{"id":272860,"date":"2025-07-17T17:03:10","date_gmt":"2025-07-17T17:03:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/272860\/"},"modified":"2025-07-17T17:03:10","modified_gmt":"2025-07-17T17:03:10","slug":"tour-pogacar-stuermt-zurueck-ins-gelbe-trikot-lipowitz-dritter","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/272860\/","title":{"rendered":"Tour: Pogacar st\u00fcrmt zur\u00fcck ins Gelbe Trikot &#8211; Lipowitz Dritter"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 17.07.2025 18:07 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Was f\u00fcr eine Machtdemonstration: Tadej Pogacar hat sich bei der ersten Bergankunft der Tour de France mit einem fast zw\u00f6lf Kilometer langen Solo das Gelbe Trikot zur\u00fcckgeholt. Jonas Vingegaard erreichte als Zweiter das Ziel mit einem R\u00fcckstand von 2:10 Minuten. Florian Lipowitz wurde nur wenige Sekunden dahinter Dritter.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nBeim 13,5 Kilometer langen Schlussanstieg mit im Schnitt 7,8 Prozent Steigung zur Skistation Hautacam war Vingegaard \u00fcberraschend fr\u00fch von seinen Helfern isoliert. Bereits 11,9 Kilometer vor dem Ziel zog Jhonatan Narvaez f\u00fcr seinen Kapit\u00e4n Pogacar das Tempo an. 100 Meter sp\u00e4ter folgte die Attacke von Pogacar. Vingegaard konnte der explosiven Beschleunigung des Slowenen nicht folgen. Zun\u00e4chst versuchte der D\u00e4ne in Sichtweite des Titelverteidigers zu bleiben. Aber Pogacar baute seinen Vorsprung immer weiter aus. Drei Kilometer vor dem Ziel waren es bereits 90 Sekunden. Pogacar fuhr in einer eigenen Liga, f\u00fcr den bei dieser Tour bislang so offensiv fahrenden D\u00e4nen war es ein herber R\u00fcckschlag.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nHinter den beiden Tour-Siegern der letzten f\u00fcnf Jahre lieferte Florian Lipowitz ein ganz starkes Rennen ab. Zusammen mit Primoz Roglic, Oscar Onley und Tobias Johannessen befand sich der Deutsche Newcomer im Bora-Trikot hinter Vingegaard. Im letzten Drittel des Anstiegs setzt er sich von den Verfolgern ab und machte immer mehr Boden auf Vingegaard gut. &#8222;Heute war der Plan, dass Primoz und ich offene Karten haben. Jeder durfte am letzten Anstieg was probieren&#8220;, sagte Lipowitz im Interview mit der Sportschau. &#8222;Ich habe meine Chance genutzt und attackiert. Dann hie\u00df es nur noch bis zum Ziel Vollgas.&#8220;\u00a0<\/p>\n<p class=\"absatzbild__info__text\">\n                        Florian Lipowitz nach der zw\u00f6lften Etappe der Tour de France\n                    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der Gesamtwertung r\u00fcckt Lipowitz auf den vierten Platz vor. Der Deutsche liegt 1:14 Minuten hinter Remco Evenepoel auf Platz drei. Pogacars Vorsprung auf Vingegaard, der jetzt Zweiter ist, ist mit 3:31 Minuten betr\u00e4chtlich.<\/p>\n<ul class=\"buttongroup buttongroup--copytext\">\n<li class=\"buttongroup__item\">\n<p>    <a class=\"btn btn--text btn--standard-secondary btn--fullwidth\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/live-und-ergebnisse\/radsport\/tour-de-france\/ma10758566\/ergebnisse\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n        12. Etappe<br \/>\n        Pfeil rechts<\/p>\n<p>    <\/a>\n<\/li>\n<li class=\"buttongroup__item\">\n<p>    <a class=\"btn btn--text btn--standard-secondary btn--fullwidth\" href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/live-und-ergebnisse\/radsport\/tour-de-france\/wertungen-uebersicht\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\"><br \/>\n        Gesamtwertung<br \/>\n        Pfeil rechts<\/p>\n<p>    <\/a>\n<\/li>\n<\/ul>\n<p>    Pogacar nach Sturz zuversichtlich<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDer erste von drei Tagen in den Pyren\u00e4en f\u00fchrte \u00fcber 180 Kilometer und 3850 H\u00f6henmeter von Auch nach Hautacam. Der Schlussanstieg zur Skistation auf 1520 Metern H\u00f6he war der erste Berg der h\u00f6chsten Kategorie bei dieser Tour.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDie Frage vor dem Start war, wie Pogacar seinen Sturz am Vortag \u00fcberstanden hat. Mit Verb\u00e4nden vor allem am linken Arm und an der H\u00fcfte ging der Titelverteidiger in die Etappe. Der 26-J\u00e4hrige gab sich zuversichtlich: &#8222;Wir werden sehen, wie meine Beine sich anf\u00fchlen. Ich glaube, sie sind wichtiger als meine Arme.&#8220; Er sollte Recht behalten.<\/p>\n<p>    Ineos mit f\u00fcnf Fahrern in der Ausrei\u00dfergruppe<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nNach Freigabe des Rennens setzte sich eine gro\u00dfe Gruppe mit \u00fcber 50 Fahrern ab. Mit dabei war Carlos Rodriguez, der als Zw\u00f6lfter im Gesamtklassement (+5:44 Minuten) der am besten Platzierte war. Der Spanier hatte vier Helfer aus dem Ineos-Team an seiner Seite.