{"id":271902,"date":"2025-07-17T08:24:17","date_gmt":"2025-07-17T08:24:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/271902\/"},"modified":"2025-07-17T08:24:17","modified_gmt":"2025-07-17T08:24:17","slug":"gefaehrliche-erreger-hantaviren-programmieren-gesunde-zellen-fuer-sich-um","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/271902\/","title":{"rendered":"Gef\u00e4hrliche Erreger: Hantaviren programmieren gesunde Zellen f\u00fcr sich um"},"content":{"rendered":"<p class=\"date\">17.07.2025 \u2013 10:02<\/p>\n<p class=\"customer\">\n                        <a class=\"story-customer\" title=\"weiter zum newsroom von Universit\u00e4tsklinikum Essen A\u00f6R\" href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/nr\/126425\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Universit\u00e4tsklinikum Essen A\u00f6R<\/a>\n                    <\/p>\n<p><a class=\"glightbox-pseudo event-trigger\" href=\"https:\/\/cache.pressmailing.net\/thumbnail\/story_hires\/96704027-a86c-410a-a5db-4ef33332b0dd\/Hantavirus_Teamfoto_~land%20Schwarzer.jpeg.jpg\" data-description=\"Das Essener Forschungsteam (v. l. n. r.): Dr. Roland Schwarzer, Dr. Hannah S. Schwarzer-Sperber und Doktorandin Tina Dluzak von der Arbeitsgruppe Schwarzer des Instituts f\u00fcr die Erforschung von HIV und AIDS-assoziierten Erkrankungen der Universit\u00e4tsmedizin Essen. \/ Bildrechte: Dr. Roland Schwarzer\" data-category=\"medialightbox\" data-action=\"click\" data-label=\"single\" data-value=\"6878ae32270000fd2cfc2b9f\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"><img decoding=\"async\" height=\"540\" with=\"720\" src=\"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-content\/uploads\/2025\/07\/gef-hrliche-erreger-hantaviren-programmieren-gesunde-zellen-f-r-sich-um.jpeg\"   alt=\"Gef\u00e4hrliche Erreger: Hantaviren programmieren gesunde Zellen f\u00fcr sich um\" class=\"single\"\/><\/a><\/p>\n<p><b>Hantaviren breiten sich in Teilen Deutschlands aus \u2013 doch es fehlen Impfstoffe und Therapien. Ein neues DFG-gef\u00f6rdertes Projekt von Forschenden der Universit\u00e4t Duisburg-Essen und der Universit\u00e4t Potsdam m\u00f6chte herausfinden, wie die gef\u00e4hrlichen Viren Zellen manipulieren, um sich zu vermehren. Ein Ziel: neue Angriffspunkte f\u00fcr zuk\u00fcnftige Behandlungen zu finden.<\/b><\/p>\n<p><b>Gef\u00e4hrliche Erreger<\/b><\/p>\n<p><b>Hantaviren programmieren gesunde Zellen f\u00fcr sich um<\/b><\/p>\n<p><b>Hantaviren r\u00fccken verst\u00e4rkt in den Fokus der Medizinforschung: Die Erreger gelten als gef\u00e4hrlich und breiten sich in Teilen Deutschlands zunehmend aus. Es gibt aber bislang weder Impfstoffe noch antivirale Therapien gegen eine Infektion durch Hantaviren. Ein neues, von der Deutschen Forschungsgemeinschaft (DFG) gef\u00f6rdertes Projekt soll nun Wissensl\u00fccken schlie\u00dfen. Daf\u00fcr kooperieren Wissenschaftler:innen der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Duisburg-Essen und des Instituts f\u00fcr Biologie und Biochemie der Universit\u00e4t Potsdam. Die DFG unterst\u00fctzt das Vorhaben mit 434.775 Euro, davon flie\u00dfen 242.475 Euro an den Forschungsstandort Essen.