{"id":26353,"date":"2025-04-12T16:02:19","date_gmt":"2025-04-12T16:02:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/26353\/"},"modified":"2025-04-12T16:02:19","modified_gmt":"2025-04-12T16:02:19","slug":"wir-wissen-im-prinzip-wie-es-geht","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/26353\/","title":{"rendered":"\u201eWir wissen im Prinzip, wie es geht\u201c\u00a0"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspB1l3 tspB1l4\"><strong>Im neuen Koalitionsvertrag steht, dass der erste Fusionsreaktor in Deutschland entstehen soll. Ist das realistisch?<\/strong><br \/>Das ist ambitioniert, aber nicht v\u00f6llig unrealistisch. Weltweit geht die Entwicklung in Richtung eines ersten Reaktors, Deutschland w\u00e4re also nicht allein auf weiter Flur.<\/p>\n<p class=\"tspB1l3\"><strong>Und dieser erste Reaktor w\u00e4re nicht ein weiterer Forschungsreaktor, sondern w\u00fcrde tats\u00e4chlich Strom liefern?<\/strong><br \/>Wenn ich von einem Fusionskraftwerk spreche, dann meine ich tats\u00e4chlich kein Experiment mehr, sondern eine Anlage, die Strom ins Netz einspeist.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/abo.tagesspiegel.de\/tagesspiegel-app?icid=single-topic_13525732___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCMn7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Die Tagesspiegel-App Aktuelle Nachrichten, Hintergr\u00fcnde und Analysen direkt auf Ihr Smartphone. Dazu die digitale Zeitung. 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Aber man muss nicht warten, bis ITER komplett l\u00e4uft.<\/p>\n<p class=\"tspB1l3\"><strong>Und wie lange dauert es dann bis zum ersten Reaktor, der Strom liefert? <\/strong><br \/>Man m\u00fcsste mit etwa 20 Jahren rechnen \u2013 wenn die F\u00f6rderung jetzt massiv verst\u00e4rkt wird. Wir als Forschungseinrichtungen wissen im Prinzip, wie es geht. Aber wir verf\u00fcgen nicht \u00fcber die industrielle Fertigungstechnik. Deshalb m\u00fcssen wir mit der Industrie zusammenarbeiten, sie einbeziehen \u2013 daf\u00fcr braucht es gezielte Anreize.<\/p>\n<p class=\"tspTef\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. 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Er ist in die europ\u00e4ische Planung f\u00fcr k\u00fcnftige Fusionskraftwerke eingebunden und geh\u00f6rt zu den wissenschaftlichen <strong>Beratern der Bundesregierung<\/strong> f\u00fcr Fusionsenergie.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/04\/prof-hartmut-zohm.jpeg\"   alt=\"\" aria-labelledby=\"caption-13527703\" width=\"440\" height=\"330\" loading=\"lazy\" class=\"tspA7ja\"\/> Hartmut Zohm <\/p>\n<p class=\"tspARhr\"> \u00a9 IPP <\/p>\n<p class=\"tspB1l3\"><strong>Bundesforschungsministerin Stark-Watzinger hat <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/eine-milliarde-fur-die-fusionsforschung-von-einer-grossen-investitionsoffensive-kann-keine-rede-sein-10562308.html\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">bereits 2022 eine Milliarde Euro<\/a> f\u00fcr die Entwicklung der Fusionsenergie versprochen. Sind diese Gelder schon angekommen?<\/strong><br \/>Ein Teil davon, ja. In dieser Milliarde war bereits die bestehende F\u00f6rderung enthalten, zus\u00e4tzlich kamen etwa 300 Millionen Euro on top. Die ersten Mittel davon sind auch schon geflossen, vor allem in Projekte, bei denen die Industrie eingebunden wird. Der Grundstein ist also bereits gelegt.<\/p>\n<p class=\"tspB1l3\"><strong>Und wie viel Geld braucht es f\u00fcr den ersten Fusionsreaktor?<\/strong><br \/>Sch\u00e4tzungsweise 20 Milliarden Euro in den kommenden 20 Jahren. <\/p>\n<p class=\"tspB1l3\"><strong>Was w\u00e4ren die Vorteile von Fusionsenergie?