{"id":265111,"date":"2025-07-13T13:38:15","date_gmt":"2025-07-13T13:38:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/265111\/"},"modified":"2025-07-13T13:38:15","modified_gmt":"2025-07-13T13:38:15","slug":"der-ehemalige-russische-ministerpraesident-kassjanow-wuetet-ueber-putin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/265111\/","title":{"rendered":"Der ehemalige russische Ministerpr\u00e4sident Kassjanow w\u00fctet \u00fcber Putin"},"content":{"rendered":"<p>                    Mehr Druck auf Moskau gefordert<br \/>\n                Russischer Ex-Ministerpr\u00e4sident: &#8222;Heute sehen wir den wahren Putin&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t              13.07.2025, 13:26 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Die Frage stellen sich manche: War Wladimir Putin einst demokratisch gesonnen oder blieb er stets der KGB-Agent mit zweifelhaften Methoden? Sein erster Ministerpr\u00e4sident, Michail Kassjanow, hat darauf eine Antwort.<\/strong><\/p>\n<p>Der fr\u00fchere russische Ministerpr\u00e4sident Michail Kassjanow ruft zu mehr Druck auf Moskau auf &#8211; und beklagt eine Wandlung von Kremlchef Wladimir Putin: &#8222;Der Putin von heute und der Putin von vor 25 Jahren sind zwei absolut unterschiedliche Personen, sagt Kassjanow den Zeitungen der Funke-Mediengruppe. Im Jahr 2000 war Kassjanow der erste Ministerpr\u00e4sident unter dem damals neu ernannten russischen Pr\u00e4sidenten Putin. Nach dessen Gro\u00dfangriff auf die Ukraine 2022 ging er ins Exil.<\/p>\n<p>Damals habe Putin behauptet, er sei der Demokratie zugetan gewesen. &#8222;Heute sehen wir den wahren Putin, einen KGB-Agenten mit einer verzerrten Weltsicht&#8220;, so Kassjanow. &#8222;Er wendet drei Prinzipien an, die ihm auf der KGB-Schule beigebracht wurden: Bestechung, Erpressung und Provokation.&#8220;<\/p>\n<p>Die USA fordert Kassjanow auf, sich einer Senkung des \u00d6lpreisdeckels f\u00fcr russisches \u00d6l anzuschlie\u00dfen. &#8222;Dieser Schritt h\u00e4tte eine unmittelbare Wirkung auf Putins Ressourcen, den Krieg zu finanzieren&#8220;, sagt Kassjanow. F\u00fcr Putins Kriegswirtschaft h\u00e4tte ein herabgesetzter \u00d6lpreis von 45 statt 60 Dollar pro Barrel massive Auswirkungen. &#8222;Wenn die USA europ\u00e4ische Sanktionen mittragen w\u00fcrden, w\u00e4re Putin gezwungen, Konzessionen zu machen.&#8220; <\/p>\n<p>All diese Strafma\u00dfnahmen wirken laut Kassjanow nicht sofort, sondern mittelfristig. Die Sanktionen der letzten drei Jahre summierten sich in ihrer Wirkung. &#8222;Die Finanzlage des russischen Staates ist f\u00fcr Putin noch kein ernsthaftes Problem. Aber einige Bereiche der Industrie sind bereits in der Rezession. Die Wirtschaft wuchs im ersten Quartal dieses Jahres nur wegen der R\u00fcstungsproduktion um 1,5 Prozent. Das schmerzhafteste Sanktionsmittel ist der Druck auf Putins F\u00e4higkeit, Einnahmen zu erzielen.&#8220; Allerdings sei das nur wirkungsvoll, wenn die Amerikaner mitmachten, sagt Kassjanow. Ohne sie werde es nicht funktionieren.<\/p>\n<p>Zurzeit gebe die Ukraine rund 100 Milliarden Dollar pro Jahr f\u00fcr den Krieg aus \u2013 Putin habe 150 Milliarden Dollar pro Jahr zur Verf\u00fcgung. &#8222;Russland ist bei Geld, milit\u00e4rischer Ausr\u00fcstung und Personal im Vorteil&#8220;, so der ehemalige russische Spitzenpolitiker. &#8222;Aber die Ausgaben f\u00fcr personelle Ressourcen sind sehr hoch: Putin hat in der Ukraine etwa 600.000 Soldaten im Einsatz, von denen jeder zwischen 2000 und 3000 Euro pro Monat bekommt.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mehr Druck auf Moskau gefordert Russischer Ex-Ministerpr\u00e4sident: &#8222;Heute sehen wir den wahren Putin&#8220; 13.07.2025, 13:26 Uhr Artikel anh\u00f6ren&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":265112,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[661,13,130,14,15,1124,16,307,12,10,8,9,11,64,306],"class_list":{"0":"post-265111","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-angriff-auf-die-ukraine","9":"tag-headlines","10":"tag-menschenrechte","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-oelpreis","14":"tag-politik","15":"tag-russland","16":"tag-schlagzeilen","17":"tag-top-news","18":"tag-top-meldungen","19":"tag-topmeldungen","20":"tag-topnews","21":"tag-usa","22":"tag-wladimir-putin"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114846204120453811","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/265111","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=265111"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/265111\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/265112"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=265111"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=265111"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=265111"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}