<\/b><\/p>\n<p>Einige Hantavirus-Varianten gelten als besonders aggressiv. Sie l\u00f6sen grippe\u00e4hnliche Symptome aus bis hin zu schweren Nieren- oder Lungenproblemen. Hantaviren werden durch Nagetiere, vor allem M\u00e4use, auf den Menschen \u00fcbertragen. Eine Infektion erfolgt meist \u00fcber das Einatmen von Staub, der mit Ausscheidungen infizierter Tiere verunreinigt ist. <\/p>\n<p>Hantaviren z\u00e4hlen zu den \u201eEmerging Viruses\u201c, die erhebliches Potential besitzen, gro\u00dfe und gef\u00e4hrliche Ausbr\u00fcche auszul\u00f6sen. \u201eDiese Viren und ihr Verhalten sind weiterhin noch zu wenig erforscht\u201c, sagt Dr. Roland Schwarzer vom Institut f\u00fcr die Erforschung von HIV und AIDS-assoziierten Erkrankungen am Universit\u00e4tsklinikum Essen. \u201eUnd das Problem wird in Zukunft noch kritischer, weil sich in den vergangen Jahren einige renommierte Hantavirus-Fachleute in den Ruhestand zur\u00fcckgezogen haben.\u201c <\/p>\n<p>Gemeinsam mit der Arbeitsgruppe um Prof. Dr. Salvatore Chiantia von der Universit\u00e4t Potsdam untersucht das Essener Team um Dr. Roland Schwarzer und Dr. Hannah Schwarzer-Sperber, wie Hantaviren gesunde Zellen reprogrammieren, um sich darin zu vermehren. \u201eDie Viren ver\u00e4ndern gezielt das Zytoskelett \u2013 eine Art St\u00fctzger\u00fcst der Zelle. Das m\u00f6chten wir besser verstehen, um neue Schwachstellen des Virus\u2018 zu entdecken\u201c, sagt Dr. Schwarzer. Ziel ist, Angriffspunkte f\u00fcr k\u00fcnftige Therapien zu identifizieren.<\/p>\n<p>Verst\u00e4rkung erh\u00e4lt das Essener Team seit Mai 2025 durch Nachwuchsforscherin Tina Dluzak, die projektbegleitend ihre Doktorarbeit schreibt. Sie widmet sich den zellul\u00e4ren Mechanismen, die eine Hantavirus-Infektion erm\u00f6glichen \u2013 und sie hofft, durch neue wissenschaftliche Impulse zur Entwicklung besserer Behandlungsstrategien beitragen zu k\u00f6nnen.<\/p>\n<p><b>Weitere Informationen<\/b><br \/>\nDr. Roland Schwarzer<br \/>\nInstitut f\u00fcr die Erforschung von HIV und AIDS-assoziierten Erkrankungen am Universit\u00e4tsklinikum Essen<br \/>\nE-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/126425\/mailto: roland.schwarzer@uk-essen.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> roland.schwarzer@uk-essen.de<\/a><br \/>\nTelefon: 0201\/723-4343 <b>Pressekontakt <\/b><br \/>\nMartin Rolshoven, M.A.<br \/>\nDekanat, Referat f\u00fcr Kommunikation und \u00d6ffentlichkeitsarbeit<br \/>\nMedizinische Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Duisburg-Essen<br \/>\nE-Mail: <a href=\"https:\/\/www.presseportal.de\/pm\/126425\/mailto: martin.rolshoven@uk-essen.de\" class=\"uri-mailto\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\"> martin.rolshoven@uk-essen.de<\/a><br \/>\nTelefon: 0201\/723-6274<br \/>\nNews-Seite:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.uni-due.de\/med\">www.uni-due.de\/med<\/a><br \/>\n Social Media:  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.facebook.com\/medessen\">www.facebook.com\/medessen<\/a> |  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"http:\/\/www.twitter.com\/medessen\">www.twitter.com\/medessen<\/a> |  <a target=\"_blank\" class=\"uri-ext outbound\" rel=\"noopener nofollow\" href=\"https:\/\/portal.uk-essen.de\/enqsig\/link?id=BCAAAABGd7m3lfMOLOIhx3uNR_1Qav4Ffx8-jQB0torD82ts_IwAAADFZIDcYI6b91Y1_PqFOAtah7aZBbJQqsE8nGvjPxo7oI8oEladX0hohkJj865qaSTJ1V8NzOzP8vXEL41Xi4-jezfClb4F3WQC8STogYY3Fdd5ccfqWtb4todjV4njov0-CnWZOAF_KDS2FVwCgtzHHLtjXYIHSzzRZg9XwPi_QB61gYfVTt2RtI5Yzg2\">Protected link<\/a> <b>\u00dcber die Medizinische Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Duisburg-Essen <\/b><br \/>\nWissenschaft und Forschung auf h\u00f6chstem internationalem Niveau und