{"id":266068,"date":"2025-07-13T22:42:57","date_gmt":"2025-07-13T22:42:57","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/266068\/"},"modified":"2025-07-13T22:42:57","modified_gmt":"2025-07-13T22:42:57","slug":"warum-immer-weniger-holz-aus-dem-wald-geholt-wird-%c2%b7-leipziger-zeitung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/266068\/","title":{"rendered":"Warum immer weniger Holz aus dem Wald geholt wird \u00b7 Leipziger Zeitung"},"content":{"rendered":"<p>Die Bewirtschaftung des Leipziger Stadtwaldes hat sich in den letzten Jahren deutlich ge\u00e4ndert. Dazu hat auch der Klimawandel erheblich beigetragen, denn die seit 2018 im Grunde andauernde D\u00fcrre mit ihrem fehlenden Wasserangebot hat viele Leipziger Baumbest\u00e4nde gesch\u00e4digt \u2013 nicht nur Park- und Stra\u00dfenb\u00e4ume. Abgestorbene B\u00e4ume sieht man mittlerweile mitten im dicht bewachsenen Auwald. Gleichzeitig hat die Abteilung Stadtforsten fr\u00fchere Bewirtschaftungsma\u00dfnahmen wie die Anlage von Femeln deutlich zur\u00fcckgefahren.<\/p>\n<p>Was man auch an den ausgeschlagenen Festmetern Holz ablesen kann, die der <a href=\"http:\/\/www.leipzig.de\/freizeit-kultur-und-tourismus\/parks-waelder-und-friedhoefe\/stadtwald-und-auenwald\/waldbewirtschaftung-und-forstwirtschaftsplan\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Forstwirtschaftsplan 2024<\/a> der Stadt Leipzig ausweist. Wurden noch 2016 \u00fcber 4.000 Festmeter Holz aus den Leipziger W\u00e4ldern geholt, waren es im Folgejahr noch 1.000 Festmeter. Dazu hatte auch die heftige Kritik an den gro\u00dfen Femeln gef\u00fchrt, die in die Auwaldbest\u00e4nde geschlagen wurden. 2018, im ersten D\u00fcrrejahr, waren es dann nur noch 232 Festmeter, obwohl die Entnahme von \u00fcber 7.000 Festmetern geplant war, im Folgejahr sogar 11.000 Festmeter.<img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/c0f35871ba484768b9b0d0e9bfee4dc8.gif\" width=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/leipzig\/2025\/07\/1\" height=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/leipzig\/2025\/07\/1\" alt=\"\"\/><\/p>\n<p>Das sind Zahlen, die sich so nicht mehr umsetzen lassen, ohne den Auwald nachhaltig zu sch\u00e4digen. Stattdessen sind Leipzigs F\u00f6rster eher damit besch\u00e4ftigt, B\u00e4ume zur Wegesicherung zu f\u00e4llen \u2013 entweder weil sie verdorrt sind und umzust\u00fcrzen drohen oder weil sie unter Krankheiten leiden, die ihre Standfestigkeit beeintr\u00e4chtigen.<\/p>\n<p>Das Totholzkonzept wirkt<\/p>\n<p>Dazu kam dann im Jahr 2021 noch ein Beschluss des Leipziger Stadtrates, nach dem das Holz nicht mehr in diesen Gr\u00f6\u00dfenordnungen aus dem Wald geschafft werden sollte, auch dann nicht, wenn die B\u00e4ume abgestorben waren. Es ist das sogenannte \u201eTotholzkonzept\u201c, denn auch die abgestorbenen B\u00e4ume bieten Lebensraum f\u00fcr Tiere, Pilze und Insekten und f\u00f6rdern den Artenreichtum im Wald.