{"id":265310,"date":"2025-07-13T15:24:17","date_gmt":"2025-07-13T15:24:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/265310\/"},"modified":"2025-07-13T15:24:17","modified_gmt":"2025-07-13T15:24:17","slug":"wo-die-rechte-populaerer-wird-diepresse-com","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/265310\/","title":{"rendered":"Wo die Rechte popul\u00e4rer wird \u2013 DiePresse.com"},"content":{"rendered":"<p>In Gro\u00dfbritannien etabliert sich die rechtspopulistische Reform UK als st\u00e4rkste Kraft. Das liegt auch daran, dass die Labour Party die Arbeiter im Stich l\u00e4sst. Ein Lokalaugenschein im ehemaligen Industriegebiet in der nordenglischen Grafschaft Durham. <\/p>\n<p>Es geht schon lang abw\u00e4rts\u201c, sagt Thomas McManners, 67 Jahre alt, halbpensionierter Elektroingenieur, Tr\u00e4ger einer Goldkette und eines Kurzhaarschnitts. Er ist auf dem Weg in sein Stammcaf\u00e9 in der Siedlung Easington Colliery in der nordenglischen Grafschaft Durham. Die jungen Leute hier nehmen Drogen, die \u00e4lteren trinken, und wer k\u00f6nne, ziehe anderswohin, sagt er. Seit Jahrzehnten werde nichts investiert. \u201eDie Regierung schert sich nicht um uns.\u201c Und dann seien noch die Migranten, die die Beh\u00f6rden ins Land lassen. \u201eDas muss aufh\u00f6ren\u201c, sagt McManners. Einst war er ein Labour-Anh\u00e4nger, aber das ist lang her. Bei den Gemeinderatswahlen im Mai habe er Reform UK gew\u00e4hlt, sagt er bestimmt. \u201eEs ist Zeit f\u00fcr einen Wandel.\u201c <\/p>\n<p>Er hat es gemacht wie die meisten hier. Im Wahlkreis Easington sind alle drei Sitze an Reform UK gegangen. Auch im Rest von County Durham triumphierte Nigel Farages Rechtsau\u00dfen-Partei. Sie hat eine Mehrheit im Gemeinderat gewonnen. Es ist eine von 10 Kommunen in England, die Reform UK nunmehr kontrolliert. Die Wahlen haben best\u00e4tigt, was schon l\u00e4nger offensichtlich ist: Reform UK, die derzeit in Umfragen\u00a0mit 34\u00a0Prozent mit Abstand die st\u00e4rkste Partei ist, hat sich als pr\u00e4gende Kraft etabliert. <\/p>\n<p>Easington Colliery, knapp 5000 Einwohner, war einmal ein \u201epit village\u201c, ein Bergbaudorf. Jahrzehntelang arbeitete der Gro\u00dfteil der M\u00e4nner in der Zeche, 400 Meter unter dem Meeresboden bauten sie Kohle ab \u2013 harte, gef\u00e4hrliche Arbeit, aber ordentlich entlohnt. Nachdem die Grube 1993 geschlossen wurde, setzte schnell die Verwahrlosung ein. Heute z\u00e4hlt die Gemeinde zu den \u00e4rmsten zehn Prozent in England, die Kinderarmut hat Rekorde erreicht. Ebenso verbreitet sind \u00dcbergewichtigkeit, Alkoholismus und Drogenabh\u00e4ngigkeit.<\/p>\n<p>Kulisse f\u00fcr \u201eBilly Elliot\u201c. Das Stra\u00dfenbild ist typisch f\u00fcr ein englisches Bergbaudorf. Schmale, identische H\u00e4uschen reihen sich aneinander, in den Vorg\u00e4rten h\u00e4ngt die W\u00e4sche. Der Ballett-und-Bergarbeiterstreik-Hit \u201eBilly Elliot\u201c (2000) wurde hier gedreht. Aber wenn man an diesem sonnigen Vormittag durch die Stra\u00dfen von Easington Colliery geht, ist von den Feel-Good-Vibes jenes Films nichts zu sp\u00fcren. Viele Wohnh\u00e4user sind verbarrikadiert, ebenso etliche Gesch\u00e4fte an der Hauptstra\u00dfe. Ein Auto ohne Reifen steht neben einer umgekippten M\u00fclltonne.