{"id":266823,"date":"2025-07-14T06:19:10","date_gmt":"2025-07-14T06:19:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/266823\/"},"modified":"2025-07-14T06:19:10","modified_gmt":"2025-07-14T06:19:10","slug":"marktbericht-trumps-zolldrohungen-druecken-boersen-in-die-tiefe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/266823\/","title":{"rendered":"Marktbericht: Trumps Zolldrohungen dr\u00fccken B\u00f6rsen in die Tiefe"},"content":{"rendered":"<p>                    <strong>marktbericht<\/strong><\/p>\n<p class=\"metatextline\">Stand: 14.07.2025 07:40 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Die Ank\u00fcndigung von US-Pr\u00e4sident Trump, Einfuhren aus der EU ab dem 1. August mit einem Zoll von 30 Prozent zu belasten, verunsichert die Anleger. Der DAX steuert auf weitere Kursverluste zu. <\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach den neuen Zolldrohungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump haben sich die Perspektiven am deutschen Aktienmarkt weiter eingetr\u00fcbt. Der DAX d\u00fcrfte mit Kursverlusten in die neue Woche gehen. Der Broker IG taxiert die deutschen Standardwerte zur Stunde 0,7 Prozent tiefer bei 24.074 Punkten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer DAX d\u00fcrfte damit nahtlos an seine j\u00fcngsten Kursverluste ankn\u00fcpfen und seine Kurskorrektur ausweiten. Am vergangenen Donnerstag und Freitag hatte der deutsche Leitindex deutlich Boden eingeb\u00fc\u00dft, nachdem er zur Wochenmitte noch bei 24.639 Punkten ein frisches Allzeithoch markiert hatte. Die n\u00e4chste nennenswerte Unterst\u00fctzung f\u00fcr den DAX ist nun die 50-Tage-Linie, die aktuell bei 23.789 Punkten verl\u00e4uft.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nHintergrund der sich abzeichnenden neuerlichen Kursverluste am deutschen Aktienmarkt ist die <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/wirtschaft\/weltwirtschaft\/trump-zoelle-eu-108.html\" title=\"Trump k\u00fcndigt 30 Prozent Zoll f\u00fcr Importe aus der EU an\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ank\u00fcndigung von US-Pr\u00e4sident Trump, Einfuhren aus der EU und Mexiko ab dem 1. August mit einem Zoll von 30 Prozent belasten<\/a>. Anleger hatten zuletzt nach wochenlangen Verhandlungen auf eine baldige Vereinbarung zur Entsch\u00e4rfung des Handelskonflikts gehofft.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie EU muss jetzt eine Antwort finden. Die f\u00fcr Handelsfragen zust\u00e4ndigen Minister der Mitgliedstaaten wollen heute in Br\u00fcssel beraten, wie es nach der Ank\u00fcndigung aus Washington weitergehen soll.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZuletzt hatte sich Trump an der B\u00f6rse mit seinen vielf\u00e4ltigen R\u00fcckziehern und Abmilderungen der im April angek\u00fcndigten hohen US-Z\u00f6lle zwar einen Ruf als &#8222;TACO-Man&#8220; erworben: &#8222;Trump Always Chickens Out&#8220; &#8211; Trump kneift immer.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDoch die Erwartung, dass der US-Pr\u00e4sident auch mit Blick auf die EU klein beigibt und alles nicht so schlimm kommt wie bef\u00fcrchtet, k\u00f6nnte sich als tr\u00fcgerisch erweisen. Einige Marktbeobachter f\u00fcrchten, Trump k\u00f6nnte an der EU ein Exempel statuieren.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Zoll-Drohungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump ziehen auch die US-Futures in die Tiefe. Aktuell liegt der Future auf den Dow-Jones-Index 0,4 Prozent im Minus und deutet damit auf einen schw\u00e4cheren Auftakt an der Wall Street hin.