{"id":268578,"date":"2025-07-14T22:45:15","date_gmt":"2025-07-14T22:45:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/268578\/"},"modified":"2025-07-14T22:45:15","modified_gmt":"2025-07-14T22:45:15","slug":"ein-gewisser-gewoehnungseffekt-wall-street-laesst-zolldrohungen-abperlen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/268578\/","title":{"rendered":"Ein gewisser Gew\u00f6hnungseffekt: Wall Street l\u00e4sst Zolldrohungen abperlen"},"content":{"rendered":"<p>                    Ein gewisser Gew\u00f6hnungseffekt<br \/>\n                Wall Street l\u00e4sst Zolldrohungen abperlen<\/p>\n<p>\t\t\t\t              14.07.2025, 22:44 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>Obwohl der Zollstreit zwischen den USA und der EU keineswegs befriedet ist, lassen Trumps 30-Prozent-Zolldrohungen die US-Anleger zun\u00e4chst kalt. Analysten gehen von einem Gew\u00f6hnungseffekt aus. Zum Start der Bilanzsaison rechnet der Markt mit einem beschleunigten Preisauftrieb. <\/strong><\/p>\n<p>Die j\u00fcngsten Zolldrohungen des US-Pr\u00e4sidenten Donald Trump haben zum Wochenstart an den US-B\u00f6rsen f\u00fcr Zur\u00fcckhaltung gesorgt. Marktteilnehmer sprachen allerdings von einem gewissen Gew\u00f6hnungseffekt, was die relativ gelassene Reaktion der Anleger erkl\u00e4rte. Der <b>Dow-Jones-Index<\/b> gewann nach ruhigem Verlauf 0,2 Prozent auf 44.460 Punkte, der <b>S&amp;P-500<\/b> und der <b>Nasdaq-Composite<\/b> legten um 0,1 bzw. 0,3 Prozent zu. An der Nyse wurden nach vorl\u00e4ufigen Angaben 1.367 (Freitag: 792) Kursgewinner gez\u00e4hlt, denen 1410 (1984) -verlierer gegen\u00fcberstanden. Unver\u00e4ndert schlossen 51 (42) Titel.<\/p>\n<p> Trump hatte am Wochenende Strafz\u00f6lle von 30 Prozent auf Importe aus der EU und Mexiko angek\u00fcndigt, die ab dem 1. August gelten sollen. Damit hat der Zollstreit nach langen Verhandlungen eine neue Eskalationsstufe erreicht. Die EU hatte zun\u00e4chst zur\u00fcckhaltend reagiert, hat dann aber am Montag eine neue Liste von Gegenz\u00f6llen vorgelegt, die in Kraft treten sollen, falls es nicht zu einer Einigung kommt. Zugleich hat Trump Russland ein 50-t\u00e4giges Ultimatum zur Beendigung des Krieges gegen die Ukraine gestellt und mit sekund\u00e4ren Z\u00f6llen von bis zu 100 Prozent gedroht.<\/p>\n<p>Mit wichtigen Konjunkturdaten und Quartalsausweisen bedeutender Unternehmen verbreitert sich das Themenfeld in den kommenden Tagen. Am Montag war die Agenda der Konjunkturdaten noch leer. Am Dienstag werden die US-Verbraucherpreise ver\u00f6ffentlicht. Volkswirte gehen davon aus, dass sich der Preisauftrieb im Juni wieder beschleunigt hat. Auch Unternehmensnachrichten waren zu Wochenbeginn war rar. Auch das \u00e4ndert sich am Dienstag, wenn mit JP Morgan, Wells Fargo und der Citigroup gleich drei gro\u00dfe Banken ihre Gesch\u00e4ftszahlen vorlegen. Im Wochenverlauf folgen noch Quartalsberichte von &#8211; unter anderem &#8211; Pepsico, American Express und Netflix.<\/p>\n<p>Dollar profitiert vom Zollstreit zwischen Trump und EU  <a title=\"BITCOIN \/ US DOLLAR\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/devisen\/btc-usd-41665617\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1752533115_442_chartNG.gfn\" alt=\"Bitcoin\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>Bitcoin<\/strong>  120.177,45  <\/a>  <\/p>\n<p> Der Dollar zeigte sich von der j\u00fcngsten Entwicklung im Zollstreit leicht gest\u00fctzt, der <b>Dollarindex <\/b>tendierte gut behauptet. <b>Bitcoin<\/b> markierte derweil im Verlauf ein neues Rekordhoch oberhalb von 121.000 Dollar. Im Handel war von politischem und makro\u00f6konomischem R\u00fcckenwind die Rede. Ein Teil der Dynamik sei auf das h\u00f6here institutionelle Interesse zur\u00fcckzuf\u00fchren. Dieses spiegele das schwindende Vertrauen in staatliche W\u00e4hrungen aufgrund der steigenden Verschuldung wider, urteilte Investor Louis Navellier.