{"id":270978,"date":"2025-07-16T23:51:19","date_gmt":"2025-07-16T23:51:19","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/270978\/"},"modified":"2025-07-16T23:51:19","modified_gmt":"2025-07-16T23:51:19","slug":"pol-bi-fuenf-tatverdaechtige-nach-call-center-betrug-von-kripo-trier-festgenommen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/270978\/","title":{"rendered":"POL-BI: F\u00fcnf Tatverd\u00e4chtige nach Call-Center-Betrug von Kripo Trier festgenommen"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">16.07.2025 \u2013 15:42<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Polizei Bielefeld\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/nr\/12522\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Polizei Bielefeld<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a data-category=\"citylink-story-view\" data-action=\"click\" data-label=\"Citylink in Meldungsansicht\" class=\"story-city event-trigger\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/regional\/Bielefeld\" title=\"News aus Bielefeld \" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Bielefeld<\/a> (ots)<\/p>\n<p>Trier- Bielefeld-<br \/>\nNach einem besonders skrupellosen Fall von Call-Center-Betrug haben Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Trier in den vergangenen Monaten umfangreiche Ermittlungen und kriminaltaktische Ma\u00dfnahmen durchgef\u00fchrt. Nach einem r\u00e4uberischen Diebstahl von Wertgegenst\u00e4nden bei einer Abholung durch einen falschen Polizeibeamten ist es den Ermittlungsbeh\u00f6rden gelungen, eine kriminelle Gruppierung aufzudecken, die mutma\u00dflich bundesweit aktiv war.<\/p>\n<p>Der Fall:<\/p>\n<p>Die Betr\u00fcger meldeten sich am 15. Mai 2025, gegen 13 Uhr, zun\u00e4chst telefonisch bei dem 77-j\u00e4hrigen Betrugsopfer aus dem Stadtgebiet Trier und gaben sich als vermeintliche Polizeibeamte aus.<\/p>\n<p>Die Masche folgte einem bekannten Muster &#8211; doch in diesem Fall kam es beim Abholvorgang zu einer k\u00f6rperlichen Auseinandersetzung zwischen T\u00e4ter und Opfer.<\/p>\n<p>Im Rahmen des Telefonats wurde der 77-J\u00e4hrigen suggeriert, dass in Trier bewaffnete Personen unterwegs seien und sich die Polizei zu ihrem Schutz einen \u00dcberblick \u00fcber ihre privaten Wertsachen verschaffen m\u00fcsse. Hierzu wurde mit der Frau vereinbart, dass sie ein Mitarbeiter der Polizei aufsuchen w\u00fcrde. Kurze Zeit sp\u00e4ter erschien der nunmehr im Verdacht stehende 20-j\u00e4hrige Beschuldigte bei der Dame. Als er das Haus unter Mitnahme der ihm vorgelegten Wertgegenst\u00e4nde verlassen wollte, versuchte die ebenfalls anwesende 64-j\u00e4hrige Haush\u00e4lterin dies zu verhindern. Dem Beschuldigte gelang jedoch unter Mitnahme eines Teils der Beute die Flucht. Bei der Flucht aus dem Haus stie\u00df der T\u00e4ter den mittlerweile anwesenden 78-j\u00e4hrigen Lebensgef\u00e4hrten der Gesch\u00e4digten zu Boden, wodurch dieser so schlimm st\u00fcrzte, dass er schwerverletzt in ein Krankenhaus eingeliefert werden musste.<\/p>\n<p>Ermittlungen zahlen sich aus:<\/p>\n<p>Die Ermittlungen von Kriminalpolizei und Staatsanwaltschaft Trier nach dem fl\u00fcchtigen T\u00e4ter liefen anschlie\u00dfend auf Hochtouren. Im Zuge der aufwendigen Ermittlungsarbeit konnten sodann mehrere Tatverd\u00e4chtige identifiziert werden. Nach aktuellem Ermittlungsstand besteht der dringende Verdacht, dass die Gruppe im Alter von 19 bis 29 Jahren auch f\u00fcr weitere \u00e4hnliche Straftaten in verschiedenen Teilen des Bundesgebiets mitverantwortlich ist. Diese Beschuldigten sind verd\u00e4chtig, insbesondere die Durchf\u00fchrung von Abholungen sowie deren logistische Organisation \u00fcbernommen zu haben und dabei systematisch und arbeitsteilig agiert zu haben.<\/p>\n<p>Festnahme der Tatverd\u00e4chtigen:<\/p>\n<p>Am Dienstag, den 15. Juli 2025, kam es in den fr\u00fchen Morgenstunden dann zur Festnahme von f\u00fcnf Tatverd\u00e4chtigen in ihren Wohnungen im Gro\u00dfraum Bielefeld in Nordrhein-Westfalen. Die Einsatzma\u00dfnahmen wurden durch die ermittlungsf\u00fchrende Kriminalpolizei in Trier koordiniert, die ebenso mit zahlreichen Einsatzkr\u00e4ften vor Ort war. Unterst\u00fctzt wurden die Beamtinnen und Beamten aus Trier durch nordrhein-westf\u00e4lische Polizeikr\u00e4fte der Polizeipr\u00e4sidien Bielefeld und Bochum sowie der Beweissicherungs- und Festnahmeeinheit Bochum, die bereits seit Beginn der Ermittlungen eng in die Ma\u00dfnahmen eingebunden waren. Auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier hatte das Amtsgericht Trier bereits im Vorfeld Haftbefehle gegen die m\u00e4nnlichen Tatverd\u00e4chtigen mit deutscher, t\u00fcrkischer und deutsch-t\u00fcrkischer Staatsangeh\u00f6rigkeit sowie eine staatenlose Person erlassen.