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn der Spitzengruppe leistete vor allem Ineos die F\u00fchrungsarbeit. Aber die Ausrei\u00dfer kamen trotz der Gr\u00f6\u00dfe der Gruppe nicht richtig weg, nach 120 Kilometern waren es nur etwas mehr als zwei Minuten. Das hatte Gr\u00fcnde: Im Hauptfeld beteiligten sich neben Pogacars UAE-Team auch EF und Uno-X an der Tempoarbeit. Mit Johannessen (10. Platz vor der Etappe) und Ben Healy im Gelben Trikot ging es f\u00fcr beide Teams auch ums Gesamtklassement.<\/p>\n<p>    Van der Poel punktet beim Zwischensprint<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n85 Kilometer vor dem Ziel zeigte sich erstmals auch Mathieu van der Poel. Der Niederl\u00e4nder war auch vorne mit dabei und hielt beim Zwischensprint mit rein. Der Lohn waren 17 Punkte. Nur Laurenz Rex, Teamkollege von Biniam Girmay, war schneller. Van der Poel r\u00fcckt damit n\u00e4her an Jonathan Milan im Gr\u00fcnen Trikot des Sprintbesten ran.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nVor dem Schlussanstieg ging es auch \u00fcber den ersten Berg der 1. Kategorie bei dieser Tour. 11,8 Kilometer lang war der Anstieg zum Col du Soulor. Ineos schlug in der Spitzengruppe ein hohes Tempo an, immer mehr Fahrer mussten abrei\u00dfen lassen.<\/p>\n<p>    Evenepoel hat fr\u00fch Probleme<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n\u00dcberraschendes tat sich im Hauptfeld gut 50 Kilometer vor dem Ziel. Remco Evenepoel hatte Probleme in der immer kleiner werdenden Favoritengruppe und musste abrei\u00dfen lassen. Kurz sp\u00e4ter konnte auch Healy nicht mehr mithalten, das war aber zu erwarten.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAn der Bergwertung am Col du Soulor hatten sich die Reihen in der Spitzengruppe und im Hauptfeld gelichtet. Michael Woods erreichte als Erster die Bergwertung und holte zehn Punkte. Nur noch vier Ausrei\u00dfer folgten wenige Sekunden dahinter. Mit zwei Minuten Abstand passierte die nur noch 15 Fahrer gro\u00dfe Gruppe mit den Favoriten die Bergwertung.<\/p>\n<p>    Armirail wird als letzter Ausrei\u00dfer gestellt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDazwischen befand sich noch Rodriguez, der aber kurze Zeit sp\u00e4ter auch gestellt wurde. Ein sicherlich entt\u00e4uschender Tag f\u00fcr den Ineos-Profi und seine Helfer, die viel Energie in der Ausrei\u00dfergruppe investiert hatten. Vor dem Schlussanstieg schaffte Evenepoel auf einer l\u00e4ngeren Abfahrt wieder den Anschluss an die Spitzengruppe und kam schlie\u00dflich als Siebter ins Ziel.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nIn den letzten Anstieg ging dann Bruno Armirail mit gut 100 Sekunden Vorsprung. Er war als einziger der ehemals \u00fcber 50 Ausrei\u00dfer \u00fcbrig geblieben. Die Sekunden waren schnell aufgebraucht, als Pogacar am Franzosen vorbeischoss lagen noch mehr als zehn Kilometer vor dem sp\u00e4teren Etappensieger.<\/p>\n<p>    Bergzeitfahren nach Peyragudes am Freitag<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nAm Freitag werden erneut die Klassementfahrer beim schweren <a href=\"https:\/\/www.sportschau.de\/radsport\/tourdefrance\/13-etappe-loudenvielle-peyragudes-11-km-ezf,etappe-dreizehn-100.html\" title=\"13. Etappe der Tour de France - Loudenvielle - Peyragudes (11 km\/EZF)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Bergzeitfahren \u00fcber 10,9 Kilometer<\/a> von Loudenvielle nach Peyragudes gefordert sein. Satte 650 H\u00f6henmeter und bis zu 16 Prozent Steigung gilt es auf dem Weg zum H\u00f6henflughafen Peyragudes zu \u00fcberwinden. Die steile Start- und Landebahn in den Pyren\u00e4en war schon oft Ziel von Tour-Etappen. Beim Kampf gegen die Uhr sind gro\u00dfe Zeitabst\u00e4nde m\u00f6glich.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 17.07.2025 18:07 Uhr Was f\u00fcr eine Machtdemonstration: Tadej Pogacar hat sich bei der ersten Bergankunft der Tour&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":272861,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[5],"tags":[81869,13,14,15,9408,12,10,8,9,11,34902],"class_list":{"0":"post-272860","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-nachrichten","8":"tag-12-etappe","9":"tag-headlines","10":"tag-nachrichten","11":"tag-news","12":"tag-radsport","13":"tag-schlagzeilen","14":"tag-top-news","15":"tag-top-meldungen","16":"tag-topmeldungen","17":"tag-topnews","18":"tag-tour-de-france"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114869659501963126","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/272860","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=272860"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/272860\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/272861"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=272860"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=272860"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=272860"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}