{"id":268777,"date":"2025-07-15T00:35:19","date_gmt":"2025-07-15T00:35:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/268777\/"},"modified":"2025-07-15T00:35:19","modified_gmt":"2025-07-15T00:35:19","slug":"frankreich-wartet-auf-einen-tour-sieger","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/268777\/","title":{"rendered":"Frankreich wartet auf einen Tour-Sieger"},"content":{"rendered":"<p class=\"text_ohne_einzug richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\"> Die dreiw\u00f6chige Party auf den Landstra\u00dfen Frankreichs geht weiter, erst recht am Nationalfeiertag. Die <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/tour-de-france\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Tour de France<\/a> ist quasi ein franz\u00f6sisches Nationalheiligtum und treibt die Massen an die Strecke. Dabei gibt es aus sportlicher Sicht eigentlich gar nichts zu feiern. Vielmehr begeht die Grande Nation ein trauriges Jubil\u00e4um: Seit 40 Jahren warten die Franzosen auf einen Toursieger.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Der letzte war 1985 Bernard Hinault, und der ist alles andere als stolz auf die diese Tatsache. \u201eAuf diesen Rekord h\u00e4tte ich verzichten k\u00f6nnen, denn wir sind ein Radsportland mit den sch\u00f6nsten Rennen der Welt, insbesondere dem wichtigsten, der Tour. Es ist eine Anomalie in der Geschichte unseres Sports\u201c, sagte Hinault j\u00fcngst dem Tour-Organ \u201eL&#8217;Equipe\u201c und f\u00fcgte hinzu: \u201eEs ist eine schreckliche Feststellung, aber sie ist unvermeidlich: In <a href=\"https:\/\/rp-online.de\/thema\/frankreich\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Frankreich<\/a> gibt es keine gro\u00dfen Champions mehr, die die Tour gewinnen k\u00f6nnten.\u201c<\/p>\n<p>36 franz\u00f6sische Toursiege bis 1985      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">F\u00fcnfmal kr\u00f6nte sich Hinault zum Tour-Champion, genauso wie Jacques Anquetil. Insgesamt stand 36 Mal ein franz\u00f6sischer Radprofi ganz oben im \u201eClassement general\u201c. Doch l\u00e4ngst haben die Gastgeber sportlich nur noch eine Nebenrolle eingenommen, was Hinault nur schwer akzeptieren kann. \u201eIm Spitzensport will man gewinnen. Und dieses Gef\u00fchl habe ich seit Jahren nicht mehr, wenn die Franzosen zu Beginn der Tour sagen, dass sie unter die besten Zehn kommen wollen.\u201c<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Die teils harsche Kritik von \u201eLe Blaireau\u201c, dem Dachs, sorgt bei den Fahrern f\u00fcr Unverst\u00e4ndnis. Sie verweisen darauf, dass der Radsport l\u00e4ngst eine globale Veranstaltung ist. Hinault aber erwidert: \u201eSich nur zu beschweren, ist ein Eingest\u00e4ndnis von Schw\u00e4che. Im Gegenteil, es h\u00e4tte sie anspornen und motivieren sollen, mir das Gegenteil zu beweisen.\u201c<\/p>\n<p>Auch im Sprint weit weg von der Weltspitze      <\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">In diesem Jahr bereitet Kevin Vauquelin den franz\u00f6sischen Fans ein wenig Freude. Im Gesamtklassement mischt er \u00fcberraschend vorne mit, eine ernsthafte Siegchance hat er aber kaum. Ohnehin gab es noch keinen Etappensieg der Gastgeber. Denn auch im Sprint fahren die franz\u00f6sischen Radprofis nur hinterher. \u201eIm Sprint sind wir nicht mehr Weltspitze. Es gibt eine L\u00fccke bei den Generationen, das ist offensichtlich\u201c, sagte Nationaltrainer Thomas Voeckler.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Sieben Jahre ist es bereits her, als Arnaud D\u00e9mare f\u00fcr den letzten franz\u00f6sischen Sieg in einem Massensprint gesorgt hat. Bei der diesj\u00e4hrigen Tour ruhen die Hoffnungen am ehesten auf Bryan Coquard. In Erscheinung getreten ist der 33-J\u00e4hrige aber nur als Sturz-Verursacher bei Sprintk\u00f6nig Jasper Philipsen, der das Rennen mit Knochenbr\u00fcchen beenden musste.<\/p>\n<p class=\"richtext text-em-55 !leading-serif mx-6 desktop:mx-0\">Den gr\u00f6\u00dften Namen im Peloton hat bei den Franzosen noch Julian Alaphilippe. Die Karriere des Weltmeisters von 2021 und 2022 neigt sich aber allm\u00e4hlich dem Ende zu. Ein Rundfahrer war Alaphilippe ohnehin nie. So gehen auch zum Nationalfeiertag am Stra\u00dfenrand die Erinnerungen zur\u00fcck an die alten Helden Hinault, Anquetil, Laurent Fignon oder Louis Bobet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die dreiw\u00f6chige Party auf den Landstra\u00dfen Frankreichs geht weiter, erst recht am Nationalfeiertag. 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