<\/p>\n<p>Im Rahmen der Wohnungsdurchsuchungen konnte Bargeld im mittleren f\u00fcnfstelligen Bereich, ein Kryptowallet, zwei Schreckschusswaffen, eine Machete sowie umfangreiche digitale Beweismittel, wie etwa Mobiltelefone, sichergestellt werden.<\/p>\n<p>L\u00e4nder\u00fcbergreifende Zusammenarbeit f\u00fchrt zur Untersuchungshaft:<\/p>\n<p>Die f\u00fcnf Tatverd\u00e4chtigen wurden teils am Festnahmetag, dem 15. Juli, und teils heute, am Mittwoch, den 16. Juli, dem Ermittlungsrichter des Amtsgerichts Trier vorgef\u00fchrt. Dieser hat auf Antrag der Staatsanwaltschaft Trier Haftbefehle erlassen und den Vollzug der Untersuchungshaft angeordnet. Die Tatverd\u00e4chtigen befinden sich nun in Justizvollzugsanstalten.<\/p>\n<p>Der durch den Call-Center-Betrug entstandene Schaden umfasst eine niedrige f\u00fcnfstellige Summe. Nur durch das beherzte und selbstlose Eingreifen der Haush\u00e4lterin wurde verhindert, dass ein noch gr\u00f6\u00dferer finanzieller Schaden f\u00fcr die 77-J\u00e4hrige entstand. Dar\u00fcber hinaus hinterlassen solche Taten bei den Opfern regelm\u00e4\u00dfig erhebliche seelische Sch\u00e4den, gepr\u00e4gt von Angst, Scham und Vertrauensverlust.<\/p>\n<p>&#8222;Diese T\u00e4tergruppe ging \u00e4u\u00dferst r\u00fccksichtslos vor. Wie dieser tragische Fall zeigte, kam es bei der Abholung zur k\u00f6rperlichen Gewalt gegen\u00fcber den lebens\u00e4lteren Betrugsopfern&#8220;, erkl\u00e4rt Manuel Kiy, Leiter der Kriminalinspektion. &#8222;Die Aufkl\u00e4rung dieser Tat hatte einen hohen Stellenwert, war kriminaltaktisch anspruchsvoll und erforderte eine enge Zusammenarbeit \u00fcber Landesgrenzen hinweg.&#8220;<\/p>\n<p>++ Hintergrund: Die Masche &#8222;Falsche Polizeibeamte&#8220; ++<\/p>\n<p>Beim sogenannten Call-Center-Betrug geben sich T\u00e4ter\/Betr\u00fcger am Telefon als Polizeibeamte, Staatsanw\u00e4lte oder andere Amtspersonen aus. Sie behaupten, das Verm\u00f6gen der Opfer sei in Gefahr, da es beispielsweise zu angeblichen Einbr\u00fcchen in der Nachbarschaft kam oder wie in hiesigem Fall, angeblich bewaffnete Personen umherziehen w\u00fcrden. Mit solchen erfundenen Geschichten fordern sie die Opfer am Telefon zur \u00dcbergabe von Bargeld oder Wertgegenst\u00e4nden auf &#8211; angeblich zur &#8222;sicheren Verwahrung&#8220; bei der Polizei. Die T\u00e4ter nutzen psychologischen Druck und versuchen, Vertrauen zu erschleichen.<\/p>\n<p class=\"contact-headline\">R\u00fcckfragen von Journalisten bitte an:<\/p>\n<p class=\"contact-text\">R\u00fcckfragen bitte an:<\/p>\n<p>Polizeipr\u00e4sidium Trier<br \/>Kerstin Klein<br \/>Telefon: 0651 983 40022<br \/>E-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/blaulicht\/pm\/12522\/mailto: pptrier.presse@polizei.rlp.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> pptrier.presse@polizei.rlp.de<\/a><br \/><a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/www.polizei.rlp.de\/pp.trier\">www.polizei.rlp.de\/pp.trier<\/a><\/p>\n<p class=\"originator\">Original-Content von: Polizei Bielefeld, \u00fcbermittelt durch news aktuell<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"16.07.2025 \u2013 15:42 Polizei Bielefeld Bielefeld (ots) Trier- Bielefeld- Nach einem besonders skrupellosen Fall von Call-Center-Betrug haben Kriminalpolizei&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":108,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1841],"tags":[1605,3364,29,30,177,1209,176,121,178,180,179,181],"class_list":{"0":"post-270978","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-bielefeld","8":"tag-bielefeld","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-kriminalitt","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-nrw","15":"tag-polizei","16":"tag-presse","17":"tag-pressemeldung","18":"tag-pressemitteilung","19":"tag-pressemitteilungen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114865601539410753","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/270978","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=270978"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/270978\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/108"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=270978"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=270978"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=270978"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}