{"id":263960,"date":"2025-07-13T02:32:16","date_gmt":"2025-07-13T02:32:16","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/263960\/"},"modified":"2025-07-13T02:32:16","modified_gmt":"2025-07-13T02:32:16","slug":"hamas-sagt-nein-zu-lager-plan-darum-kommen-die-gespraeche-ueber-gaza-feuerpause-nicht-voran","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/263960\/","title":{"rendered":"Hamas sagt Nein zu Lager-Plan: Darum kommen die Gespr\u00e4che \u00fcber Gaza-Feuerpause nicht voran"},"content":{"rendered":"<p>                    Hamas sagt Nein zu Lager-Plan<br \/>\n                Darum kommen die Gespr\u00e4che \u00fcber Gaza-Feuerpause nicht voran<\/p>\n<p>\t\t\t\t              13.07.2025, 00:16 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>In Tel Aviv demonstrieren erneut Tausende f\u00fcr einen Waffenstillstand und die Freilassung aller Geiseln aus den H\u00e4nden der Hamas. Es sieht nicht so aus, als w\u00fcrden ihre Forderungen erh\u00f6rt. Die Gespr\u00e4che \u00fcber eine Feuerpause stecken fest. Hauptstreitpunkt sind die Landkarten.<\/strong><\/p>\n<p>Die indirekten Gespr\u00e4che zwischen Israel und der Hamas \u00fcber eine 60 Tage lange Waffenruhe im Gaza-Krieg sind informierten Kreisen zufolge ins Stocken geraten. Beide Seiten machen sich demnach gegenseitig f\u00fcr den mangelnden Fortschritt verantwortlich. Ziel der Gespr\u00e4che in der katarischen Hauptstadt Doha ist au\u00dfer der Waffenruhe die Freilassung von zehn lebenden Geiseln aus der Gewalt der Hamas sowie die \u00dcbergabe von Leichen mehrerer Verschleppter. <\/p>\n<p>Der israelische Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu w\u00fcrde durch das Hinzuf\u00fcgen immer neuer Bedingungen den Gespr\u00e4chen Hindernisse in den Weg legen, sagte ein Vertreter der Hamas in Kairo. Der Hamas-Mann erw\u00e4hnte insbesondere, dass die israelische Delegation neue Landkarten f\u00fcr den von Israel angestrebten Truppenr\u00fcckzug aus dem Gazastreifen vorgelegt habe. Israelischen Medienberichten zufolge besteht die israelische F\u00fchrung darauf, das Milit\u00e4r in einem weitfl\u00e4chigen Areal im S\u00fcden des Gazastreifens zu belassen. <\/p>\n<p>Israels Verteidigungsminister Israel Katz hatte zu Wochenbeginn gesagt, dass Israel im s\u00fcdlichen Gazastreifen &#8211; auf den Tr\u00fcmmern der Grenzstadt Rafah &#8211; eine sogenannte &#8222;humanit\u00e4re Stadt&#8220; f\u00fcr 600.000 durch den Krieg vertriebene Pal\u00e4stinenser errichten wolle. Kritiker sprechen von einem Internierungslager, das langfristig auf eine Zwangsdeportation hinauslaufen k\u00f6nnte. Israel spricht davon, Pal\u00e4stinensern eine &#8222;freiwillige Ausreise&#8220; zu erm\u00f6glichen.<\/p>\n<p>Die in Doha vorgelegten Landkarten ber\u00fccksichtigen Medienberichten zufolge die Erfordernisse f\u00fcr die Einrichtung eines solchen Lagers. F\u00fcr die Hamas ist diese Forderung inakzeptabel. Ihrem Standpunkt zufolge sollte sich das israelische Milit\u00e4r auf die Positionen zur\u00fcckziehen, die es vor dem Zusammenbruch der letzten Waffenruhe im M\u00e4rz eingenommen hatte. <\/p>\n<p>Israel: Hamas sabotiert Verhandlungen<\/p>\n<p>Ein israelischer Regierungsvertreter warf der Gegenseite vor, die Verhandlungen mit ihrer Kompromisslosigkeit zu sabotieren. Die Hamas begleite die Gespr\u00e4che mit einer &#8222;Kampagne der psychologischen