<\/strong><br \/>Fusionsenergie ist die Energiequelle, die zum Beispiel daf\u00fcr sorgt, dass die Sonne hei\u00df ist \u2013 oder dass Sterne leuchten. Sie entsteht durch die Verschmelzung von Wasserstoffkernen. Diese Verschmelzung ist extrem effizient: Man braucht nur sehr wenig Brennstoff \u2013 in unserem Fall Wasserstoffisotope \u2013 um sehr viel Energie zu erzeugen. Und diese Ressourcen sind auf der Erde relativ gleichm\u00e4\u00dfig verteilt und gut verf\u00fcgbar. Fusionsenergie ist also eine nachhaltige Energiequelle.<\/p>\n<p class=\"tspB1l3\"><strong>Ohne Risiken und <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/forschungsstudie-zu-kernkraft-umwandlung-von-atommull-in-weniger-schadliche-stoffe-moglich-13174132.html\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">radioaktiven Abfall<\/a>?<\/strong><br \/>Obwohl die Fusionsenergie im Prinzip zur Kernenergie geh\u00f6rt, unterscheidet sie sich grundlegend von der Kernspaltung: Sie hat nicht das Risiko eines unkontrollierten Durchgehens, wie es bei Atomkraftwerken der Fall sein kann. Und der radioaktive Abfall, der dabei entsteht, hat eine viel k\u00fcrzere Halbwertszeit. Man muss also nicht in geologischen Zeitr\u00e4umen denken, wenn es um die Lagerung geht. Aber viele dieser Komponenten m\u00fcssen jetzt noch industriell gebaut und im Zusammenspiel getestet werden.<\/p>\n<p class=\"tspB1l3\"><strong>Schon seit Jahrzehnten wird die Kernfusion entwickelt, warum dauert es so lange?<\/strong><br \/>Wir haben es mit einem sehr exotischen Zustand der Materie zu tun \u2013 einem Plasma, wie es im Inneren der Sonne vorkommt. In unseren Experimenten erreichen wir Temperaturen von rund 100 Millionen Grad. Dieses Plasma wird in einem Magnetfeld eingeschlossen, weil es nicht mit den W\u00e4nden des Reaktorgef\u00e4\u00dfes in Ber\u00fchrung kommen darf. Das Verhalten des Plasmas in diesem Magnetfeld ist sehr komplex \u2013 es gibt Str\u00f6me, Magnetfeldver\u00e4nderungen, alles ist hochdynamisch. Und das musste man erst einmal physikalisch so gut verstehen, dass man es mit Gleichungen beschreiben kann.\u00a0<\/p>\n<p>100.000.000<\/p>\n<p><strong>Grad Celsius <\/strong>herrschen bei Experimenten zur Fusionsenergie. Das ist hei\u00dfer als im Inneren der Sonne (15 Millionen Grad). Die h\u00f6here Temperatur ist n\u00f6tig, weil der Druck im Vergleich zur Sonne viel geringer ist.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspB1l3\"><strong>Warum ist das n\u00f6tig?<\/strong><br \/>Weil durch die Turbulenzen zu viel W\u00e4rme verloren gehen kann. Erst wenn man versteht, wie diese Turbulenzen funktionieren, kann man die Bedingungen im Reaktor so optimieren, dass der W\u00e4rmetransport m\u00f6glichst gering ist \u2013 zum Beispiel durch die Form des Magnetfelds. Nur dann gelingt es, das Plasma dauerhaft hei\u00df genug zu halten, um eine Fusion aufrechtzuerhalten.<\/p>\n<p class=\"tspB1l3\"><strong>Es gibt unterschiedliche Reaktortypen \u2013 etwa den Tokamak von ITER oder den Stellarator in Greifswald. Wer wird das Rennen machen?<\/strong><br \/>Beide Konzepte nutzen Magnetfelder, um das Plasma einzuschlie\u00dfen. Der Tokamak ist derzeit weiter entwickelt, vor allem weil er einfacher zu bauen ist. Aber inzwischen haben wir auch verstanden, wie man Stellaratoren bauen kann. Und langfristig glaube ich tats\u00e4chlich, dass der Stellarator das \u00fcberlegene Konzept sein k\u00f6nnte.