{"id":26627,"date":"2025-04-12T18:31:17","date_gmt":"2025-04-12T18:31:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/26627\/"},"modified":"2025-04-12T18:31:17","modified_gmt":"2025-04-12T18:31:17","slug":"kreisklasse-oder-nobelpreis-warum-ausgerechnet-in-hamburg-der-erste-kommerzielle-quantencomputer-entstehen-koennte","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/26627\/","title":{"rendered":"Kreisklasse oder Nobelpreis: Warum ausgerechnet in Hamburg der erste kommerzielle Quantencomputer entstehen k\u00f6nnte"},"content":{"rendered":"<p>Im Wettlauf um die Erfindung eines kommerziellen Quantencomputers sieht sich Deutschland auf Augenh\u00f6he mit den USA und China. In Hamburg scheint der Durchbruch zum Greifen nah. Die gesellschaftlichen Auswirkungen beschreiben Forscher als revolution\u00e4r.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Im Moment, so erkl\u00e4rt es Dietmar Focke, \u201ewissen wir, dass wir von A nach B fliegen wollen, aber \u2013 wir wissen bisher nicht wie\u201c. Also, \u201efliegen wir mit Fl\u00fcgeln, mit Rotorkraft oder mit Jetpack\u201c. Was der Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer des Unternehmens Lufthansa Industry Solutions (LHIND) in seinem B\u00fcro in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/norderstedt\/\" title=\"Nachrichten, Bilder und Videos zu Norderstedt finden Sie auf unserer Themenseite.\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/norderstedt\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;Nachrichten, Bilder und Videos zu Norderstedt finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;Nachrichten, Bilder und Videos zu Norderstedt finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Norderstedt<\/a> bei <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/hamburg-staedtereise\/\" title=\"Nachrichten, Bilder, Videos und Reisetipps zu Hamburg finden Sie auf unserer Themenseite.\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/hamburg-staedtereise\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;Nachrichten, Bilder, Videos und Reisetipps zu Hamburg finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;Nachrichten, Bilder, Videos und Reisetipps zu Hamburg finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> beschreibt, ist das Spannungsfeld, in dem sich die Quantentechnologie derzeit zwischen Wissenschaft und Industrie bewegt. Seit der Ausformulierung der Quantenmechanik durch die Physiker Erwin Schr\u00f6dinger und Werner Heisenberg vor 100 Jahren scheint der Durchbruch f\u00fcr deren Erben nun zum Greifen nah.<\/p>\n<p>W\u00e4hrend die Vereinten Nationen 2025 zum Internationalen Jahr der Quantenwissenschaft ausgerufen haben und Errungenschaften wie das Smartphone, den Barcodescanner im Supermarkt oder die Magnetresonanztomografie w\u00fcrdigen, investieren L\u00e4nder wie die USA und China l\u00e4ngst Milliarden in die Zukunft. Hierzulande m\u00f6gen vergleichbare Gelder fehlen, dennoch hat Deutschland den Stellenwert der Quantenwissenschaft erkannt und bundesweit mehrere Forschungszentren errichtet. <\/p>\n<p>Eines dieser Cluster ist <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article254570024\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article254570024&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hamburg<\/a> \u2013 ein Standort, an dem Wissenschaft, Wirtschaft und Politik an einem Strang ziehen, unter ihnen Focke und seine LHIND-Mitarbeiter. Sie eint allesamt jenes Ziel, das Deutschland bei anderen Technologien oft verpasst hat: der Sprung von der Grundlagenforschung in die Anwendung und somit ein Spitzenplatz im internationalen Wettbewerb. <\/p>\n<p>Entsprechend hoch sind die Sicherheitsvorkehrungen beim Betreten des Headquarters von Lufthansa Industry Solutions in Norderstedt, unweit des Hamburger Flughafens. Dort und an weiteren Standorten bilden die insgesamt 3000 Besch\u00e4ftigten aus 75 Nationen mit einem Durchschnittsalter von unter 40 Jahren nicht nur das digitale R\u00fcckgrat des Lufthansa-Konzerns. Sie liefern ferner f\u00fcr mehr als 300 Kunden aus diversen Branchen Apps, Softwares und Programmierungen, unter anderem das Ticketsystem im \u00f6ffentlichen Nahverkehr in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/berlin-staedtereise\/\" title=\"Nachrichten, Bilder, Videos und Reisetipps zu Berlin finden Sie auf unserer Themenseite.