{"id":2697,"date":"2025-04-02T16:46:17","date_gmt":"2025-04-02T16:46:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/2697\/"},"modified":"2025-04-02T16:46:17","modified_gmt":"2025-04-02T16:46:17","slug":"koeln-zeckenstich-mit-folgen-so-schuetzen-sie-sich-vor-fsme","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/2697\/","title":{"rendered":"K\u00f6ln | Zeckenstich mit Folgen: So sch\u00fctzen Sie sich vor FSME"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">K\u00f6ln (dpa\/tmn) &#8211; Endlich wieder warme Tage! Wer im Park oder in der Natur unterwegs ist, muss allerdings damit rechnen, dass Zecken es ebenfalls sind. Stechen die kleinen Tiere in unsere Haut, k\u00f6nnen sie Krankheitserreger \u00fcbertragen.\u00a0<\/p>\n<p>Neben Bakterien, die Borreliose ausl\u00f6sen k\u00f6nnen, z\u00e4hlen dazu Viren, die uns eine Fr\u00fchsommer-Meningoenzephalitis (FSME) genannte Hirnhautentz\u00fcndung bescheren k\u00f6nnen. Die wichtigsten Informationen dazu im \u00dcberblick:\u00a0<\/p>\n<p>Wie gro\u00df ist das Risiko, sich mit FSME zu infizieren?\u00a0<\/p>\n<p>L\u00e4ngst nicht jede Begegnung mit einer Zecke endet mit einer FSME-Infektion. Nur ein kleiner Teil der Tierchen tr\u00e4gt diese Viren in sich. Im Mittel sind das in FSME-Risikogebieten 0,1 bis 5 Prozent der Zecken, so das Robert Koch-Institut (RKI).\u00a0<\/p>\n<p>Im Jahr 2024 wurden dem RKI 686 FSME-Erkrankungen in Deutschland gemeldet. Das ist die zweith\u00f6chste Zahl seit dem Beginn der Erfassung im Jahr 2001.\u00a0<\/p>\n<p>Woran erkenne ich eine FSME-Infektion?\u00a0<\/p>\n<p>Viele Infektionen bleiben unentdeckt. Ein gro\u00dfer Teil der Infizierten entwickelt n\u00e4mlich keine Symptome &#8211; oder hat grippe\u00e4hnliche Beschwerden wie Fieber, Kopf- und Gliederschmerzen, berichtet das Bundesinstitut f\u00fcr \u00d6ffentliche Gesundheit (BI\u00d6G) auf \u00abinfektionsschutz.de\u00bb. Dass die mit dem Zeckenstich zu tun haben k\u00f6nnten, kommt vielen nicht in den Sinn: Wenn die Krankheit ausbricht, liegt der Blutsaugerkontakt in aller Regel ein bis zwei Wochen zur\u00fcck.\u00a0<\/p>\n<p>Bei einem kleinen Teil der Infizierten schlie\u00dft sich eine zweite Krankheitsphase an. Nach einer symptomfreien Zeit von bis zu einer Woche kommt es zu einer Entz\u00fcndung der Hirnh\u00e4ute, des Gehirns oder des R\u00fcckenmarks.\u00a0<\/p>\n<p>Bemerkbar macht sich das durch Fieber, Kopf- und Muskelschmerzen und Ausf\u00e4lle des Nervensystems. Bei schweren Verl\u00e4ufen kann es etwa zu L\u00e4hmungen an Armen oder Beinen oder zu Sprechst\u00f6rungen kommen. Folgesch\u00e4den wie Konzentrationsprobleme k\u00f6nnen sich noch \u00fcber mehrere Monate ziehen.\u00a0<\/p>\n<p>Etwa ein Prozent der Erkrankten stirbt an der Erkrankung. Generell gilt: Menschen ab 40 Jahren haben ein h\u00f6heres Risiko daf\u00fcr, dass eine FSME-Erkrankung bei ihnen schwer verl\u00e4uft. Medikamente, die gegen das Virus wirken, gibt es nicht.\u00a0<\/p>\n<p>Wie kann ich mich vor FSME sch\u00fctzen?