{"id":271729,"date":"2025-07-17T06:48:10","date_gmt":"2025-07-17T06:48:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/271729\/"},"modified":"2025-07-17T06:48:10","modified_gmt":"2025-07-17T06:48:10","slug":"bulgarien-offenbart-das-versagen-europas-wie-ein-oligarch-seine-macht-im-euro-beitrittsland-ausbaut","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/271729\/","title":{"rendered":"Bulgarien: \u201eOffenbart das Versagen Europas\u201c \u2013 Wie ein Oligarch seine Macht im Euro-Beitrittsland ausbaut"},"content":{"rendered":"<p>In Bulgarien h\u00e4ufen sich die Festnahmen von Menschen, die sich gegen Korruption einsetzen. Im Zentrum steht ein Politiker und Unternehmer, der  von den USA l\u00e4ngst sanktioniert wurde. Kritiker warnen vor einer dramatischen Entwicklung, die Europas Stabilit\u00e4t bedroht.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Als die Menschen in Bulgarien vor f\u00fcnf Jahren auf die Stra\u00dfe gingen, um gegen Korruption in der Regierung zu demonstrieren, wirkte das wie der Beginn einer neuen \u00c4ra. Das aus den Protesten entstandene B\u00fcndnis \u201eWir setzen den Wandel fort\u201c stellte sp\u00e4ter mit den politischen Quereinsteigern und Harvard-Absolventen Kiril Petkow und Assen Wassilew an der Spitze den Premier- und Finanzminister und brachte Reformen f\u00fcr Rechtsstaat und wirtschaftliche Stabilit\u00e4t auf den Weg. <\/p>\n<p>Die Erfolge sind historisch. Im Januar <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256312608\/ab-2026-eu-gipfel-gibt-gruenes-licht-fuer-euro-einfuehrung-in-bulgarien.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/article256312608\/ab-2026-eu-gipfel-gibt-gruenes-licht-fuer-euro-einfuehrung-in-bulgarien.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">tritt Bulgarien der Euro-Zone bei<\/a>. Bereits seit diesem Jahr ist das EU-Land Mitglied des Schengen-Raumes  \u2013 auch weil die Reformer mafi\u00f6se Strukturen aus Kriminellen, Staatsbediensteten und Firmen an der EU-Au\u00dfengrenze zur T\u00fcrkei \u00f6ffentlich gemacht und bek\u00e4mpft hatten. Daf\u00fcr wurden Mitglieder von \u201eWir setzen den Wandel fort\u201c von der organisierten Kriminalit\u00e4t bedroht, <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus239529393\/In-Bulgarien-steht-die-Sicherheit-von-Europas-Grenze-auf-dem-Spiel.html\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/politik\/ausland\/plus239529393\/In-Bulgarien-steht-die-Sicherheit-von-Europas-Grenze-auf-dem-Spiel.html&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">wie auch WELT berichtete.<\/a> Es waren keine Einzelf\u00e4lle in dem Land, das in Korruptions-Ranglisten in der EU ganz unten steht. <\/p>\n<p>Aber hinter den Kulissen der Fortschritte hat sich eine m\u00e4chtige Gegenbewegung formiert, in der alte Seilschaften zwischen Politik und Justiz wieder an Macht gewinnen. Oppositionspolitiker und K\u00e4mpfer gegen Korruption sehen sich verfolgt und sprechen hinter der Hand bereits von Zust\u00e4nden wie in der Diktatur Belarus, in der Gegner weggesperrt werden. Korruption \u00f6ffnet seit jeher auch dem Kreml ein Einfallstor in das am Schwarzen Meer strategisch wichtig gelegene Nato-Land. <\/p>\n<p>Denn trotz des damaligen Aufbruchs nach den Protesten waren die politischen Verh\u00e4ltnisse instabil geblieben. Allein in den vergangenen vier Jahren wurde in Bulgarien sechsmal neu gew\u00e4hlt. Das Parteiensystem ist zersplittert, was auch Ausdruck zweier Lager in der Bev\u00f6lkerung ist. Die eine H\u00e4lfte w\u00fcnscht sich eine tiefere Integration in der EU, die andere sucht traditionell die N\u00e4he zu Russland. Dass Premier Pektkow nach Russlands \u00dcberfall entschieden die Ukraine unterst\u00fctzte, auch mit Waffenlieferungen, und das Nato-Land Bulgarien aus dem Griff russischer Energie-Oligarchen l\u00f6ste, bescherte seiner Partei zahlreiche Gegner.