{"id":269312,"date":"2025-07-15T05:38:46","date_gmt":"2025-07-15T05:38:46","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/269312\/"},"modified":"2025-07-15T05:38:46","modified_gmt":"2025-07-15T05:38:46","slug":"praxisnahe-forschung-international-praesentiert-arne-iskra-auf-der-pcim","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/269312\/","title":{"rendered":"Praxisnahe Forschung, international pr\u00e4sentiert: Arne Iskra auf der PCIM"},"content":{"rendered":"<p>Arne Iskra, Bachelorstudent im Studiengang Mechatronik an der Fachhochschule Kiel, hat ein ereignisreiches Sommersemester hinter sich. Ein H\u00f6hepunkt war f\u00fcr ihn die Pr\u00e4sentation seiner Forschungsergebnisse auf der Power Conversion and Intelligent Motion (PCIM) Europe in N\u00fcrnberg, die zu den weltweit f\u00fchrenden Fachmessen f\u00fcr Leistungselektronik z\u00e4hlt. Im Rahmen der wissenschaftlichen Postersession stellte er sein Projekt einem internationalen Publikum vor \u2013 und wurde prompt f\u00fcr den renommierten Young Researcher Award nominiert.<\/p>\n<p><strong>Von der Projektidee bis zur Fachmesse<\/strong><\/p>\n<p>R\u00fcckblickend begann f\u00fcr Anre Iskra alles im Sp\u00e4tsommer 2024 mit dem Aufruf zu einem \u201eCall for Papers\u201d. Iskra begann daraufhin, erste Ideen und Konzepte zu entwickeln. Daraus entwickelte sich eine wissenschaftliche Projektarbeit zum Verbessern des Feuchteschutzes in leistungselektronischen Systemen. \u201eIrgendwann entschloss ich mich, die M\u00f6glichkeit zu ergreifen und daraus eine Ver\u00f6ffentlichung zu machen. Fachlich und in allen anderen Belangen wurde ich vom Labor unterst\u00fctzt\u201c, berichtet Iskra. Das Paper zu seiner Forschung wurde im Rahmen des <a href=\"https:\/\/ieeexplore.ieee.org\/document\/11053344\" target=\"_self\" class=\"link--external\" rel=\"noopener\">Call for Papers <\/a>ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n<p>Die Arbeit am Projekt war sehr zeitintensiv: \u201eVon der ersten Idee im August bis zum fertigen Paper im M\u00e4rz \u2013 das war in Kombination mit meinem Studium mehr als ein Vollzeitjob.\u201c Die Planung sei dabei sehr strukturiert erfolgt, so Iskra: \u201eThematisch und strukturell musste das Paper bereits im Oktober fertig sein, daher habe ich erst die Messmethode entwickelt, dann zwei Wochen lang vorexperimentiert und die Ergebnisse direkt in die Synopsis eingebaut.\u201c Auch organisatorisch gab es Herausforderungen, beispielsweise bei der Beschaffung von Sensoren f\u00fcr die Messungen. Die Belastung war hoch, doch Iskra entschied sich bewusst f\u00fcr den zus\u00e4tzlichen Aufwand: \u201eMan sollte sich die Zeit f\u00fcr so etwas nehmen. Im Zweifel muss man auch mal bei ein, zwei Modulen in Kauf nehmen, dass man diese sp\u00e4ter abschlie\u00dft.\u201c<\/p>\n<p>Der Einsatz wurde belohnt: Unter mehr als 100 Einsendungen wurde seine Arbeit f\u00fcr den <a href=\"https:\/\/pcim.mesago.com\/nuernberg\/de\/conference\/awards.html\" target=\"_blank\" class=\"link--external\" rel=\"noreferrer noopener\">Young Researcher Award<\/a> nominiert \u2013 eine Platzierung unter den besten Sieben ist eine Best\u00e4tigung seiner Arbeit. Auf der PCIM-Fachmesse im Mai 2025 konnte Iskra seine Ergebnisse im Rahmen einer wissenschaftlichen Poster-Session vorstellen.<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/arne_iskra_5.jpg\" alt=\"Von der Fachhochschule Kiel auf die internationale Fachmesse f\u00fcr Leistungselektronik.\" title=\"Von der Fachhochschule Kiel auf die internationale Fachmesse f\u00fcr Leistungselektronik.\" class=\"img-fluid test\"\/>\u00a9B. RitzVon der Fachhochschule Kiel auf die internationale Fachmesse f\u00fcr Leistungselektronik.