{"id":270796,"date":"2025-07-16T22:14:13","date_gmt":"2025-07-16T22:14:13","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/270796\/"},"modified":"2025-07-16T22:14:13","modified_gmt":"2025-07-16T22:14:13","slug":"konflikt-in-suedsyrien-rubio-verkuendet-ende-der-kaempfe","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/270796\/","title":{"rendered":"Konflikt in S\u00fcdsyrien &#8211; Rubio verk\u00fcndet Ende der K\u00e4mpfe"},"content":{"rendered":"<p>                    <img decoding=\"async\" loading=\"lazy\" class=\"internal-image\" title=\"Das Foto zeigt das stark besch\u00e4digte Geb\u00e4ude des syrischen Generalstabs, nachdem es von israelischen Luftangriffen auf Damaskus getroffen wurde.\" alt=\"Das Foto zeigt das stark besch\u00e4digte Geb\u00e4ude des syrischen Generalstabs, nachdem es von israelischen Luftangriffen auf Damaskus getroffen wurde.\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/damaskus-generalstab-100-1920x1080.jpg\" \/><\/p>\n<p>                  Die israelischen Luftangriffe auf Ziele in Damaskus (hier das besch\u00e4digte Geb\u00e4ude des Generalstabes) haben besorgte Reaktionen ausgel\u00f6st. (dpa \/ Moawia Atrash)<\/p>\n<p>Rubio sagte in Washington, man habe mit allen Konfliktparteien Gespr\u00e4che gef\u00fchrt. Dabei habe man sich auf konkrete Schritte geeinigt, die diese beunruhigende und schreckliche Situation umgehend beenden w\u00fcrden. Es werde erwartet, dass alle Parteien ihre Zusagen nun auch einhielten.<\/p>\n<p>Die syrische Armee begann nach Regierungsangaben mit dem R\u00fcckzug aus Suwaida. Der Abzug aus der Hauptstadt der gleichnamigen Provinz sei Teil einer Waffenruhe-Vereinbarung &#8222;nach dem Hinwegfegen gesetzloser Gruppen aus der Stadt&#8220;, erkl\u00e4rte das Verteidigungsministerium in Damaskus. Laut dem vom syrischen Innenministerium ver\u00f6ffentlichten Text der Waffenruhe-Vereinbarung wurde eine vollst\u00e4ndige und sofortige Einstellung aller Milit\u00e4reins\u00e4tze zugesagt. Ein Ausschuss aus Regierungsvertretern und religi\u00f6sen Anf\u00fchrern der Drusen soll demnach die Umsetzung der Vereinbarung \u00fcberwachen. Eine fr\u00fchere Feuerpause war nach kurzer Zeit gebrochen worden.<\/p>\n<p>                Israelische Luftangriffe l\u00f6sen Besorgnis aus<\/p>\n<p>Noch am Abend hatte Israel weitere Luftangriff auf Ziele nahe der syrischen Hauptstadt Damaskus geflogen. Sie zielten auf die Umgebung eines Milit\u00e4rflughafens. In dem Gebiet bef\u00e4nden sich Munitionslager, hie\u00df es aus dem Umfeld des syrischen Innenministeriums.<\/p>\n<p>Wegen der Gewalt zwischen Drusen und sunnitischen Beduinen in Suweida hatte die israelische Armee zuvor bereits mehrere Ziele in Damaskus bombardiert, darunter das Gel\u00e4nde des Verteidigungsministeriums mit dem Sitz des Generalstabes und das Areal des Pr\u00e4sidentenpalastes. Dieser ist der offizielle Sitz des syrischen \u00dcbergangspr\u00e4sidenten und ehemaligen islamistischen Milizenf\u00fchrers al-Scharaa.<\/p>\n<p>UNO-Generalsekret\u00e4r Guterres verurteilte die Angriffe und forderte ein sofortiges Ende aller Verletzungen der syrischen Souver\u00e4nit\u00e4t. Auch EU-Ratspr\u00e4sident Costa rief dazu auf, die territoriale Integrit\u00e4t Syriens zu respektieren. Die Bundesregierung betonte, es k\u00f6nne nicht im Interesse Israels sein, Syrien zu destabilisieren. Nach Angaben von Diplomaten wird sich der UNO-Sicherheitsrat mit den israelischen Angriffen befassen.<\/p>\n<p>In Suweida kam es seit Tagen zu K\u00e4mpfen zwischen Drusen und Beduinen. Die \u00dcbergangsregierung in Damaskus hatte Soldaten in die Region geschickt &#8211; nach eigenen Angaben, um die Lage zu beruhigen. Vertreter der Drusen warfen den Soldaten allerdings vor, auf der Seite der Beduinen-St\u00e4mme zu k\u00e4mpfen. Israel versteht sich als Schutzmacht der drusischen Minderheit.<\/p>\n<p>Diese Nachricht wurde am 16.07.2025 im Programm Deutschlandfunk gesendet.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die israelischen Luftangriffe auf Ziele in Damaskus (hier das besch\u00e4digte Geb\u00e4ude des Generalstabes) haben besorgte Reaktionen ausgel\u00f6st. 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