<\/p>\n<p>Seit 2024  lenkt mit Premierminister Rossen Scheljaskow wieder ein Politiker der konservativen Partei GERB das Land. M\u00e4chtiger Vorsitzender ist Bojko Borrissow, der vor den Protesten im Jahr 2020 selbst Regierungschef war und unter dessen Herrschaft die Korruption und die Entwendung von EU-Mitteln bl\u00fchte. Trotzdem ist GERB seit jeher Teil der Europ\u00e4ischen Volkspartei (EVP), zu der auch die deutschen Unionsparteien CDU und CSU geh\u00f6ren.<\/p>\n<p>Als j\u00fcngstes Zeichen der Repression gilt die Verhaftung von Blagomir Kotsew B\u00fcrgermeister der geopolitisch wichtigen Schwarzmeer-Hafenstadt Warna. Der 54-j\u00e4hrige \u00d6konom, ebenfalls Mitglied des B\u00fcndnisses  \u201eWir setzen den Wandel fort\u201c, wurde am 8. Juli  vor einer Haushaltsabstimmung verhaftet. Der Vorwurf: Er sei \u201eTeil einer kriminellen Gruppe\u201c, wird der Korruption und der Geldw\u00e4sche beschuldigt. <\/p>\n<p>Seine Frau Camilla schilderte auf Facebook, wie die Beamten stundenlang auch das Zimmer ihres zweij\u00e4hrigen Sohnes und ihrer k\u00fcrzlich geborenen Tochter durchsuchten. Kotsew sitzt in einem Hochsicherheitsgef\u00e4ngnis in Sofia, eine gerichtliche Anh\u00f6rung ist f\u00fcr den heutigen Donnerstag geplant. <\/p>\n<p>Einen \u201eklaren Fall politischer Verfolgung und einen gef\u00e4hrlichen Missbrauch staatlicher Macht\u201c, sieht darin die liberale Fraktion \u201eRenew Europe\u201c im EU-Parlament, zu der auch \u201eWir setzen den Wandel fort\u201c geh\u00f6rt. Die Vorw\u00fcrfe gegen Kotsew seien \u201ehaltlos\u201c, Bulgariens Generalstaatsanwaltschaft und die Anti-Korruptionskommission w\u00fcrden \u201ezunehmend zum Instrument politischer Unterdr\u00fcckung\u201c, hei\u00dft es in einer <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.reneweuropegroup.eu\/news\/2025-07-12\/renew-europe-condemns-worsening-political-persecution-and-rule-of-law-backsliding-in-bulgaria\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.reneweuropegroup.eu\/news\/2025-07-12\/renew-europe-condemns-worsening-political-persecution-and-rule-of-law-backsliding-in-bulgaria&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Stellungnahme<\/a>, die eine \u201eunverz\u00fcgliche Freilassung\u201c des B\u00fcrgermeisters fordert. <\/p>\n<p>Die deutsche Europaabgeordnete Svenja Hahn (FDP) schreibt in einem Brief an die EU-Kommission, in Bulgarien h\u00e4uften sich in den vergangenen Monaten F\u00e4lle einer \u201ealarmierenden Entwicklung politischer Einmischung in Justizangelegenheiten\u201c und sie warnt vor der \u201ezunehmenden Nutzung pr\u00e4sidialer Macht zur Verfolgung von Oppositionellen.