eine herausragende, exzellente Ausbildung zuk\u00fcnftiger \u00c4rzt:innen: Diese Ziele hat sich die Medizinische Fakult\u00e4t gesteckt und verfolgt sie mit Nachdruck. Wesentliche Grundlage f\u00fcr die klinische Leistungsf\u00e4higkeit ist die Forschung an der Fakult\u00e4t mit ihrer klaren Schwerpunktsetzung in Herz- und Kreislauferkrankungen, Immunologie und Infektiologie, Onkologie, Translationaler Neuro- und Verhaltenswissenschaften sowie Transplantation. Der 2014 bezogene Neubau des Lehr- und Lernzentrums bietet den Studierenden der Medizinischen Fakult\u00e4t exzellente Ausbildungsm\u00f6glichkeiten.<b>\u00dcber die Essener Universit\u00e4tsmedizin <\/b><br \/>\nDie Essener Universit\u00e4tsmedizin umfasst das Universit\u00e4tsklinikum Essen sowie 15 Tochterunternehmen, darunter die Ruhrlandklinik, das St. Josef Krankenhaus Werden, die Herzchirurgie Huttrop und das Westdeutsche Protonentherapiezentrum Essen. Die Essener Universit\u00e4tsmedizin ist mit etwa 1.700 Betten das f\u00fchrende Gesundheits-Kompetenzzentrum des Ruhrgebiets und seit 2015 auf dem Weg zum Smart Hospital. 2020 behandelten unsere rund 10.000 Besch\u00e4ftigten etwa 64.000 station\u00e4re und 300.000 ambulante Patient:innen. Mit dem Westdeutschen Tumorzentrum, einem der gr\u00f6\u00dften Tumorzentren Deutschlands, dem Westdeutschen Zentrum f\u00fcr Organtransplantation, einem international f\u00fchrenden Zentrum f\u00fcr Transplantation, in dem unsere Spezialist:innen mit Leber, Niere, Bauchspeicheldr\u00fcse, Herz und Lunge alle lebenswichtigen Organe verpflanzen, sowie dem Westdeutschen Herz- und Gef\u00e4\u00dfzentrum, einem \u00fcberregionalen Zentrum der kardiovaskul\u00e4ren Maximalversorgung, hat die Universit\u00e4tsmedizin Essen eine weit \u00fcber die Region reichende Bedeutung f\u00fcr die Versorgung von Patient:innen. Wesentliche Grundlage f\u00fcr die klinische Leistungsf\u00e4higkeit ist die Forschung an der Medizinischen Fakult\u00e4t der Universit\u00e4t Duisburg-Essen mit ihrer Schwerpunktsetzung in Herz- und Kreislauferkrankungen, Immunologie und Infektiologie, Onkologie, Translationale Neuro- und Verhaltenswissenschaften sowie Transplantation.  <\/p>\n<p>                <script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"17.07.2025 \u2013 10:02 Universit\u00e4tsklinikum Essen A\u00f6R Hantaviren breiten sich in Teilen Deutschlands aus \u2013 doch es fehlen Impfstoffe&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":271903,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1834],"tags":[3477,3364,29,3688,30,1209,178,180,179,181],"class_list":{"0":"post-271902","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-essen","8":"tag-bild","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-essen","12":"tag-germany","13":"tag-nordrhein-westfalen","14":"tag-presse","15":"tag-pressemeldung","16":"tag-pressemitteilung","17":"tag-pressemitteilungen"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114867618730814040","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/271902","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=271902"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/271902\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/271903"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=271902"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=271902"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=271902"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}