{"id":269849,"date":"2025-07-16T13:27:10","date_gmt":"2025-07-16T13:27:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/269849\/"},"modified":"2025-07-16T13:27:10","modified_gmt":"2025-07-16T13:27:10","slug":"und-leben-de-koeln-chefredakteur-wirft-erzbistum-grenzueberschreitung-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/269849\/","title":{"rendered":"und-Leben.de &#8211; K\u00f6ln: Chefredakteur wirft Erzbistum Grenz\u00fcberschreitung vor"},"content":{"rendered":"<p>Nach pers\u00f6nlichen Vorw\u00fcrfen gegen Joachim Frank weist das Generalvikariat auf Kardinal Woelkis Beliebtheit hin &#8211; ein Meinungsforscher widerspricht.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n<p>Der Streit zwischen dem <a href=\"https:\/\/www.kirche-und-leben.de\/themen\/themenbereich\/erzbistum-koeln\" target=\"_blank\" title=\"Mehr \u00fcber das Erzbistum K\u00f6ln\" rel=\"nofollow noopener\">Erzbistum K\u00f6ln<\/a> und dem \u201e<a href=\"https:\/\/www.kirche-und-leben.de\/themen\/themenbereich\/medien\" target=\"_blank\" title=\"Mehr \u00fcber Medien\" rel=\"nofollow noopener\">K\u00f6lner Stadtanzeiger<\/a>\u201c (KStA) geht in eine neue Runde. Nach der Ver\u00f6ffentlichung einer Forsa-Umfrage zu Kardinal <a href=\"https:\/\/www.kirche-und-leben.de\/themen\/themenbereich\/woelki-rainer-maria\" target=\"_blank\" title=\"Mehr \u00fcber Rainer Maria Woelki\" rel=\"nofollow noopener\">Rainer Maria Woelki<\/a> kontert die Erzdi\u00f6zese erneut mit einer Stellungnahme. Derweil weist die Tageszeitung pers\u00f6nliche Angriffe des Amtsleiters des Generalvikariats, Frank H\u00fcppelsh\u00e4user, gegen ihren Chefkorrespondenten Joachim Frank zur\u00fcck: Auf einen Offenen Brief von dort reagiert der Chefredakteur mit einem eigenen Offenen Brief, der auch an Woelki adressiert ist.<\/p>\n<p>Darin weist Gerald Selch, Chefredakteur des KStA, die <a href=\"https:\/\/www.kirche-und-leben.de\/artikel\/erzbistum-koeln-kardinal-rainer-maria-woelki-kritik-angriff-journalist-joachim-frank-amtsleiter-hueppelshaeuser-amtsleiter\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">scharfe Kritik H\u00fcppelsh\u00e4users an der KStA-Berichterstattung<\/a> \u00fcber die Er\u00f6ffnung des <a href=\"https:\/\/www.kirche-und-leben.de\/themen\/themenbereich\/schulen\" target=\"_blank\" title=\"Mehr \u00fcber Schulen\" rel=\"nofollow noopener\">Erzbisch\u00f6flichen Bildungscampus K\u00f6ln-Kalk<\/a> zur\u00fcck. \u201eGrunds\u00e4tzlich muss unsere Berichterstattung einen empfindlichen Punkt getroffen haben, wenn Sie unseren Chefkorrespondenten Joachim Frank [\u2026] mit pers\u00f6nlichen Angriffen und haltlosen Unterstellungen derart verunglimpfen\u201c, hei\u00dft es in dem Dokument, das zun\u00e4chst im KStA-Intranet verbreitet wurde. <a href=\"https:\/\/www.kirche-und-leben.de\/fileadmin\/redaktion\/pdf\/2025\/Offener_Brief_Erzbistum_15_07.pdf\" target=\"_blank\" rel=\"nofollow noopener\">Der Offene Brief liegt Kirche+Leben vor<\/a>. \u00a0\u00a0<\/p>\n<p>Selch: Erzbistum verl\u00e4sst akzeptablen Diskursraum<\/p>\n<p>H\u00fcppelsh\u00e4user bestreite trotz seiner scharfen Worte keinen \u201eeinzigen Fakt\u201c der KStA-Berichterstattung, weil er das nicht k\u00f6nne, so Selch. Die Tageszeitung habe \u201enachweislich korrekt\u201c berichtet. Man habe offengelegt, wie die Leitung des Erzbistums versuche, ihre Vorstellungen umzusetzen \u2013 \u201emit Verboten, Drohungen und allerlei anderen Formen psychischen Drucks\u201c. Dar\u00fcber hinaus gehe aus der Wortmeldung von Woelkis Amtsleiters nicht hervor, worauf er sich in der Sache beziehe.<\/p>\n<p>Die Bezeichnung der Berichterstattung als \u201emenschenverachtend\u201c verlasse den \u201eakzeptablen Diskursraum\u201c, schreibt Selch. Das sei eine \u201eGrenz\u00fcberschreitung der Institution katholische Kirche gegen\u00fcber der freien Presse\u201c, so der Chefredakteur. Behauptungen, die KStA-Berichterstattung ziele darauf ab, das Erzbistum K\u00f6ln oder Kardinal Woelki zu diskreditieren, seien \u201eabsurd\u201c. Die Tageszeitung gehe lediglich der \u201eureigenen und grundgesetzlich gesch\u00fctzten Aufgabe\u201c des Journalismus nach: \u201eWir informieren und machen \u00f6ffentlich, was f\u00fcr die Menschen relevant ist und was sie bewegt.