{"id":269493,"date":"2025-07-16T10:11:09","date_gmt":"2025-07-16T10:11:09","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/269493\/"},"modified":"2025-07-16T10:11:09","modified_gmt":"2025-07-16T10:11:09","slug":"us-militaer-zieht-2000-nationalgardisten-aus-los-angeles-ab-dw-16-07-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/269493\/","title":{"rendered":"US-Milit\u00e4r zieht 2000 Nationalgardisten aus Los Angeles ab \u2013 DW \u2013 16.07.2025"},"content":{"rendered":"<p><a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/vereinigte-staaten-von-amerika-usa\/t-17286012\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">US<\/a>-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den Abzug von rund der H\u00e4lfte der 4000 im Juni nach <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/dossier-politische-eskalation-um-proteste-in-los-angeles\/a-72848933\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Los Angeles<\/a> geschickten <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/was-ist-nationalgarde-usa-reserve-armee-donald-trump-los-angeles\/a-72835717\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Nationalgardisten<\/a> angeordnet. &#8222;Dank der Verst\u00e4rkung unserer Truppen l\u00e4sst die Gesetzlosigkeit dort nach&#8220;, erkl\u00e4rte Pentagon-Sprecher Sean Parnell in Washington. Damit bleiben noch 2000 Soldaten der Nationalgarde sowie rund 700 Marineinfanteristen in der Metropole im S\u00fcden des amerikanischen Bundesstaates Kalifornien.<\/p>\n<p>Pr\u00e4sident <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/donald-trump\/t-18901598\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Donald Trump<\/a> hatte Anfang Juni gegen den Willen des kalifornischen Gouverneurs Gavin Newsom von den Demokraten <a class=\"internal-link\" href=\"https:\/\/www.dw.com\/de\/proteste-los-angeles-donald-trump-nationalgarde\/a-72833316\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">die Nationalgarde f\u00fcr 60 Tage angefordert<\/a> und nach Los Angeles entsandt. Die Soldaten sollten dort nach Zusammenst\u00f6\u00dfen bei Protesten gegen die harsche Einwanderungspolitik der Trump-Regierung f\u00fcr &#8222;Recht und Ordnung&#8220; sorgen.<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"72869254\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/72869254_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"Die B\u00fcrgermeisterin von Los Angeles, Karen Bass\" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>Die B\u00fcrgermeisterin von Los Angeles, Karen BassBild: Mario Tama\/Getty Images<\/p>\n<p>B\u00fcrgermeisterin Karen Bass f\u00fchrte jetzt den teilweisen Abzug der Nationalgardisten auf den friedlichen Verlauf der Demonstrationen in ihrer Stadt zur\u00fcck. &#8222;Dies geschah, weil die Menschen in Los Angeles geeint und stark geblieben sind. Wir haben friedliche Proteste organisiert, wir sind zu Kundgebungen zusammengekommen, wir haben die Trump-Regierung vor Gericht gestellt &#8211; all dies hat zu dem heutigen R\u00fcckzug gef\u00fchrt&#8220;, sagte die demokratische B\u00fcrgermeisterin.\u00a0<\/p>\n<p>Newsom: Das &#8222;Theater&#8220; muss ein Ende haben<\/p>\n<p>Gouverneur Newsom forderte Trump auf, &#8222;das Theater zu beenden und auch die restlichen Soldaten, die noch vor Ort sind, nach Hause zu schicken&#8220;. Tausende Mitglieder der Nationalgarde seien &#8222;immer noch ohne Grund in Los Angeles unter Bundesbefehl gestellt und k\u00f6nnen ihre wichtigen Aufgaben im ganzen Bundesstaat nicht erf\u00fcllen&#8220;, schrieb Newsom im Kurznachrichtendienst X. Er bezog sich dabei auch auf die Unterst\u00fctzung der Nationalgarde bei der Bek\u00e4mpfung der derzeit w\u00fctenden Waldbr\u00e4nde in Kalifornien.