<\/p>\n<p> Mehr zur Kernfusion: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wirtschaft\/httpswwwhandelsblattcomunternehmenenergieenergie-der-erste-fusionsreaktor-der-welt-soll-in-deutschland-stehen100111332html-13388170.html?icid=topic-list_13525732___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCMn7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Weltweite Fusionsforschung \u201eEs steht eins zu null f\u00fcr Europa\u201c <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/auf-dem-weg-zur-ultimativen-energiequelle-neuer-weltrekord-in-der-kernfusion-11177275.html?icid=topic-list_13525732___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCMn7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Auf dem Weg zur ultimativen Energiequelle Neuer Weltrekord in der Kernfusion <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/wissen\/der-entfesselte-strom-das-potenzial-fur-die-energiewende-ware-riesig-12207425.html?icid=topic-list_13525732___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspCMn7\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Der entfesselte Strom \u201eDas Potenzial f\u00fcr die Energiewende w\u00e4re riesig\u201c <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB1l3\"><strong>W\u00e4hrend in Europa vor allem auf magnetische Einschlussverfahren gesetzt wird, verfolgen einige US-Projekte einen ganz anderen Ansatz: Dort wird versucht, mit extrem starken Lasern winzige Wasserstoffpellets zur Fusion zu bringen. Ist das eine ernsthafte Alternative?<\/strong><br \/>Diese sogenannte Tr\u00e4gheitsfusion ist technologisch noch deutlich weniger weit entwickelt. Das liegt vor allem daran, dass sie im Wesentlichen aus der milit\u00e4rischen Forschung stammt. Die Forscher dort waren lange gar nicht darauf fokussiert, daraus ein Reaktorkonzept f\u00fcr die zivile Energiegewinnung zu entwickeln. <\/p>\n<blockquote class=\"tspCOof\">\n<p>Solar- und Windenergie sind gro\u00dfartige Energiequellen, die wir weiter ausbauen sollten.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"tspCOog\"><strong>Hartmut Zohm<\/strong>, Fusionsforscher<\/p>\n<p class=\"tspB1l3\"><strong>Welche L\u00e4nder sind im Rennen um einen ersten Fusionsreaktor? K\u00f6nnte Deutschland wirklich Erster werden?<\/strong><br \/>Ich w\u00fcrde nicht nur von Deutschland, sondern von Europa sprechen. Deutschland kann sicher eine F\u00fchrungsrolle \u00fcbernehmen, aber das europ\u00e4ische Fusionsprogramm insgesamt ist sehr stark. Die gr\u00f6\u00dften Wettbewerber sind derzeit vor allem China, dort wird massiv investiert. Auch Gro\u00dfbritannien hat nach dem Brexit ein starkes eigenes Programm aufgezogen \u2013 mit Beteiligung der Industrie. Und in den USA wird weiterhin intensiv geforscht. Allerdings fehlt dort manchmal eine klare Linie: Die USA \u00e4ndern \u00f6fter ihre strategische Ausrichtung, was sie zu einem etwas unsteten Partner macht. <\/p>\n<p class=\"tspB1l3\"><strong>Angenommen, in 20 Jahren steht in Deutschland der erste Fusionsreaktor \u2013 k\u00f6nnen wir dann die Windr\u00e4der abbauen?<\/strong><br \/>Davon halte ich gar nichts. Solar- und Windenergie sind gro\u00dfartig Energiequellen, die wir weiter ausbauen sollten. Allerdings werden wir immer auch eine verl\u00e4ssliche, planbare Komponente ben\u00f6tigen, die unabh\u00e4ngig vom Wetter zus\u00e4tzliche Energie liefern kann. Das k\u00f6nnte k\u00fcnftig die Fusionsenergie leisten \u2013 die allerdings auch nicht umsonst sein wird. Ein ausgewogener Energiemix macht unser System widerstandsf\u00e4higer \u2013 nur auf eine einzige Energiequelle zu setzen, halte ich f\u00fcr grundlegend falsch.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im neuen Koalitionsvertrag steht, dass der erste Fusionsreaktor in Deutschland entstehen soll. 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