\u201c<\/p>\n<p>Berichterstattung h\u00e4ufig \u201eletzte M\u00f6glichkeit der Kritik\u201c<\/p>\n<p>Dementsprechend gebe es im Erzbistum K\u00f6ln eine \u201egro\u00dfe Dankbarkeit\u201c f\u00fcr diese Berichterstattung \u2013 das beweise eine \u201eF\u00fclle von Hinweisen und Meldungen von Haupt- und <a href=\"https:\/\/www.kirche-und-leben.de\/themen\/themenbereich\/ehrenamt\" target=\"_blank\" title=\"Mehr \u00fcber Ehrenamt\" rel=\"nofollow noopener\">Ehrenamtlichen<\/a>\u201c. Die freie Presse sei an dieser Stelle \u201enicht selten eine (letzte) M\u00f6glichkeit, kritikw\u00fcrdigem Verhalten der Bistumsleitung etwas entgegenzusetzen\u201c. Das sei die Motivation der KStA-Berichterstattung, so Selch, und nicht \u201estereotyp unterstellte ,<a href=\"https:\/\/www.kirche-und-leben.de\/themen\/themenbereich\/wirtschaft\" target=\"_blank\" title=\"Mehr \u00fcber Wirtschaft\" rel=\"nofollow noopener\">\u00f6konomische<\/a> Beweggr\u00fcnde\u2018 oder gar pers\u00f6nliche Motive\u201c.\u00a0<\/p>\n<p>Neben dem auf den 11. Juli datierten Offenen Brief von Amtsleiter H\u00fcppelsh\u00e4user ver\u00f6ffentlichte das Erzbistum K\u00f6ln am Dienstag auf seiner Internetseite zwei weitere Stellungnahmen. Die eine setzt sich ohne pers\u00f6nliche Unterschrift mit einer repr\u00e4sentativen <a href=\"https:\/\/www.kirche-und-leben.de\/themen\/themenbereich\/statistiken\" target=\"_blank\" title=\"Mehr \u00fcber Statistiken\" rel=\"nofollow noopener\">Forsa-Umfrage<\/a> auseinander, die von KStA und \u201eK\u00f6lnischer Rundschau\u201c in Auftrag gegeben wurde. Diese attestiert Kardinal Woelki historisch niedrige Vertrauenswerte.\u202f\u00a0<\/p>\n<p>Erzbistum legt andere Zahlen vor &#8211; Meinungsforscher sieht es anders<\/p>\n<p>Dem entgegnet das Erzbistum: Die Umfrage-Zahlen widerspr\u00e4chen \u201eeindeutig\u201c dem eigenen Eindruck, dass \u201eviele Gl\u00e4ubige\u201c Woelki und seinen Einsatz f\u00fcr das Erzbistum K\u00f6ln sch\u00e4tzten. Als Beispiele nennt die Stellungnahme unter anderem den Eucharistischen Kongress \u201ekommt &amp; seht\u201c im Juni, an dem etwa 1.000 Menschen teilgenommen haben sollen. Des Weiteren setze sich Woelki besonders f\u00fcr Bed\u00fcrftige ein und gebe ihnen seine Stimme.\u202f<\/p>\n<p>Forsa-Chef Manfred G\u00fcllner zeigt sich \u00fcber diese Stellungnahme auf Anfrage von Kirche+Leben \u201eirritiert\u201c. Die in der Reaktion des Erzbistums genannten Zahlen seien im Unterschied zu den Forsa-Zahlen nicht repr\u00e4sentativ. Man betreibe keine \u201eGef\u00e4lligkeitsforschung\u201c und lasse sich nicht instrumentalisieren. G\u00fcllner sagt, er k\u00f6nne nicht verstehen, warum das Erzbistum Tatsachen nicht anerkenne und so den \u201eVertrauensverlust\u201c in die Kirchen verst\u00e4rke.<\/p>\n<p>Ein zweiter Text des Erzbistums behandelt den \u201eUmgang mit <a href=\"https:\/\/www.kirche-und-leben.de\/themen\/themenbereich\/homosexualitaet\" target=\"_blank\" title=\"Mehr \u00fcber Homosexualit\u00e4t (LGBTQ*)\" rel=\"nofollow noopener\">queeren<\/a> Sch\u00fclerinnen und Sch\u00fclern im Erzbistum K\u00f6ln\u201c \u2013 auch dieser weist keinen Verfasser aus. Der Beitrag betont, in den Erzbisch\u00f6flichen Schulen seien \u201eRespekt, Akzeptanz und ein offener Dialog [\u2026] selbstverst\u00e4ndlich Ausdruck eines gelebten christlichen Menschenbildes\u201c. Eine inklusive Umgebung sorge daf\u00fcr, dass sich alle Sch\u00fcler \u201esicher und wertgesch\u00e4tzt f\u00fchlen unabh\u00e4ngig von ihrer sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentit\u00e4t\u201c.\u202fDie vom KStA berichteten Ereignisse rund um die Er\u00f6ffnung des Erzbisch\u00f6flichen Bildungscampus werden nicht angesprochen.<\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Nach pers\u00f6nlichen Vorw\u00fcrfen gegen Joachim Frank weist das Generalvikariat auf Kardinal Woelkis Beliebtheit hin &#8211; ein Meinungsforscher widerspricht.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":269850,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1828],"tags":[29,30,16393,1420,1209],"class_list":{"0":"post-269849","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-koeln","8":"tag-deutschland","9":"tag-germany","10":"tag-kirche-und-leben-netz","11":"tag-koeln","12":"tag-nordrhein-westfalen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114863147923179744","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/269849","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=269849"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/269849\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/269850"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=269849"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=269849"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=269849"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}