{"id":271202,"date":"2025-07-17T01:58:11","date_gmt":"2025-07-17T01:58:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/271202\/"},"modified":"2025-07-17T01:58:11","modified_gmt":"2025-07-17T01:58:11","slug":"hamburg-die-letzten-tage-im-job-was-jetzt-wichtig-ist-3","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/271202\/","title":{"rendered":"Hamburg | Die letzten Tage im Job: Was jetzt wichtig ist"},"content":{"rendered":"<p class=\"bodytext\">Hamburg (dpa\/tmn) &#8211; \u00abBin ich froh, wenn`s vorbei ist\u00bb: Manchmal fiebert man dem letzten Tag im Job nur so entgegen. Andere Male ist auch ein weinendes Auge dabei, wenn man sich von liebgewonnenen Kollegen verabschieden muss oder an gro\u00dfe Meilensteine denkt, die man bei einem Arbeitgeber erreicht hat. Was hilft im einen wie im anderen Fall in der letzten Phase eines Arbeitsverh\u00e4ltnisses?\u00a0<\/p>\n<p>Stefanie Bickert, Karriere-Expertin bei Indeed, gibt Tipps, wie ein professioneller Abschied gelingt.\u00a0<\/p>\n<p>1. F\u00fcr einen reibungslosen \u00dcbergang sorgen<\/p>\n<p>\u00abAuch wenn Sie gedanklich schon beim neuen Job sind ? bleiben Sie bis zum Schluss pr\u00e4sent\u00bb, r\u00e4t Stefanie Bickert. Die letzten Tage seien eine Gelegenheit, gemeinsam mit Kolleginnen und Kollegen zur\u00fcckzublicken und den \u00dcbergang f\u00fcr alle m\u00f6glichst reibungslos zu gestalten.\u00a0<\/p>\n<p>Dazu sollten Besch\u00e4ftigte fr\u00fchzeitig mit ihrer F\u00fchrungskraft kl\u00e4ren, welche Aufgaben \u00fcbergeben werden m\u00fcssen. Hilfreich ist auch, wenn man das Team dabei unterst\u00fctzt, Strukturen f\u00fcr die Nachfolge zu schaffen.\u00a0<\/p>\n<p>Die letzten Tage im Job sollten Besch\u00e4ftigte au\u00dferdem f\u00fcr ihre pers\u00f6nliche digitale Ordnung nutzen, empfiehlt Bickert. Also: Dateiablage und Mailpostfach aufr\u00e4umen, pers\u00f6nliche Daten l\u00f6schen, Zug\u00e4nge und Technik gegebenenfalls an die IT-Abteilung zur\u00fcckgeben.<\/p>\n<p>Und was, wenn man den Arbeitgeber verl\u00e4sst, weil es Probleme und Konflikte gab? In einem schwierigen Umfeld sei die Versuchung gro\u00df, sich schnell zu verabschieden, so Bickert. Sie r\u00e4t, eine gute \u00dcbergabe dennoch als letzten Beweis der eigenen Professionalit\u00e4t zu sehen. \u00abWer jetzt nicht impulsiv handelt, sondern sauber abschlie\u00dft, geht souver\u00e4ner ? und wird das sp\u00e4ter zu sch\u00e4tzen wissen.\u00bb<\/p>\n<p>2. Zwischenmenschlich Abschied nehmen<\/p>\n<p>Neben dem Organisatorischen sollte man sich in der letzten Phase eines Arbeitsverh\u00e4ltnisses auch dem Zwischenmenschlichen widmen. Von Kolleginnen und Kollegen, mit denen man pers\u00f6nlich oder beruflich in Kontakt bleiben m\u00f6chten, verabschiedet man sich gezielt &#8211; etwa bei einer letzten gemeinsamen Kaffeepause oder einem Rundgang durch die Abteilung.\u00a0<\/p>\n<p>Alle anderen Teammitglieder erreicht man etwa mit einer Abschiedsmail, in der man auf die neuen Kontaktdaten verweist. Bickert r\u00e4t dabei von Standardfloskeln ab. Besser: Konkret darauf eingehen, was man an der Zusammenarbeit und der Zeit im Unternehmen gesch\u00e4tzt hat.\u00a0<\/p>\n<p>Und auch an dieser Stelle gilt: \u00abOb der Job geliebt wurde, innerlich l\u00e4ngst gek\u00fcndigt war oder der Abschied nicht freiwillig erfolgte: Ein respektvoller Umgang sollte immer m\u00f6glich sein\u00bb, findet die Karriere-Expertin.\u00a0<\/p>\n<p>Das hei\u00dft ihr zufolge zwar nicht, dass Konflikte in der letzten Phase des Arbeitsverh\u00e4ltnisses einfach ignoriert werden m\u00fcssen. Sie sollten \u00ababer auch nicht das Letzte sein\u00bb, was in Erinnerung bleibt. Stefanie Bickert r\u00e4t, im Gespr\u00e4ch mit Kolleginnen und Kollegen oder im Austrittsgespr\u00e4ch mit der F\u00fchrungskraft ruhig und sachlich zu bleiben, auch wenn es zuvor Unstimmigkeiten gab. Fragen wie \u00abWas h\u00e4tten Sie sich anders gew\u00fcnscht?\u00bb sind Gelegenheiten, um Hinweise zu geben. Negative Allgemeinpl\u00e4tze sollte man sich aber besser verkneifen. Wer die Entscheidung, zu gehen, von der Emotion trennt, wahre die Beziehung.<\/p>\n<p>3. Bereit f\u00fcr Neues: Emotional abschlie\u00dfen<\/p>\n<p>\u00abEin Jobwechsel ist nicht nur ein organisatorischer, sondern auch ein emotionaler Schritt\u00bb, sagt Stefanie Bickert. Wer seine Arbeit mochte, sollte sich der Karriere-Expertin zufolge darauf einstellen, dass sich Wehmut oder sogar ein Hauch von Trauer in die eigenen Gef\u00fchle mischen kann. \u00abEin Zeichen daf\u00fcr, dass die Zeit im Unternehmen bedeutsam war\u00bb, so Bickert &#8211; abschlie\u00dfen d\u00fcrfe man aber trotzdem.\u00a0<\/p>\n<p>Sie r\u00e4t, sich daf\u00fcr in den letzten Tagen Zeit zu nehmen, um innezuhalten. Ganz praktisch kann man sich zum Beispiel drei Dinge notieren, die einen an diesem Arbeitsplatz menschlich und fachlich weitergebracht haben sowie eine Sache, die man \u00fcber sich selbst gelernt hat. \u00abDas macht den Neustart klarer, besonders, wenn der alte Job fordernd und un\u00fcbersichtlich war\u00bb, so Bickert. Ihr zufolge gilt f\u00fcr alle Abschiede und Anf\u00e4nge im Job: \u00abWer bewusst geht, kommt besser an.\u00bb<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Hamburg (dpa\/tmn) &#8211; \u00abBin ich froh, wenn`s vorbei ist\u00bb: Manchmal fiebert man dem letzten Tag im Job nur&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":271203,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1826],"tags":[7576,1140,630,4941,29,30,692,26123,1710,13353,20900],"class_list":{"0":"post-271202","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-hamburg","8":"tag-abschied","9":"tag-arbeit","10":"tag-beruf","11":"tag-cjab","12":"tag-deutschland","13":"tag-germany","14":"tag-hamburg","15":"tag-jobwechsel","16":"tag-karriere","17":"tag-psychologie","18":"tag-tmn0305"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114866100862304407","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/271202","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=271202"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/271202\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/271203"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=271202"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=271202"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=271202"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}