{"id":269027,"date":"2025-07-15T02:54:45","date_gmt":"2025-07-15T02:54:45","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/269027\/"},"modified":"2025-07-15T02:54:45","modified_gmt":"2025-07-15T02:54:45","slug":"aachen-legt-neue-ladesaeulen-foerderung-fuer-unternehmen-auf-2","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/269027\/","title":{"rendered":"Aachen legt neue Lades\u00e4ulen-F\u00f6rderung f\u00fcr Unternehmen auf"},"content":{"rendered":"<p class=\"wp-block-paragraph \">Die Stadt hat sich als ambitioniertes Ziel aufgelegt, bis 2030 klimaneutral zu werden. \u201eBei diesem Vorhaben spielt die Elektromobilit\u00e4t eine gro\u00dfe Rolle\u201c, hei\u00dft es. Um die E-Mobilit\u00e4t entsprechend zu f\u00f6rdern, hat der Mobilit\u00e4tsausschuss am 26. Juni im Rahmen des Integrierten Klimaschutzkonzepts (IKSK) ein st\u00e4dtisches F\u00f6rderprogramm f\u00fcr den weiteren Ausbau von Ladeinfrastruktur beschlossen.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph \">\u201eDa Fl\u00e4chen im \u00f6ffentlichen Raum der Stadt nur begrenzt zum Aufbau von Ladeinfrastruktur zur Verf\u00fcgung stehen, soll der Aufbau von Ladeinfrastruktur auf privaten Fl\u00e4chen von Unternehmen gef\u00f6rdert werden, wenn diese \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich sind\u201c, l\u00e4sst die Stadt wissen. Das k\u00f6nnen zum Beispiel Kundenparkpl\u00e4tze des Einzelhandels sein.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph \">Doch auch Fuhrparks stehen im Fokus der neuen F\u00f6rderung. \u201eGerade Flotten, die schwerpunktm\u00e4\u00dfig im Stadtgebiet bewegt werden, haben einen relativ gro\u00dfen Einfluss auf den CO2-Ausstoss\u201c, hei\u00dft es. Daher sollen Aachener Unternehmen gef\u00f6rdert werden, die ihren Fuhrpark auf E-Autos umstellen wollen, um f\u00fcr diese Fahrzeuge an den eigenen Standorten Ladem\u00f6glichkeiten aufbauen zu k\u00f6nnen. Diese k\u00f6nnte beispielsweise in den Tageszeiten, in denen die Ladestationen nicht f\u00fcr die Flottenfahrzeuge des jeweiligen Unternehmens genutzt werden, auch Dritten zug\u00e4nglich gemacht werden.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph \">Antragsberechtigt sind demnach Unternehmen und gemeinn\u00fctzige Tr\u00e4ger, die im Stadtgebiet Aachen ans\u00e4ssig sind oder dort eine Filiale oder Niederlassung haben und \u00fcber Fl\u00e4chen verf\u00fcgen, die f\u00fcr Pkw \u00f6ffentlich zug\u00e4nglich sind. Unternehmen und gemeinn\u00fctzige Tr\u00e4ger, die f\u00fcr ihren eigenen Fuhrpark Ladeinfrastruktur schaffen wollen, m\u00fcssen \u00fcber mindestens vier Fahrzeuge verf\u00fcgen. Nicht antragsberechtigt sind: Betreiber von Ladeinfrastruktur. Ausgenommen hiervon sind Unternehmen und gemeinn\u00fctzige Tr\u00e4ger, die es Anwohnenden gestatten, Stellpl\u00e4tze auf ihren privaten Fl\u00e4chen unentgeltlich oder entgeltlich zum Parken zu nutzen und auf diesen \u00f6ffentlich nutzbare Ladeinfrastruktur aufbauen und selbst betreiben wollen.<\/p>\n<tr><strong>Art der Ladeinfrastruktur<\/strong><strong>F\u00f6rdersumme<\/strong><\/tr>\n<tr>\n<td>Wallboxen AC (<\/td>\n<td>1.250 Euro pro Ladepunkt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Lades\u00e4ulen AC (<\/td>\n<td>2.500 Euro pro Ladepunkt<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Lades\u00e4ulen DC (=&gt;50kW <\/td>\n<td>20.000 Euro pro Lades\u00e4ule<\/td>\n<\/tr>\n<tr>\n<td>Lades\u00e4ulen HPC(=&gt;150kW)<\/td>\n<td>50.000 Euro pro Lades\u00e4ule<\/td>\n<\/tr>\n<p class=\"wp-block-paragraph \">Die H\u00f6chstgrenze der Gesamtf\u00f6rderung (der Stadt Aachen sowie von weiteren F\u00f6rdermittelgebern) darf 80% der Netto-Gesamtkosten nicht \u00fcberschreiten.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph \">\u201eDie F\u00f6rderung ist unter Verwendung des Antragsformulars zu beantragen. Dieses ist ausgef\u00fcllt, unterschrieben und mit den jeweils erforderlichen Nachweisen beim Fachbereich 68 der Stadt Aachen einzureichen\u201c, teilt die Stadt mit. F\u00fcr den Zeitraum 2025 bis 2030 stellt die Stadt Aachen j\u00e4hrlich ein F\u00f6rdervolumen von 990.000 zur Verf\u00fcgung. Die Zurverf\u00fcgungstellung dieser Mittel stehe in den jeweiligen Jahren jedoch unter Vorbehalt eines rechtskr\u00e4ftigen Haushalts ohne Pflicht zur Aufstellung eines Haushaltssicherungskonzepts. Weitere Details gibt es <a href=\"https:\/\/www.aachen.de\/in-aachen-leben\/mobilitaet-verkehr\/mobilitaetskonzepte\/elektromobilitaet\/aachen-faehrt-elektrisch\/foerderrichtlinie-ladeinfrastruktur-010725.pdf?cid=rfu\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">in der F\u00f6rderrichtlinie<\/a>.