Kriegsf\u00fchrung&#8220;, hie\u00df es. &#8222;Israel zeigte Bereitschaft zu Flexibilit\u00e4t, w\u00e4hrend die Hamas (&#8230;) in Positionen verharrt, die es den Vermittlern nicht erlauben, zu einem Abkommen zu gelangen&#8220;, zitiert die israelische Zeitung &#8222;Jediot Achronot&#8220; einen israelischen Offiziellen. Die Verhandlungen w\u00fcrden aber weitergef\u00fchrt, f\u00fcgte er hinzu. Eine unabh\u00e4ngige \u00dcberpr\u00fcfung der Angaben beider Konfliktparteien ist derzeit nicht m\u00f6glich. <\/p>\n<p>Bei den indirekten Gespr\u00e4chen vermitteln Katar, \u00c4gypten und die USA. Im Gegenzug f\u00fcr die Freilassung der Geiseln und die \u00dcbergabe der Leichen von Entf\u00fchrungsopfern entl\u00e4sst Israel pal\u00e4stinensische Strafgefangene aus seinen Gef\u00e4ngnissen. Die Einzelheiten dieses Teils der Abmachung konnten auch schon bei vergangenen Waffenruhen relativ glatt ausverhandelt werden.<\/p>\n<p> Proteste in Israel<\/p>\n<p>In Israel haben derweil am Abend erneut Tausende Menschen f\u00fcr die Freilassung der Entf\u00fchrten demonstriert, von denen mindestens 20 noch am Leben sein d\u00fcrften. &#8222;Das Zeitfenster, um alle 50 Geiseln, die Lebenden und die Toten, nach Hause zu bringen, ist jetzt offen &#8211; aber nicht mehr lange&#8220;, sagte Eli Scharabi als Redner auf der zentralen Kundgebung in Tel Aviv. Der 53-J\u00e4hrige war selbst 16 Monate lang Geisel in den Tunneln der Hamas in Gaza, seine Frau und seine beiden T\u00f6chter wurden beim Massaker am 7. Oktober ermordet. <\/p>\n<p>Aus Sicht der Demonstrierenden zieht die Regierung von Ministerpr\u00e4sident Benjamin Netanjahu den Prozess der Geiselfreilassung in die L\u00e4nge. Laut dem Plan, der jetzt auf dem Tisch liegt, soll \u00fcber die Freilassung der letzten Geiseln erst im Laufe der angestrebten 60-t\u00e4gigen Feuerpause verhandelt werden. Eine Aussicht auf Freilassung haben sie nur, wenn es dabei zu einer Einigung \u00fcber eine dauerhafte Einstellung der Kampfhandlungen kommt. Kritiker werfen Netanjahu vor, durch das Hinausz\u00f6gern der Schritte zu einem Kriegsende sein eigenes politisches \u00dcberleben sichern zu wollen<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamas sagt Nein zu Lager-Plan Darum kommen die Gespr\u00e4che \u00fcber Gaza-Feuerpause nicht voran 13.07.2025, 00:16 Uhr Artikel anh\u00f6ren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":263961,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[710,738,410,13,411,14,15,16,12,10,8,9,11,580,103,104],"class_list":{"0":"post-263960","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-demonstrationen","9":"tag-gazastreifen","10":"tag-hamas","11":"tag-headlines","12":"tag-israel","13":"tag-nachrichten","14":"tag-news","15":"tag-politik","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-waffenruhe","22":"tag-welt","23":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114843585319431492","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/263960","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=263960"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/263960\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/263961"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=263960"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=263960"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=263960"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}