{"id":268549,"date":"2025-07-14T22:30:18","date_gmt":"2025-07-14T22:30:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/268549\/"},"modified":"2025-07-14T22:30:18","modified_gmt":"2025-07-14T22:30:18","slug":"liveticker-bundespolitik-spahn-gibt-fehler-bei-richterwahl-zu","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/268549\/","title":{"rendered":"Liveticker Bundespolitik: Spahn gibt Fehler bei Richterwahl zu"},"content":{"rendered":"<p><strong>Die SPD hat die Union aufgefordert, ihre Kandidatin f\u00fcr einen Richterposten beim Bundesverfassungsgericht zu unterst\u00fctzen.<\/strong> Es sei \u201ewichtig, gemachte Zusagen einzuhalten\u201c, sagte die SPD-Vize-Fraktionsvorsitzende Sonja Eichwede am Montag im ARD-\u201eMorgenmagazin\u201c. Die Parteilinke forderte eine \u201everl\u00e4ssliche Zusammenarbeit in der Regierungskoalition\u201c. <strong>Eichwede schloss eine Sondersitzung des Bundestags in der Sommerpause nicht aus, um die vergangene Woche gescheiterte Richterwahl zu wiederholen.<\/strong>Wegen Vorbehalten in der Union gegen die SPD-Kandidatin Frauke Brosius-Gersdorf hatte die schwarz-rote Regierungskoalition die geplante Neubesetzung von insgesamt drei Richterposten beim Bundesverfassungsgericht am Freitag im Bundestag verschieben m\u00fcssen. <strong>Kanzler Friedrich Merz (CDU) bezeichnete den Vorgang am Sonntagabend in der ARD als \u201eundramatisch\u201c und k\u00fcndigte Gespr\u00e4che mit der\u00a0 SPD an. Er sah dabei \u201ekeinen Zeitdruck\u201c.<\/strong><strong>Eichwede wies die Argumentation von Merz zur\u00fcck, es handele sich bei der Entscheidung um eine Gewissensfrage.<\/strong> \u201ePersonalentscheidungen sind in der Regel keine Gewissensentscheidungen, sonst sind Koalitionen schwierig auch in Zukunft\u201c, sagte die SPD-Politikerin. Brosius-Gersdorf sei Ziel einer \u201enie dagewesenen Hetzkampagne\u201c geworden, dabei habe es bei der Union offenbar auch \u201eMissverst\u00e4ndnisse\u201c gegeben, die nun ausger\u00e4umt werden m\u00fcssten.\u201eIch glaube, man darf nichts ausschlie\u00dfen\u201c, sagte Eichwede zu einer m\u00f6glichen Sondersitzung in der Sommerpause. N\u00f6tig sei aber zun\u00e4chst eine Einigung mit der Union, um \u201eklare Verh\u00e4ltnisse\u201c zu schaffen.\u00a0<\/p>\n<p><strong>Die Gr\u00fcnen bekr\u00e4ftigten ihre Forderung nach einer Sondersitzung. Diese m\u00fcsse \u201ezeitnah\u201c erfolgen, sagte die Ko-Fraktionsvorsitzende Britta Ha\u00dfelmann der \u201eRheinischen Post\u201c vom Montag.<\/strong> \u201eDas ist eine Frage des Respekts gegen\u00fcber den vorgeschlagenen Kandidatinnen und Kandidaten und eine Frage des Respekts gegen\u00fcber dem Bundesverfassungsgericht.\u201c<\/p>\n<p>Unionsfraktionschef Jens Spahn und Bundeskanzler Friedrich Merz (beide CDU) m\u00fcssten zeigen, dass die schwarz-rote Koalition noch \u00fcber eine notwendige Mehrheit im Bundestag verf\u00fcge, sagte Ha\u00dfelmann. \u201eWir k\u00f6nnen keine H\u00e4ngepartie \u00fcber den Sommer akzeptieren, in der das Land im Unklaren dar\u00fcber ist, ob wir noch eine stabile Regierung haben\u201c, sagte Ha\u00dfelmann. <strong>Die abgesetzte Wahl habe die Koalition \u201ein eine schwere Krise\u201c gest\u00fcrzt.\u00a0<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die SPD hat die Union aufgefordert, ihre Kandidatin f\u00fcr einen Richterposten beim Bundesverfassungsgericht zu unterst\u00fctzen. 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