{"id":267821,"date":"2025-07-14T15:37:12","date_gmt":"2025-07-14T15:37:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/267821\/"},"modified":"2025-07-14T15:37:12","modified_gmt":"2025-07-14T15:37:12","slug":"mal-verdammt-mal-geschaetzt-aggressive-und-harte-chefs-spalten-die-gemueter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/267821\/","title":{"rendered":"Mal verdammt, mal gesch\u00e4tzt: Aggressive und harte Chefs spalten die Gem\u00fcter"},"content":{"rendered":"<p>                    Mal verdammt, mal gesch\u00e4tzt<br \/>\n                Aggressive und harte Chefs spalten die Gem\u00fcter<\/p>\n<p>\t\t\t\t              14.07.2025, 16:28 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Eine aktuelle US-Studie zeigt, wie die pers\u00f6nliche Weltsicht die Bewertung von F\u00fchrungspersonen beeinflusst. W\u00e4hrend manche laute, empathielose Chefs bewundern, empfinden andere sie als unqualifiziert. Die Ergebnisse werfen ein neues Licht auf die Psychologie von Macht und F\u00fchrung.<\/strong><\/p>\n<p>Menschen, die die Gesellschaft als einen knallharten \u00dcberlebenskampf empfinden, neigen deutlich st\u00e4rker dazu, r\u00fccksichtslos auftretende F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten als kompetent und durchsetzungsstark zu bewerten. Wer hingegen an eine kooperative und wohlwollende Welt glaubt, h\u00e4lt solche harten Chefs eher f\u00fcr \u00fcberfordert oder unqualifiziert. Das ist das Ergebnis einer neuen Studie von Forschern der Columbia University in Manhattan, die im Fachjournal <a href=\"https:\/\/dx.doi.org\/10.1037\/pspa0000456\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_blank\">&#8222;Journal of Personality and Social Psychology&#8220;<\/a> ver\u00f6ffentlicht wurde.<\/p>\n<p>&#8222;Wer die Welt als einen wettbewerbsorientierten Dschungel betrachtet, verzeiht es F\u00fchrungskr\u00e4ften vielleicht oder zollt ihnen sogar Anerkennung f\u00fcr ihr aggressives und hartes Vorgehen&#8220;, erkl\u00e4rt der Sozialpsychologe und Co-Autor Daniel Ames. &#8222;Wer die Welt als einen Ort der Zusammenarbeit betrachtet, empfindet solche F\u00fchrungskr\u00e4fte m\u00f6glicherweise als widerw\u00e4rtig, ineffektiv oder naiv.&#8220;<\/p>\n<p>Mit seiner Kollegin Christine Nguyen untersuchte Ames, warum manche Menschen aggressives F\u00fchrungsverhalten als St\u00e4rke ansehen &#8211; w\u00e4hrend andere es als Schw\u00e4che interpretieren. Die Forschenden f\u00fchrten Experimente mit mehr als 2000 Teilnehmenden durch. Dabei ging es etwa um hypothetische Manager, reale CEOs wie Tim Cook (Apple) oder Mary Barra (General Motors) sowie fiktive Arbeitsumgebungen mit hart auftretenden Vorgesetzten.<\/p>\n<p>Dominanz vs. F\u00fcrsorglichkeit<\/p>\n<p>Demnach spielt die pers\u00f6nliche Weltsicht eine zentrale Rolle: Wer die Gesellschaft als harten Wettbewerb betrachtet, bewertet dominantes, einsch\u00fcchterndes oder konfrontatives Verhalten eher positiv. Menschen mit einem kooperativen Menschenbild tendieren dagegen dazu, freundliches und f\u00fcrsorgliches Verhalten als F\u00fchrungsst\u00e4rke zu sehen.<\/p>\n<p>Ein besonders bemerkenswerter Befund: Menschen mit einer wettbewerbsorientierten Sicht auf die Welt arbeiten nicht nur eher unter antagonistischen Chefs &#8211; sie bleiben auch h\u00e4ufiger bei ihnen. &#8222;Sie verlassen solche F\u00fchrungspers\u00f6nlichkeiten seltener und schreiben deren Verhalten eher ihrem beruflichen Erfolg zu&#8220;, erkl\u00e4rt Nguyen. Zuk\u00fcnftige Studien k\u00f6nnten den Autoren zufolge dasselbe Ph\u00e4nomen auf andere soziale und kulturelle Kontexte &#8211; wie beispielsweise die Sicht von Menschen auf Politikerinnen und Politiker &#8211; ausweiten.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Mal verdammt, mal gesch\u00e4tzt Aggressive und harte Chefs spalten die Gem\u00fcter 14.07.2025, 16:28 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":267822,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1773],"tags":[752,29,214,30,13353,471,1780,13413,215],"class_list":{"0":"post-267821","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-serien","8":"tag-bildung","9":"tag-deutschland","10":"tag-entertainment","11":"tag-germany","12":"tag-psychologie","13":"tag-serien","14":"tag-series","15":"tag-studien","16":"tag-unterhaltung"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114852334387543685","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267821","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=267821"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267821\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/267822"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=267821"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=267821"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=267821"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}