{"id":267732,"date":"2025-07-14T14:49:13","date_gmt":"2025-07-14T14:49:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/267732\/"},"modified":"2025-07-14T14:49:13","modified_gmt":"2025-07-14T14:49:13","slug":"europas-balanceakt-zwischen-china-und-usa-dw-14-07-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/267732\/","title":{"rendered":"Europas Balanceakt zwischen China und USA \u2013 DW \u2013 14.07.2025"},"content":{"rendered":"<p>Es war ein ungew\u00f6hnliches Treffen, das so h\u00e4tte nicht stattfinden d\u00fcrfen. <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/china\/t-17281386\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Chinas<\/a> Au\u00dfenminister Wang Yi traf vergangene Woche am Rande des Gipfeltreffens des S\u00fcdostasiatischen Staatenbundes ASEAN in Kuala Lumpur US-Au\u00dfenminister <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/marco-rubio\/t-19024918\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Marco Rubio<\/a>, den China seit f\u00fcnf Jahren mit scharfen Sanktionen belegt: Einreiseverbot, Einfrieren von Verm\u00f6genswerten, Einstellung s\u00e4mtlicher wirtschaftlicher Aktivit\u00e4ten mit dem Betroffenen und dessen Verb\u00fcndeten.<\/p>\n<p>Doch dieser l\u00e4sst sich von all diesen Ma\u00dfnahmen nicht beeindrucken. Bevor er ins Kabinett von Trump geholt wurde, war er als republikanische Senator von Florida Mitglied der Exekutivkommission f\u00fcr China (The Congressional-Executive Commission on China, CECC) des US-Kongresses, also von beiden Kammern: Repr\u00e4sentantenhaus und Senat. Die Kommission hat den gesetzlichen Auftrag, die Menschenrechte und die Entwicklung der Rechtsstaatlichkeit in China zu \u00fcberwachen. Einmal im Jahr erstellt die Kommission einen Bericht an den US-Pr\u00e4sidenten.<\/p>\n<blockquote class=\"tweet embed\" data-id=\"1943649978574155853\"\/>\n<p>In dieser Funktion hatte Rubio scharfe Kritik an der chinesischen Regierung wegen der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/rubio-aggressives-vorgehen-gegen-chinesische-studenten\/a-72710185\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Unterdr\u00fcckung<\/a> der Demokratiebewegung in der chinesischen Sonderverwaltungszone Hongkong, sp\u00e4ter wegen drastischer Einschr\u00e4nkung der B\u00fcrgerrechte in der westchinesischen, haupts\u00e4chlich von Muslimen bewohnten Provinz <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/us-senat-gegen-waren-aus-chinas-uiguren-provinz\/a-58284270\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Xinjiang<\/a> ge\u00fcbt. Die Pekinger Regierung duldete die in ihren Augen &#8222;Einmischung in die inneren Angelegenheiten&#8220; nicht und setzte Rubio auf die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/china-schl\u00e4gt-im-sanktionsstreit-zur\u00fcck\/a-54155866\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Sanktionsliste<\/a>, nachdem die US-Regierung chinesische Politiker mit Sanktionen belegt hatte.\u00a0<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"73261864\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73261864_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"USA Washington D.C. 2025 | Grafik zu Vergeltungsz\u00f6llen im Wei\u00dfen Haus\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>US-Regierung fordert hohe Einfuhrz\u00f6lle f\u00fcr Waren aus China (Entwurf im April 2025)Bild: Alex Wong\/Getty Images<\/p>\n<p>US-China-Rivalit\u00e4t spitzt sich zu<\/p>\n<p>Am letzten Freitag (11.7.25) fand nun das erste pers\u00f6nliche Treffen beider Au\u00dfenminister hinter verschlossenen T\u00fcren statt. Aussagen zu konkreten Sachthemen gelangten kaum an der \u00d6ffentlichkeit. Die Gespr\u00e4che seien &#8222;positiv, pragmatisch und konstruktiv&#8220;, hie\u00df es sp\u00e4ter in den chinesischen Staatsmedien. Auf der Abschlusspressekonferenz am Samstag (12.7.25) fasste Wang mit vier Stichworten die wichtigsten Ergebnisse in seinen Augen zusammen: Kontakte pflegen, Fehleinsch\u00e4tzung vermeiden, Differenzen managen und Zusammenarbeit ausbauen. Er erw\u00e4hnte aber kein Wort, ob Rubio weiter sanktioniert wird.