\u201c <\/p>\n<p>Diese Vorw\u00fcrfe werden nicht nur aus dem politischen Raum erhoben. Auch Andrey Yankulov, Rechtsexperte beim Anti-Corruption-Fund, einer Nicht-Regierungsorganisation, die unter anderem von der Konrad-Adenauer-Stiftung unterst\u00fctzt wird, spricht gegen\u00fcber WELT von einem \u201eMuster\u201c, das darauf schlie\u00dfen lasse, dass die  Justizbeh\u00f6rden als \u201eWerkzeug in den H\u00e4nden der Machthaber\u201c missbraucht w\u00fcrden. <\/p>\n<p>Immer wieder taucht in dem Zusammenhang der Name des Oligarchen und Politikers Deljan Peewski auf. Seine Partei \u201eNeuer Anfang\u201c st\u00fctzt in der aktuellen Dreier-Koalition in Bulgarien die Regierung. Der 44-j\u00e4hrige Peewski ist seit Jahren von den USA unter dem Magnitsky Act sanktioniert, der Verst\u00f6\u00dfe gegen Menschenrechte weltweit ahndet. Ihm werden  \u201eregelm\u00e4\u00dfige Korruption\u201c, \u201eEinflussnahme und Bestechung zum Schutz vor \u00f6ffentlicher Kontrolle\u201c und  \u201eAus\u00fcbung von Kontrolle \u00fcber wichtige Institutionen und Sektoren der bulgarischen Gesellschaft\u201c zugeordnet. <\/p>\n<p>Die Verfahren folgen einem Muster<\/p>\n<p>Investigative Journalisten werfen ihm den Diebstahl von EU-Mitteln in Millionenh\u00f6he, Verwicklung in Gewaltverbrechen, Schmuggel und korrupte Kontakte nach Moskau vor. Die europ\u00e4ische Staatsanw\u00e4ltin Teodora Georgieva sagte in einem Interview, sie sei w\u00e4hrend Ermittlungen zum Missbrauch von EU-Mitteln von dem Oligarchen bedroht worden. Aber ein Gerichtsverfahren gegen Peewski gab es in Bulgarien nie. <\/p>\n<p>Erst k\u00fcrzlich betonte der GERB-Vorsitzende Borrisow die gute Zusammenarbeit mit Deljan Peewski. Er k\u00f6nne sich auf die Stimmen seiner Abgeordneten \u201everlassen\u201c, sagte Borrisow in <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/glasove.com\/intervyuta\/borisov-peevski-mi-potvardi-che-moga-da-razchitam-na-negovite-deputati-po-vazhni-temi-kak-po-yasno-da-go-kazha?utm_source=chatgpt.com\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/glasove.com\/intervyuta\/borisov-peevski-mi-potvardi-che-moga-da-razchitam-na-negovite-deputati-po-vazhni-temi-kak-po-yasno-da-go-kazha?utm_source=chatgpt.com&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">einem Interview<\/a> und gab als gemeinsames Ziel einen reibungslosen Euro-Beitritt an. Borrisow ist bekannt daf\u00fcr, dass er Signale sendet, die man in Br\u00fcssel gerne h\u00f6rt. Allerdings k\u00f6nnte Bulgarien als Euro-Mitglied mit massiven Rechtsstaatsdefiziten noch zum viel gr\u00f6\u00dferen Problem werden. <\/p>\n<p>Kritiker vermuten, dass Peewski im Gegenzug f\u00fcr seine politische Unterst\u00fctzung Einfluss auf das Justiz-System erh\u00e4lt, um seine Interessen durchzusetzen und Gegner aus dem Weg zu r\u00e4umen. Der Anti-Corruption-Fund stellt seit Amtsantritt der neuen Regierung im Jahr 2024 eine H\u00e4ufung von Verfahren gegen Oppositionelle fest, in allen F\u00e4llen handele es sich bei den Verd\u00e4chtigen \u201eausnahmslos um politische Gegner von Deljan Peewski\u201c, so der Bericht der NGO. <\/p>\n<p>Die meisten Verfahren folgten dabei einem Muster. Vermeintliche Beweise w\u00fcrden stets einigen Medien zugespielt, das \u201eeigentliche Ziel\u201c bestehe darin, politische Gegner \u201e\u00f6ffentlich zu diskreditieren\u201c sowie andere Personen in Abh\u00e4ngigkeit zu halten und ihnen die \u201eKonsequenzen vor Augen zu f\u00fchren\u201c, falls sie sich abweichend verhalten w\u00fcrden, so der Bericht.   <\/p>\n<p>Auff\u00e4llig ist zudem, dass Peewski seit Monaten im Rahmen einer Initiative zur \u201eregionalen Entwicklung\u201c B\u00fcrgermeister und Kommunalpolitiker besucht und sich mit ihnen fotografieren l\u00e4sst. Dass er hart gegen jene vorgeht, die sich einer Zusammenarbeit mit ihm verweigern \u2013 wie wohl auch im Fall des inhaftierten B\u00fcrgermeisters von Warna \u2013  ist eine Vermutung, die unabh\u00e4ngige Journalisten in Bulgarien schon lange \u00e4u\u00dfern.