{"id":268344,"date":"2025-07-14T20:25:18","date_gmt":"2025-07-14T20:25:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/268344\/"},"modified":"2025-07-14T20:25:18","modified_gmt":"2025-07-14T20:25:18","slug":"waffendeal-und-zolldrohung-deutschland-wird-sich-einbringen-merz-lobt-trumps-ukraine-entscheidung","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/268344\/","title":{"rendered":"Waffendeal und Zolldrohung: \u201eDeutschland wird sich einbringen\u201c \u2013 Merz lobt Trumps Ukraine-Entscheidung"},"content":{"rendered":"<p>US-Pr\u00e4sident Trump k\u00fcndigt an, der Ukraine Abwehrraketen zu liefern \u2013 wenn die EU daf\u00fcr zahlt. Bundeskanzler Merz begr\u00fc\u00dft die Entscheidung im Wei\u00dfen Haus. Aus der Ukraine gibt es allerdings auch Kritik an einem neuerlichen Ultimatum f\u00fcr Kremlchef Putin.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Bundeskanzler <b>Friedrich Merz<\/b> (CDU) hat die neuen Waffenlieferungen f\u00fcr die Ukraine durch die USA gelobt. Die Waffen sollen von den Nato-Verb\u00fcndeten bezahlt werden. \u201ePr\u00e4sident Trump hat heute eine wichtige Initiative ergriffen: Die USA werden der Ukraine in gro\u00dfem Umfang Waffen zur Verf\u00fcgung stellen, wenn die europ\u00e4ischen Partner dies finanzieren\u201c, schrieb Merz am Montagabend auf der Plattform X. <\/p>\n<p>\u201eHier\u00fcber haben Pr\u00e4sident Trump und ich in den letzten Tagen mehrfach beraten. Ich habe ihm zugesichert: Deutschland wird sich entschieden einbringen\u201c, f\u00fcgte er hinzu. Der Ukraine werde das helfen, sich gegen \u201eRusslands Bombenterror\u201c zu wehren. \u201eNur so wird der Druck auf Moskau wachsen, endlich \u00fcber Frieden zu verhandeln.\u201c Jetzt w\u00fcrden rasch die Einzelheiten gekl\u00e4rt. <\/p>\n<p>Klingbeil lobt Druck auf Putin<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident <b>Donald Trump<\/b> <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256401548\/ukraine-krieg-trump-setzt-putin-50-tage-ultimatum-und-verkuendet-waffen-deal-mit-der-nato.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256401548\/ukraine-krieg-trump-setzt-putin-50-tage-ultimatum-und-verkuendet-waffen-deal-mit-der-nato.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hatte zuvor best\u00e4tigt<\/a>, dass die USA Patriot-Flugabwehrsysteme liefern, die EU sie aber bezahlen werde. Merz hatte bereits die Bereitschaft Deutschlands erkl\u00e4rt, den USA Patriots f\u00fcr die Ukraine abzukaufen. Dem Vernehmen nach geht es um zwei Systeme, ein weiteres soll von Norwegen finanziert werden. Die Ukraine hat den Bedarf auf mindestens zehn Systeme beziffert. <\/p>\n<p>Zu den Patriot-Systemen sagte Trump nun am Montag, es gebe ein Land, das 17 dieser Systeme habe, die f\u00fcr eine Verschiffung bereit seien. Man arbeite an einem Deal, um die 17 oder einen gro\u00dfen Teil davon nach Polen zu senden. Um welches Land es sich handelt, sagte Trump nicht. <\/p>\n<p>Au\u00dferdem setzte Trump Russlands Pr\u00e4sident Wladimir Putin eine Frist. Wenn es bei den Bem\u00fchungen um ein Ende des russischen Kriegs gegen die Ukraine innerhalb von 50 Tagen keinen Deal gebe, dann w\u00fcrden die USA hohe Z\u00f6lle gegen Russlands Handelspartner erheben. Das k\u00fcndigte der Republikaner bei einem Treffen mit Nato-Generalsekret\u00e4r <b>Mark Rutte<\/b> im Wei\u00dfen Haus an, wo beide Waffenlieferungen f\u00fcr die Ukraine best\u00e4tigten. Rutte sagte, Deutschland, Finnland, Kanada, Norwegen, Schweden, Gro\u00dfbritannien und D\u00e4nemark w\u00fcrden zu den K\u00e4ufern geh\u00f6ren, die die Ukraine beliefern.  <\/p>\n<p>Vizekanzler <b>Lars Klingbeil <\/b>(SPD) begr\u00fc\u00dfte die \u00c4u\u00dferungen von Trump. \u201eEs ist gut, dass die US-Administration den Druck auf Russland erh\u00f6ht, zu einer Waffenruhe zu kommen, und die Ukraine gleichzeitig bei der Luftverteidigung unterst\u00fctzt\u201c, sagte der SPD-Co-Chef der Nachrichtenagentur Reuters. \u201eDer Weg zu einem Frieden in der Ukraine scheitert einzig und allein an Putin. Es ist wichtig, dass der Druck auf Moskau f\u00fcr echte Verhandlungen und Friedensgespr\u00e4che wieder erh\u00f6ht wird\u201c, f\u00fcgt er hinzu. <\/p>\n<p>Selenskyj dankt f\u00fcr US-Unterst\u00fctzung<\/p>\n<p>Der ukrainische Pr\u00e4sident <b>Wolodymyr Selenskyj <\/b>zeigte sich zufrieden \u00fcber die neueste Welle der Unterst\u00fctzung aus den USA f\u00fcr sein Land. Er sei US-Pr\u00e4sident Trump dankbar f\u00fcr dessen Bereitschaft, den Schutz des Lebens des ukrainischen Volkes zu unterst\u00fctzen, sagte er am Abend in seiner Videobotschaft mit Blick auf ein vorangegangenes Treffen mit dem US-Sondergesandten Keith Kellogg.<\/p>\n<p>Dieser Krieg dauere nur wegen Russland und Kremlchef Wladimir Putin an, so Selenskyj. \u201eRussland versucht, den Krieg als eine neue Normalit\u00e4t erscheinen zu lassen und das d\u00fcrfen wir niemals akzeptieren.\u201c<\/p>\n<p>\u201eIch bin unserem Team und den Vereinigten Staaten, Deutschland und Norwegen dankbar, dass sie einen neuen Beschluss \u00fcber Patriots f\u00fcr die Ukraine vorbereitet haben\u201c, sagte Selenskyj. \u201eWir arbeiten auch an wichtigen Verteidigungsabkommen mit den USA.\u201c<\/p>\n<p>Selenskyj betonte, dass Kiew dem US-Sondergesandten alle Informationen \u00fcber die Lage an den Fronten und Russlands neue Offensivvorbereitungen zukommen lassen werde. \u201eRussland hat immer noch die Mittel dazu \u2013 die Mittel, um das Leben seiner Nachbarn zu zerst\u00f6ren.\u201c Aber die Welt wisse inzwischen, \u201ewo sie zuschlagen muss, damit Putin den Schmerz sp\u00fcrt und Russland die Notwendigkeit versp\u00fcrt, den Frieden zu suchen\u201c. Russlands Finanzmittel f\u00fcr den Krieg m\u00fcssten definitiv gek\u00fcrzt werden.<\/p>\n<p>Klitschko: \u201eWas ist der Grund, Putin 50 Tage zu geben?\u201c<\/p>\n<p>Kritik kam hingegen von Kiews B\u00fcrgermeister <b>Vitali Klitschko<\/b>. Zwar begr\u00fc\u00dfte auch er die Ank\u00fcndigung von Trump, Patriot-Flugabwehrsysteme an die Ukraine liefern zu wollen. Zugleich kritisierte der ukrainische Politiker aber die Haltung Trumps gegen\u00fcber dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin: \u201eWas ist der Grund, Putin 50 Tage zu geben?\u201c, fragte Klitschko in der ARD-Talksendung \u201eMaischberger\u201c laut einer Vorabmeldung. <\/p>\n<p>Innerhalb von 50 Tagen k\u00f6nnten durch die russischen Luftangriffe viele Menschen sterben. \u201eIch wei\u00df nicht, wie viele Geb\u00e4ude zerst\u00f6rt und Zivilisten gekillt werden \u2013 in unserer Stadt, in der ganzen Ukraine. Deswegen: Wieso solch eine Verz\u00f6gerung\u201c. Putin verstehe nur die Sprache der milit\u00e4rischen St\u00e4rke, betonte der B\u00fcrgermeister der ukrainischen Hauptstadt. <\/p>\n<p>Klitschko dankte den USA und auch Deutschland f\u00fcr die bisherigen Waffenlieferungen und forderte weitere milit\u00e4rische Unterst\u00fctzung: \u201eWir brauchen Luftabwehrsysteme. Moderne Waffen sind sehr wichtig, um die Drohnen auszuschalten.\u201c Konkret nannte Klitschko die deutschen Taurus-Marschflugk\u00f6rper: \u201eWir sprechen schon lange dar\u00fcber. Diese Verz\u00f6gerung kostet uns einen gro\u00dfen Preis \u2013 das Leben unserer Soldaten, unserer Verteidiger.\u201c <\/p>\n<p>dpa\/Reuters\/ll<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Pr\u00e4sident Trump k\u00fcndigt an, der Ukraine Abwehrraketen zu liefern \u2013 wenn die EU daf\u00fcr zahlt. 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