<\/p>\n<p>Die Aktien von <b>Warner Bros<\/b> legten um 2,4 Prozent zu. Der Kinostart von Superman verlief recht solide; der Film spielte am Wochenende in den USA und Kanada 122 Millionen Dollar ein. <b>Amazon<\/b> schlossen 0,3 Prozent im Plus. Das Unternehmen hat bei seiner diesj\u00e4hrigen Prime-Day-Aktion einen Rekordumsatz generiert. <b>Synopsys<\/b> verloren 1,7 Prozent. Das Chip-Design-Softwareunternehmen hat unter Auflagen gr\u00fcnes Licht von den chinesischen Kartellbeh\u00f6rden f\u00fcr die 35 Milliarden Dollar schwere \u00dcbernahme von Ansys erhalten. <b>Autodesk<\/b> r\u00fcckten 5,1 Prozent vor, nachdem das Unternehmen von einem Kauf von PTC Abstand genommen hatte.<\/p>\n<p><b>Fastenal <\/b>stiegen um 4,1 Prozent, nachdem der Hersteller von Verbindungselementen Zahlen zum zweiten Quartal vorgelegt hatte. Aktien mit Krypto-Bezug folgten dem Bitcoin nach oben. <b>Coinbase, Microstrategy<\/b> und <b>Robinhood Markets<\/b> stiegen um bis zu 3,8 Prozent.<\/p>\n<p>Sanktionen gegen Russland? \u00d6lpreisprognosen steigen  <a title=\"Brent Crude \u00d6l Future (ICE) 09\/2025\" href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/boersenkurse\/derivate\/brent crude oel future ice-XC0009677409\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">  <img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/1752533115_171_chartNG.gfn\" alt=\"\u00d6lpreis\" class=\"space__strech lazyload\"\/>    <strong>\u00d6lpreis<\/strong>  69,14  <\/a>  <\/p>\n<p> Wenig Bewegung gab es am Anleihemarkt. Die Zehnjahresrendite stieg um 1 Basispunkte auf 4,43 Prozent. <b>Gold<\/b> gab anf\u00e4ngliche Gewinne ab und tendierte etwas leichter. Die <b>\u00d6lpreise<\/b> drehten im Verlauf ins Minus, nachdem die Akteure zun\u00e4chst noch auf neue Sanktionen der USA gegen Russland gesetzt hatten. Die bisherigen Sanktionen h\u00e4tten wenig Einfluss auf das \u00d6langebot gehabt, merkte Scott Shelton von TP ICAP dazu an. Er sehe keinen Grund, warum dies nun anders sein sollte, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>Goldman Sachs hat dennoch die Roh\u00f6lpreisprognosen f\u00fcr das zweite Halbjahr erh\u00f6ht, da sich der Markt nun weniger auf Rezessions\u00e4ngste, sondern vielmehr auf m\u00f6gliche Lieferunterbrechungen konzentriere. Die Analysten sehen <b>Brent<\/b> nun 5 Dollar h\u00f6her bei 66 Dollar pro Barrel und f\u00fcr<b> WTI <\/b>auf 63 Dollar von 57 Dollar pro Barrel. Die Preisprognose f\u00fcr 2026 bei 56 Dollar pro Barrel f\u00fcr Brent und 52 Dollar f\u00fcr WTI wurde beibehalten.<\/p>\n<p>Alles Weitere zum heutigen B\u00f6rsengeschehen finden <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/wirtschaft\/der_boersen_tag\/Der-Boersen-Tag-Montag-14-Juli-2025-article25897627.html\" rel=\"Follow noopener\" target=\"_self\">Sie hier<\/a>.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Ein gewisser Gew\u00f6hnungseffekt Wall Street l\u00e4sst Zolldrohungen abperlen 14.07.2025, 22:44 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":268579,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[134],"tags":[175,170,169,29,106,548,30,171,174,173,172,6888,55,211],"class_list":{"0":"post-268578","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-unternehmen-maerkte","8":"tag-business","9":"tag-companies","10":"tag-companies-markets","11":"tag-deutschland","12":"tag-donald-trump","13":"tag-eu","14":"tag-germany","15":"tag-markets","16":"tag-maerkte","17":"tag-unternehmen","18":"tag-unternehmen-maerkte","19":"tag-wall-street","20":"tag-wirtschaft","21":"tag-zoelle"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114854017369545789","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268578","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=268578"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/268578\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/268579"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=268578"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=268578"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=268578"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}