Man habe auch nach Beginn des Kriegs weitere 60 Millionen Euro in den Standort investiert, sagt der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer f\u00fcr die Ukrai\u00adne, Oliver Gierlichs. Investiert habe man allerdings auch in unterirdische Bunker f\u00fcr die Mitarbeiter. Von den russischen Angriffen sei man bislang weitgehend verschont geblieben. \u201eNur einmal sind Tr\u00fcmmer einer abgefangenen Rakete aufs Dach einer Halle gefallen und haben es besch\u00e4digt.\u201c<\/p>\n<p>      Gro\u00dfer Bedarf nach Produkten<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-22\" pos=\"18\">Die junge sizilianische Unternehmerin Miriam Pace kann sich dennoch vorstellen in der Ukrai\u00adne zu investieren. Sie ist aus Catania zur Konferenz nach Rom gereist. Ihre mittelst\u00e4ndische Firma, die in 80 L\u00e4nder weltweit expor\u00adtiert, stellt Komponenten f\u00fcr Wasserversorgungs-, Thermohydraulik- und Bew\u00e4sserungssysteme her. Pace glaubt, dass angesichts der massiven Zerst\u00f6rungen zum Beispiel von Wohnungen in der Ukrai\u00adne reichlich Bedarf an ihren Produkten besteht. \u201eIch k\u00f6nnte mir eine Kooperation mit einem ukrai\u00adni\u00adschen Unternehmen oder auch die \u00dcbernahme eines Unternehmens dort vorstellen\u201c, sagt Pace.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-23\" pos=\"19\">In der Tat d\u00fcrfte der Bedarf nicht nur an den Produkten ihrer Firma immens sein. Etwa 2,3 Millionen Wohnungen und H\u00e4user wurden in den mehr als drei Jahren Krieg durch die russischen Angriffe zerst\u00f6rt, ebenso wie Stra\u00dfen, Br\u00fccken und andere Infrastruktur. Der entstandene Schaden wird auf \u00fcber eine halbe Billion Euro gesch\u00e4tzt \u2013 das entspricht dem Dreifachen des j\u00e4hrlichen Bruttoinlandsprodukts der Ukrai\u00adne.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-24\" pos=\"20\">Doch frisches Geld wird auf der diesj\u00e4hrigen Wiederaufbaukonferenz anders als auf der im vergangenen Jahr in Berlin kaum eingesammelt. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen versprach lediglich \u201eausdauerndes Engagement Europas\u201c, auf das die Ukrai\u00adne immer z\u00e4hlen k\u00f6nne. Sie k\u00fcndigte zudem einen neuen europ\u00e4ischen Wiederaufbaufonds an, in den vor allem privates Kapital flie\u00dfen soll.<\/p>\n<p>      Internationale Geber sind zur\u00fcckhaltend<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-26\" pos=\"22\">Das alles kann nicht \u00fcbert\u00fcnchen, dass die internationale Hilfsbereitschaft sinkt. Besonders der Ausfall der zivilen Hilfe aus den USA ist f\u00fcr die Ukrai\u00adne schwer zu verkraften. Noch im Jahr 2023 nutzte USAID \u00fcber 40 Prozent seines Budgets f\u00fcr die Ukrai\u00adne, insgesamt 16 Milliarden Dollar. Doch seit Trumps Amtsantritt wurden <a href=\"https:\/\/taz.de\/Oekonomin-ueber-Entwicklungszusammenarbeit\/!6094327\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">alle Zahlungen eingestellt und s\u00e4mtliche internationale USAID-Mitarbeiter haben das Land verlassen.<\/a> Deutschland ist nunmehr der gr\u00f6\u00dfte bilaterale Geldgeber. Doch auch hier wird gespart.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-27\" pos=\"23\">Laut aktuellem Haushaltsentwurf, der gerade in erster Lesung im Bundestag debattiert wurde, muss das Ministerium f\u00fcr wirtschaftliche Zusammenarbeit und Entwicklung (BMZ) fast 1 Mil\u00adliarde Euro einsparen. Das BMZ best\u00e4tigt der taz auf Anfrage, dass auch f\u00fcr die Ukrai\u00adne-Unterst\u00fctzung voraussichtlich weniger Mittel als in den vergangenen Jahren zur Verf\u00fcgung stehen werden. Aber noch sei der Haushalt nicht beschlossen.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-28\" pos=\"24\"><a href=\"https:\/\/taz.de\/Sparkurs-der-Entwicklungspolitik\/!6094993\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zivile Hilfsorganisationen merken es jedoch bereits heute<\/a>. \u201eDie Ukrai\u00adne ist in der Rangfolge der Krisengebiete nach unten gerutscht\u201c, konstatiert Andreas T\u00f6lke von der gr\u00f6\u00dften Berliner Hilfsorganisation Be an Angel. Besonders der Ausfall von USAID sei schwer zu kompensieren. Auch das freiwillige Engagement in der Ukrai\u00adne werde zunehmend riskanter. Unter anderem, weil Russland Drohnen entwickelt habe, die Jagd auf Menschen machten. Seine Organisation, die Menschen evakuiert, Hilfsg\u00fcter liefert und Kriegsopfer vor Ort betreut, habe durch solche Angriffe in der Region Cherson drei Freiwillige verloren.<\/p>\n<p class=\"bodytext paragraph last  typo-bodytext is-block column pv-0 is-8-tablet mgh-auto-tablet mobile-order-29\" pos=\"25\"><a href=\"https:\/\/taz.de\/Abkommen-zwischen-USA-und-Ukraine\/!6082374\/\" class=\"link in-text-link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Wirtschaftsabkommen, wie das von Trump und Selenskyj<\/a> unterzeichne\u00adte, sieht Andreas T\u00f6lke kritisch. \u201eWas droht, ist ein Ausverkauf der Ukrai\u00adne, weil gro\u00dfe Firmen in den Startl\u00f6chern sitzen und bereit sind alles zu kaufen \u2013 Immobilien, Firmen, Infrastruktur.\u201c Um das zu verhindern, m\u00fcssten Konzepte entwickelt werden, die eine Entwicklung vor allem von ukrainischen Firmen direkt in der Ukrai\u00adne f\u00f6rdern. \u201eAlles andere f\u00fchrt irgendwann zu massiver Unzufriedenheit, wenn die Ukrai\u00adner merken, dass ihr Land nicht mehr ihnen geh\u00f6rt.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Vor dem Kongress\u00adzen\u00adtrum in Rom entwickeln die Wartenden echten Galgenhumor. \u201eWenn der Wiederaufbau der Ukrai\u00adne so organisiert wird&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":262700,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[4012],"tags":[331,332,13,14,15,12,317],"class_list":{"0":"post-262699","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-ukraine","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-ukraine"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114840746507131824","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/262699","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=262699"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/262699\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/262700"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=262699"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=262699"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=262699"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}