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"71678443\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/71678443_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Australien 2025 | Chinesische Fregatte Hengyang vor australischer K\u00fcste\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Chinesische Fregatte f\u00fchrte im Februar 2025 Milit\u00e4r\u00fcbung vor der K\u00fcste Australiens durchBild: AFP<\/p>\n<p>In Washington wie in Peking gebe es zudem einen &#8222;starken Willen&#8220; dazu, ein Treffen zwischen US-Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> und dem chinesischen Staatschef <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/xi-jinping\/t-19011092\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Xi Jinping<\/a> zu organisieren, best\u00e4tigte Au\u00dfenminister Rubio nach dem Gespr\u00e4ch. Das Treffen von Au\u00dfenministern gilt als Indikator f\u00fcr einen Staatsbesuch. Es sei jedoch noch kein Datum vereinbart worden.<\/p>\n<p>Jahrhundert des Pazifiks<\/p>\n<p>W\u00e4hrend im 20. Jahrhundert noch der atlantische Raum gro\u00dfen Einfluss auf die Weltpolitik hatte, ist es im Jahr 2025 schon absehbar, dass sich dieser in diesem Jahrhundert auf den pazifischen Raum verlagern wird. Politologen nennen das 21. Jahrhundert deswegen auch das &#8222;Jahrhundert des Pazifiks&#8220;.<\/p>\n<p>Die USA bleiben zwar noch die Supermacht. Aber China soll nach dem Willen von Staatspr\u00e4sident Xi Jinping schon 2049, also zum 100-j\u00e4hrigen Jubil\u00e4um der Gr\u00fcndung der Volksrepublik, zu einer &#8222;starken, demokratischen, zivilisierten und harmonischen Starknation des Sozialismus&#8220; werden. Die Beratungsgesellschaft PricewaterhouseCoopers (PwC) geht in einer Studie Anfang 2025 davon aus, dass China in den n\u00e4chsten 30 Jahren die USA \u00fcberholen und zur wirtschaftsst\u00e4rksten Nation der Welt aufsteigen werde.<\/p>\n<p>Der Wettkampf um den ersten Platz als dominierende Weltmacht pr\u00e4gt schon heute unsere Welt. Washington und Peking stehen sich als Rivalen gegen\u00fcber. Die Folgen sind Handelskrieg, weltweite <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/nato\/t-17339192\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Aufr\u00fcstung<\/a> und steigende geopolitische Spannung.<\/p>\n<p>Die NATO in Kriegszeiten und der Preis f\u00fcr unsere Sicherheit<video id=\"video-73044309\" controls=\"\" playsinline=\"\" preload=\"none\" poster=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAAEAAAABCAQAAAC1HAwCAAAAC0lEQVR42mNkYAAAAAYAAjCB0C8AAAAASUVORK5CYII=\" data-id=\"73044309\" data-posterurl=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73047873_605.webp\" data-duration=\"42:31\"><\/p>\n<p class=\"vjs-no-js\">To view this video please enable JavaScript, and consider upgrading to a web browser that <a href=\"https:\/\/videojs.com\/html5-video-support\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">supports HTML5 video<\/a><\/p>\n<p><\/video><\/p>\n<p>EU zwischen zwei St\u00fchlen<\/p>\n<p>Die USA nutzen jetzt das Recht des St\u00e4rkeren, um alle wirtschaftsschw\u00e4cheren L\u00e4nder zum <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/zollstreit\/t-73206904\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Handelskompromiss<\/a> zu zwingen. Am Samstag (12.7.) k\u00fcndigte US-Pr\u00e4sident Donald Trump 30 Prozent Z\u00f6lle auf Importe aus der EU ab 1. August an. \u00a0Laut Informationen der Nachrichtenagentur dpa sind Stahl und Aluminium davon zwar ausgenommen. F\u00fcr sie fallen aber bereits jetzt hohe Z\u00f6lle an. So belegen die USA aus der Europ\u00e4ischen Union importierte Autos und Autoteile mit einem Zollsatz von 25 Prozent, bei Stahl und Aluminium sind es 50 Prozent.