\u00a0<\/p>\n<p>Kein Zeckenstich, kein Risiko einer FSME-Infektion:\u00a0<\/p>\n<ul>\n<li>Wer drau\u00dfen unterwegs ist, tr\u00e4gt am besten geschlossene Schuhe, eine lange Hose und lang\u00e4rmlige Oberteile, so der Rat des BI\u00d6G. Das macht es Zecken schwerer, eine Einstichstelle zu finden. <\/li>\n<li>Eine weitere Schutzma\u00dfnahme sind insektenabweisende Mittel. Sie sollten nicht nur auf die Haut, sondern auch auf die Kleidung gespr\u00fcht werden.\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"bodytext\">Doch von einer Zecke gestochen worden? Je schneller sie entdeckt und entfernt wird, desto besser. Daher gilt: Wer im Gr\u00fcnen unterwegs war, sucht danach K\u00f6rper und Kleidung gr\u00fcndlich ab.\u00a0<\/p>\n<p>Wichtige Stellen zum \u00dcberpr\u00fcfen sind:\u00a0<\/p>\n<ul>\n<li>Ohren<\/li>\n<li>Haaransatz<\/li>\n<li>Hals<\/li>\n<li>Achseln<\/li>\n<li>Ellenbeugen<\/li>\n<li>Bauchnabel<\/li>\n<li>Genitalbereich<\/li>\n<li>Kniekehle\u00a0<\/li>\n<\/ul>\n<p class=\"bodytext\">Diese K\u00f6rperstellen haben Zecken besonders gern. Auch unter eng anliegender Kleidung f\u00fchlen sie sich sicher und stechen bevorzugt ein. Etwa im H\u00fcftbereich, wo die Hose aufliegt oder unter dem Uhrarmband, so das RKI.<\/p>\n<p>Wer eine Zecke am eigenen K\u00f6rper entdeckt hat, sollte sie rasch entfernen. Am besten geht das mit einer Zeckenkarte oder -zange. Ist so ein Helfer nicht griffbereit, tun es auch eine Pinzette oder &#8211; im Notfall &#8211; die eigenen Fingern\u00e4gel, so die Stiftung Gesundheitswissen.\u00a0<\/p>\n<p>Wichtig ist dabei, das Tier so nah wie m\u00f6glich an der Hautoberfl\u00e4che zu greifen. So erwischt man dessen Mundwerkzeuge und nicht den vollgesogenen K\u00f6rper, der keinesfalls zerquetscht werden darf. Sonst k\u00f6nnen noch mehr Erreger freigesetzt werden.\u00a0<\/p>\n<p>Wer in Sachen FSME-Schutz ganz auf Nummer sicher gehen will, hat noch eine weitere Option: Anders als bei Borreliose gibt es bei dieser Erkrankung die M\u00f6glichkeit, sich durch eine Impfung zu sch\u00fctzen.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr wen ist die Impfung gegen FSME sinnvoll?\u00a0<\/p>\n<p>Man kann sich an den vom RKI ausgewiesenen FSME-Risikogebieten orientieren. Derzeit sind es 183 Kreise, insbesondere in Bayern und Baden-W\u00fcrttemberg sowie in Th\u00fcringen, S\u00fcdhessen, Sachsen und Brandenburg.\u00a0<\/p>\n<p>\u00abVor allem diejenigen, die in Risikogebieten leben oder dort Urlaub machen, sollten jetzt in der Hausarzt- oder Kinderarztpraxis ihren FSME-Impfschutz \u00fcberpr\u00fcfen lassen\u00bb, r\u00e4t Johannes Nie\u00dfen, kommissarischer Leiter des BI\u00d6G. Doch auch au\u00dferhalb der ausgewiesenen Risikogebiete kann man Zecken begegnen, die das Virus \u00fcbertragen.\u00a0<\/p>\n<p>F\u00fcr einen vollen Schutz sind drei Impfungen notwendig. Die zweite Dosis ist dabei 2 bis 12 Wochen nach der ersten dran, die dritte 5 bis 12 Monate nach der zweiten. Dann h\u00e4lt der Impfschutz mindestens drei Jahre, so das RKI.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"K\u00f6ln (dpa\/tmn) &#8211; Endlich wieder warme Tage! 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