{"id":270512,"date":"2025-07-16T19:41:10","date_gmt":"2025-07-16T19:41:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/270512\/"},"modified":"2025-07-16T19:41:10","modified_gmt":"2025-07-16T19:41:10","slug":"gesundheit-krankenhausreform-unter-druck-braunschweig-als-beispiel","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/270512\/","title":{"rendered":"Gesundheit: Krankenhausreform unter Druck \u2013 Braunschweig als Beispiel"},"content":{"rendered":"<p class=\"paragraph article__item\">Geburtsstation, Geriatrie, Strahlentherapie: Im Klinikum Braunschweig l\u00e4uft vieles reibungslos zusammen \u2013 noch. Beim Besuch von Bundesgesundheitsministerin <a class=\"rtr-entity\" href=\"https:\/\/www.zeit.de\/thema\/nina-warken\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Nina Warken<\/a> (CDU) ging es um die Frage, ob das mit der geplanten Krankenhausreform so bleiben kann.\n<\/p>\n<p>Aktuelles<\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-07\/medizinalcannabis-nina-warken-cannabis-legalisierung-abschwaechen-schwarzmarkt\" data-ct-label=\"Medizinalcannabis: So kippt die Gesundheitsministerin die Cannabislegalisierung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Medizinalcannabis:<br \/>\n                        So kippt die Gesundheitsministerin die Cannabislegalisierung<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/politik\/deutschland\/2025-07\/medizinisches-cannabis-nina-warken-gesetzesentwurf\" data-ct-label=\"Medizinalcannabis: Warken plant strengere Regeln f\u00fcr Abgabe von medizinischem Cannabis\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>                        Medizinalcannabis:<br \/>\n                        Warken plant strengere Regeln f\u00fcr Abgabe von medizinischem Cannabis<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p>                <a href=\"https:\/\/www.zeit.de\/2025\/30\/jens-baas-techniker-krankenkasse-gesundheitssystem-reform\" data-ct-label=\"Jens Baas: &quot;Krebsmittel sind kein Luxusgut wie ein Porsche&quot;\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><\/p>\n<p>        Z+ (abopflichtiger Inhalt);<\/p>\n<p>    Jens Baas:<br \/>\n                        &#8222;Krebsmittel sind kein Luxusgut wie ein Porsche&#8220;<\/p>\n<p>                <\/a><\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Nach aktueller Lesart der Reformpl\u00e4ne d\u00fcrfen bestimmte Leistungen k\u00fcnftig nur noch angeboten werden, wenn Krankenh\u00e4user daf\u00fcr fest definierte Voraussetzungen erf\u00fcllen \u2013 etwa eine chirurgische Abteilung oder eine Intensivstation. In Braunschweig w\u00e4ren solche Erg\u00e4nzungen aber nicht nur teuer, sondern auch medizinisch fragw\u00fcrdig. Genau das macht den Standort aus Sicht der Landesregierung zu einem exemplarischen Problemfall.\n<\/p>\n<p>                Strukturreform trifft Klinikrealit\u00e4t        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00abWenn man das Gesetz so liest, wie es jetzt im Entwurf steht, w\u00e4ren wir hier gezwungen, wieder eine Chirurgie und eine internistische Intensivstation einzuf\u00fchren\u00bb, sagte Niedersachsens Gesundheitsminister Andreas Philippi (SPD) beim Rundgang mit der Bundesministerin. \u00abDas ist der Punkt \u2013 und das betrifft nicht nur Braunschweig.\u00bb\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Philippi sprach von einem \u00abextrem guten Beispiel\u00bb, das zeige, wie die Reform in ihrer jetzigen Form an den Bed\u00fcrfnissen vor Ort vorbeigehen k\u00f6nne. Man brauche die Strukturierung mit Leistungsgruppen, betonte er, aber ebenso dringend sinnvolle Ausnahmen.\n<\/p>\n<p>                Ministerin zeigt sich gespr\u00e4chsbereit        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Insgesamt zeigte sich Warken offen daf\u00fcr, die Krankenhausreform noch einmal anzupassen \u2013 auch auf Druck der L\u00e4nder. \u00abWir hoffen, dass wir da jetzt eine L\u00f6sung gefunden haben mit Ausnahmem\u00f6glichkeiten, wo dann auch eben die L\u00e4nder solche Dinge kl\u00e4ren k\u00f6nnen, selbst planen k\u00f6nnen, selbst entscheiden k\u00f6nnen\u00bb, sagte die CDU-Politikerin beim Rundgang.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Zugleich verteidigte sie die Grundidee der Reform. Es sei sinnvoll, medizinisch verwandte Leistungsgruppen an einem Standort zu b\u00fcndeln. \u00abDas ist ja auch ein Qualit\u00e4tsmerkmal\u00bb, betonte Warken. Ziel sei es, eine tats\u00e4chliche Versorgung sicherzustellen \u2013 keine \u00abIllusionen f\u00fcr den Patienten\u00bb. Gleichzeitig brauche es aber dort Ausnahmen, \u00abwo man dann sagt: an solchen Stellen ist es was anderes\u00bb.\n<\/p>\n<p>        Gr\u00fcner Abgeordneter sieht Handlungsbedarf        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Der Braunschweiger Landtagsabgeordnete Andreas Hoffmann (Gr\u00fcne) forderte bei dem Besuch klare gesetzliche Ausnahmen f\u00fcr besondere Klinikstandorte. \u00abWenn das Bundesgesetz zu starr ist, gef\u00e4hrdet das funktionierende Versorgungsketten wie hier in Braunschweig\u00bb, sagte er.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Die Reform sei grunds\u00e4tzlich richtig, m\u00fcsse aber auch komplexen Klinikstrukturen gerecht werden. Der Bund m\u00fcsse \u00abL\u00f6sungen f\u00fcr gewachsene, sinnvolle Modelle zulassen\u00bb.\n<\/p>\n<p>                        Kassenlage bleibt angespannt        <\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Bei einer Pressekonferenz \u00e4u\u00dferte sich Ministerin Warken auch zur Finanzlage der gesetzlichen Krankenversicherung. Angesichts der Haushaltslage sei Beitragsstabilit\u00e4t zwar das Ziel, aber nach aktueller Planung schwer zu erreichen. \u00abDie Kassenlage, die ich vorgefunden habe, ist schlecht\u00bb, sagte sie.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">Es gebe \u00abintensive Gespr\u00e4che\u00bb, sowohl auf Ministerebene als auch im parlamentarischen Verfahren. \u00abDa gibt es schon Signale, dass das Ziel, Beitragsstabilit\u00e4t zu bekommen, eigentlich von allen verfolgt wird\u00bb, so Warken. Sie hoffe, dass \u00abnoch weitere Mittel\u00bb bereitgestellt w\u00fcrden \u2013 wollte dem Verfahren aber nicht vorgreifen: \u00abIch f\u00fchre selber auch noch mal Gespr\u00e4che, und dann wissen wir Ende des Sommers da hoffentlich mehr\u00bb, sagte Warken.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">F\u00fcr das kommende Jahr rechnen Fachleute mit einem Milliardenloch bei den Krankenkassen. Mehrere gesetzliche Kassen haben ihre Beitr\u00e4ge bereits im ersten Halbjahr erh\u00f6ht.\n<\/p>\n<p class=\"paragraph article__item\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250716-930-805760\/3<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Geburtsstation, Geriatrie, Strahlentherapie: Im Klinikum Braunschweig l\u00e4uft vieles reibungslos zusammen \u2013 noch. 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