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBereits zum Wochenschluss hatten Zollsorgen die Kurse in New York belastet. Der Dow Jones Industrial sank um 0,6 Prozent auf 44.371 Punkte, w\u00e4hrend der S&amp;P 500 um 0,3 Prozent auf 6.259 Z\u00e4hler nachgab. Der technologielastige Nasdaq 100 verlor 0,2 Prozent auf 22.780 Punkte.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBesser ist die Stimmung am Morgen an den asiatischen B\u00f6rsen. In Tokio tendiert der 225 Werte umfassende Nikkei-Index kurz vor Handelsschluss bei 39.568 Punkten seitw\u00e4rts. Die B\u00f6rse in Shanghai liegt aktuell 0,4 Prozent im Plus.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZuvor hatten frische Daten gezeigt, dass Chinas Au\u00dfenhandel trotz der globalen Handelsstreitigkeiten weiter gewachsen war. Wie die Zollbeh\u00f6rde in Peking mitteilte, stiegen die Exporte im Juni gemessen in Dollar im Vergleich zum Vorjahresmonat um 5,8 Prozent.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Preise f\u00fcr Roh\u00f6l steigen am Morgen. Der Preis f\u00fcr ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent zieht um 0,2 Prozent auf 70,49 Dollar an. Am Markt halten sich Spekulationen, dass Trump im Laufe des Tages sch\u00e4rfere Sanktionen gegen Russland ank\u00fcndigen k\u00f6nnte, darunter auch Abgaben f\u00fcr Gro\u00dfkunden, die russisches \u00d6l kaufen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer Bitcoin hat seine j\u00fcngste Rekordrally forciert. Der Wert der \u00e4ltesten und bekanntesten Kryptow\u00e4hrung kletterte im fr\u00fchen Handel zum ersten Mal \u00fcber die Marke von 120.000 Dollar. Auf der Handelsplattform Bitstamp stieg der Kurs bis auf 121.488 Dollar. Der Bitcoin befindet sich seit der Wahl von Donald Trump zum US-Pr\u00e4sidenten Anfang November auf einem H\u00f6henflug und konnte seither rund drei Viertel zulegen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nUnter den Einzelaktien am deutschen Aktienmarkt k\u00f6nnten zum Wochenstart vor allem Chemie-Aktien unter Druck geraten. So hat der weltgr\u00f6\u00dfte Chemiekonzern BASF wegen der anhaltenden makro\u00f6konomischen und geopolitischen Unsicherheiten infolge der US-Z\u00f6lle seine Prognose f\u00fcr 2025 gekappt. F\u00fcr 2025 strebt BASF nun beim bereinigten Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebitda) 7,3 Milliarden bis 7,7 Milliarden Euro an. Zuvor hatte das DAX-Unternehmen 8,0 Milliarden bis 8,4 Milliarden Euro angepeilt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch der Chemikalienh\u00e4ndler Brenntag senkte seine Ergebniserwartungen. Der Konzern rechnet f\u00fcr das Gesch\u00e4ftsjahr 2025 nun nur noch mit einem operativen Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen (Ebita) von 0,95 bis 1,05 Milliarden Euro. Zuvor war der Konzern von 1,1 bis 1,3 Milliarden Euro ausgegangen. Zur Begr\u00fcndung verwies Brenntag auf die ung\u00fcnstige Entwicklung des Euro\/Dollar-Wechselkurses seit Beginn des zweiten Quartals.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei Deutschlands gr\u00f6\u00dftem Stahlhersteller Thyssenkrupp Steel Europe (TKSE) haen sich das Management und die Gewerkschaft IG Metall auf einen bis 2030 g\u00fcltigen Tarifvertrag geeinigt, der eine Reduzierung der Arbeitszeit, die Streichung des Urlaubsgeldes und andere Einsparpunkte enth\u00e4lt. Im Schnitt d\u00fcrfte das Einkommen der Mitarbeiter um etwa acht Prozent sinken.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">Mit Informationen von Angela G\u00f6pfert, ARD-Finanzredaktion. <\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"marktbericht Stand: 14.07.2025 07:40 Uhr Die Ank\u00fcndigung von US-Pr\u00e4sident Trump, Einfuhren aus der EU ab dem 1. 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