<\/p>\n<p>Dass die radikale Rechte hier Auftrieb hat, ist einerseits nachvollziehbar. Es ist eine Geschichte, die man auch in vielen anderen Ex-Industriegebieten erz\u00e4hlen kann: Demagogen schlagen Kapital aus der verbreiteten Perspektivlosigkeit, schieben Probleme den Migranten in die Schuhe und versprechen, Einheimische an erste Stelle zu setzen. <\/p>\n<p>Aber eine entscheidende Rolle in dieser Geschichte nimmt die ehemals dominante Kraft in County Durham ein. Fr\u00fcher, so geht der Witz, h\u00e4tte man hier einer Sau die rote Labour-Rosette anheften k\u00f6nnen, und sie w\u00e4re mit gro\u00dfer Mehrheit ins Parlament gew\u00e4hlt worden. <\/p>\n<p>Wenn Heather Wood fr\u00fcher durch die Stra\u00dfen von Easington Colliery ging, sagten die Leute: \u201eAh, hier kommt die Labour-Partei!\u201c 50 Jahre lang war sie aktives Parteimitglied, acht Jahre lang sa\u00df sie als Abgeordnete im Gemeinderat. Bereits als Kind sei sie zur Sozialistin geworden, sagt Wood. Ihr Vater \u2013 Bergmann, nat\u00fcrlich \u2013 habe ihr gesagt, \u201ewas richtig und was falsch ist\u201c. Das einschneidende Ereignis in ihrem Leben kam 1984. Um Margaret Thatchers geplante Schlie\u00dfung von 20 Zechen zu verhindern, trat die Gewerkschaft der Bergarbeiter in den Streik. Der einj\u00e4hrige \u201eminers\u2018 strike\u201c war die wichtigste Konfrontation zwischen Regierung und Arbeitern in der britischen Nachkriegszeit. Er endete mit einer Niederlage f\u00fcr die Kumpel, aber dieses eine Jahr st\u00e4rkte den sozialen Zusammenhalt der Community umso mehr. <\/p>\n<p>Wood engagierte sich in der Gruppe \u201eWomen Against Pit Closures\u201c. Es sei eine Lebensader gewesen f\u00fcr die Streikenden, sagt sie: Die Frauen sorgten nicht nur daf\u00fcr, dass die Bergarbeiter zu essen hatten, sie stellten sich mit ihnen an die Streikposten, trieben Spendengelder auf, boten moralische Unterst\u00fctzung und Beratung. Ohne die Frauen w\u00e4re der Streik in K\u00fcrze kollabiert, da hat Wood keine Zweifel. <\/p>\n<p>Heute ist Wood 73 Jahre alt. Sie geht am Stock und h\u00f6rt nicht mehr so gut. Aber wenn sie spricht, ist sie noch immer so feurig wie in j\u00fcngeren Jahren. Im Gespr\u00e4ch kommen ihr manchmal Tr\u00e4nen, etwa als sie von der Solidarit\u00e4t w\u00e4hrend des Streiks spricht. Dann wieder schneidet sie eine zornige Grimasse und krallt ihre Hand, als wolle sie jemanden darin zermantschen \u2013 zum Beispiel als die Rede auf Margaret Thatcher kommt. Oder auf Keir Starmer.<\/p>\n<p>\u00bbLabour im Untergrund.\u00ab Nach der Niederlage des Bergarbeiterstreiks und der Schlie\u00dfung der Grube knapp zehn Jahre sp\u00e4ter hielten die W\u00e4hler in Durham County lang an der Labour-Partei fest, wenn auch mit abnehmendem Enthusiasmus. Noch bei den Lokalwahlen von 2017 gewann die Partei eine ansehnliche Mehrheit im Gemeinderat, in Easington war das Labour-Votum \u00fcberw\u00e4ltigend. Aber zu jener Zeit stellte Wood fest, dass die Partei viel weniger sichtbar wurde. <\/p>\n<p>\u201eFr\u00fcher waren Labour-Aktivisten immer pr\u00e4sent in der \u00d6ffentlichkeit. Manchmal luden sie zu einem Pie-und-Erbsen-Abendessen, oder sie organisierten einen Bingoabend f\u00fcr Pensionisten. Sie halfen im Jugendklub aus oder im Gemeindezentrum.