{"id":269217,"date":"2025-07-15T04:41:22","date_gmt":"2025-07-15T04:41:22","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/269217\/"},"modified":"2025-07-15T04:41:22","modified_gmt":"2025-07-15T04:41:22","slug":"zollstreit-mit-trump-eu-legt-neue-liste-fuer-gegenzoelle-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/269217\/","title":{"rendered":"Zollstreit mit Trump: EU legt neue Liste f\u00fcr Gegenz\u00f6lle vor"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 14.07.2025 16:28 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Im Zollstreit mit US-Pr\u00e4sident Trump bereitet die EU weitere Gegenz\u00f6lle auf Importe aus den USA vor. Sie haben einen Umfang von 72 Milliarden Euro und sollen in Kraft treten, falls die Verhandlungen mit Washington scheitern.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach den neuen Zollank\u00fcndigungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump bereitet die EU Gegenma\u00dfnahmen vor. Geplant seien zus\u00e4tzliche Gegenz\u00f6lle auf US-Produkte im Umfang von insgesamt 72 Milliarden Euro, sagte EU-Handelskommissar Maros Sefcovic. Die EU-Kommission habe den Mitgliedsl\u00e4ndern eine Liste vorgelegt, die in Kraft treten solle, sollten die Verhandlungen mit der US-Regierung scheitern. Ziel sei aber weiter, einen Kompromiss zu finden.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Liste enth\u00e4lt Industrie- und Agrarerzeugnisse aus den USA, die von neuen Z\u00f6llen betroffen sein sollen. Sie wurde nach einer \u00f6ffentlichen Konsultation zuletzt noch einmal etwas angepasst. Urspr\u00fcnglich umfasste sie Importe aus den USA in die EU im Wert von sogar 95 Milliarden Euro.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWelche Produkte von der Liste gestrichen wurden, sagte Sefcovic nicht. Auf ihr standen auch symbolisch relevante Erzeugnisse wie amerikanische Flugzeuge, Autos und Bourbon Whiskey.<\/p>\n<p>    &#8222;Waren fast am Ziel&#8220;<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nTrotz laufender Verhandlungen hatte Trump am Samstag Z\u00f6lle in H\u00f6he von 30 Prozent f\u00fcr Waren aus der EU angek\u00fcndigt, die ab August f\u00e4llig werden sollen. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen erkl\u00e4rte daraufhin, die EU sei dennoch bereit, bis zum 1. August an einer &#8222;Vereinbarung&#8220; zu arbeiten. Bis zu diesem Zeitpunkt wolle die EU auch keine Gegenz\u00f6lle auf US-Produkte verh\u00e4ngen. Die Vorbereitungen f\u00fcr solche Gegenz\u00f6lle laufen trotzdem weiter.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEU-Kommissar Sefcovic \u00e4u\u00dferte sich entt\u00e4uscht \u00fcber Trumps Zoll-Ank\u00fcndigung. &#8222;Wir haben wochenlang \u00fcber eine Grundsatzvereinbarung verhandelt, und ich denke, wir waren fast am Ziel&#8220;, sagte er. Trumps Ank\u00fcndigung bringe nun &#8222;eine v\u00f6llig andere Dynamik&#8220;.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZugleich warnte Sefcovic, dass die Umsetzung der Trump-Pl\u00e4ne drastische Auswirkungen auf den transatlantischen Handel haben w\u00fcrde. &#8222;Seien wir ehrlich: Ein Zollsatz von 30\u202fProzent k\u00e4me einem faktischen Handelsverbot gleich&#8220;, sagte er. Wenn Z\u00f6lle in H\u00f6he von 30\u202fProzent oder noch mehr in Kraft treten w\u00fcrden, sei mit erheblichen negativen Auswirkungen auf beiden Seiten des Atlantiks zu rechnen. Der EU-Handelskommissar betonte, dass er den Dialog mit den USA deswegen fortsetzen werde, um zu einer Verhandlungsl\u00f6sung zu kommen.<\/p>\n<p>    Weitere Gegenz\u00f6lle schon beschlossen<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBereits beschlossen sind auch Gegenz\u00f6lle f\u00fcr den Fall, dass die USA die vor Monaten eingef\u00fchrten neuen Z\u00f6lle auf Stahl- und Aluminiumimporte nicht wieder aufheben.\u00a0 Sie betreffen nach fr\u00fcheren EU-Angaben Ausfuhren der Vereinigten Staaten im Wert von insgesamt 21 Milliarden Euro und k\u00f6nnten zu den Z\u00f6llen auf die Exporte im Wert von 72 Milliarden Euro hinzukommen.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nZudem bereitete die EU-Kommission zuletzt auch Beschr\u00e4nkungen bestimmter EU-Exporte von Stahlschrott und chemischen Erzeugnissen in die USA im Wert von 4,4\u00a0Milliarden\u00a0Euro vor.\u00a0<\/p>\n<p>    <a href=\"https:\/\/www.tagesschau.de\/multimedia\/audio\/audio-239336.html\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>Thomas Spickhofen, ARD Br\u00fcssel, tagesschau, 14.07.2025 17:23 Uhr<\/p>\n<p>    <\/a><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 14.07.2025 16:28 Uhr Im Zollstreit mit US-Pr\u00e4sident Trump bereitet die EU weitere Gegenz\u00f6lle auf Importe aus den&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":269218,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3933],"tags":[331,332,548,663,158,3934,3935,13,14,15,12,3107],"class_list":{"0":"post-269217","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-eu","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-eu","11":"tag-europa","12":"tag-europaeische-union","13":"tag-europe","14":"tag-european-union","15":"tag-headlines","16":"tag-nachrichten","17":"tag-news","18":"tag-schlagzeilen","19":"tag-zollstreit"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114855417510208700","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/269217","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=269217"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/269217\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/269218"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=269217"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=269217"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=269217"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}