\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/berlin-staedtereise\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;Nachrichten, Bilder, Videos und Reisetipps zu Berlin finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;Nachrichten, Bilder, Videos und Reisetipps zu Berlin finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Berlin<\/a>, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/mainz\/\" title=\"Nachrichten, Bilder und Videos zu Mainz finden Sie auf unserer Themenseite.\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/mainz\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;Nachrichten, Bilder und Videos zu Mainz finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;Nachrichten, Bilder und Videos zu Mainz finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mainz<\/a> oder <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/themen\/stuttgart\/\" title=\"Nachrichten, Bilder, Videos und Reisetipps zu Stuttgart finden Sie auf unserer Themenseite.\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/themen\/stuttgart\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;Nachrichten, Bilder, Videos und Reisetipps zu Stuttgart finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;Nachrichten, Bilder, Videos und Reisetipps zu Stuttgart finden Sie auf unserer Themenseite.&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stuttgart<\/a>.<\/p>\n<p>Intensives Augenmerk jedoch richtet LHIND auf die Entwicklung von Algorithmen f\u00fcr die Quantentechnologie, da diese ein ideales Einsatzfeld f\u00fcr die komplexen Prozesse im Luftverkehr sind. Noch existiere keine kommerzielle Anwendung, aus der sich ein betriebswirtschaftlicher Nutzen f\u00fcr eine Firma ergebe, sagt der Quantenphysiker des Unternehmens, Joseph Doetsch, und verr\u00e4t: \u201eWas wir bei LHIND schon machen, ist, dass wir die IT-Infrastruktur mit Blick auf die Optimierungen im Flugbetrieb so bauen, dass sie Quantum-bereit ist.\u201c Sollte irgendwann ein Quantencomputer existieren, m\u00fcsste sein Team die Software nicht neu entwickeln. Doetsch: \u201eWir k\u00f6nnen die St\u00e4rken des Quantencomputers dann sofort nutzen.\u201c<\/p>\n<p>Konkret arbeitet Lufthansa Industry Solutions am <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article252235212\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article252235212&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Gate Assignment<\/a>, daran also, an welchem Gate ein Flugzeug ankommt. \u201eAn gro\u00dfen Flugh\u00e4fen mit zum Beispiel 150 Gates und 1000 Abfl\u00fcgen pro Tag gibt es 1501000 Zuordnungsm\u00f6glichkeiten, das ist eine Zahl mit mehr als 2000 Stellen\u201c, betont Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Focke. Klassische Computer stie\u00dfen hier aufgrund des hohen Rechenaufwands rasch an ihre Grenzen. Aus Zeit- und Effizienzgr\u00fcnden sei eine bestm\u00f6gliche Zuordnung f\u00fcr Passagiere und Fluggesellschaften hilfreich. \u201e\u00dcberdies k\u00fcmmern wir uns um eine Flugroutenoptimierung und darum, wie wir das System so miteinander verkn\u00fcpfen, um im gesamten Flugnetzwerk strategisch zu planen\u201c, so Focke. <\/p>\n<p>Diese Gesamtoptimierung umfasst mehr als eine Flugroutenplanung in Echtzeit. Quantenphysiker Doetsch erkl\u00e4rt: \u201eWird ein Flug gestrichen oder kommt an einem anderen Gate an, aktualisieren die aktuellen Computer den Ausfall schon gut \u2013 allerdings nur in Einzelsystemen.