{"id":262952,"date":"2025-07-12T16:48:11","date_gmt":"2025-07-12T16:48:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/262952\/"},"modified":"2025-07-12T16:48:11","modified_gmt":"2025-07-12T16:48:11","slug":"us-zoelle-von-der-leyen-warnt-vor-schaden-durch-us-zoelle","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/262952\/","title":{"rendered":"US-Z\u00f6lle: Von der Leyen warnt vor Schaden durch US-Z\u00f6lle"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hat die Zollank\u00fcndigung von\u00a0US-Pr\u00e4sident <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/donald-trump\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Donald Trump<\/a> kritisiert. Sie warnte, dass <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-07\/donald-trump-kuendigt-zoelle-von-30-prozent-auf-eu-waren-an\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">30-prozentige Z\u00f6lle auf EU-Waren<\/a> die transatlantischen Lieferketten<br \/>\nempfindlich st\u00f6ren w\u00fcrden. Die EU habe stets eine <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/28\/us-zoelle-europa-donald-trump-handelspolitik\" class=\"\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verhandlungsl\u00f6sung mit den USA<\/a><br \/>\nangestrebt, teilte von der Leyen mit \u2013 und man sei weiterhin bereit, bis zum 1.<br \/>\nAugust an einer Einigung zu arbeiten.\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Sollte dies nicht gelingen, werde die EU jedoch alle<br \/>\nnotwendigen Schritte zum Schutz ihrer Interessen ergreifen. Dazu z\u00e4hlen der<br \/>\nKommissionspr\u00e4sidentin zufolge auch Gegenma\u00dfnahmen, vor denen Trump zuvor gewarnt<br \/>\nhatte. Im Falle mangelnder Verhandlungsbereitschaft vonseiten der USA sollen dabei in einem<br \/>\nersten Schritt vor allem Sonderz\u00f6lle auf Importe von US-Produkten in die EU<br \/>\nsein.\n<\/p>\n<p>                        EU-Ratspr\u00e4sident k\u00fcndigt weltweite Handelspartnerschaften an        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">EU-Ratspr\u00e4sident Ant\u00f3nio Costa betonte die Einigkeit der EU. Die Europ\u00e4ische<br \/>\nUnion bleibe &#8222;entschlossen, geeint und bereit, ihre Interessen<br \/>\nzu sch\u00fctzen&#8220;, sagte Costa. Die EU werde zudem weiter weltweit<br \/>\nstarke Handelspartnerschaften aufbauen.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bundeswirtschaftsministerin\u00a0Katherina Reiche sagte, sie hoffe auf ein &#8222;pragmatisches Verhandlungsergebnis&#8220;. Die angek\u00fcndigten <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/zoll\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Z\u00f6lle<\/a> &#8222;w\u00fcrden<br \/>\ndie europ\u00e4ischen exportierenden Unternehmen hart treffen&#8220;, sagte die CDU-Politikerin. &#8222;Es geht jetzt in der verbleibenden Zeit f\u00fcr die EU<br \/>\ndarum, pragmatisch eine L\u00f6sung mit den USA zu verhandeln, die sich auf<br \/>\ndie wesentlichen gro\u00dfen Konfliktpunkte konzentriert.&#8220;\u00a0\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die EU k\u00f6nne sich dabei auf die deutsche Unterst\u00fctzung verlassen. Reiche verwies zudem darauf, dass durch die angedrohten US-Z\u00f6lle nicht nur die<br \/>\neurop\u00e4ischen Exportunternehmen leiden w\u00fcrden. Diese h\u00e4tten vielmehr auch<br \/>\n &#8222;starke Auswirkungen auf die Wirtschaft und die Verbraucher auf der<br \/>\nanderen Seite des Atlantiks&#8220;, sagte Reiche. &#8222;Ein pragmatisches<br \/>\nVerhandlungsergebnis muss schnell erreicht werden.&#8220;\n<\/p>\n<p>                            \u00a9\u00a0Lea Dohle<\/p>\n<p>\n                                        Newsletter<br \/>\n                                        Was jetzt? \u2013 Der t\u00e4gliche Morgen\u00fcberblick<\/p>\n<p class=\"newsletter-signup__text\">Starten Sie mit unserem kurzen Nachrichten-Newsletter in den Tag. 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Daf\u00fcr sei es entscheidend, sich auf die Verhandlungen zu<br \/>\nkonzentrieren, teilte ihre Regierung mit. Italien unterst\u00fctze uneingeschr\u00e4nkt die Bem\u00fchungen der<br \/>\nEU-Kommission, die in den kommenden Tagen intensiviert w\u00fcrden.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der niederl\u00e4ndische Ministerpr\u00e4sident Dick Schoof kritisierte<br \/>\ndie angek\u00fcndigten US-Sonderz\u00f6lle und rief die EU zur Geschlossenheit auf. Trumps<br \/>\nAnk\u00fcndigung sei &#8222;besorgniserregend&#8220; und nicht der richtige Weg, schrieb<br \/>\ner auf X. Die Europ\u00e4ische Kommission k\u00f6nne auf die volle Unterst\u00fctzung der<br \/>\nNiederlande z\u00e4hlen, um ein f\u00fcr beide Seiten vorteilhaftes Ergebnis zu<br \/>\nerreichen.