{"id":269355,"date":"2025-07-15T06:02:11","date_gmt":"2025-07-15T06:02:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/269355\/"},"modified":"2025-07-15T06:02:11","modified_gmt":"2025-07-15T06:02:11","slug":"franziska-brantner-gruenen-chefin-erwartet-von-merz-dass-er-europa-verteidigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/269355\/","title":{"rendered":"Franziska Brantner: Gr\u00fcnen-Chefin erwartet von Merz, dass \u201eer Europa verteidigt\u201c"},"content":{"rendered":"<p>Die Gr\u00fcnen fordern den Bundeskanzler auf, im Zollstreit mit den USA mehr H\u00e4rte zu zeigen. Nach dem \u201eFrontalangriff\u201c des US-Pr\u00e4sidenten m\u00fcsse die EU als starkes Handelsb\u00fcndnis selbstbewusst auftreten und insbesondere den US-Techfirmen den Kampf ansagen, so Parteichefin Brantner.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Gr\u00fcnen-Chefin Franziska Brantner hat Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) zu mehr H\u00e4rte im Zollstreit mit den USA aufgefordert.<\/p>\n<p>\u201eIch erwarte von Kanzler Merz, dass er Europa verteidigt und sich f\u00fcr eine selbstbewusste europ\u00e4ische Handelspolitik starkmacht\u201c, sagte Brantner dem RedaktionsNetzwerk Deutschland. \u201eJetzt ist der Moment, klare Kante zu zeigen und Europas wirtschaftliche Souver\u00e4nit\u00e4t zu st\u00e4rken\u201c, f\u00fcgte sie hinzu. \u201eWer Trump Paroli bieten will, muss auf Europas St\u00e4rke setzen und nicht dem erratischen Pr\u00e4sidenten im Wei\u00dfen Haus hinterherlaufen\u201c.<\/p>\n<p>Die Zolldrohungen von US-Pr\u00e4sident Donald Trump seien ein \u201eFrontalangriff\u201c auf Europa, gegen den man sich gemeinsam zur Wehr setzen m\u00fcsse, so Brantner weiter. \u201eDie EU ist der gr\u00f6\u00dfte Binnenmarkt der Welt \u2013 das ist ein Machtfaktor, wenn wir geschlossen auftreten\u201c, sagte sie.<\/p>\n<p>Brantner fordert Ministerin Reiche auf, den Widerstand gegen die Digitalsteuer aufzugeben<\/p>\n<p>\u201eMerz scheint nicht zu verstehen, dass er den Interessen deutscher und europ\u00e4ischer Unternehmen und Verbraucherinnen schadet, wenn er Druck auf die Kommission aus\u00fcbt, gro\u00dfe US-Tech-Konzerne unsere Regeln mitzubestimmen zu lassen\u201c, kritisierte die Gr\u00fcnen-Chefin. \u201eAus diesem Grund sollte Merz auch daf\u00fcr sorgen, dass sich seine Regierung geschlossen f\u00fcr eine Digitalsteuer einsetzt und Ministerin Reiche ihre Blockadehaltung gegen den guten Vorschlag ihres Kollegen Weimer aufgibt\u201c, forderte sie. \u201eWenn wir hier nicht handeln, st\u00e4rken wir weiter die Monopole weniger riesiger Digitalkonzerne \u2013 auf Kosten europ\u00e4ischer Innovationskraft und unserer digitalen Souver\u00e4nit\u00e4t\u201c, warnte Brantner weiter.<\/p>\n<p>US-Pr\u00e4sident Donald Trump hatte trotz laufender Verhandlungen am Samstag Z\u00f6lle in H\u00f6he von 30 Prozent f\u00fcr Waren aus der EU angek\u00fcndigt, die ab dem 1. August f\u00e4llig werden sollen. EU-Kommissionspr\u00e4sidentin Ursula von der Leyen erkl\u00e4rte daraufhin, die EU sei dennoch bereit, bis zum 1. August an einer \u201eVereinbarung\u201c zu arbeiten. Bis zu diesem Zeitpunkt wolle die EU auch keine Gegenz\u00f6lle auf US-Produkte verh\u00e4ngen. Die Vorbereitungen f\u00fcr Gegenz\u00f6lle laufen allerdings trotzdem weiter. <\/p>\n<p>Merz hatte am Sonntag mit Blick auf die neu angek\u00fcndigten Z\u00f6lle erkl\u00e4rt, diese w\u00fcrden \u201edie deutsche Exportwirtschaft ins Mark treffen\u201c. Er setze sich aber \u201eintensiv\u201c daf\u00fcr ein, bis zum 1. August \u201eeine L\u00f6sung hinzubekommen\u201c.<\/p>\n<p>AFP\/krott<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Gr\u00fcnen fordern den Bundeskanzler auf, im Zollstreit mit den USA mehr H\u00e4rte zu zeigen. 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