{"id":269446,"date":"2025-07-16T09:46:11","date_gmt":"2025-07-16T09:46:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/269446\/"},"modified":"2025-07-16T09:46:11","modified_gmt":"2025-07-16T09:46:11","slug":"hat-trump-selenskyj-wirklich-zu-angriffen-auf-moskau-ermutigt","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/269446\/","title":{"rendered":"Hat Trump Selenskyj wirklich zu Angriffen auf Moskau ermutigt?"},"content":{"rendered":"<p class=\"tspB0l1\">Der US-amerikanische Pr\u00e4sident Donald Trump soll seinen ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj\u00a0in einem Gespr\u00e4ch dazu aufgefordert haben, <strong>mehr Druck auf Russland auszu\u00fcben. <\/strong>Das geht aus einem Beitrag des US-amerikanischen Journalisten David Ignatius hervor, der am Montag <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/opinions\/2025\/07\/14\/trump-ukraine-war-missiles-russia-arms-package\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">in der \u201eWashington Post\u201c<\/a> ver\u00f6ffentlicht wurde. Trump dementierte den Bericht hingegen. <\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Unter Berufung auf eine interne Quelle berichtete Ignatius von dem Gespr\u00e4ch zwischen Selenskyj und Trump, das bereits vergangene Woche stattgefunden hatte. Dabei fragte der US-Pr\u00e4sident Selenskyj, warum dieser nicht gezielt Moskau angreife, hei\u00dft es weiter. Selenskyj habe daraufhin geantwortet<strong> \u201eWir k\u00f6nnen das machen, wenn ihr uns die Waffen gebt\u201c<\/strong>, berichtete Ignatius unter Berufung auf den Insider. Selenskyj soll sich dabei auf eine m\u00f6gliche US-Lieferung von Langstreckenwaffen bezogen haben.<\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Trump habe konkret gefordert, dass die Ukraine mehr Druck aus\u00fcben m\u00fcsse,<strong> \u201enicht nur auf Moskau, sondern auch auf St. Petersburg\u201c<\/strong>, so der Journalist. <\/p>\n<p> Trumps Gespr\u00e4ch mit Selenskyj \u2013 das berichtete die Insiderquelle: <\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">\u201eTrumps Entschlossenheit, Putin unter Druck zu setzen, wurde letzte Woche in einem Gespr\u00e4ch mit dem ukrainischen Pr\u00e4sidenten Wolodymyr Selenskyj\u00a0deutlich, wie mir eine Quelle mitteilte. Trump fragte Selenskyj, warum er Moskau nicht angreife. \u201eWir k\u00f6nnen das machen, wenn Ihr uns die Waffen gebt\u201c, sagte Selenskyj daraufhin. Trump sagte, die Ukraine m\u00fcsse mehr Druck auf Putin aus\u00fcben, nicht nur auf Moskau, sondern auch auf St. Petersburg.\u201c<\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Quelle: <a href=\"https:\/\/www.washingtonpost.com\/opinions\/2025\/07\/14\/trump-ukraine-war-missiles-russia-arms-package\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\">\u201eWashington Post\u201c<\/a><\/p>\n<p> Trump dementiert \u00c4u\u00dferung zu Moskau-Angriff <\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Der US-Pr\u00e4sident widersprach dem Bericht am Dienstagabend (MEZ), wonach er die Ukraine ermutigt habe, Angriffe weit im russischen Hinterland zu verst\u00e4rken. <strong>Er fordere von Selenskyj, auf Angriffe auf Moskau zu verzichten<\/strong>, sagte er. <\/p>\n<p class=\"tspB0l1\"><a href=\"https:\/\/www.wsj.com\/world\/russia\/trump-advised-zelensky-to-take-the-fight-to-russia-senior-ukrainian-official-says-bdf7dffe?mod=hp_lead_pos9\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\" class=\"link link--external\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"external\" aria-describedby=\"message-target-blank\"><strong>Auch das \u201eWall Street Journal\u201c<\/strong><\/a><strong> (WSJ) hatte zuvor unter Berufung auf einen \u201ehochrangigen ukrainischen Offiziellen\u201c berichtet, dass Trump Selenskyj geraten habe, den Krieg \u201enach Russland zu tragen\u201c. <\/strong>Auch von Trumps Frage an Selenskyj, ob die Ukraine Moskau und Sankt Petersburg mit ihren Waffen erreichen k\u00f6nne, berichtet das \u201eWSJ\u201c.<strong> <\/strong>Das Gespr\u00e4ch zwischen Trump und Selenskyj fand demnach kurz nach dem letzten Gespr\u00e4ch zwischen Trump und dem russischen Pr\u00e4sidenten Wladimir Putin statt, das Trump ver\u00e4rgert hatte. <\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Trump hatte kritisiert, dass Putin ihm \u201eBullshit\u201c auftische. <\/p>\n<blockquote class=\"tspB5mi\">\n<p>Jeder h\u00f6rt, was er h\u00f6ren will.