{"id":263154,"date":"2025-07-12T18:39:14","date_gmt":"2025-07-12T18:39:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/263154\/"},"modified":"2025-07-12T18:39:14","modified_gmt":"2025-07-12T18:39:14","slug":"handelsstreit-eskalation-statt-einigung-trump-schickt-zoll-brief-an-eu-wirtschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/263154\/","title":{"rendered":"Handelsstreit: Eskalation statt Einigung: Trump schickt Zoll-Brief an EU &#8211; Wirtschaft"},"content":{"rendered":"<p> Welche Handlungsoptionen h\u00e4tte die EU noch? <\/p>\n<p>Theoretisch k\u00f6nnte sofort begonnen werden, die USA mit ersten Vergeltungsz\u00f6llen unter Druck zu setzen. Diese sind sogar bereits beschlossen, wurden wegen bislang andauernden Verhandlungen allerdings ausgesetzt. Als wahrscheinlich gilt, dass sie erst dann in Kraft gesetzt werden, wenn es keine Chance mehr auf eine Verhandlungsl\u00f6sung gibt &#8211; beziehungsweise dann, wenn die USA ihre neuen Zollpl\u00e4ne umsetzen. Wirtschaftlich k\u00f6nnten EU-Z\u00f6lle den USA erheblich schaden &#8211; die EU ist mit etwa 450 Millionen B\u00fcrgerinnen und B\u00fcrgern in 27 L\u00e4ndern eine echte Marktmacht.<\/p>\n<p> Warum setzt die EU dann nicht einfach mehr auf Druck? <\/p>\n<p>Als Hintergrund gilt insbesondere die Abh\u00e4ngigkeit in Verteidigungsfragen. So gibt es die Sorge, Trump k\u00f6nne im Fall eines versch\u00e4rften Handelskonflikts neue Drohkulissen aufbauen &#8211; beispielsweise indem er erneut die milit\u00e4rische Beistandspflicht innerhalb der Nato infrage stellt oder die Unterst\u00fctzung f\u00fcr die Ukraine zur\u00fcckf\u00e4hrt &#8211; beides sind \u00e4u\u00dferst sensible Themen angesichts der Bedrohungen durch Russland.<\/p>\n<p> Um was f\u00fcr ein Handelsvolumen geht es eigentlich? <\/p>\n<p>Nach Angaben der EU haben die Europ\u00e4ische Union und die Vereinigten Staaten die umfassendsten bilateralen Handels\u2011 und Investitionsbeziehungen der Welt und die am engsten miteinander verzahnten Volkswirtschaften. Zusammen machen sie demnach fast 30\u00a0Prozent des weltweiten Handels mit Waren und Dienstleistungen und 43\u00a0Prozent der globalen Wirtschaftsleistung aus. Im Jahr 2024 belief sich der transatlantische Handel mit Waren und Dienstleistungen nach EU-Zahlen auf rund 1,7\u00a0Billionen\u00a0Euro. Die EU und die USA waren jeweils f\u00fcreinander der wichtigste Warenhandelspartner.<\/p>\n<p> Haben die US wirklich ein deutliches Handelsdefizit? <\/p>\n<p>Im Warenhandel mit den USA verbuchte die EU 2024 nach j\u00fcngsten Zahlen des Statistikamts Eurostat einen deutlichen \u00dcberschuss in H\u00f6he von rund 198 Milliarden Euro. So wurden im Jahr 2024 Waren im Wert von etwa 533 Milliarden Euro in die Vereinigten Staaten ausgef\u00fchrt und nur Waren im Wert von rund 335 Milliarden Euro aus den USA importiert. Im Dienstleistungsbereich hat die EU hingegen ein Handelsdefizit mit den Vereinigten Staaten, so dass die EU nach eigenen Angaben 2024 im Handel mit Waren und Dienstleistungen lediglich einen Handels\u00fcberschuss von 50\u00a0Milliarden Euro hat. &#8222;Dies entsprach weniger als drei\u00a0Prozent des gesamten Handels zwischen der EU und den USA&#8220;, wird in Br\u00fcssel argumentiert.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Welche Handlungsoptionen h\u00e4tte die EU noch? 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