{"id":270696,"date":"2025-07-16T21:22:12","date_gmt":"2025-07-16T21:22:12","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/270696\/"},"modified":"2025-07-16T21:22:12","modified_gmt":"2025-07-16T21:22:12","slug":"finance-europe-500-ranking-2025","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/270696\/","title":{"rendered":"Finance Europe 500 Ranking 2025"},"content":{"rendered":"<p>\n\t\t\t|\u00a0Redaktion\u00a0\n\t\t<\/p>\n<p>\n\t\t|<br \/>\n\t\t\t\t\t16.07.2025\t\t\t<\/p>\n<p>Europas Markenwelt w\u00e4chst \u2013 und Deutschland spielt ganz vorne mit. Im aktuellen Brand Finance Europe 500 Ranking 2025 erreicht der Gesamtwert der 500 wertvollsten Marken des Kontinents einen Rekord von 2,3 Billionen Euro. Unter den Top-Platzierungen: jede Menge deutsche Unternehmen. Eine Marke sticht besonders mit einer eindrucksvollen Aufholjagd heraus.<b\/><\/p>\n<p>Die Rede ist von Adidas. Das Label hat sich famos zur\u00fcckgemeldet \u2013 sowohl im Markenwert als auch in der Markenst\u00e4rke. Das Unternehmen aus Herzogenaurach geh\u00f6rt mittlerweile zu den vier st\u00e4rksten Marken Europas. Mit einem <a href=\"https:\/\/brandfinance.com\/insights\/local-brands-outshine-multinationals-in-strongest-european-brand-ranking\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Brand Strength Index<\/a> von 93,4 Punkten und dem Top-Rating AAA+ markiert Adidas seine neue Position in der Markenelite. Noch bemerkenswerter ist das Wachstum beim Markenwert, der um 23 Prozent auf nunmehr 16,6 Milliarden Euro gestiegen ist.<\/p>\n<p>Hinter dieser Entwicklung stehen klare unternehmerische Entscheidungen. Im ersten Quartal 2025 legte der Umsatz um 13 Prozent zu, das operative Ergebnis stieg auf 610 Millionen Euro. Parallel dazu wurden die Marketingausgaben um 14 Prozent erh\u00f6ht und summierten sich auf 746 Millionen Euro. Auch kommunikativ geht Adidas in die Offensive: Mit globalen Kampagnen wie &#8222;You Got This&#8220; und aufmerksamkeitsstarken Kooperationen \u2013 etwa mit dem Mercedes-AMG Petronas F1 Team \u2013 steigert die Marke ihre Pr\u00e4senz deutlich.<\/p>\n<p>Was Adidas heute auszeichnet, ist die Balance zwischen weltweiter Sichtbarkeit und lokaler Verankerung. Regionalspezifische Produktlinien erg\u00e4nzen das globale Portfolio \u2013 eine Hybridstrategie, die N\u00e4he schafft, ohne an Strahlkraft zu verlieren. In der Marktforschung punktet Adidas entsprechend hoch: In puncto Markenwissen erreichte die Marke 9,6 von 10 m\u00f6glichen Punkten, bei der Glaubw\u00fcrdigkeit 9,7 und bei der wahrgenommenen Attraktivit\u00e4t 9,4 Punkte.<\/p>\n<p><b>Made in Germany: Wer noch an der Spitze steht<\/b><\/p>\n<p>Dass Adidas derzeit eine Ausnahmeerscheinung darstellt, hei\u00dft nicht, dass es allein dasteht. Tats\u00e4chlich stammen sieben der zehn wertvollsten Marken Europas aus Deutschland. Angef\u00fchrt wird das Ranking erneut von der Deutschen Telekom, deren Markenwert auf 76,5 Milliarden Euro stieg \u2013 ein Plus von zw\u00f6lf Prozent.<\/p>\n<p>Auf Platz zwei rangiert Mercedes-Benz mit 58,2 Milliarden Euro, auch wenn die Marke im Vergleich zum Vorjahr einen R\u00fcckgang von 14 Prozent verzeichnete. Weitere deutsche Marken unter den europ\u00e4ischen Top-Ten sind BMW mit einem Markenwert von 38,1 Milliarden Euro, Porsche mit 36,9 Milliarden Euro, Volkswagen und SAP mit jeweils 28,2 Milliarden Euro. Auch die Allianz Gruppe behauptet sich mit 44,7 Milliarden Euro als eine der st\u00e4rksten Marken Europas und liegt im internationalen Vergleich unter den Top Drei der Versicherungsbranche.<\/p>\n<p>Die Entwicklung zeigt ein differenziertes Bild: W\u00e4hrend Automobilmarken wie Mercedes-Benz, Porsche oder Volkswagen mit sinkenden Markenwerten zu k\u00e4mpfen haben, behaupten sich Unternehmen wie die Telekom, SAP oder Adidas mit stabilen oder stark wachsenden Zahlen. Besonders interessant: Audi, das zwar nicht zu den wertvollsten, aber zu den dynamischsten deutschen Marken z\u00e4hlt, konnte seinen Markenwert im vergangenen Jahr um 13 Prozent steigern.<\/p>\n<p><b>Markenwert ist kein Bauchgef\u00fchl, sondern Strategie<\/b><\/p>\n<p>Der wirtschaftliche Wert einer Marke ist heute messbarer denn je. Brand Finance berechnet ihn auf Basis der sogenannten Royalty-Relief-Methode: Sie geht davon aus, dass ein Unternehmen seine Marke theoretisch lizenzieren m\u00fcsste \u2013 also eine Geb\u00fchr daf\u00fcr zahlt, den eigenen Namen zu nutzen. Daraus ergibt sich ein objektiv nachvollziehbarer Markenwert, der auf den markenbezogenen Ums\u00e4tzen, einem markt\u00fcblichen Lizenzsatz sowie dessen Barwert basiert.<\/p>\n<p>Erg\u00e4nzt wird diese Betrachtung durch den Brand Strength Index, der immaterielle Faktoren wie die Markenwahrnehmung, Kundenbindung, Preisgestaltungsmacht und Marketingwirkung einbezieht. Diese qualitative Bewertung flie\u00dft nicht nur in die Markenwert-Berechnung ein, sondern gibt auch Aufschluss \u00fcber die zuk\u00fcnftige Resilienz und Wettbewerbsf\u00e4higkeit eines Unternehmens.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"|\u00a0Redaktion\u00a0 | 16.07.2025 Europas Markenwelt w\u00e4chst \u2013 und Deutschland spielt ganz vorne mit. 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