{"id":270723,"date":"2025-07-16T21:36:27","date_gmt":"2025-07-16T21:36:27","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/270723\/"},"modified":"2025-07-16T21:36:27","modified_gmt":"2025-07-16T21:36:27","slug":"streit-um-ukraine-hilfe-in-dresden-verein-plattform-fuehlt-sich-ausgebootet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/270723\/","title":{"rendered":"Streit um Ukraine-Hilfe in Dresden &#8211; Verein Plattform f\u00fchlt sich ausgebootet"},"content":{"rendered":"<p class=\"text\">\nBis Ende 2024 bekam ihr Verein F\u00f6rdergelder von der Stadt. Doch nun ist damit Schluss. &#8222;Es gibt bei den Ukrainern eine riesengro\u00dfe Aufruhr- und Emp\u00f6rungswelle, weil sie das als Schlag ins Gesicht werten, das ein ukrainisches Zentrum, in dem seit drei Jahren soviel gemacht wurde, au\u00dfen vor gelassen wurde,&#8220; sagte Bock MDR SACHSEN. Die Stadt will die Ukraine-Hilfe weiter unterst\u00fctzen und stellt f\u00fcr dieses und n\u00e4chsten Jahr jeweils 100.000 Euro bereit. Daf\u00fcr gab es eine Ausschreibung. Auch Natalija Bock und ihr Verein Plattform Dresden haben sich darauf beworben.\n<\/p>\n<p>Zuschlag f\u00fcr Ausl\u00e4nderrat Dresden<\/p>\n<p class=\"text\">\nDen Zuschlag bekam aber der Ausl\u00e4nderrat Dresden, ein gro\u00dfer Verein mit 110 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Wie Olga Sperling vom Ausl\u00e4nderrat sagt, lag bei dieser Ausschreibung der Schwerpunkt auf der Integration in den Arbeitsmarkt. &#8222;Wir haben die Expertise, unsere Beratungsstellen, unsere Migrationssozialarbeiter und viele Beratungsangebote im Ausl\u00e4nderrat. Und so haben wir gesagt, wir trauen uns das zu.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nAuch der Ausl\u00e4nderrat ber\u00e4t Ukrainer und unterst\u00fctzt seit 35 Jahren zahlreiche Projekte f\u00fcr gefl\u00fcchtete Menschen, hilft Ihnen bei der Integration. Natalija Bock verweist auf ihre Community mit rund 9.000 Menschen. Sie bedauere, dass nun der Ausl\u00e4nderrat in den Sozialen Medien angegriffen werde. &#8222;Das wollte ich nicht, aber durch diese Entscheidung wird das k\u00fcnstlich herbeigef\u00fchrt.&#8220;\n<\/p>\n<p>Kritik aus dem Stadtrat<\/p>\n<p class=\"text\">\nKritik an der Entscheidung der Stadt kommt auch aus dem Stadtrat. Der sozialpolitische Sprecher der CDU-Fraktion Thomas Lehmann erkl\u00e4rte, das Vorgehen von Sozialb\u00fcrgermeisterin Kristin Kaufmann (Die Linke) entspreche nicht dem Ansinnen des Stadtrats. &#8222;Die Intention war klar: Erhalt des bisherigen Angebots. Wir sch\u00e4tzen die Arbeit des Plattform Dresden e.V. sehr und wollten sie unterst\u00fctzen.&#8220;\n<\/p>\n<p class=\"text\">\nDie Gr\u00fcnen kritisieren das Vergabe-Verfahren ebenfalls und beantragten Akteneinsicht. &#8222;Bei einem Thema, das den Stadtrat seit 2022 regelm\u00e4\u00dfig besch\u00e4ftigt, w\u00e4re ein sensibler und transparenter Umgang mit den bestehenden Akteuren durch das Sozialamt n\u00f6tig gewesen,&#8220; erkl\u00e4rte die Fraktionsvorsitzende Agnes Scharnetzky. &#8222;Die Arbeit des Vereins Plattform Dresden e.V. verdient W\u00fcrdigung und bleibt Grundlage der Arbeit des Ukrainischen Zentrums.&#8220;\n<\/p>\n<p>Ukrainischer Botschafter schaltet sich ein<\/p>\n<p class=\"text\">\nNach einem Anruf des ukrainischen Botschafters im Dresdner Rathaus wird nun noch einmal intern \u00fcber die Vergabe der F\u00f6rdergelder beraten. Einen neuen Stand gebe es aber derzeit nicht, sagte eine Sprecherin der Stadt auf Anfrage.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Bis Ende 2024 bekam ihr Verein F\u00f6rdergelder von der Stadt. 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