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph \">\u201eDas nun aufgelegte F\u00f6rderprogramm f\u00fcr Ladeinfrastruktur ist ein wichtiger Baustein in unserem Integrierten Klimaschutzkonzept 2.0\u201c, so die Oberb\u00fcrgermeisterin Sibylle Keupen. Stadtbaur\u00e4tin Frauke Burgdorff teilt mit, dass die Stadt Aachen bei der Elektromobilit\u00e4t im Vergleich zum Bundesdurchschnitt sehr gut dastehe. Burgdorff f\u00fchrt diese Entwicklung in Aachen unter anderem darauf zur\u00fcck, dass die Stadt ihre Ladeinfrastruktur f\u00fcr E-Fahrzeuge zusammen mit einer immer gr\u00f6\u00dfer werdenden Anzahl an Betreibern \u201evorauslaufend\u201c ausbaut. \u201eDas hei\u00dft, die Stadt versucht den Aufbau der Ladeinfrastruktur so zu steuern, dass potenzielle Nutzer*innen, die nicht auf eine private Ladem\u00f6glichkeit zugreifen k\u00f6nnen, die Sicherheit haben, auf gen\u00fcgend \u00f6ffentlich zug\u00e4ngliche Ladem\u00f6glichkeiten im \u00f6ffentlichen Raum ausweichen zu k\u00f6nnen\u201c, \u00e4u\u00dfert Burgdorff.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph \">So konnten beispielsweise im Zeitraum von September 2018 bis Ende 2023 im Rahmen des F\u00f6rderprogramms \u201e<a href=\"https:\/\/www.electrive.net\/2024\/07\/01\/align-projekt-aachener-netz-ist-um-670-ladepunkte-gewachsen\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">ALigN<\/a>\u201c 670 Ladepunkte aufgebaut werden, von denen 379 \u00f6ffentlich nutzbar sind. Bis zum Jahresende 2024 verf\u00fcgte Aachen nach eigenen Angaben \u00fcber \u201edeutlich mehr als 800 \u00f6ffentlich nutzbare Ladepunkte\u201c. Bis Ende 2030 peilt die Stadt <a href=\"https:\/\/www.electrive.net\/2025\/03\/14\/aachen-peilt-2-400-oeffentliche-ladepunkte-bis-2030-an\/\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">2.400 \u00f6ffentliche Ladepunkte<\/a> an \u2013 und setzt dabei auf einfache Verfahren f\u00fcr Ladepunktbetreiber.<\/p>\n<p class=\"wp-block-paragraph \"><a href=\"https:\/\/www.aachen.de\/services\/presse\/pressemitteilungen\/2025\/juli\/110725-e-mobilitaet-foerderprogramm\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">aachen.de<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.aachen.de\/in-aachen-leben\/mobilitaet-verkehr\/mobilitaetskonzepte\/elektromobilitaet\/aachen-faehrt-elektrisch\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">aachen.de<\/a> (Details zur F\u00f6rderung), <a href=\"https:\/\/www.aachen.de\/in-aachen-leben\/mobilitaet-verkehr\/mobilitaetskonzepte\/elektromobilitaet\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">aachen.de<\/a> (\u00dcberblick zur E-Mobilit\u00e4t)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Stadt hat sich als ambitioniertes Ziel aufgelegt, bis 2030 klimaneutral zu werden. \u201eBei diesem Vorhaben spielt die&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":269028,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1853],"tags":[1424,3364,29,548,663,3934,30,13,14,15,1209,12],"class_list":{"0":"post-269027","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-aachen","8":"tag-aachen","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-eu","12":"tag-europa","13":"tag-europe","14":"tag-germany","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-nordrhein-westfalen","19":"tag-schlagzeilen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114854996479064969","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/269027","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=269027"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/269027\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/269028"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=269027"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=269027"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=269027"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}