{"id":267893,"date":"2025-07-14T16:15:11","date_gmt":"2025-07-14T16:15:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/267893\/"},"modified":"2025-07-14T16:15:11","modified_gmt":"2025-07-14T16:15:11","slug":"kulturbranche-in-der-eu-mehr-frauen-aber-schlechter-bezahlt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/267893\/","title":{"rendered":"Kulturbranche in der EU: Mehr Frauen, aber schlechter bezahlt"},"content":{"rendered":"<p><img decoding=\"async\" class=\"c-ad__placeholder__logo\" src=\"https:\/\/static.euronews.com\/website\/images\/logos\/logo-euronews-grey-6-180x22.svg\" width=\"180\" height=\"22\" alt=\"\" loading=\"lazy\"\/>WERBUNG<\/p>\n<p>Die geschlechtsspezifische Diskrepanz bei der Besch\u00e4ftigung im Kulturbereich in der EU ist nach den neuesten Eurostat-Daten von 6,4 Prozentpunkten im Jahr 2015 auf 0,8 Prozentpunkte im Jahr 2024 gesunken.<\/p>\n<p>Damit ist das geschlechtsspezifische Besch\u00e4ftigungsgef\u00e4lle im Kultursektor der EU so gering wie seit 10 Jahren nicht mehr.<\/p>\n<p>In 16 L\u00e4ndern der Europ\u00e4ischen Union war der Anteil der im Kulturbereich besch\u00e4ftigten Frauen sogar h\u00f6her als der der M\u00e4nner, mit Spitzenpl\u00e4tzen in Lettland und Estland mit 32,6 bzw. 24,2 Prozentpunkten.<\/p>\n<p>In 11 EU-L\u00e4ndern hingegen war der Anteil der M\u00e4nner h\u00f6her, insbesondere in Spanien und Italien. In Griechenland, Rum\u00e4nien und \u00d6sterreich gab es fast keine geschlechtsspezifischen Unterschiede bei der Besch\u00e4ftigung im Kulturbereich.<\/p>\n<p>Etwa 27,7 % der im Kulturbereich besch\u00e4ftigten Frauen waren selbst\u00e4ndig t\u00e4tig, gegen\u00fcber 35,6 % der M\u00e4nner. 81,9 % der M\u00e4nner gingen einer Vollzeitbesch\u00e4ftigung nach, w\u00e4hrend der Wert bei den Frauen mit 70 % deutlich niedriger war.<\/p>\n<p>Auch wenn sich das geschlechtsspezifische Gef\u00e4lle bei der Besch\u00e4ftigung im Kulturbereich deutlich verringert hat, spiegelt sich dieses Gleichgewicht noch immer nicht in den Einkommen wider. In 26 der 27 EU-L\u00e4nder verdienten M\u00e4nner in der Branche mehr als Frauen.<\/p>\n<p>Im Jahr 2022 lag der Bruttostundenverdienst der M\u00e4nner im EU-Durchschnitt 13,5 % \u00fcber dem der Frauen. Am gr\u00f6\u00dften war die Schere im Sektor &#8222;Druck und Vervielf\u00e4ltigung von bespielten Tontr\u00e4gern&#8220;, in dem mehr als ein Viertel der Frauen Niedriglohn erhielt, aber nur 12,4 % der M\u00e4nner.<\/p>\n<p>Es folgte die Kategorie &#8222;Herstellung von Filmen, Videofilmen und Fernsehprogrammen, Tonaufnahmen und Musikver\u00f6ffentlichungen&#8220;. Dort bezogen 23 % der Frauen Niedriglohn, w\u00e4hrend es bei den M\u00e4nnern 15,1 % waren.<\/p>\n<p>Auch bei den F\u00fchrungspositionen besteht in der Kulturbranche weiterhin ein Ungleichgewicht zwischen M\u00e4nnern und Frauen: Der Anteil der Frauen lag dort in den vergangenen zehn Jahren stets unter 50 %.<\/p>\n<p>Wie beteiligen sich die verschiedenen Geschlechter an kulturellen Aktivit\u00e4ten?<\/p>\n<p>Frauen nahmen in allen Altersgruppen mehr an kulturellen Aktivit\u00e4ten teil als M\u00e4nner, mit Ausnahme der 65-J\u00e4hrigen und \u00c4lteren im Jahr 2022.<\/p>\n<p>In 17 der 26 EU-L\u00e4nder war die Teilnahmequote der Frauen h\u00f6her als die der M\u00e4nner.<\/p>\n<p>D\u00e4nemark hatte die h\u00f6chste Teilnahmequote bei den Frauen (79,6 %), w\u00e4hrend Luxemburg die h\u00f6chste Quote bei den M\u00e4nnern hatte (77,5 %).<\/p>\n<p>Das Land mit der niedrigsten Teilnahmequote an kulturellen Aktivit\u00e4ten sowohl f\u00fcr Frauen als auch f\u00fcr M\u00e4nner war Bulgarien mit 20,5 % f\u00fcr Frauen und 18,7 % f\u00fcr M\u00e4nner.<\/p>\n<p>Es folgen Rum\u00e4nien (21,8 % bei den Frauen und 22,7 % bei den M\u00e4nnern) und Kroatien (33,6 % bei den Frauen und 31,1 % bei den M\u00e4nnern).<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"WERBUNG Die geschlechtsspezifische Diskrepanz bei der Besch\u00e4ftigung im Kulturbereich in der EU ist nach den neuesten Eurostat-Daten von&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":267894,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,620,548,663,158,3934,3935,80581,80582,13,80,14,15,12],"class_list":{"0":"post-267893","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-arbeitsmarkt","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europaeische-union","14":"tag-europe","15":"tag-european-union","16":"tag-gender-pay-gap","17":"tag-gleichstellung-der-geschlechter","18":"tag-headlines","19":"tag-kultur","20":"tag-nachrichten","21":"tag-news","22":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114852483988736789","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267893","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=267893"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/267893\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/267894"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=267893"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=267893"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=267893"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}