\u201c Wenn man Rat brauchte, dann fand man ihn in einem dieser Orte. Aber das habe sich ge\u00e4ndert: \u201eDie Labour-Partei verschwand im Untergrund.\u201c   <\/p>\n<p>In diese Leerstelle sei die Rechte getreten. Langsam sei sie \u201ein die Gesellschaft gekrochen und hat sie infiltriert\u201c, sagt Wood. Besonders aktiv seien Kreise ehemaliger Armeeangeh\u00f6riger geworden, sie h\u00e4tten sich auf ihren Patriotismus berufen und Leute rekrutiert. Vor einigen Jahren ging Nigel Farage in East Durham auf Tour, erz\u00e4hlt Wood. \u201eEr klapperte ein Pub nach dem anderen ab, kaufte den Leuten ein Pint und sch\u00e4kerte mit ihnen. \u201aDer scheint ganz okay\u2018, sagten die Leute.\u201c Wenn man am Boden sei und nichts habe, dann versuche man sich an allem festzuhalten, sagt Wood. \u201eFarage versprach das Blaue vom Himmel.\u201c Jobs f\u00fcr alle, ein Ende der Immigration.\u00a0 <\/p>\n<p>Fast 97 Prozent wei\u00df. Dass gerade die Einwanderung die Gem\u00fcter so erhitzt, ist \u00fcberraschend. In Easington Colliery trifft man wenige Migranten, in ganz County Durham sind fast 97 Prozent der Einwohner wei\u00df. Laut Heather Wood gibt es mehr ehemalige Bergarbeiter, die heute in Spanien leben, als Migranten in County Durham. Aber Farage und Reform UK habe die Leute wegen der Migranten \u201ein Angst und Schrecken versetzt\u201c. Mit tatkr\u00e4ftiger Mithilfe der konservativen Medien ist Migration seit einigen Jahren wieder zu einem hei\u00dfen Thema geworden. Zudem fehlen den Kommunen die finanziellen Mittel, um den wenigen Asylbewerbern, die hierher geschickt werden \u2013 oft aus s\u00fcdenglischen Gemeinden, die billige Wohnungen suchen \u2013 angemessene Unterst\u00fctzung zu bieten, sagt Wood. <\/p>\n<p>Die Parlamentswahl im Juli 2024 sei die letzte Chance gewesen, den Vormarsch der Rechten aufzuhalten. Wood war zu dem Zeitpunkt nicht mehr Parteimitglied. Vor etwa drei Jahren sei sie zum Grab ihrer Eltern gegangen, um ihnen zu beichten, dass sie aus der Labour-Partei austreten werde. \u201eEs war eine der schwierigsten Entscheidungen, die ich je getroffen habe\u201c, sagt sie. Aber ihre Ersch\u00fctterung \u00fcber den Rechtskurs unter Starmer ging zu tief.<\/p>\n<p>Dennoch hoffte sie auf eine Wende mit Labour. Nach 14 Tory-Jahren hatte Starmer die M\u00f6glichkeit, den abgewirtschafteten Regionen unter die Arme zu greifen. Der Labour-Kandidat in Easington gewann mit 49 Prozent der Stimmen, wenn ihm auch die Reform-Partei mit knapp 30 Prozent auf den Fersen war. <\/p>\n<p>Die Ern\u00fcchterung \u00fcber die neue Labour-Regierung setzte umgehend ein. \u201eWas ist das Erste, das Starmer macht?\u201c fragt Wood. \u201eEr k\u00fcrzt die Heizzusch\u00fcsse f\u00fcr Rentner und h\u00e4lt an der von den Tories eingef\u00fchrten K\u00fcrzung der Sozialleistungen f\u00fcr Familien mit mehr als zwei Kindern fest.\u201c Diese Sparma\u00dfnahmen beim Sozialbudget werden in jedem Gespr\u00e4ch mit den Bewohnern von Easington Colliery angesprochen. Laut Meinungsforschern war es ein wichtiger Grund, warum Reform UK in den englischen Lokalwahlen so gut abgeschnitten hat.