{"id":272264,"date":"2025-07-17T11:43:17","date_gmt":"2025-07-17T11:43:17","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/272264\/"},"modified":"2025-07-17T11:43:17","modified_gmt":"2025-07-17T11:43:17","slug":"geburtenrate-in-deutschland-erneut-gesunken","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/272264\/","title":{"rendered":"Geburtenrate in Deutschland erneut gesunken"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 17.07.2025 11:19 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>In Deutschland ist die Geburtenrate im vergangenen Jahr erneut gesunken &#8211; aber deutlich langsamer als in den Jahren zuvor. Im Durchschnitt bekam jede Frau 1,35 Kinder. Am niedrigsten war der Wert in Berlin.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie durchschnittliche Zahl der Kinder, die Frauen pro Person in Deutschland zur Welt bringen, ist erneut gesunken. Die Geburtenrate betrug im vergangenen Jahr 1,35, wie das Statistische Bundesamt mitteilte. Damit lag sie zwei Prozent niedriger als im Vorjahr. Der R\u00fcckgang verlangsamte sich allerdings deutlich: In den Jahren 2022 und 2023 war die Geburtenrate noch um acht beziehungsweise um sieben Prozent zur\u00fcckgegangen.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n\u00c4hnlich niedrige und auch noch niedrigere Werte als im vergangenen Jahr Jahr gab es in Deutschland sowohl in den 1990er-Jahren als auch im ersten Jahrzehnt des neuen Jahrtausends. 2024 kamen 677.117 Kinder zur Welt, 2023 waren noch 692.989 Neugeborene gez\u00e4hlt worden.<\/p>\n<p>    Niedrigster Wert in Berlin verzeichnet<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Geburtenrate in den Bundesl\u00e4ndern ist durchaus unterschiedlich: Die niedrigste wurde vergangenes Jahr mit 1,21 f\u00fcr Berlin, die h\u00f6chste mit 1,42 f\u00fcr Niedersachsen errechnet. In den \u00f6stlichen Fl\u00e4chenl\u00e4ndern lag die Rate mit 1,27 Kindern je Frau deutlich unter derjenigen in den westlichen Bundesl\u00e4ndern mit 1,38 Kindern je Frau.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer R\u00fcckgang wurde indes in allen Bundesl\u00e4ndern festgestellt &#8211; am st\u00e4rksten in Th\u00fcringen mit einem Minus von 7\u00a0Prozent auf 1,24, am geringsten in Baden-W\u00fcrttemberg mit einem Minus von 1,0 Prozent auf 1,39.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei Frauen mit deutscher Staatsangeh\u00f6rigkeit betrug die Geburtenrate 1,23 Kinder &#8211; ein \u00e4hnlich niedriger Wert wurde den Angaben zufolge zuletzt vor knapp 30 Jahren im Jahr 1996 gemessen, als eine Frau im Schnitt 1,22 Kinder bekam. Doch auch hier habe sich der j\u00e4hrliche R\u00fcckgang abgeschw\u00e4cht, erkl\u00e4rte das Bundesamt.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBei Frauen mit ausl\u00e4ndischer Staatsangeh\u00f6rigkeit lag die Geburtenrate bei 1,84 Kindern, das bedeutet ein Minus von zwei Prozent. &#8222;Die Geburtenh\u00e4ufigkeit der ausl\u00e4ndischen Frauen geht seit 2017 fast kontinuierlich zur\u00fcck&#8220;, hie\u00df es dazu.<\/p>\n<p>    Rate sinkt auch im EU-Ausland<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAuch im Ausland sinken die Werte. Die bis 2023 vorliegenden Daten zeigten, dass sie in den meisten Staaten der Europ\u00e4ischen Union im Vorjahresvergleich weiter gesunken ist, erkl\u00e4rte das Bundesamt. Die Rate f\u00fcr alle 27 EU-Staaten betrug 2023 durchschnittlich 1,38 Kinder je Frau &#8211; zehn Jahre zuvor waren es noch 1,51 Kinder je Frau.\u00a0<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm h\u00f6chsten war die Geburtenziffer in dem Jahr in Bulgarien mit 1,81 Kindern je Frau, die niedrigsten Geburtenziffern wurden f\u00fcr Malta mit 1,06 und f\u00fcr Spanien mit 1,12 Kindern je Frau nachgewiesen. Das Statistische Bundesamt beruft sich auf Angaben der Europ\u00e4ischen Statistikbeh\u00f6rde Eurostat.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDas durchschnittliche Alter der M\u00fctter bei der Geburt ihres ersten Kindes betrug 2024 in Deutschland 30,4\u00a0Jahre, die V\u00e4ter waren im Schnitt 33,3 Jahre alt. &#8222;In den vergangenen zehn Jahren sind Eltern zum Zeitpunkt der Geburt des ersten Kindes tendenziell \u00e4lter geworden&#8220;, erkl\u00e4rte das Bundesamt.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie zusammengefasste Geburtenziffer gibt laut Statistikamt an, wie viele Kinder eine Frau im Laufe ihres Lebens bek\u00e4me, wenn ihr Geburtenverhalten so w\u00e4re wie das aller Frauen zwischen 15 und 49 Jahren im jeweiligen Jahr.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 17.07.2025 11:19 Uhr In Deutschland ist die Geburtenrate im vergangenen Jahr erneut gesunken &#8211; aber deutlich langsamer&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":272265,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[17233,13,14,15,12,10,8,9,11],"class_list":{"0":"post-272264","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-geburtenrate","9":"tag-headlines","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-schlagzeilen","13":"tag-top-news","14":"tag-top-meldungen","15":"tag-topmeldungen","16":"tag-topnews"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114868401136055560","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/272264","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=272264"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/272264\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/272265"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=272264"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=272264"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=272264"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}