<\/p>\n<p><strong>Fachlicher Austausch auf internationaler B\u00fchne<\/strong><\/p>\n<p>F\u00fcr Arne Iskra war die Pr\u00e4sentation seiner Forschungsergebnisse das Highlight der Fachmesse. Die intensive Vorbereitung hat sich ausgezahlt, wie er berichtet: \u201eIch habe mich echt gut vorbereitet gef\u00fchlt. Da ich ein Nischenthema habe, musste ich das vorher schon h\u00e4ufiger erkl\u00e4ren \u2013 im Nachhinein war das ein Vorteil.\u201c W\u00e4hrend der zweist\u00fcndigen Session sprach er mit Fachleuten, beantwortete Fragen zu Versuchsaufbauten, Ergebnissen und Anwendungsbez\u00fcgen. \u201eMan muss nicht nur Informationen weitergeben, sondern auch Konversationen \u00fcber das Thema f\u00fchren \u2013 auf Englisch und vor einem internationalen Publikum\u201c, schildert Iskra die besondere Dynamik der Pr\u00e4sentation.<\/p>\n<p>Dabei blieb Kritik nicht aus, doch auch damit wusste er umzugehen: \u201eIch habe ein gesundes Ma\u00df an Selbstzweifeln und war meiner eigenen Arbeit gegen\u00fcber sehr kritisch. Dadurch konnte ich schwierige Fragen gut beantworten.\u201c Eine weitere wichtige Erfahrung sei gewesen, dass Fachgespr\u00e4che unabh\u00e4ngig vom akademischen Titel gef\u00fchrt wurden: \u201eEinige Besucher*innen stellen immer kritische Fragen \u2013 egal, ob man Bachelor-Student:in ist oder Professor*in. Man muss darauf souver\u00e4n reagieren.\u201c<\/p>\n<p>Die Resonanz auf seine Forschung war durchweg positiv. Iskra berichtet: \u201eIch habe von vielen Kolleg*innen R\u00fcckmeldungen bekommen, dass wir an einem sehr aktuellen Problem arbeiten.\u201c Die Teilnahme hat nicht nur fachlich, sondern auch pers\u00f6nlich Eindruck hinterlassen: \u201eDas ist so ein bisschen wie ein Ritterschlag, wenn man da steht und ein wissenschaftliches Thema pr\u00e4sentiert \u2013 da wird einem direkt eine gewisse Kompetenz zugesprochen.\u201c<\/p>\n<p><img decoding=\"async\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/arne_iskra_4.jpg\" alt=\"Gro\u00dfer Andrang: Interessierten Besucher*innen erkl\u00e4rt Bachelorstudent Arne Iskra seinen Forschungsansatz.\" title=\"Gro\u00dfer Andrang: Interessierten Besucher*innen erkl\u00e4rt Bachelorstudent Arne Iskra seinen Forschungsansatz.\" class=\"img-fluid test\"\/>\u00a9B. RitzGro\u00dfer Andrang: Interessierten Besucher*innen erkl\u00e4rt Bachelorstudent Arne Iskra seinen Forschungsansatz.<\/p>\n<p><strong>Lernen, wachsen, weiterforschen<\/strong><\/p>\n<p>Trotz des gro\u00dfen Aufwands zieht Iskra ein durchweg positives Fazit. R\u00fcckblickend sagt er: \u201eIch bin daran pers\u00f6nlich und fachlich gewachsen.\u201c Dass er durch das Forschungsprojekt mehr Zeit f\u00fcr sein Studium ben\u00f6tige, sei f\u00fcr ihn zweitrangig: \u201eDiese Erfahrung ist mehr wert, als den Bachelor in der Regelstudienzeit abzuschlie\u00dfen. Zum Gl\u00fcck hat man an der FH die M\u00f6glichkeit, auch mal einen anderen Weg zu gehen.\u201c<\/p>\n<p>Mit Blick auf zuk\u00fcnftige Projekte r\u00e4t Iskra: \u201eWenn sich einem die M\u00f6glichkeit bietet, sollte man sie auf jeden Fall wahrnehmen. Auch wenn man manchmal das Gef\u00fchl hat, es ist unschaffbar oder unm\u00f6glich, sollte man es einfach durchziehen.\u201c Lernen geh\u00f6re zum Prozess dazu, ebenso wie R\u00fcckschl\u00e4ge. \u201eIch habe viel und immer aus meinen Fehlern lernen m\u00fcssen. Aber ich w\u00fcrde es wieder machen.\u201c Arne Iskra plant, nach seinem Mechatronik Bachelor ein weiterf\u00fchrendes Masterstudium aufzunehmen. Seine Motivation, sich weiterhin mit Zukunftsfragen der Leistungselektronik zu besch\u00e4ftigen, ist dabei erkennbar, ebenso wie seine Begeisterung f\u00fcr die Verbindung von Forschung und Praxis.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Arne Iskra, Bachelorstudent im Studiengang Mechatronik an der Fachhochschule Kiel, hat ein ereignisreiches Sommersemester hinter sich. 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