{"id":270954,"date":"2025-07-16T23:39:19","date_gmt":"2025-07-16T23:39:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/270954\/"},"modified":"2025-07-16T23:39:19","modified_gmt":"2025-07-16T23:39:19","slug":"vorwuerfe-zu-islamwoche-uni-kiel-erkennt-islamischer-hochschulgruppe-rechte-ab-gesellschaft","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/270954\/","title":{"rendered":"Vorw\u00fcrfe zu Islamwoche &#8211; Uni Kiel erkennt Islamischer Hochschulgruppe Rechte ab &#8211; Gesellschaft"},"content":{"rendered":"<p data-manual=\"teaserText\" data-schema-org-speakable=\"true\">Die Islamwoche an der Kieler Christian-Albrechts-Universit\u00e4t sorgte f\u00fcr Kritik. Nun gibt es Konsequenzen f\u00fcr die Islamische Hochschulgruppe &#8211; auch eine Strafanzeige steht im Raum.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Kiel (dpa\/lno) &#8211; Nach Vorw\u00fcrfen zu islamistischen, antisemitischen und frauenfeindlichen Vorf\u00e4llen entzieht die Christian-Albrechts-Universit\u00e4t (CAU) in Kiel der Islamischen Hochschulgruppe ihre Rechte. Sie d\u00fcrfe daher weder R\u00e4ume noch die digitale Infrastruktur der Uni nutzen, teilte die CAU mit. Eine Aberkennung des offiziellen Status der Gruppe soll noch folgen. Zudem werden rechtliche Schritte gepr\u00fcft.\u00a0<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die Vorf\u00e4lle sollen sich w\u00e4hrend der von der Hochschulgruppe organisierten Islamwoche ereignet haben. Unter anderem soll es eine nach Geschlechtern getrennte Sitzordnung gegeben haben.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Eine Pr\u00fcfung habe ergeben, dass sich die Vorw\u00fcrfe nicht entkr\u00e4ften lie\u00dfen, teilte die Universit\u00e4t mit. Die internen Strukturen der Gruppe seien auch ungeeignet, um Veranstaltungen eigenst\u00e4ndig zu organisieren. Das Vertrauen in die Gruppe ist laut Universit\u00e4t \u201enachhaltig ersch\u00fcttert\u201c.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die derzeit noch gepr\u00fcften rechtlichen Schritte k\u00f6nnten zur Exmatrikulation einzelner Studierender f\u00fchren oder zu Hausverboten f\u00fcr Beteiligte, die nicht an der Universit\u00e4t eingeschrieben sind, erkl\u00e4rte die <a href=\"https:\/\/www.sueddeutsche.de\/thema\/Hochschule\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Hochschule<\/a>. Auch eine Strafanzeige sei m\u00f6glich. Dieses Vorgehen erfolge in Abstimmung mit der zust\u00e4ndigen Rechtsaufsicht im Bildungsministerium, hie\u00df es.<\/p>\n<p>Hochschulinterne Beschwerden<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Laut \u201eKieler Nachrichten\u201c gab es nach der Aktionswoche vom 5. bis 9. Mai hochschulintern Beschwerden. Augenzeugen berichteten, dass M\u00e4nner und Frauen aufgerufen worden seien, unterschiedliche Eing\u00e4nge zu nutzen und getrennt Platz zu nehmen: Frauen hinten, M\u00e4nner vorne. Au\u00dferdem h\u00e4tten Besucher antisemitische Aufkleber auf Laptops ausgemacht. Zudem soll ein dem Salafismus zugeordneter Redner einen Auftritt gehabt haben.\u00a0<\/p>\n<p>Hochschulgruppe: Sitzordnung war freiwillig<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Die Islamische Hochschulgruppe Kiel (IHG) bedauerte Ende Juni, dass \u201eein Referent eingeladen wurde, ohne die gebotene Sorgfalt bei der Auswahl zu gew\u00e4hrleisten\u201c. Antisemitismus lehne sie ab, hie\u00df es in der Stellungnahme. Zur Sitzordnung f\u00fchrte die Gruppe aus, dass es Ziel gewesen sei, vielen Menschen mit verschiedenen religi\u00f6sen, kulturellen oder pers\u00f6nlichen Vorstellungen gerecht zu werden. Deswegen sei ein Sitzkonzept mit mehreren Bereichen erprobt worden &#8211; solchen mit freier Platzwahl sowie solchen f\u00fcr Menschen, die sich eine \u201egeschlechtersensible\u201c Sitzordnung w\u00fcnschten. Die Aufteilung war laut IHG freiwillig. Der Vorstand der Hochschulgruppe k\u00fcndigte damals seinen R\u00fccktritt an.\u00a0<\/p>\n<p>FDP: Verbot ist richtig<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">Der FDP-Fraktionschef Christopher Vogt erkl\u00e4rte zu den Vorg\u00e4ngen: \u201eEs war h\u00f6chste Zeit, dass die Uni-Leitung erste Konsequenzen aus den Vorf\u00e4llen der Islamwoche zieht.\u201c Der Verfassungsschutz sei in seiner Einsch\u00e4tzung zur N\u00e4he der IHG zum Salafismus sehr deutlich gewesen. \u201eEine Unterwanderung der Schulen und Hochschulen durch extremistische Gruppen muss konsequent unterbunden und im Keim erstickt werden &#8211; das Verbot der Islamischen Hochschulgruppe ist deshalb richtig\u201c, betonte er.<\/p>\n<p data-manual=\"paragraph\" data-schema-org-speakable=\"true\" class=\"css-1ylqqlw\">\u00a9 dpa-infocom, dpa:250716-930-806088\/1<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Die Islamwoche an der Kieler Christian-Albrechts-Universit\u00e4t sorgte f\u00fcr Kritik. 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