{"id":266225,"date":"2025-07-14T00:14:11","date_gmt":"2025-07-14T00:14:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/266225\/"},"modified":"2025-07-14T00:14:11","modified_gmt":"2025-07-14T00:14:11","slug":"zufriedenheit-der-koelner-mit-kardinal-woelki-auf-tiefpunkt-repraesentative-umfrage","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/266225\/","title":{"rendered":"Zufriedenheit der K\u00f6lner mit Kardinal Woelki auf Tiefpunkt \/ Repr\u00e4sentative Umfrage: &#8230;"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">13.07.2025 \u2013 18:00<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von K\u00f6lner Stadt-Anzeiger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/66749\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">K\u00f6lner Stadt-Anzeiger<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/K%F6ln\" title=\"News aus K\u00f6ln \" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">K\u00f6ln<\/a> (ots)<\/p>\n<p>Das Urteil der K\u00f6lner Bev\u00f6lkerung \u00fcber Kardinal Rainer Woelki ist exakt elf Jahre nach seiner Ernennung zum Erzbischof auf einem Tiefpunkt. In einer repr\u00e4sentativen Umfrage des Instituts Forsa im Auftrag des &#8222;K\u00f6lner Stadt-Anzeiger&#8220; (Montag-Ausgabe) zeigten sich nur drei Prozent der K\u00f6lnerinnen und K\u00f6lner zufrieden mit Woelkis Amtsf\u00fchrung. 83 Prozent gaben an, sie seien weniger oder gar nicht zufrieden. Besonders negativ fiel das Votum der 16- bis 29-J\u00e4hrigen aus. In dieser Altersgruppe liegt die Zufriedenheit mit Woelki bei Null. Leicht \u00fcber dem Durchschnitt ist der Wert bei den 45- bis 59-J\u00e4hrigen und den \u00fcber 60-J\u00e4hrigen (5 bzw. 6 Prozent).<\/p>\n<p>Forsa-Chef Manfred G\u00fcllner bezeichnete das Ergebnis aus Sicht der Kirche und des Kardinals als Katastrophe. &#8222;Ein solches Ergebnis f\u00fcr eine Spitzenpers\u00f6nlichkeit haben wir bisher nur einmal gemessen &#8211; im Jahr 2022, bei Kardinal Woelki selbst. Werte von unter zehn Prozent Zustimmung kommen sonst nicht vor, weil Politiker &#8211; m\u00f6gen sie auch noch so unbeliebt sein &#8211; immer auch eine Kernanh\u00e4ngerschaft haben, die hinter ihnen steht. Darauf kann sich der Kardinal offenbar auch im katholischen Milieu K\u00f6lns nicht mehr st\u00fctzen&#8220;, sagte G\u00fcllner dem &#8222;K\u00f6lner Stadt-Anzeiger&#8220;.<\/p>\n<p>Den Wert von 0 Prozent Zufriedenheit in der jungen Generation erkl\u00e4rte G\u00fcllner mit den Grenzen der statistischen Erfassbarkeit. &#8222;Sicher gibt es auch in dieser Altersgruppe Einzelne, die den Kardinal unterst\u00fctzen. Ihre Zahl liegt aber im nicht mehr darstellbaren Bereich von deutlich unter einem Prozent.&#8220; In der Politik und anderen Lebensbereichen g\u00e4be es nach G\u00fcllners Worten nur eine Konsequenz: einen Personalwechsel &#8211; freiwillig durch R\u00fccktritt oder erzwungen durch eine Abberufung. &#8222;In der katholischen Kirche ist das aber, wie wir wissen, allein Sache des Papstes.&#8220;<\/p>\n<p>G\u00fcllner rief in Erinnerung, dass das Erzbistum &#8222;vor drei Jahren schon einmal an diesem Punkt stand, bei Woelkis R\u00fcckkehr aus seiner vom damaligen Papst Franziskus angeordneten Auszeit&#8220;.<\/p>\n<p>Damals lag die Zufriedenheit mit der Amtsf\u00fchrung des Erzbischofs unter allen Menschen, die auf dem Gebiet des Erzbistums K\u00f6ln leben, bei ebenfalls drei Prozent. Der Anteil der Unzufriedenen betrug 87 Prozent, unter den Katholiken waren es 90 Prozent und selbst bei den Kirchg\u00e4ngern 83 Prozent. Mehr als 90 Prozent der Befragten sprachen sich seinerzeit f\u00fcr einen R\u00fccktritt Woelkis aus. &#8222;Angesichts eines unver\u00e4ndert desastr\u00f6sen Stimmungsbilds sollt sich Papst Leo XIV. die Lage in K\u00f6ln vielleicht noch einmal sehr kritisch ansehen.&#8220; Woelki war am 11. Juli 2014 von Papst Franziskus zum Nachfolger von Kardinal Joachim Meisner ernannt worden. Die Amtseinf\u00fchrung fand am 20. September statt.<\/p>\n<p>F\u00fcr den &#8222;K\u00f6ln-Check&#8220; befragte Forsa vom 25. Juni bis 3. Juli im Rahmen des repr\u00e4sentativen Panels forsa.omninet 1.002 K\u00f6lnerinnen und K\u00f6lner ab 16 Jahren. Die Ergebnisse sind bei einer Fehlertoleranz von plus\/minus 2,5 Prozentpunkten auf alle K\u00f6lner ab 16 \u00fcbertragbar. Der Befragungszeitraum lag vor einem Eklat am erzbisch\u00f6flichen Bildungscampus K\u00f6ln-Kalk, wo nach dem Willen der Schulleitung und des Erzbistums keine Regenbogen-Symbole gezeigt werden sollten. Gegen diese Haltung und das Vorgehen des Erzbistums bei der Einweihungsfeier am 7. Juli fand am Wochenende vor dem K\u00f6lner Dom eine Protestkundgebung statt.<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">Pressekontakt:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">K\u00f6lner Stadt-Anzeiger<br \/>Newsdesk<br \/>Telefon: 0221 224 2080<\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: K\u00f6lner Stadt-Anzeiger, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"13.07.2025 \u2013 18:00 K\u00f6lner Stadt-Anzeiger K\u00f6ln (ots) Das Urteil der K\u00f6lner Bev\u00f6lkerung \u00fcber Kardinal Rainer Woelki ist exakt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":108,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[29,30,1420,1209,16,178,180,179,181,21905],"class_list":{"0":"post-266225","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-koeln","11":"tag-nordrhein-westfalen","12":"tag-politik","13":"tag-presse","14":"tag-pressemeldung","15":"tag-pressemitteilung","16":"tag-pressemitteilungen","17":"tag-presseschau"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114848705015913829","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/266225","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=266225"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/266225\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/108"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=266225"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=266225"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=266225"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}