{"id":267841,"date":"2025-07-14T15:47:10","date_gmt":"2025-07-14T15:47:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/267841\/"},"modified":"2025-07-14T15:47:10","modified_gmt":"2025-07-14T15:47:10","slug":"deutsche-krankenhausgesellschaft-steigende-gewalt-in-kliniken-und-praxen-keine-akzeptablen-zustaende","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/267841\/","title":{"rendered":"Deutsche Krankenhausgesellschaft: Steigende Gewalt in Kliniken und Praxen \u2013 \u201eKeine akzeptablen Zust\u00e4nde\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Praxen und Kliniken greifen immer st\u00e4rker zu Sicherheitsma\u00dfnahmen, um ihr Personal vor der wachsenden verbalen und k\u00f6rperlichen Gewalt zu sch\u00fctzen. \u201eDie Krankenh\u00e4user mussten in den vergangenen Jahren verschiedene Strategien zum Schutz ihrer Besch\u00e4ftigten entwickeln. Diese reichen von Sicherheitsdiensten \u00fcber Deeskalations- und Verteidigungskurse bis hin zu baulichen Ma\u00dfnahmen\u201c, sagte der Chef der Deutschen Krankenhausgesellschaft (DKG), Gerald Ga\u00df, dem RedaktionsNetzwerk Deutschland (RND).<\/p>\n<p>Konzepte seien zum Beispiel, dass Patienten und deren Angeh\u00f6rige in den Wartebereichen der Notaufnahmen in allen nicht-medizinischen Angelegenheiten vorwiegend nur direkten Kontakt mit geschultem Sicherheitspersonal h\u00e4tten, das m\u00f6gliche Gewaltt\u00e4ter schnell erkenne. \u201eProblematische Schichten werden so besetzt, dass immer auch k\u00f6rperlich besonders fitte und kr\u00e4ftige Pflegerinnen und Pfleger in den Teams arbeiten\u201c, betonte er und f\u00fcgte hinzu: \u201eDas alles sind keine akzeptablen Zust\u00e4nde.\u201c<\/p>\n<p>\u00c4rztepr\u00e4sident Klaus Reinhardt sagte dem RND: \u201eDie \u00c4rztekammern unterst\u00fctzen \u00c4rztinnen und \u00c4rzte mit Fortbildungsveranstaltungen und gezielten Deeskalationstrainings dabei, situationsgerecht auf aggressives Verhalten zu reagieren.\u201c Einige Kammern h\u00e4tten dar\u00fcber hinaus spezielle Anlaufstellen eingerichtet, bei denen Betroffene aus dem jeweiligen Kammerbereich \u00dcbergriffe melden k\u00f6nnten.<\/p>\n<p>\u201eWeder Kampfsportler noch Deeskalationsexperten\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Besch\u00e4ftigten der Krankenh\u00e4user sind im Normalfall weder Kampfsportler noch Deeskalationsexperten. Sie haben ein Recht darauf, ihre Arbeit k\u00f6rperlich unversehrt verrichten zu k\u00f6nnen\u201c, sagte Ga\u00df. F\u00fcr Krankenh\u00e4user w\u00e4re es konkret hilfreich, wenn Sicherheitsma\u00dfnahmen ausreichend finanziert w\u00fcrden. \u201eAuf den Kosten f\u00fcr Sicherheitsdienste bleiben die Kliniken heute sitzen\u201c, beklagte er.<\/p>\n<p>Die beiden Verb\u00e4nde fordern unter anderem ein zentrales Meldesystem f\u00fcr Betroffene sowie h\u00e4rtere Strafen f\u00fcr T\u00e4ter. \u201eWir brauchen ein bundesweites und unb\u00fcrokratisches Meldesystem, in dem Vorf\u00e4lle dokumentiert werden. Nur so l\u00e4sst sich das tats\u00e4chliche Ausma\u00df der Gewalt sichtbar machen und wirksam bek\u00e4mpfen\u201c, sagte Reinhardt. Ga\u00df erg\u00e4nzte: \u201eDer Staat muss das Signal aussenden, dass Gewalt absolut inakzeptabel ist und keinerlei Toleranz erf\u00e4hrt.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Praxen und Kliniken greifen immer st\u00e4rker zu Sicherheitsma\u00dfnahmen, um ihr Personal vor der wachsenden verbalen und k\u00f6rperlichen Gewalt&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":267842,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[290,1000,13,10701,14,15,110,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-267841","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-gesundheitswesen","9":"tag-gewalt","10":"tag-headlines","11":"tag-krankenhaeuser","12":"tag-nachrichten","13":"tag-news","14":"tag-newsteam","15":"tag-schlagzeilen","16":"tag-top-news","17":"tag-top-meldungen","18":"tag-topmeldungen","19":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114852373643958502","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267841","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=267841"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267841\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/267842"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=267841"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=267841"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=267841"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}