\u201c Die Informationen zu einem Flug f\u00fcr Crew, Passagiere und Bodenpersonal miteinander zu verkn\u00fcpfen und zu optimieren, das sollen Quantencomputer leisten. <\/p>\n<p>Davon w\u00fcrden Passagiere laut Doetsch insofern profitieren, als sie bei einem Flugausfall automatisch auf einen anderen Flug umgebucht werden und nur wenig sp\u00e4ter am Ziel sind. Oder ein Flugplan wird bei Ausf\u00e4llen in Echtzeit angepasst, sodass Passagiere nichts bemerken. \u201eWir versprechen uns von der industriellen Anwendung eines Quantencomputers, dass Passagiere schneller ankommen, m\u00f6glichst zu geringeren Kosten und entspannten Reisebedingungen\u201c, sagt Focke. <\/p>\n<p>Hinter dem Antrieb der Lufthansa-Tochter \u2013 beim Wettlauf um den ersten Quantencomputer vorn dabei zu sein \u2013 steckt nicht zuletzt der Ansatz, Kerosin zu reduzieren. So hatte die Lufthansa eigenen Angaben zufolge 2024 einen Gesamtumsatz in H\u00f6he von rund 38 Milliarden Euro. Die Treibstoff-Rechnung lag bei etwa 7,8 Milliarden Euro, ist somit einer der gr\u00f6\u00dften Kostenbl\u00f6cke der Gruppe. Focke beschreibt: \u201eEs dauert 30 Jahre bis zu einer neuen Triebwerksgeneration, die 20 Prozent Treibstoff einspart. W\u00e4scht man die Flugzeuge und \u00fcberzieht sie mit haifischhaut\u00e4hnlicher Folie, spart man ein Prozent Treibstoff ein.\u201c <\/p>\n<p>Eine Software f\u00fcr eine Flugrouten- und Datenoptimierung wiederum erreiche weitere Einsparungen. \u201eOb das nun am Flughafen ein Flugzeug mit Fracht oder Passagieren betrifft oder am Hafen ein Schiff mit Fracht oder Passagieren, ist letztlich egal, denn die L\u00f6sungen sind meist die gleichen\u201c, sagt der Diplom-Ingenieur, dessen Unternehmen eng mit der Universit\u00e4t Hamburg kooperiert.<\/p>\n<p>Dort, am Institut f\u00fcr Quantenphysik, erleben die Professoren Henning Moritz und Dieter Jaksch, wie anspruchsvoll die Umsetzung von der Theorie in die Praxis ist. \u201eDie fundamentalen Bausteine eines Quantencomputers sind Qubits, welche in hoch verschr\u00e4nkten Zust\u00e4nden, die zu verarbeitende Quanteninformation speichern\u201c, betont Jaksch. Qubits seien sehr empfindlich gegen\u00fcber \u00e4u\u00dferen St\u00f6rungen, was zur Dekoh\u00e4renz und zu Rechenfehlern f\u00fchre. <\/p>\n<p>Herausfordernd sei, Quantenfehlerkorrekturmethoden und damit fehlertolerante Quantenhardwarearchitekturen zu schaffen. Ebenso m\u00fcsse die Quantenhardware so gestaltet werden, dass sie sich prinzipiell zu beliebig gro\u00dfen Systemen erweitern lasse und Quantencomputer zu einer skalierbaren Technologie mache, so Quantenphysiker Jaksch.<\/p>\n<p>Sein Kollege Moritz hofft, dass \u201ewir uns gut funktionierenden Quantencomputern rapide n\u00e4hern\u201c. Experten rechneten damit in 5 bis 20 Jahren. Im Erfolgsfall seien bessere Katalysatoren zur Energieeinsparung m\u00f6glich. An einem f\u00fcr Hamburg relevanten Beispiel bei der Herstellung von Wasserstoff erkl\u00e4rt Quantenphysiker Moritz: \u201eWir wollen dort, wo wir viel Energie haben, Wasser in Wasserstoff und Sauerstoff spalten. Den Katalysator ben\u00f6tigen wir, um f\u00fcr diesen Schritt m\u00f6glichst wenig Energie zu verbrauchen.\u201c <\/p>\n<p>Der Wasserstoff werde dann nach Hamburg verschifft und vor Ort mit Sauerstoff zusammengebracht, damit er unter Energiefreigabe wieder zu Wasser werde. Diese Energie k\u00f6nne genutzt werden, um H\u00e4user zu heizen oder bei Aurubis Kupfer zu produzieren. Ferner k\u00f6nnten Quantencomputer bei der Suche nach Medikamentenwirkstoffen und neuen Materialien helfen, so Moritz. <\/p>\n<p>Innovationen, die unser Leben massiv beeinflussen<\/p>\n<p>Die meisten Forscher gingen davon aus, erg\u00e4nzt Jaksch, \u201edass ein universeller skalierbarer Quantencomputer eine \u00e4hnlich transformative Wirkung auf unsere Gesellschaft h\u00e4tte wie die Erfindung des Transistors\u201c. Von Quantenrechnern versprechen sich ebenso Bereiche wie Kryptografie und Industriedesign revolution\u00e4re Fortschritte. \u201eDie Resultate k\u00f6nnten zu einer Vielzahl von technischen Innovationen f\u00fchren, die unser Leben in allen Bereichen massiv beeinflussen\u201c, betont Jaksch.