<\/p>\n<\/blockquote>\n<p class=\"tspB5mj\">Ukrainischer Offizieller zum WSJ<\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Die Sprecherin des Wei\u00dfen Hauses, Karoline Leavitt, hatte am Dienstag erkl\u00e4rt, Trump h\u00e4tte <strong>lediglich eine Frage gestellt und nicht weiteres Blutvergie\u00dfen unterst\u00fctzt. <\/strong>Trump w\u00fcrde \u201eohne Unterlass daran arbeiten, diesen Krieg zu beenden.\u201c Die Zeitung habe Trumps \u00c4u\u00dferungen \u201ev\u00f6llig aus dem Kontext gerissen\u201c. <\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Trump selbst verneinte die Frage von Journalisten, ob er die Lieferung weiterreichender Raketen an Kiew pr\u00fcfe. Mit Blick auf Selenskyj sagte er: <strong>\u201eEr sollte Moskau nicht angreifen.\u201c<\/strong><\/p>\n<p> Der Stand zu den Waffenlieferungen <\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Trump hatte am Montag eine h\u00e4rtere Gangart gegen\u00fcber Russland wegen des seit mittlerweile mehr als drei Jahren andauernden Krieges in der Ukraine angek\u00fcndigt und <strong>Kiew neue Raketen und andere Waffen versprochen. <\/strong>Die ersten Patriot-Flugabwehrsysteme sind nach den Worten des US-Pr\u00e4sidenten bereits auf dem Weg in die Ukraine. \u201eSie kommen aus Deutschland\u201c, sagte Trump am Dienstag (Ortszeit) vor Journalisten in Washington, ohne dies n\u00e4her zu erkl\u00e4ren.\u00a0<\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Gegen\u00fcber dem \u201eWSJ\u201c sagte der ukrainische Offizielle aber auch, dass <strong>Trumps Aussagen manchmal \u201eschwer zu interpretieren\u201c seien. <\/strong>\u201eAlso h\u00f6rt jeder, was er h\u00f6ren will\u201c. Selenskyj hatte das Telefonat als \u201edas beste Gespr\u00e4ch\u201c bezeichnet, das \u201ewir bisher hatten\u201c.<\/p>\n<p class=\"tspUez\">Empfohlener redaktioneller Inhalt<\/p>\n<p> An dieser Stelle finden Sie einen von unseren Redakteuren ausgew\u00e4hlten, externen Inhalt, der den Artikel f\u00fcr Sie mit zus\u00e4tzlichen Informationen anreichert. Sie k\u00f6nnen sich hier den externen Inhalt mit einem Klick anzeigen lassen oder wieder ausblenden. <\/p>\n<p> Externen Inhalt anzeigen <\/p>\n<p class=\"tspUe5\"> Ich bin damit einverstanden, dass mir der externe Inhalt angezeigt wird. Damit k\u00f6nnen personenbezogene Daten an Drittplattformen \u00fcbermittelt werden.  Mehr Informationen dazu erhalten Sie in den Datenschutz-Einstellungen. Diese finden Sie ganz unten auf unserer Seite im Footer, sodass Sie Ihre Einstellungen jederzeit verwalten oder widerrufen k\u00f6nnen. <\/p>\n<p class=\"tspB0l1\"><strong>Trump bestritt am Dienstag eine Parteinahme zugunsten der Ukraine.<\/strong> Er sagte in Washington, er stehe \u201eauf der Seite von niemandem\u201c in dem Krieg. \u201eIch stehe auf der Seite der Menschlichkeit\u201c, betonte Trump. \u201eIch will das T\u00f6ten tausender Menschen pro Woche stoppen.\u201c<\/p>\n<p> Trump \u201eentt\u00e4uscht\u201c von Putin <\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">In einem k\u00fcrzlich ver\u00f6ffentlichten Interview mit der britischen BBC hatte sich der US-Pr\u00e4sident <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/50-tage-frist-im-ukraine-krieg-trump-ist-enttauscht-von-putin--aber-noch-nicht-fertig-mit-ihm-14024390.html?icid=in-text-link_14026082\" class=\"link link--internal\" data-gtm-class=\"article-text-link\" data-gtm-val=\"internal\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eentt\u00e4uscht\u201c \u00fcber den Kreml-Chef Wladimir Putin gezeigt<\/a>. <strong>\u201eAber ich habe noch nicht v\u00f6llig mit ihm abgeschlossen\u201c<\/strong>, f\u00fcgte Trump hinzu. Auf die Frage, ob er Putin vertraue, sagte der US-Pr\u00e4sident: \u201eIch vertraue fast niemandem.\u201c <\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Trump hatte Putin am Montag eine 50-Tage-Frist zur Beendigung des Ukraine-Kriegs gesetzt.<strong> \u201eWir sind sehr, sehr unzufrieden\u201c <\/strong>mit Russland, hatte der Republikaner bei dem Treffen mit Nato-Generalsekret\u00e4r Mark Rutte im Wei\u00dfen Haus gesagt. Wenn es in 50 Tagen keinen \u201eDeal\u201c \u00fcber einen Frieden in der Ukraine gebe, w\u00fcrden die USA \u201eZ\u00f6lle in H\u00f6he von etwa 100 Prozent\u201c verh\u00e4ngen. <\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Laut Trump handelt es sich um sogenannte Sekund\u00e4rsanktionen. Sie sollen sich <strong>gegen L\u00e4nder wie China, Indien und Brasilien richten<\/strong>, die weiter billiges \u00d6l und Gas von Russland kaufen.