{"id":269422,"date":"2025-07-16T09:33:11","date_gmt":"2025-07-16T09:33:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/269422\/"},"modified":"2025-07-16T09:33:11","modified_gmt":"2025-07-16T09:33:11","slug":"studierende-rufen-auf-uni-gelaende-zur-intifada-auf","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/269422\/","title":{"rendered":"Studierende rufen auf Uni-Gel\u00e4nde zur \u201eIntifada\u201c auf"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspB0l1 tspB0l2\">An der Freien Universit\u00e4t Berlin (FU) wird eine Veranstaltung in einem selbstverwalteten studentischen Raum derzeit juristisch gepr\u00fcft. Am Dienstag soll es dort neben scharfer Israel-Kritik auch zu Aussagen gekommen sein, die als Holocaust-Verharmlosung und gewaltsamer Widerstand gegen Israel gewertet werden k\u00f6nnten, <a href=\"https:\/\/www.bz-berlin.de\/berlin\/steglitz-zehlendorf\/fu-terror-israel\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">berichtet die \u201eB.Z.\u201c<\/a>.<\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Die Veranstaltung fand im Asta-Geb\u00e4ude an der Otto-von-Simson-Stra\u00dfe in Dahlem statt, welches die Studierendenvertretung der Universit\u00e4t laut Angaben der FU selbstverwaltet. Die Veranstaltung mit dem Namen \u201eWie wir die Intifada globalisieren\u201c wurde laut Bericht von der linken Hochschulgruppe \u201eWaffen der Kritik\u201c organisiert. <\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">\u201eIntifada\u201c ist der arabische Begriff f\u00fcr Erhebung oder Aufstand. Er steht historisch f\u00fcr die pal\u00e4stinensischen Erhebungen gegen Israel,\u00a0die durch breite Proteste, aber auch durch Gewalt und Terroranschl\u00e4ge gegen israelische Soldaten und Zivilisten gepr\u00e4gt waren. <\/p>\n<p> FU hat nur begrenzten Zugriff auf studentische R\u00e4ume <\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Die Freie Universit\u00e4t verwies gegen\u00fcber der Zeitung auf die begrenzten Eingriffsm\u00f6glichkeiten in die selbstverwalteten R\u00e4ume: \u201eEingriffe der Universit\u00e4tsleitung in die Nutzung dieser R\u00e4ume sind nur in eng begrenzten Ausnahmef\u00e4llen rechtlich m\u00f6glich \u2013 etwa wenn konkrete und belastbare Hinweise auf Rechtsverst\u00f6\u00dfe oder eine akute Gef\u00e4hrdung der \u00f6ffentlichen Sicherheit und Ordnung vorliegen.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Bereits vor Beginn hatte die Veranstaltung offenbar f\u00fcr Spannungen gesorgt. Mehreren Journalisten sei nach Angaben der \u201eB.Z.\u201c der Zutritt verwehrt worden, einige seien mit einem Hausverbot belegt worden. Die Polizei sei deshalb kurzzeitig vor Ort gewesen. <\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Die Veranstalter h\u00e4tten au\u00dferdem Bild- und Tonaufnahmen untersagt und rechtliche Schritte angek\u00fcndigt, sollten diese Regeln missachtet werden. Fotos, die dennoch an die \u00d6ffentlichkeit gelangten, zeigen ein Banner mit der Aufschrift \u201eStoppt den Genozid. International streiken gegen Waffenlieferung und Besatzung!\u201c\u00a0Auch sei Material der BDS-Kampagne verteilt worden, die <a href=\"https:\/\/www.bpb.de\/themen\/antisemitismus\/dossier-antisemitismus\/328693\/antisemitismus-in-der-bds-kampagne\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">nach Angaben der Bundeszentrale f\u00fcr politische Bildung potenziell das Existenzrecht Israels infrage stelle<\/a>. <\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Als Hauptredner trat der pal\u00e4stinensische Aktivist Mo Alattar auf. Er ist 2015 aus dem Gazastreifen nach Deutschland gekommen. Laut \u201eB.Z.\u201c soll Alattar in einer \u00c4u\u00dferung an das Publikum eine direkte Parallele zwischen dem Nationalsozialismus und dem heutigen Israel gezogen haben: \u201eIch sage zu allen Zionisten, ob die anwesend sind oder nicht: Ihr seid ekelhaft, ihr erinnert mich nur an die Nazis vor 80 Jahren, die den Holocaust rechtfertigen mit allen Argumenten.\u201c <\/p>\n<p> Mehr zum Thema: <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/student-klagt-gegen-freie-universitat-berlin-um-in-die-mensa-zu-gehen-schliesse-ich-mich-mit-anderen-judischen-studierenden-zusammen-14023841.html?icid=topic-list_14031236___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB6mk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Student klagt gegen FU Berlin \u201eUm in die Mensa zu gehen, schlie\u00dfe ich mich mit anderen j\u00fcdischen Studierenden zusammen\u201c <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/im-kriegszustand-mit-deutschland-ein-experte-erklart-die-radikale-palastina-solidaritat-und-israel-kritik-13545400.html?icid=topic-list_14031236___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB6mk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eIm Kriegszustand mit Deutschland\u201c Ein Experte erkl\u00e4rt die radikale Pal\u00e4stina-Solidarit\u00e4t an Hochschulen <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/verwusteter-horsaal-an-der-berliner-humboldt-universitat-beteiligte-studierende-konnen-nicht-sanktioniert-werden-13695037.html?icid=topic-list_14031236___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB6mk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Verw\u00fcsteter H\u00f6rsaal an der Berliner Humboldt-Universit\u00e4t Beteiligte Studierende k\u00f6nnen nicht nach versch\u00e4rftem Recht sanktioniert werden  <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Ob dies juristisch als Holocaustrelativierung gewertet werden k\u00f6nnte, will die Unileitung nun pr\u00fcfen. \u201eSollte es im Verlauf der Veranstaltung zu \u00c4u\u00dferungen kommen, die eine strafrechtliche Relevanz haben, wird die Universit\u00e4tsleitung umgehend die zust\u00e4ndigen Beh\u00f6rden informieren und weitere Mittel pr\u00fcfen\u201c, sagte sie gegen\u00fcber der Zeitung. Die FU stelle sich entschieden gegen jede Form des Antisemitismus und Rassismus. <\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Die Polizei ermittelt derzeit nicht von Amts wegen. Sie habe noch keine Kenntnis von strafrechtlich relevanten Sachverhalten erhalten, antwortet sie auf eine Anfrage des Tagesspiegels am Mittwochmorgen. <\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Die Debatte reiht sich ein in eine zunehmende Auseinandersetzung \u00fcber den Umgang mit Antisemitismus, Nahost-Positionierungen und Meinungsfreiheit an Berliner Hochschulen. Am selben Tag <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/berlin\/student-klagt-gegen-freie-universitat-berlin-um-in-die-mensa-zu-gehen-schliesse-ich-mich-mit-anderen-judischen-studierenden-zusammen-14023841.html?icid=in-text-link_14031236\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">hatte ein j\u00fcdischer Student vor dem Verwaltungsgericht gegen die FU geklagt<\/a>. Der Vorwurf: Diese unternehme nicht genug gegen Antisemitismus auf dem Campus. (Tsp)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"An der Freien Universit\u00e4t Berlin (FU) wird eine Veranstaltung in einem selbstverwalteten studentischen Raum derzeit juristisch gepr\u00fcft. 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