<\/p>\n<p>Die Diskussion um den ver\u00e4nderten Umgang gerade mit dem Auwald sorgte daf\u00fcr, dass es 2020 auch keinen Forstwirtschaftsplan gab. Auch 2023 gab es keinen, nachdem die \u201egeplanten\u201c Festmetermengen schon 2021 und 2022 deutlich zur\u00fcckgegangen waren auf 3.000 bzw. 1.000 Festmeter, von denen wiederum nur rund 1.400 und 800 Festmeter erreicht wurden.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/wald2.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-629167 size-full\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/wald2.jpg\" alt=\"Das Totholz bleibt inzwischen im Wald. Foto: Ralf Julke\" width=\"2250\" height=\"1500\"  \/><\/a>Das Totholz bleibt inzwischen im Wald. Foto: Ralf Julke<\/p>\n<p>Im Grunde sind die Leipziger Stadtforste v\u00f6llig ausgelastet damit, die Waldsch\u00e4den einigerma\u00dfen zu bew\u00e4ltigen. Aber mit dem neuen Forstwirtschaftsplan versuchen sie nun, wieder an die Pl\u00e4ne anzuschlie\u00dfen, mit denen durch Neupflanzungen der Baumartenreichtum im Auwald gesichert werden soll.<\/p>\n<p>Mit den Worten aus dem Dezernat Umwelt, Klima, Ordnung und Sport: \u201eDie Pflege und F\u00f6rderung der jungen Waldbest\u00e4nde im Leipziger Stadtwald steht im Mittelpunkt des neuen Forstwirtschaftsplans. Dieser wurde jetzt von der Verwaltungsspitze f\u00fcr das aktuelle Forstjahr beschlossen und verfolgt das Ziel eines nachhaltigen und zukunftsf\u00e4higen Managements des Stadtwaldes.<\/p>\n<p>Mit dem Forstwirtschaftsplan werden die forstlichen Pflegema\u00dfnahmen f\u00fcr 2025 im Leipziger Stadtwald beschrieben, um die Umwelt-, Klima- und Erholungsfunktion des Stadtwaldes zu sichern. Der Schwerpunkt der forstlichen Pflegema\u00dfnahmen liegt vor allem auf dem jungen Waldbestand.\u201c<\/p>\n<p>So soll im Naturschutzgebiet \u201eBurgaue\u201c der Jungbestand gepflegt und durchforstet werden, um die Baumartenverteilung zugunsten der Zielbaumarten zu verbessern. An drei Standorten werden etwa 15 bis 25 Prozent der schw\u00e4cheren und nicht auwaldtypischen B\u00e4ume entnommen, um den Konkurrenzdruck f\u00fcr heimische Arten zu mindern. Zu diesen nicht auwaldtxpishen B\u00e4zume geh\u00f6rt vor allem der Bergahorn, der sich auf trockenen B\u00f6den pudelwohl f\u00fchlt und die an Auenflutungen gew\u00f6hnten B\u00e4ume verdr\u00e4ngt. Dies erfolgt unter anderem auch an den Waldorten \u201eViadukt Wahren\u201c, \u201ePaunsdorfer W\u00e4ldchen\u201c, \u201eRosenthal\u201c und am BMW-Werk, so das Dezernat Umwelt, Klima, Ordnung und Sport.<\/p>\n<p>Am Cospudener See wird der Wald umfangreicher umgebaut, erkl\u00e4rt da Dezernat. Hier sollen auf einer Fl\u00e4che von 1,1 Hektar kranke Pappeln entnommen werden, um Platz zu schaffen f\u00fcr die n\u00e4chste Waldgeneration aus Stieleiche, Winterlinde, Hainbuche und Roterle. Au\u00dferdem sollen auf f\u00fcnf Fl\u00e4chen mit jeweils rund 0,3 Hektar im Rosenthal, in L\u00f6\u00dfnig\/D\u00f6litz sowie im St\u00f6tteritzer W\u00e4ldchen kranke B\u00e4ume gef\u00e4llt und durch standortgerechte Arten wie Eiche und Vogelkirsche ersetzt werden. Das dabei entstehende Totholz verbleibt als wertvoller Lebensraum im Wald.