\u00a0\n<\/p>\n<p>        Au\u00dfenhandelsverband fordert harte Verhandlungen        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">In Deutschland sprach der Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI) von<br \/>\neinem Alarmsignal f\u00fcr die Industrie auf beiden Seiten des Atlantiks. &#8222;Ein<br \/>\nHandelskonflikt zwischen zwei so eng verflochtenen Wirtschaftsr\u00e4umen wie der EU<br \/>\nund den USA schadet der wirtschaftlichen Erholung, der Innovationskraft und<br \/>\nletztlich auch dem Vertrauen in die internationale Zusammenarbeit&#8220;, teilte<br \/>\nWolfgang Niedermark, Mitglied der BDI-Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrung, mit. &#8222;Die<br \/>\nwenigen Wochen bis zum Inkrafttreten der Z\u00f6lle am 1. August m\u00fcssen f\u00fcr<br \/>\nVerhandlungen auf Augenh\u00f6he genutzt werden.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der deutsche Au\u00dfenhandelsverband BGA forderte, strategisch vorzugehen. Trumps Ank\u00fcndigung sei &#8222;ein einge\u00fcbter Teil<br \/>\nder Verhandlungsstrategie des amerikanischen Pr\u00e4sidenten. Europa<br \/>\ndarf sich davon nicht beeindrucken lassen, sondern muss n\u00fcchtern<br \/>\nam Verhandlungstisch eine L\u00f6sung auf Augenh\u00f6he suchen&#8220;, sagte Verbandspr\u00e4sident Dirk Jandura. Au\u00dferdem m\u00fcsse Europa seine<br \/>\nAbh\u00e4ngigkeit vom US-Markt verringern. Daf\u00fcr seien eine Freihandelszone mit<br \/>\nden Asean-Staaten und eine rasche Ratifizierung des<br \/>\nMercosur-Abkommens notwendig. &#8222;Wir brauchen eine<br \/>\ndemokratische Handelskoalition der Willigen, gerne mit, aber zur<br \/>\nNot auch ohne die Vereinigten Staaten.&#8220;\n<\/p>\n<p>                        Autoindustrie sieht Kosten in Milliardenh\u00f6he        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Verband der Automobilindustrie (VDA) warnte vor Milliardenkosten durch weitere <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/us-zoelle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">US-Z\u00f6lle<\/a>. &#8222;Die Kosten f\u00fcr unsere Unternehmen sind bereits im<br \/>\nMilliardenbereich\u00a0\u2013\u00a0und mit jedem Tag w\u00e4chst die Summe&#8220;, sagte VDA-Pr\u00e4sidentin Hildegard<br \/>\nM\u00fcller. EU und USA m\u00fcssten nun<br \/>\n&#8222;schnellstm\u00f6glich eine L\u00f6sung finden&#8220;.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Autobauer BMW bekr\u00e4ftigte seine Forderung nach freiem<br \/>\nWarenverkehr. &#8222;Die Handelspartner USA und EU f\u00f6rdern das<br \/>\nWirtschaftswachstum auf beiden Seiten des Atlantiks, indem sie<br \/>\nZolls\u00e4tze senken und ein faires, bilaterales Handelsabkommen<br \/>\nvereinbaren&#8220;, schrieb der Autobauer.\n<\/p>\n<p>        EU hat milliardenschwere Gegenz\u00f6lle vorbereitet        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Trump hat auf Waren aus der EU bereits einen Zoll von zehn Prozent erhoben\u00a0\u2013\u00a0auf Autos sogar 25 und auf Stahl und Aluminium 50 Prozent. Die EU hat Gegenz\u00f6lle auf US-Produkte im Wert<br \/>\nvon etwa 21 Milliarden Euro vorbereitet, diese sind f\u00fcr die Zeit der<br \/>\nVerhandlungen aber ausgesetzt. Eine erste Liste umfasst US-Produkte wie<br \/>\nJeans und Motorr\u00e4der. Derzeit arbeiten die EU-Staaten an einer zweiten<br \/>\nListe mit US-Produkten im Wert von insgesamt bis zu 95 Milliarden Euro.\n<\/p>\n<p>            US-Z\u00f6lle        <\/p>\n<p>Mehr zum Thema<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/ausland\/2025-07\/donald-trump-kuendigt-zoelle-von-30-prozent-auf-eu-waren-an\" data-ct-label=\"Zollstreit: Donald Trump k\u00fcndigt Z\u00f6lle von 30 Prozent auf EU-Waren an\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Zollstreit:<br \/>\n                        Donald Trump k\u00fcndigt Z\u00f6lle von 30 Prozent auf EU-Waren an<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/28\/us-zoelle-europa-donald-trump-handelspolitik\" data-ct-label=\"US-Z\u00f6lle: Wir brauchen einen Deal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    US-Z\u00f6lle:<br \/>\n                        Wir brauchen einen Deal<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/wirtschaft\/2025-02\/us-zoelle-europa-aluminium-stahl-donald-trump-eu-kommission\" data-ct-label=\"US-Z\u00f6lle gegen Europa: Waffen her, Z\u00f6lle runter\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    US-Z\u00f6lle gegen Europa:<br \/>\n                        Waffen her, Z\u00f6lle runter<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen hat die Zollank\u00fcndigung von\u00a0US-Pr\u00e4sident Donald Trump kritisiert. 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