<\/p>\n<p>Der fr\u00fchere Premierminister Kiril Petkow sagte WELT, die Macht von Peewski beruhe auf \u201eeinem korrupten Deal mit Borrisow\u201c von der Partei GERB. \u201eDiese Vereinbarung l\u00e4hmt sogar den derzeitigen bulgarischen Ministerpr\u00e4sidenten, der ohne die Zustimmung des sanktionierten Oligarchen nicht regieren kann.\u201c  <\/p>\n<p>Nach Petkows Ansicht geht es aber noch um eine viel gr\u00f6\u00dfere Sache. Den Einfluss Russlands auf das strategisch wichtige Nato-Land. Sein B\u00fcndnis \u201eWir setzen den Wandel fort\u201c hatte w\u00e4hrend seiner Amtszeit viele F\u00e4lle von Bestechung von Amtstr\u00e4gern aus dem Kreml \u00f6ffentlich gemacht. Eine ehemalige Beraterin seines Amtsvorg\u00e4ngers Borrissow fuhr etwa einen SUV, der von einer Energiefirma bezahlt wurde, die aus Russland gesteuert wurde. <\/p>\n<p>Bulgarien wird von russischer Desinformation geflutet<\/p>\n<p>In Borrisows Amtszeit blieb Bulgarien zu 100 Prozent abh\u00e4ngig von russischem Gas, obwohl die mit Steuergeldern gebaute Pipeline Turkish Stream nur einen Anschluss \u00fcber Griechenland gebraucht h\u00e4tte, um Lieferungen aus anderen L\u00e4ndern beziehen zu k\u00f6nnen. Petkow lie\u00df sp\u00e4ter sogar Borrissow verhaften, aber die bulgarischen Strafverfolger lie\u00dfen ihn wieder frei.  <\/p>\n<p>Seit Jahren wird Bulgarien zudem mit russischen Kampagnen zur Desinformation geflutet. \u201ePutin setzt Korruption als au\u00dfenpolitisches Mittel ein\u201c, sagt Petkow \u2013  es seien \u201edieselben Menschen, die morgens aufwachen und etwas vom Staat stehlen wollen, und jene, die Gesch\u00e4fte mit dem Regime in Moskau machen\u201c. <\/p>\n<p>So bezeichnet Petkow den Oligarchen Peewski dann auch als \u201eDiener Putins\u201c. Etwa verhindere Peewski derzeit wichtige Hilfen f\u00fcr die Ukraine, darunter den Verkauf von Atom-Reaktoren, die Kiew seit Langem f\u00fcr die Energiesicherheit der Ukraine kaufen will. Wie \u201eEuractiv\u201c k\u00fcrzlich berichtete, lehnte Bulgarien aber \u201e\u00fcberraschend\u201c den Verkauf jener zwei Reaktoren russischer Bauart ab, die jahrelang an einem Standort nahe der Donau gelagert hatten, weil die Regierung vor Jahren ihre Pl\u00e4ne zum Bau eines Kraftwerkes dort aufgegeben hatte. Auch hinter der Verhaftung des B\u00fcrgermeisters von Warna vermutet Ex-Premier Petkow  geopolitische Interessen. Der Schwarzmeer-Hafen ist ein wichtiger Faktor f\u00fcr die Sicherheit der Nato-Ostflanke. <\/p>\n<p>\u201eDer Fall Peewski offenbart das Versagen Europas, Putins Agenten innerhalb seiner eigenen Institutionen entgegenzutreten\u201c, sagt Petkow. In der Verantwortung sieht er auch die Europ\u00e4ische Volkspartei EVP, die vor diesen Vorg\u00e4ngen die Augen verschlie\u00dfe. \u201ePutins Erfolg h\u00e4ngt von Figuren wie Peewski ab\u201c, sagt Petkow \u2013  und das \u00dcberleben Europas davon, \u201edass sie gestoppt werden.\u201c  <\/p>\n<p><a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/autor\/philip-volkmann-schluck\/\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;https:\/\/www.welt.de\/autor\/philip-volkmann-schluck\/&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><b>Managing Editor Philip Volkmann-Schluck <\/b><\/a><b>berichtet f\u00fcr WELT \u00fcber internationale Politik mit einem besonderen Fokus auf den Nahen Osten, China und S\u00fcdosteuropa. <\/b><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"In Bulgarien h\u00e4ufen sich die Festnahmen von Menschen, die sich gegen Korruption einsetzen. 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