<\/p>\n<p>Die wichtige Rolle von Biotopb\u00e4umen<\/p>\n<p>Die wichtigen Biotopb\u00e4ume werden im Forstwirtschaftsbericht 2024 extra hervorgehoben: \u201eBei allen Bewirtschaftungsma\u00dfnahmen im Leipziger Stadtwald wird darauf geachtet, dass Biotopb\u00e4ume erhalten bleiben. F\u00fcr eine stabile Waldentwicklung mit nat\u00fcrlicher Humusbildung wird m\u00f6glichst viel abgestorbenes Holz im Wald belassen.<\/p>\n<p>Die Erh\u00f6hung des Totholzanteils schafft vielf\u00e4ltige Strukturen sowie Licht-, Temperatur- und Feuchtigkeitsverh\u00e4ltnisse und erh\u00f6ht somit die Vielfalt des Lebensraumes. Besonders wichtig ist stehendes Totholz, insbesondere von alten Stieleichen. Aus diesem Grund werden abgestorbene starke B\u00e4ume nicht gef\u00e4llt, wenn dies nicht aus Gr\u00fcnden der Verkehrssicherung und\/oder des Arbeitsschutzes notwendig ist.\u201c<\/p>\n<p>Um die Menge an Totholz im Bestand zuk\u00fcnftig erheblich zu erh\u00f6hen, wurde die \u201eHandlungsrichtlinie zur Erzielung von Biotopb\u00e4umen und \u00f6kologisch ausreichenden Totholzmengen im Stadtwald des Leipziger Auwaldes\u201c entwickelt. <a href=\"https:\/\/www.l-iz.de\/politik\/leipzig\/2021\/03\/forstwirtschaftsplan-2021-beschlossen-endlich-ein-totholzkonzept-und-erste-gespraeche-fuer-eine-neue-forsteinrichtung-381693\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Das sogenannte Biotopbaum- und Totholzkonzept wurde als Bestandteil des Forstwirtschaftsplanes 2021 am 25. M\u00e4rz 2021 in der Ratsversammlung beschlossen<\/a> (VII-DS 02132).<\/p>\n<p>Dementsprechend werden z. B. B\u00e4ume ab einem Alter von 160 Jahren und ab einem in der Starkbaumkartierung definierten Brusth\u00f6hendurchmesser (z. B. Ahorn 60 cm, Esche 70 cm) grunds\u00e4tzlich nicht gef\u00e4llt.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/wald1.jpg\"><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"wp-image-629168 size-full\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/wald1.jpg\" alt=\"Auch nach der Wegesicherung bleibt der Baumstam im Wald. Foto: Ralf Julke\" width=\"2250\" height=\"1497\"  \/><\/a>Auch nach der Wegesicherung bleibt der Baumstam im Wald. Foto: Ralf Julke<\/p>\n<p>Im Forstwirtschaftsplan 2024 geht das Umweltdezernat auch auf den Gerichtsbeschluss zu fr\u00fcheren Forstwirtschaftspl\u00e4nen ein: \u201eIn Anbetracht des nahen planm\u00e4\u00dfigen Endes des G\u00fcltigkeitszeitraumes der aktuellen Forsteinrichtung zum 31.12.2023 m\u00fcssen aus forstfachlicher Sicht neue Pr\u00e4missen bei der Abarbeitung der noch offenen Planungen gesetzt werden.<\/p>\n<p>Auch wenn die dem Walderhalt dienenden Altdurchforstungen, Femel-, Schirm- und R\u00e4umungshiebe entsprechend dem Beschluss des S\u00e4chsischen Oberverwaltungsgerichtes (vom 9. Juni 2020) gebietsverwaltende Ma\u00dfnahmen sind und demzufolge ohne FFH-Vertr\u00e4glichkeitspr\u00fcfung durchgef\u00fchrt werden k\u00f6nnen, werden diese gr\u00f6\u00dftenteils auch 2024 zur\u00fcckgestellt.