<\/p>\n<p>Prompt reagierte EU-<a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/eu-kommission\/t-67815475\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Kommissionspr\u00e4sidentin<\/a> <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/ursula-von-der-leyen\/t-17298806\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Ursula von der Leyen<\/a>, &#8222;alle notwendigen Schritte&#8220; zum Schutz der EU-Interessen zu ergreifen, einschlie\u00dflich Gegenma\u00dfnahmen. Gleichzeitig sei sie bereit, an einer &#8222;Vereinbarung&#8220; zu arbeiten. Am Montag (14.7.25) will der <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/br\u00fcssel\/t-19049269\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">EU<\/a>-Handelskommissar Maros Sefcovic mit dem US-Unterh\u00e4ndler Gespr\u00e4che f\u00fchren.<\/p>\n<p>Die deutsche Wirtschaft schlug Alarm. Die angedrohten Z\u00f6lle k\u00f6nnten &#8222;der wirtschaftlichen Erholung, der Innovationskraft&#8220; schaden, sagt Wolfgang Niedermark, Mitglied der Hauptgesch\u00e4ftsf\u00fchrung vom Bundesverband der Deutschen Industrie (BDI). Auch das Vertrauen in die internationale Zusammenarbeit werde in Mitleidenschaft gezogen. Als exportorientierte Nation sind Deutschland genau wie China auf den Freihandel angewiesen.<\/p>\n<p>Wer gewinnt den Wettlauf im Weltall?<video id=\"video-73111003\" controls=\"\" playsinline=\"\" preload=\"none\" poster=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAAEAAAABCAQAAAC1HAwCAAAAC0lEQVR42mNkYAAAAAYAAjCB0C8AAAAASUVORK5CYII=\" data-id=\"73111003\" data-posterurl=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73064785_605.webp\" data-duration=\"05:24\"><\/p>\n<p class=\"vjs-no-js\">To view this video please enable JavaScript, and consider upgrading to a web browser that <a href=\"https:\/\/videojs.com\/html5-video-support\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">supports HTML5 video<\/a><\/p>\n<p><\/video><\/p>\n<p>USA auch als Partner, Wettbewerber und Rivale der EU?<\/p>\n<p>De Frage steht nun im Raum, auf wen denn jetzt Verlass sei. Auf den alten Verb\u00fcndeten der USA, die nun ihren Gleichgesinnten in Europa Steine in den Weg der Globalisierung werfen, oder das aufsteigende kommunistische China, das nun trotz ideologischer Unterschiede engeren Schulterschluss mit Europa und Deutschland sucht?<\/p>\n<p>Sind die heutigen USA f\u00fcr Europa nun auch &#8222;Partner, Wettbewerber und Rivale&#8220;? Die China-Experten Paula Oliver Llorente und Miguel Otero-Iglesias von der spanischen Denkfabrik Elcano Royal Institute erlauben sich diese provokante Fragestellung. Dieser <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/peking-kritisiert-deutsche-china-strategie-als-kontraproduktiv\/a-66228799\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dreiklang<\/a> war urspr\u00fcnglich die europ\u00e4ische Definition der Beziehungen zu China, die 2023 von der deutschen Bundesregierung in deren <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/deutsche-china-strategie-kritischer-umgang-statt-abkopplung\/a-66220100\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">China-Strategie<\/a> aufgenommen wurde.<\/p>\n<p>US-Z\u00f6lle: Unsicherheit ist schlecht f\u00fcrs Gesch\u00e4ft<video id=\"video-72686467\" controls=\"\" playsinline=\"\" preload=\"none\" poster=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAAEAAAABCAQAAAC1HAwCAAAAC0lEQVR42mNkYAAAAAYAAjCB0C8AAAAASUVORK5CYII=\" data-id=\"72686467\" data-posterurl=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/72576790_605.webp\" data-duration=\"03:16\"><\/p>\n<p class=\"vjs-no-js\">To view this video please enable JavaScript, and consider upgrading to a web browser that <a href=\"https:\/\/videojs.com\/html5-video-support\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">supports HTML5 video<\/a><\/p>\n<p><\/video><\/p>\n<p>&#8222;Die EU hat jedoch Schwierigkeiten, diese konzeptionelle Definition mit konkreten, einheitlichen Ma\u00dfnahmen zu verbinden&#8220;, schreiben beide Wissenschaftler. &#8222;Unsicherheit ist zum bestimmenden Faktor f\u00fcr die strategische Positionierung der EU im Kontext der Rivalit\u00e4t zwischen den USA und China geworden.&#8220;<\/p>\n<p>Die EU und die USA h\u00e4tten sehr unterschiedliche Bedrohungswahrnehmungen in Bezug auf China, glauben Llorente und Otero-Iglesias. Die USA w\u00fcrden &#8222;<a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/volkskongress-china-sucht-l\u00f6sung-in-schwierigen-zeiten\/a-71850872\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">einen hegemonialen Konkurrenten<\/a>&#8220; und &#8222;eine existenzielle Bedrohung&#8220; bek\u00e4mpfen. &#8222;Die EU strebt dagegen eine ausgewogene Beziehung zu einem globalen Akteur an.