<\/p>\n<p>Aus Sicht von Wissenschaftssenatorin <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255459082\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255459082&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Katharina Fegebank<\/a> nutzt Hamburg die Chancen. \u201eFast 243 Millionen Euro aus Bund und Land flie\u00dfen bei uns in die F\u00f6rderung von Quantentechnologien\u201c, sagt die Gr\u00fcnen-Politikerin. Initiativen wie das \u201eHamburg Quantencomputing\u201c-Programm, das Projekt Rymax, das Innovationszentrum des Deutschen Zentrums f\u00fcr Luft- und Raumfahrt auf dem NXP-Campus oder die DESY Innovation Factory in der Science City Hamburg Bahrenfeld zeigten, dass die Hansestadt eine zentrale Rolle in der Entwicklung von Quantentechnologien spiele. <\/p>\n<p>Es handele sich um strategische Investition in die Zukunft, um \u201eHamburg zu einem internationalen Quanten-Hotspot zu machen\u201c, so die Senatorin. Fortsetzen m\u00f6chte der Stadtstadt den Weg au\u00dferdem mit dem Abbau von B\u00fcrokratie und dem Ausbau der Ausbildung von Fachkr\u00e4ften. <\/p>\n<p>Aufgrund der gewachsenen Infrastruktur aus politischen Rahmenbedingungen, Grundlagenforschung, Entwicklung und Industrie sind Hamburg und Deutschland laut LHIND-Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer Focke global wettbewerbsf\u00e4hig. Zwar sei Deutschland eher regulatorisch unterwegs, auch fehlten hierzulande die Startup-Mentalit\u00e4t und Milliarden-Investitionen in Innovationen. Stattdessen verf\u00fcge Deutschland \u00fcber ein seit Jahrzehnten sich entwickelndes Fundamentalwissen, um die Technologie in die Massenanwendung zu bringen. Diese Basis, sagt Focke, \u201ehaben wir anderen L\u00e4ndern voraus, das m\u00fcssen wir nur noch in PS auf die Stra\u00dfe bringen.\u201c<\/p>\n<p>So hofft der LHIND-Chef, dass den Entscheidern in Bund und Land bewusst bleibt, dass in dem Bereich enormes Kapital f\u00fcr die deutsche Wirtschaft stecke, was Wettbewerbsvorteile, Arbeitspl\u00e4tze und technologische Unabh\u00e4ngigkeit beinhalte. \u201eWir d\u00fcrfen dieses Fundament nicht wieder aus der Hand geben und uns in eine Abh\u00e4ngigkeit von Partnern begeben, die nicht mehr so verl\u00e4sslich sind wie einst\u201c, mahnt Focke und fordert massive Unterst\u00fctzung in die Entwicklung. \u201eDie Souver\u00e4nit\u00e4t bei der Quantentechnologie in Deutschland und Europa ist entscheidend f\u00fcr die Zukunft. Es geht um Kreisklasse oder Nobelpreis\u201c, betont Focke. Wem zuerst der Durchbruch gelinge, habe die Nase vorn.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Im Wettlauf um die Erfindung eines kommerziellen Quantencomputers sieht sich Deutschland auf Augenh\u00f6he mit den USA und China.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":26628,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[29,2109,597,30,692,15401,2108,2312,15399,12576,45,15400,15398,193],"class_list":{"0":"post-26627","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-deutschland","9":"tag-flughafen","10":"tag-forschung","11":"tag-germany","12":"tag-hamburg","13":"tag-hamburg-airport","14":"tag-lufthansa","15":"tag-quantencomputer","16":"tag-quantenphysik","17":"tag-quantentheorie","18":"tag-texttospeech","19":"tag-universitaet-hamburg","20":"tag-werner-jana","21":"tag-wissenschaft"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114326423844461824","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26627","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=26627"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/26627\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/26628"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=26627"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=26627"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=26627"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}