\u201c<\/p>\n<p>Nat\u00fcrliche Femel nutzen<\/p>\n<p>Auch das trug zum R\u00fcckgang der Einschl\u00e4ge bei. Und auch zum \u00dcberdenken der Femel-Praxis, wie der Forstwirtschaftsbericht ebenfalls erl\u00e4utert: \u201eIm Niederholz wird ein Femelloch angelegt. Entsprechend dem Biotopbaum- und Totholzkonzept sollen vordergr\u00fcndig zur Anlage von Femell\u00f6chern \u201anat\u00fcrliche\u2018 Ausf\u00e4lle im Oberstand genutzt werden.<\/p>\n<p>Im Niederholz in unmittelbarer N\u00e4he zum Hinteren Rosental befindet sich eine Fl\u00e4che, auf der nahezu alle B\u00e4ume im Oberstand (Bergahorn, Gew\u00f6hnliche Esche) abgestorben sind. Mittlerweile ist die Fl\u00e4che von Bergahornverj\u00fcngung regelrecht zugewuchert. Die Naturverj\u00fcngung anderer Hartholzbaumarten, vor allem der Stieleiche, hat keine Chance sich zu etablieren.<\/p>\n<p>Daher wird hier wie nachfolgend beschrieben vorgegangen: Aus Arbeitssicherheitsgr\u00fcnden m\u00fcssen einige der abgestorbenen B\u00e4ume gef\u00e4llt werden, das Totholz verbleibt zum gr\u00f6\u00dften Teil im Wald. Die Verj\u00fcngung des Bergahorns und Spitzahorns wird vor der Bepflanzung zur\u00fcckgeschnitten. Vorhandene Naturverj\u00fcngung von Stieleiche und anderer hartholzauentypischen Baumarten mit einer H\u00f6he von mehr als einem Meter (z. B. Esche, Winterlinde, Hainbuche) bleibt erhalten und wird gef\u00f6rdert.<\/p>\n<p>Danach erfolgt eine Bepflanzung mit Stieleichen auf der ganzen Fl\u00e4che unter Ber\u00fccksichtigung der \u00fcbernommenen Naturverj\u00fcngung. In den n\u00e4chsten Jahren schlie\u00dft sich eine sehr intensive Kulturpflege und anschlie\u00dfend eine Jungwuchspflege an. Die hier beschriebene Methode wird in den n\u00e4chsten Jahrzehnten gr\u00f6\u00dftenteils die \u00fcbliche Vorgehensweise zur Erhaltung und Erh\u00f6hung des Stieleichenanteils und des Anteils anderer Hartholzbaumarten (z. B. Winterlinde, Hainbuche, Wildapfel usw.) sein.\u201c<\/p>\n<p>Im Staditzwald und Rosental ist insbesondere der Bergahorn sehr dominant und muss zur\u00fcckgedr\u00e4ngt werden, indem er zur\u00fcckgeschnitten wird. Daf\u00fcr werden auf zwei kleinen Fl\u00e4chen bereits aufgelaufene Vegetationsbest\u00e4nde entfernt, damit sich die Eiche etablieren kann. Diese Fl\u00e4chen werden in den kommenden Jahren kontinuierlich betreut, so das Umweltdezernat.<\/p>\n<p>Der j\u00e4hrliche Forstwirtschaftsplan basiert auf dem Waldgesetz des Freistaates Sachsen und entsteht in einem abgestimmten Prozess, an dem anerkannte Naturschutzverb\u00e4nde sowie die Untere Naturschutzbeh\u00f6rde Leipzig beteiligt sind.<\/p>\n<p>Weitere Informationen zu Stadtwald findet man unter <a href=\"http:\/\/www.leipzig.de\/stadtwald\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">www.leipzig.de\/stadtwald<\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Bewirtschaftung des Leipziger Stadtwaldes hat sich in den letzten Jahren deutlich ge\u00e4ndert. 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