&#8220; Deswegen habe Europa differenzierte Strategien zur Risikominderung zu entwickeln, um kritische Abh\u00e4ngigkeiten zu China zu verringern.<\/p>\n<blockquote class=\"tweet embed\" data-id=\"1941458259061223741\"\/>\n<p>&#8222;Historische Herausforderung&#8220; f\u00fcr Deutschland<\/p>\n<p>In diesem Kontext sei &#8222;die Politik von Donald Trump und der US-China-Konflikt die historische Herausforderung f\u00fcr Deutschland&#8220;, sagen die China-Experten Claudia Wessling und Bernhard Bartsch von der Berliner China-Denkfabrik MERICS. Die lang gehegte Gewissheit einer vertrauensvollen Zusammenarbeit mit den USA sei ins Wanken geraten. Ein Business as usual sei nicht mehr m\u00f6glich.<\/p>\n<p><a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/der-xi-biden-gipfel-und-deutschlands-dilemma\/a-67397435\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Es liegt aber auf der Hand:<\/a> Kommt Deutschland <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/decoding-china-pekings-bild-von-deutschland-eu-land-tugend-reich-mitte-afd-weidel-rechts\/a-70963535\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">China<\/a> zu nahe, w\u00fcrde es Washington ver\u00e4rgern. Noch sind die USA im europ\u00e4ischen Nachkriegssicherheitskonstrukt unersetzbar. Nach dem russischen Angriffskrieg auf die Ukraine wurde die Bedeutung der US-Milit\u00e4rpr\u00e4senz in Europa noch deutlicher. Die Bundesregierung stehe unter beispiellosem Druck, sich in einer geopolitisch gepr\u00e4gten Welt zurechtzufinden, w\u00e4hrend die Gesellschaft im eigenen Land zunehmend polarisiert sei, glauben Wessling und Bartsch.<\/p>\n<p>Deutsche Fregatte im S\u00fcdchinesischen Meer<video id=\"video-70435354\" controls=\"\" playsinline=\"\" preload=\"none\" poster=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAAEAAAABCAQAAAC1HAwCAAAAC0lEQVR42mNkYAAAAAYAAjCB0C8AAAAASUVORK5CYII=\" data-id=\"70435354\" data-posterurl=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/70197571_605.webp\" data-duration=\"03:14\"><\/p>\n<p class=\"vjs-no-js\">To view this video please enable JavaScript, and consider upgrading to a web browser that <a href=\"https:\/\/videojs.com\/html5-video-support\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">supports HTML5 video<\/a><\/p>\n<p><\/video><\/p>\n<p>Aber auch die Beziehungen zwischen Deutschland und China h\u00e4tten sich trotz intensiver Handels- und Wirtschaftsbeziehungen <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/decoding-china-baerbocks-probleme-im-umgang-mit-peking\/a-70448216\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">abgek\u00fchlt<\/a>. So bestellte Letzte Woche das Ausw\u00e4rtige Amt den chinesischen Botschafter ein. Eine <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/au\u00dfenamt-chinesischer-laser-angriff-auf-deutsches-flugzeug\/a-73193120\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Fregatte<\/a> der Volksbefreiungsarmee habe ein deutsches <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/laser-zwischenfall-china-weist-schuld-von-sich\/a-73209857\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Milit\u00e4rflugzeug<\/a> \u00fcber dem Roten Meer beim EU-\u00dcberwachungseinsatz feindselig angelasert, behauptete Deutschland; <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/laser-angriff-china-weist-deutsche-vorw\u00fcrfe-zur\u00fcck\/a-73208826\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ein Vorwurf, den China zur\u00fcckweist<\/a>. Die Fregatte habe sich im Golf von Aden befunden, nicht im Roten Meer, sagte das chinesische Verteidigungsministerium.