{"id":265163,"date":"2025-07-13T14:07:12","date_gmt":"2025-07-13T14:07:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/265163\/"},"modified":"2025-07-13T14:07:12","modified_gmt":"2025-07-13T14:07:12","slug":"eu-verschiebt-gegenzoelle-auf-us-produkte-bis-anfang-august","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/265163\/","title":{"rendered":"EU verschiebt Gegenz\u00f6lle auf US-Produkte bis Anfang August"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 13.07.2025 14:43 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Eigentlich sollten morgen Gegenz\u00f6lle der EU auf Einfuhren aus den USA in Kraft treten. Nun verschiebt die EU diese auf Anfang August. Die EU setzt darauf, dass es bis dahin noch eine Einigung gibt &#8211; trotz der gestern von Trump angek\u00fcndigten 30-Prozent-Z\u00f6lle.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIm Zollstreit mit den USA will die EU-Kommission ihre Gegenma\u00dfnahmen nicht wie zun\u00e4chst geplant am Montag in Kraft setzen, sondern verschiebt sie auf Anfang August. Das k\u00fcndigte Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen an.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDamit will die EU abwarten, ob eine Einigung mit den USA trotz der von Pr\u00e4sident Donald Trump am Samstag angedrohten Zollerh\u00f6hung auf 30 Prozent f\u00fcr EU-Importe zum 1. August noch m\u00f6glich ist. Es gebe immer noch die Hoffnung auf eine Einigung, sagte von der Leyen. &#8222;Die Vereinigten Staaten haben uns einen Brief mit Ma\u00dfnahmen geschickt, die in Kraft treten w\u00fcrden, wenn es keine Verhandlungsl\u00f6sung gibt, daher werden wir auch die Aussetzung unserer Gegenma\u00dfnahmen bis Anfang August verl\u00e4ngern.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZugleich betonte sie, dass die EU nicht tatenlos bleiben werde. Die Kommission werde in den kommenden Wochen weitere Gegenma\u00dfnahmen vorbereiten, &#8222;damit wir bestens ger\u00fcstet sind&#8220;, erkl\u00e4rte von der Leyen.<\/p>\n<p>    Mehrere Staaten offenbar f\u00fcr weitere Verhandlungen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEigentlich h\u00e4tte am Montag ein Paket mit Gegenz\u00f6llen im Umfang von 21 Milliarden Euro gegen die USA in Kraft treten sollen, weil die USA bereits vorher etliche Zolls\u00e4tze auch f\u00fcr EU-Produkte angehoben hatten. Die Bundesregierung und einige andere Staaten hatten in Abstimmungen am Wochenende nach Informationen der Nachrichtenagentur Reuters aber daf\u00fcr pl\u00e4diert, auf diesen Schritt vorerst zu verzichten, um die Verhandlungen mit Washington nicht zu erschweren.<\/p>\n<p>    Klingbeil: &#8222;Wir werden nicht alles mitmachen&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBundesfinanzminister Lars Klingbeil hatte &#8211; noch vor der Entscheidung aus Br\u00fcssel &#8211; der S\u00fcddeutschen Zeitung gesagt, es brauche weiter ernsthafte und zielgerichtete Verhandlungen der EU mit den USA. &#8222;Unsere Hand bleibt ausgestreckt, aber wir werden nicht alles mitmachen&#8220;, so der Vizekanzler und SPD-Chef. Wenn eine &#8222;faire Verhandlungsl\u00f6sung&#8220; nicht gelinge, m\u00fcsse die EU &#8222;entschlossene Gegenma\u00dfnahmen treffen, um Arbeitspl\u00e4tze und Unternehmen in Europa zu sch\u00fctzen&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKlingbeil bedauerte die Zoll-Ank\u00fcndigung aus dem Wei\u00dfen Haus. &#8222;Trumps Z\u00f6lle kennen nur Verlierer&#8220;, sagte er. &#8222;Sie bedrohen die amerikanische Wirtschaft mindestens genauso stark wie Unternehmen in Europa.&#8220;<\/p>\n<p>    Linken-Chefin fordert neue europ\u00e4ische Strategie<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch die Vorsitzende der Linken, Ines Schwerdtner, kritisierte Trumps Zollpl\u00e4ne. Im Spiegel forderte sie, dass Europa sich durch eine starke, soziale und \u00f6kologische Wirtschaft selbst sch\u00fctzen m\u00fcsse, um nicht immer wieder in den W\u00fcrgegriff eines unberechenbaren US-Pr\u00e4sidenten zu landen: &#8222;Wir d\u00fcrfen uns nicht l\u00e4nger erpressen lassen.&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nSchwerdtner mahnte Europa, einen &#8222;k\u00fchlen Kopf&#8220; zu bewahren: &#8222;Statt in Panik zu verfallen, sollten wir diese neue Lage strategisch nutzen &#8211; f\u00fcr eine eigenst\u00e4ndige, mutige Au\u00dfenwirtschaftspolitik. Es ist h\u00f6chste Zeit, wirtschaftlich unabh\u00e4ngig von den USA zu werden.&#8220; Die EU m\u00fcsse ihre Binnennachfrage st\u00e4rken, die Industrie &#8222;sozial und \u00f6kologisch umbauen&#8220; und so gut bezahlte, zukunftsfeste Arbeitspl\u00e4tze schaffen. Was es jetzt braucht, sind gro\u00dfe Investitionen &#8211; in klimaneutrale Produktion, in soziale Infrastruktur und in eine krisenfeste, gerechte Wirtschaft&#8220;, so Schwerdtner.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 13.07.2025 14:43 Uhr Eigentlich sollten morgen Gegenz\u00f6lle der EU auf Einfuhren aus den USA in Kraft treten.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":265164,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,1764,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12,113,211],"class_list":{"0":"post-265163","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eilmeldung","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-headlines","17":"tag-nachrichten","18":"tag-news","19":"tag-schlagzeilen","20":"tag-trump","21":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114846318136002519","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/265163","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=265163"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/265163\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/265164"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=265163"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=265163"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=265163"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}