<\/p>\n<p>Diese Tatsache ist auch an Nigel Farage nicht vorbeigegangen. In den vergangenen Wochen hat er versucht, sich als wirtschaftlich progressiv zu verkaufen. Er sprach sich f\u00fcr eine Verstaatlichung des notleidenden Stahlkonzerns British Steel aus \u2013 und f\u00fcr eine \u201egute Partnerschaft mit den Gewerkschaften\u201c. J\u00fcngst versprach er, die von Labour eingef\u00fchrten Sozialk\u00fcrzungen r\u00fcckg\u00e4ngig zu machen. F\u00fcr Heather Wood ist das alles \u201eleeres Geschw\u00e4tz\u201c. Immerhin ist Farage f\u00fcr seine wirtschaftslibert\u00e4re Haltung bekannt, den staatlichen Gesundheitsdienst NHS w\u00fcrde er am liebsten privatisieren. Aber als taktischer Winkelzug ist es geschickt.<\/p>\n<p>\u00bbKartenhaussieg.\u00ab Nach den Wahlen 2024 sprachen Experten von einem \u201eKartenhaussieg\u201c. Wenn Labour nicht den versprochenen Wandel herbeif\u00fchren w\u00fcrde, w\u00fcrde die Unterst\u00fctzung in sich zusammenfallen \u2013 und der radikalen Rechten ein Einfallstor bieten. Genau dieses Szenario spielt sich jetzt ab. Die Umfragewerte Labours sind seit ihrem Regierungsantritt im freien Fall. Noch nie hat eine neue Regierung in ihren ersten zehn Monaten so schnell an Unterst\u00fctzung verloren. Mit Versp\u00e4tung hat Labour erkannt, was f\u00fcr einen Schaden sie mit den sozialen K\u00fcrzungen angerichtet hat: In letzter Minute vollzog sie Ende Juni eine Kehrtwende, um eine peinliche Niederlage im Parlament abzuwenden. Aber es k\u00f6nnte bereits zu sp\u00e4t sein. <\/p>\n<p>Heather Wood gibt jedoch nicht auf. Im M\u00e4rz, als die Gedenkfeierlichkeiten zum 40. Jahrestag des Bergarbeiterstreiks zu Ende gingen, gr\u00fcndeten sie und ihre Kolleginnen die Organisation National Women\u2018s Action for Positive Change. Sie werden da anfangen, wo sie sich auskennen: an der Basis. \u201eWir werden Frauen zum Kaffee einladen, Workshops organisieren und so weiter\u201c, sagt sie. \u201eWir werden mit den Leuten reden und sie von einem Votum f\u00fcr Reform abbringen.\u201c Es werde Zeit brauchen, aber eine Alternative gebe es nicht. Langsam soll so der \u00f6ffentliche Raum von der Rechten zur\u00fcckgewonnen werden. \u201eWir haben gro\u00dfe Pl\u00e4ne\u201c, sagt Wood. <\/p>\n<blockquote class=\"fm-quote flexmodule flexmodule--quote\"><\/blockquote>\n<p>               Hintergrund<\/p>\n<p>Das fr\u00fchere Industriegebiet in Nordengland mit seinen Kohlerevieren war lang Hochburg der Labour Party, bis bei den Parlamentswahlen 2020 Boris Johnson die \u201eRed Wall\u201c f\u00fcr die Konservativen durchbrach. <\/p>\n<p>Inzwischen haben sich die Bewohner sowohl von Labour als auch von den Tories verabschiedet und sich zunehmend der Partei Reform UK des Brexit-Vorreiters Nigel Farage zugewandt. <\/p>\n<p>In Umfragen liegt die Farage-Partei mit 34 Prozentpunkten auf Platz eins.<\/p>\n<p>    Lesen Sie mehr zu diesen Themen:<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Gro\u00dfbritannien etabliert sich die rechtspopulistische Reform UK als st\u00e4rkste Kraft. 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