<\/p>\n<blockquote class=\"tweet embed\" data-id=\"1945263941917061445\"\/>\n<p>In Los Angeles leben hunderttausende Menschen ohne Papiere. Die Stadt steht seit Trumps zweiter Amts\u00fcbernahme im Januar im Fokus seines im Wahlkampf angek\u00fcndigten strengen Vorgehens gegen illegale Migranten. Immer wieder gibt es dort Razzien durch die Einwanderungsbeh\u00f6rde ICE.\u00a0\u00a0<\/p>\n<p><img data-format=\"MASTER_LANDSCAPE\" data-id=\"72870740\" data-url=\"https:\/\/static.dw.com\/image\/72870740_${formatId}.jpg\" data-aspect-ratio=\"16\/9\" alt=\"ICE-Beamte durchsuchen einen Mann, der vor einem Auto steht, die H\u00e4nde auf dem R\u00fccken in Handschellen, davor drei Nationalgardisten mit Gewehren im Anschlag \" style=\"padding-bottom: 56.25%; height: 0; max-height: 0;\"\/>ICE-Beamte unterst\u00fctzt von Nationalgardisten bei einer Razzia gegen mutma\u00dfliche illegale Migranten in Los Angeles (10.06.2025) Bild: Newscom\/EyePress\/IMAGO<\/p>\n<p>Gericht: Taktik bei Razzien gegen Migranten unzul\u00e4ssig<\/p>\n<p>Erst am Freitag hatte ein Bezirksgericht im S\u00fcden Kaliforniens gewissen Praktiken bei diesen Razzien gegen mutma\u00dfliche illegale Einwanderer einen Riegel vorgeschoben. Die Richterin wies das Heimatschutzministerium per\u00a0einstweiliger Verf\u00fcgung an, Festnahmen zu unterlassen, wenn kein hinreichender Verdacht besteht, dass sich die betroffene Person illegal im Land aufh\u00e4lt. Die aufgrund von \u00e4u\u00dferlichen Merkmalen angenommene Ethnie, die Sprache oder der Arbeitsort seien kein Grund daf\u00fcr, eine Person festzusetzen, hei\u00dft es in dem Gerichtsdokument.<\/p>\n<p>Verd\u00e4chtigt: Feldarbeiter, Stra\u00dfenverk\u00e4ufer &#8230;<\/p>\n<p>Die B\u00fcrgerrechtsorganisation ACLU in S\u00fcdkalifornien hatte im Namen von f\u00fcnf Betroffenen sowie von Organisationen Klage eingereicht. Einer der Kl\u00e4ger arbeitete in einer Autowaschanlage, wo er dreimal von Beamten aufgesucht und am Ende festgenommen worden sei, obwohl er die US-Staatsb\u00fcrgerschaft besitze, ist in den Gerichtsunterlagen zu lesen. Kontrollen h\u00e4tten sich auch gezielt auf Feldarbeiter, Stra\u00dfenverk\u00e4ufer, Arbeiter in Recyclingh\u00f6fen oder Lagerh\u00e4usern bezogen.<\/p>\n<p>se\/pgr (afp, rtr, ap, dpa)<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"US-Verteidigungsminister Pete Hegseth hat den Abzug von rund der H\u00e4lfte der 4000 im Juni nach Los Angeles geschickten&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":269494,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[3977],"tags":[331,332,13,14,15,12,4017,4018,4016,64,4019,4020],"class_list":{"0":"post-269493","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-usa","8":"tag-aktuelle-nachrichten","9":"tag-aktuelle-news","10":"tag-headlines","11":"tag-nachrichten","12":"tag-news","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-united-states","15":"tag-united-states-of-america","16":"tag-us","17":"tag-usa","18":"tag-vereinigte-staaten","19":"tag-vereinigte-staaten-von-amerika"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114862377555529521","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/269493","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=269493"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/269493\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/269494"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=269493"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=269493"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=269493"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}