<\/p>\n<p>Die China-Strategie der Bundesregierung 2023 sah einen Abbau von Risiken unter dem Stichwort &#8222;De-risking&#8220; vor. In der Folge haben viele Unternehmen nicht nur in China, sondern auch in den USA investiert. Allerdings h\u00e4tten deutsche Firmen inzwischen erkannt, dass diese Dualstrategie &#8222;den Interessen der deutschen Wirtschaft zuwiderlaufen und m\u00f6glicherweise zu einer Krise f\u00fchren k\u00f6nnte, die durch r\u00fcckl\u00e4ufige Exporte und Arbeitsplatzverluste gekennzeichnet ist&#8220;, schreiben die Experten Wessling und Bartsch. &#8222;Daher k\u00f6nnte sich der Slogan &#8218;De-risking, aber richtig&#8216; als schwierige Aufgabe f\u00fcr die Bundesregierung erweisen.&#8220;<\/p>\n<p>China dominiert Seltene Erden<video id=\"video-73181076\" controls=\"\" playsinline=\"\" preload=\"none\" poster=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAAEAAAABCAQAAAC1HAwCAAAAC0lEQVR42mNkYAAAAAYAAjCB0C8AAAAASUVORK5CYII=\" data-id=\"73181076\" data-posterurl=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/73142834_605.webp\" data-duration=\"02:48\"><\/p>\n<p class=\"vjs-no-js\">To view this video please enable JavaScript, and consider upgrading to a web browser that <a href=\"https:\/\/videojs.com\/html5-video-support\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">supports HTML5 video<\/a><\/p>\n<p><\/video><\/p>\n<p>Neustart zwischen Br\u00fcssel und Peking?<\/p>\n<p>Ende Juli wird der EU-China-Gipfel in Peking stattfinden. Peking hofft auf einen Neustart der Beziehungen mit Europa. Noch hat die US-Regierung die <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/china-faktor-trumps-zollplan-f\u00fcr-asien\/a-73213885\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Zolls\u00e4tze<\/a> f\u00fcr Waren aus China nicht bekannt gegeben. Aber die gro\u00dfen US-Verb\u00fcndeten in Asien, Japan und S\u00fcdkorea, m\u00fcssen ab dem 1. August Importabgaben von 25 Prozent leisten. Man kann schon jetzt ahnen, was f\u00fcr ein Zollsatz auf China kommen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>Ein Handelskrieg zwischen den USA und China k\u00f6nnte dazu f\u00fchren, dass der EU-Markt die chinesischen \u00dcberkapazit\u00e4ten absorbiert. Die USA k\u00f6nnten auch Produkte, die in der EU durch chinesische Direktinvestitionen hergestellt werden, als chinesische Produkte definieren und hohe Abgaben verlangen.<\/p>\n<p>Handelskrieg USA &#8211; China: Der Zollstreit eskaliert<video id=\"video-72194951\" controls=\"\" playsinline=\"\" preload=\"none\" poster=\"data:image\/png;base64,iVBORw0KGgoAAAANSUhEUgAAAAEAAAABCAQAAAC1HAwCAAAAC0lEQVR42mNkYAAAAAYAAjCB0C8AAAAASUVORK5CYII=\" data-id=\"72194951\" data-posterurl=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/72187261_605.webp\" data-duration=\"02:19\"><\/p>\n<p class=\"vjs-no-js\">To view this video please enable JavaScript, and consider upgrading to a web browser that <a href=\"https:\/\/videojs.com\/html5-video-support\/\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">supports HTML5 video<\/a><\/p>\n<p><\/video><\/p>\n<p>Beim Abbau von Abh\u00e4ngigkeit m\u00fcssten alle EU-Staaten <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/decoding-china-droht-ein-handelskrieg-mit-der-eu\/a-69350358\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">an einem Strang<\/a> ziehen, fordern Llorente und Otero-Iglesias. Die Mitgliedsstaaten unterhalten unterschiedliche Beziehungen zu den USA und China. Ihre wirtschaftliche Interdependenz von der gr\u00f6\u00dften und zweitgr\u00f6\u00dften Volkswirtschaft sei unterschiedlich. Diese &#8222;inh\u00e4rente Heterogenit\u00e4t&#8220; f\u00fchre auch zu unterschiedlichen au\u00dfenpolitischen Kursen.<\/p>\n<p>&#8222;<a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/decoding-china-eu-china-gipfel-vor-gro\u00dfen-hindernissen\/a-67592712\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Partnerschaften sind f\u00fcr die EU unverzichtbar<\/a>, auch mit China&#8220;, res\u00fcmieren die beiden spanischen Experten. &#8222;China muss seinen Markt f\u00fcr europ\u00e4ische Unternehmen \u00f6ffnen. Und daf\u00fcr sind konkrete Ma\u00dfnahmen und nicht nur Versprechungen erforderlich.&#8220;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Es war ein ungew\u00f6hnliches Treffen, das so h\u00e4tte nicht stattfinden d\u00fcrfen. 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