{"id":271652,"date":"2025-07-17T06:04:14","date_gmt":"2025-07-17T06:04:14","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/271652\/"},"modified":"2025-07-17T06:04:14","modified_gmt":"2025-07-17T06:04:14","slug":"geistige-tieffliegerei-daraus-diskriminierung-zu-machen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/271652\/","title":{"rendered":"\u201eGeistige Tieffliegerei, daraus Diskriminierung zu machen\u201c"},"content":{"rendered":"<p class=\"font-sans font-medium\">Berlin. Leserbriefe an die Berliner Morgenpost: Ihre Meinung ist uns wichtig. Eine Auswahl von Zuschriften finden Sie hier.  <\/p>\n<p>   Zum Artikel \u201eGericht erlaubt Umbenennung der Mohrenstra\u00dfe\u201c vom 10. Juli  <\/p>\n<p>Jeder gebildete , geschichtsbewusste B\u00fcrger wei\u00df, dass die Bezeichnung Mohr seine Wurzeln im Althochdeutschen des achten Jahrhunderts hat. Damals wurden die Menschen aus Nordafrika so bezeichnet. Eine Stra\u00dfe oder Apotheke so zu benennen war und ist eine Wertsch\u00e4tzung dieser dunkelh\u00e4utigen Menschen. Es ist geistige Tieffliegerei und eine Klitterung der Geschichte daraus eine Diskriminierung zu machen. Diese Entwicklung ist keine Innovation -sondern gef\u00e4hrlicher ein Weg- wo eine schlecht gebildete Minderheit fatale Entscheidungen treffen kann. Die Mohrenapotheken im deutschen Sprachraum haben ebenso keinen rassistischen Hintergrund, sondern\u00a0die Bezeichnung der Apotheke w\u00fcrdigte in der damaligen Zeit das Heilwissen und die Produkte des afrikanischen Kontinent. Die Apotheken waren stolz den Namen f\u00fchren zu d\u00fcrfen, da sie damit afrikanische, exotische Kr\u00e4uterkompetenz widerspiegelten.<br \/>Thomas Schaufu\u00df, per E-Mail<\/p>\n<p>Ich habe mit vielen Menschen \u00fcber diese Umbenennung gesprochen und niemanden gefunden der Verst\u00e4ndnis daf\u00fcr hat. Eher besteht der Eindruck, dass sich in Berlin immer st\u00e4rker die Tendenz durchsetzt dass Menschen mit fragw\u00fcrdigem eigenen Geschichtsverst\u00e4ndnis, getrieben von gleichgesinnten Minderheiten, Entscheidungen treffen, die nicht den Vorstellungen einer breiten Mehrheit der betroffenen Bev\u00f6lkerung entsprechen. Insofern ist die Wortwahl ihres Artikels auch nicht ganz treffend &#8211; nicht der Bezirk hat 2021 die Umbenennung vorangetrieben, sondern seine gr\u00fcne F\u00fchrung. Ich war k\u00fcrzlich in mehreren St\u00e4dten im S\u00fcden unseres Landes unterwegs. Mohrengasse oder Mohrenapotheke habe ich dort mehrfach gesehen ohne dass jemand dar\u00fcber nachdenkt dies zu \u00e4ndern. Es gibt also noch Vernunft in Deutschland! <br \/>Kurt R\u00f6hr per E-Mail<\/p>\n<p>Die Anwohner wollen es nicht, die Mehrheit der Berliner findet es mindestens \u00fcberfl\u00fcssig. Egal. Hauptsache ich setze meine \u00fcberzogenen, spinnerten Ideen um. Koste es, was es wolle. Es m\u00fcssen ja eh andere zahlen. Seit der Causa Gelbhaar betrachte ich das Demokratieverst\u00e4ndnis der Gr\u00fcnen mit gro\u00dfer Sorge. Wenn man es immer besser wei\u00df als die Mehrheit und die Durchsetzung erzwingt, tritt man die Demokratie mit F\u00fc\u00dfen. Das sollte sich jede demokratische Partei ganz gro\u00df hinter die Ohren schreiben. Die Feinde der Demokratie nutzen diese auch so schon genug aus, um ihre verdrehten \u201eWahrheiten\u201c unter das Volk zu bringen. Da muss man denen nicht auch noch einen roten Teppich ausrollen. <br \/>Karin Ulrich per E-Mail<\/p>\n<p>    Zum Artikel: \u201eExperte: Was gegen verbotene Autorennen hilft\u201c vom 16. Juli  <\/p>\n<p>Das wesentliche Problem nennt der Experte nicht, denn die Fahrer m\u00fcssen von der Justiz individuell erkannt werden. Mit dem Argument: \u201eIch bin nicht gefahren\u201c laufen viele Verfahren ins Leere. Konsequente Fahrzeughalterhaftung ist die L\u00f6sung. Wer sein Auto nicht selbst f\u00e4hrt oder verleiht ist f\u00fcr alle Vergehen pers\u00f6nlich haftbar, es sei denn, der Verursacher meldet sich freiwillig bei der Justiz. Das w\u00fcrde auch viele weitere Verfahren im Stra\u00dfenverkehr (Falschparken, Geschwindigkeits\u00fcberschreitungen) deutlich vereinfachen.<br \/>Gerald Gruner per Mail<\/p>\n<p>  Zum Zitat des Tages vom 15. Juli von Britta Ha\u00dfelmann, Fraktionsvorsitzende der Gr\u00fcnen  <\/p>\n<p>Es gibt fake news, die leider nicht auszul\u00f6schen sind. Die \u00dcberschwemmung im Ahrtal hatte nichts mit dem Klimawandel zu tun, auch wenn Frau Ha\u00dfelmann das weiterhin behauptet. Schwere \u00dcberschwemmungen im Ahrtal gibt es schon seit Jahrhunderten. <br \/>Robin Krusche per E-Mail<\/p>\n<p>   Morgenpost Sp\u00e4ti<\/p>\n<p class=\"text-body2 mt-2\">Hier steckt alles drin: Ihr Berlin-Update zum Feierabend \u2013 montags bis freitags um 18 Uhr.<\/p>\n<p class=\"text-caption text-copy-secondary\">\n          Mit meiner Anmeldung zum Newsletter stimme ich der<br \/>\n          <a href=\"https:\/\/www.morgenpost.de\/service\/newsletter-adconsent\" class=\"text-overline text-copy-accent-negative dark:underline\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Werbevereinbarung<\/a><br \/>\n          zu.\n        <\/p>\n<p>Britta Ha\u00dfelmann zuzuh\u00f6ren, ist f\u00fcr mich eine echte Herausforderung. St\u00e4ndig klagt sie in besserwisserischer Manier und aus einer moralisch \u00fcberh\u00f6hten Position. Besonders in ihren \u00c4u\u00dferungen zu den politischen Belangen der Union scheint sie sich als die moralische Instanz aufzuspielen. Dabei liefert sie keinen konstruktiven Beitrag, sondern zeigt stets nur auf die Fehler anderer, um sich selbst in einem besseren Licht erscheinen zu lassen. <br \/>Michael Ayten per E-Mail<\/p>\n<p>   Zum Artikel: \u201eAlle Ebenen waren einbezogen\u201c \u00fcber den Mobbing-Fall eines Berliner Lehrers vom 11. Juli  <\/p>\n<p>Wieder mal ein unglaublicher Fall von typischem Beh\u00f6rden Pingpong, bei dem alle nur ein Ziel haben \u2013 sich aus der Verantwortung zu ziehen! Pers\u00f6nlich habe ich h\u00f6chsten Respekt vor Herrn In\u00e1cio-Stech und w\u00fcnsche ihm, dass er das alles gut \u00fcbersteht. Was mich allerdings an der ganzen Aff\u00e4re st\u00f6rt ist Folgendes: Zum Einen wird viel zu wenig \u00fcber seine \u201eSch\u00e4nder\u201c berichtet und \u00fcber die Frage wie mit diesem sich ausbreitenden Ph\u00e4nomen der religi\u00f6s-kulturell bedingten Homophobie (ja, ausbreitenden) umzugehen ist. Zum Anderen finde ich es geradezu tolldreist, dass genau die politische Seite, die die migrationsbedingten gesellschaftlichen\u00a0Ver\u00e4nderungen permanent abstreitet und leugnet diese Angelegenheit als Beh\u00f6rdenversagen skandalisiert, die gesellschaftliche Entwicklung und die zu bef\u00fcrchtenden Folgen aber ignoriert. <br \/>Thomas Ehlebracht per E-Mail<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin. Leserbriefe an die Berliner Morgenpost: Ihre Meinung ist uns wichtig. 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