<\/p>\n<p> Insider sieht drei Gr\u00fcnde f\u00fcr Trumps Kehrtwende <\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Eine Insiderquelle soll Ignatius von Trumps Kehrtwende berichtet haben. Demnach seien <strong>drei Gr\u00fcnde f\u00fcr die Eskalation verantwortlich. <\/strong><\/p>\n<p> Trumps Gr\u00fcnde f\u00fcr die Kehrtwende (laut Insiderquelle) <\/p>\n<ol data-qa-hook=\"story-list-ol\" class=\"tspCLop\">\n<li class=\"tspCLjt tspCLjt\">Trump glaubt, Putin respektiert ihn nicht.<\/li>\n<li class=\"tspCLjt tspCLjt\">Putin f\u00fcrchtet die Schlagkraft des US-Milit\u00e4rs.<\/li>\n<li class=\"tspCLjt tspCLjt\">Putin w\u00fcrde nur unter weiteren Androhungen verhandeln.<\/li>\n<\/ol>\n<p class=\"tspB0l1\"><strong>Erstens glaube Trump, Putin respektiere ihn nicht. <\/strong>Das zeige sich dadurch, dass der Kremlchef zwar Friedensbereitschaft vort\u00e4usche, aber den Aufruf des US-Pr\u00e4sidenten zu einem Waffenstillstand komplett ignoriert habe.<\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Zweitens habe <strong>Putin die Schlagkraft der US-Milit\u00e4rmacht erkannt<\/strong>, als die Vereinigten Staaten den Iran Ende Juni im Rahmen des sogenannten \u201eMitternachtshammer\u201c-Einsatzes\u00a0mit B-2-Bombern angegriffen hatten. <\/p>\n<p> Mehr zum Thema <a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/inakzeptabel-moskau-lehnt-trumps-50-tage-ultimatum-zum-ukrainekrieg-ab-14031527.html?icid=topic-list_14026082___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB6mk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eInakzeptabel\u201c Moskau lehnt Trumps 50-Tage-Ultimatum zum Ukrainekrieg ab <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/umfrage-zeigt-stimmungsanderung-mehrheit-der-us-wahler-wunscht-sich-von-trump-mehr-harte-gegen-putin-14026889.html?icid=topic-list_14026082___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB6mk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">\u201eUmfrage zeigt Stimmungswechsel\u201c Mehrheit der US-W\u00e4hler w\u00fcnscht sich von Trump mehr H\u00e4rte gegen Putin <\/a><a href=\"https:\/\/www.tagesspiegel.de\/internationales\/wird-weitermachen-bis-er-bekommt-was-er-will-putin-will-trotz-trumps-drohungen-ukraine-krieg-fortsetzen-sagen-kreml-insider-14029724.html?icid=topic-list_14026082___\" data-gtm-class=\"article-mzt-link\" class=\"tspB6mk\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Waffenlieferungen und Sanktionen Kreml-Insider berichten, wie Putin auf Trumps Drohungen blickt <\/a><\/p>\n<p class=\"tspB0l1\">Drittens glaube Trump mittlerweile, <strong>Putin w\u00fcrde nur verhandeln, wenn man ihm mit verst\u00e4rkter Gewalt drohe<\/strong>, hei\u00dft es weiter. Der US-Pr\u00e4sident entschied sich Ignatius zufolge f\u00fcr eine \u201eEskalation zur Deeskalation\u201c. (mit Agenturen)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Der US-amerikanische Pr\u00e4sident Donald Trump soll seinen ukrainischen Amtskollegen Wolodymyr Selenskyj\u00a0in einem Gespr\u00e4ch dazu aufgefordert haben, mehr Druck&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":269447,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3],"tags":[106,13,14,15,307,12,10,8,9,11,317,2984,64,103,306,107,104],"class_list":{"0":"post-269446","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-welt","8":"tag-donald-trump","9":"tag-headlines","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-russland","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews","18":"tag-ukraine","19":"tag-us-republikaner","20":"tag-usa","21":"tag-welt","22":"tag-wladimir-putin","23":"tag-wolodymyr-selenskyj","24":"tag-world"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114862278921622240","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/269446","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=269446"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/269446\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/269447"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=269446"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=269446"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=269446"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}