{"id":268393,"date":"2025-07-14T20:52:10","date_gmt":"2025-07-14T20:52:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/268393\/"},"modified":"2025-07-14T20:52:10","modified_gmt":"2025-07-14T20:52:10","slug":"brauchen-neue-antworten-fuer-herausforderungen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/268393\/","title":{"rendered":"\u201eBrauchen neue Antworten f\u00fcr Herausforderungen\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Di\u00f6zesanes synodales Gremium im Oktober im Vatikan eingeladen \/ Di\u00f6zesanrat setzt sich 2025 mit \u00f6kosozialer Marktwirtschaft auseinander<\/p>\n<p>\t\t\t<img decoding=\"async\" id=\"BodyContentPlaceHolder_MainContent_NewsDetailCtrl_NewsDetailTextCtrl_ImageCtrl\" class=\"img-responsive\" data-overlay-trigger=\"click hover\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/media-32884201.jpg\" alt=\"Logo Di\u00f6zesanrat\"\/><\/p>\n<p>M\u00fcnchen, 14. Juli 2025.<strong> <\/strong>Der Di\u00f6zesanratsvorsitzende Armin Schalk hat in seiner Ansprache zum Jahresempfang der Erzdi\u00f6zese M\u00fcnchen und Freising am<strong> <\/strong>Montag, 14. Juli, in M\u00fcnchen die Notwendigkeit betont, dass die Kirche und ihre Gl\u00e4ubigen \u201enicht starr bei den Grundlagen von einst stehen bleiben, sondern diese unter Ber\u00fccksichtigung der Zeichen der Zeit kreativ weiterentwickeln\u201c. Er freue sich deshalb sehr dar\u00fcber, dass das di\u00f6zesane synodale Gremium der Erzdi\u00f6zese nach Rom eingeladen wurde, und \u00fcber das Zeichen, das Papst Leo XIV. damit f\u00fcr die Fortsetzung des Weges der Synodalit\u00e4t in der Weltkirche setze.<br \/>\u00a0<br \/>Der Vorsitzende des Di\u00f6zesanrats der Katholiken der Erzdi\u00f6zese M\u00fcnchen und Freising sprach in seinem Gru\u00dfwort \u00fcber die Herausforderungen der Zeit, die er insbesondere in einer \u201eEnt-Solidarisierung im gesamten Westen\u201c sieht. Dieses \u201eTreten zur Seite und nach unten\u201c erstrecke sich nicht nur auf die Politik Donald Trumps in den USA, sondern sei \u201ein ganz Europa zu sp\u00fcren. Debatten \u00fcber Sozialleistungen werden auch in Deutschland gef\u00fchrt.\u201c Der Di\u00f6zesanrat werde sich aus diesem Grund in diesem Jahr mit dem Thema der sozialen Marktwirtschaft beziehungsweise deren Ausweitung auf die Natur, also der \u201e\u00f6kosozialen Marktwirtschaft\u201c, befassen, denn \u201eNachhaltigkeit und Naturschutz sind im historisch \u00fcberlieferten System der sozialen Marktwirtschaft de facto nicht adressiert. Das k\u00f6nnen wir uns heute aber nicht mehr leisten\u201c, so Schalk. Mit dieser Ausrichtung lehne sich der Di\u00f6zesanrat der Katholiken programmatisch an die Namenswahl von Papst Leo XIV. an, dessen Namensvorg\u00e4nger Leo XIII. sich in seiner Enzyklika \u201eRerum Novarum\u201c an die Seite der Arbeiter gestellt habe und eine Position zwischen dem Sozialismus und dem uneingeschr\u00e4nkten Marktliberalismus eingenommen habe. Wichtig sei es, so Schalk, dass \u201esich kirchliche Meinungs\u00e4u\u00dferung nicht nur auf die Kommentierung von Tagespolitik beschr\u00e4nkt\u201c, sondern es m\u00fcsse dabei immer klar werden, \u201eauf welchem Fundament unser Wirken eigentlich steht und wo dieses Fundament einer neuen Artikulation bedarf, damit Glaube nicht zum Anachronismus wird\u201c.<br \/>\u00a0<br \/>Durch den Wandel der Gesellschaft \u00e4ndere sich laut dem Di\u00f6zesanratsvorsitzenden auch der Umgang mit dem Ehrenamt. Nicht mehr die Zugeh\u00f6rigkeit zur Gemeinde und ein Gef\u00fchl der Verpflichtung seien heute entscheidend daf\u00fcr, ob ein Mensch sich engagiere, sondern \u201eder Wunsch nach Gemeinschaft und Selbstverwirklichung. Daraus ergibt sich die Notwendigkeit, kirchliches Ehrenamt kreativ und mutig neu zu denken.\u201c Vonseiten der Kirche w\u00fcnsche sich Schalk deshalb auch im Hinblick auf die anstehende Pfarrgemeinderatswahl im M\u00e4rz 2026 \u201eeine theologische Neudeutung und eine aktualisierte religi\u00f6se und theologische Sprache\u201c, damit die Arbeit der Engagierten \u201ein eine christliche Sinngebung eingebettet ist, Raum f\u00fcr religi\u00f6se Praxis vorsieht und ein Ausleben der eigenen Religiosit\u00e4t erm\u00f6glicht\u201c. Er verwies auf die Beschl\u00fcsse der W\u00fcrzburger Synode (1971-1975), die eine Auffassung der Pastoral als gemeinsamen Dienst aller vertreten habe. Die \u201eGrund\u00fcberzeugung einer aktiven gestalterischen und eben nicht nur pastoral zu versorgenden Gemeinde\u201c schlage sich auch darin nieder, dass die di\u00f6zesanen synodalen Gremien nach Rom eingeladen wurden. Die Einladung habe er als dessen Mitglied im Rahmen der Umsetzung des Weges der Synodalit\u00e4t in der Weltkirche erhalten. Das Gremium soll im Rahmen des von Papst Franziskus initiierten synodalen Prozesses in der Weltkirche und des Synodalen Weges in Deutschland beraten, bei welchen der dort verhandelten Themen mit konkreten Schritten im Erzbistum M\u00fcnchen und Freising die Verk\u00fcndigung des Evangeliums gest\u00e4rkt werden kann.<br \/>\u00a0<br \/>Rund 600 Vertreterinnen und Vertreter aus Kirche, Gesellschaft und Politik nahmen an dem traditionellen Jahresempfang von Kardinal Reinhard Marx, Erzbischof von M\u00fcnchen und Freising, und dem Di\u00f6zesanrat der Katholiken der Erzdi\u00f6zese M\u00fcnchen und Freising im Kardinal-Wendel-Haus in M\u00fcnchen-Schwabing teil. Florian Herrmann (CSU), Leiter der Bayerischen Staatskanzlei und Staatsminister f\u00fcr Bundesangelegenheiten und Medien, sprach ein Gru\u00dfwort. (fho)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Di\u00f6zesanes synodales Gremium im Oktober im Vatikan eingeladen \/ Di\u00f6zesanrat setzt sich 2025 mit \u00f6kosozialer Marktwirtschaft auseinander M\u00fcnchen,&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":268394,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1827],"tags":[80676,772,29,80675,30,31996,1268],"class_list":{"0":"post-268393","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-muenchen","8":"tag-armin-schalk","9":"tag-bayern","10":"tag-deutschland","11":"tag-dioezesanrat-der-katholiken","12":"tag-germany","13":"tag-jahresempfang","14":"tag-muenchen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114853573056846022","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268393","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=268393"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268393\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/268394"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=268393"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=268393"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=268393"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}