{"id":273103,"date":"2025-07-17T19:15:10","date_gmt":"2025-07-17T19:15:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/273103\/"},"modified":"2025-07-17T19:15:10","modified_gmt":"2025-07-17T19:15:10","slug":"mehr-pragmatismus-und-weniger-zentralismus-von-der-eu-gefordert-baden-wuerttemberg-de","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/273103\/","title":{"rendered":"Mehr Pragmatismus und weniger Zentralismus von der EU gefordert: Baden-W\u00fcrttemberg.de"},"content":{"rendered":"<p><a href=\"https:\/\/www.baden-wuerttemberg.de\/de\/regierung\/mitglieder-der-landesregierung\/patrick-rapp\" class=\"link\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Dr. Patrick Rapp<\/a>, Staatssekret\u00e4r im Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, und sein Amtskollege <a href=\"https:\/\/www.stmwi.bayern.de\/ministerium\/staatssekretaer\" target=\"_blank\" class=\"link-external\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Tobias Gotthardt<\/a>, Staatssekret\u00e4r im Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, l\u00e4ndlicher Raum und Energie Bayern, haben sich am 17. Juli 2025\u00a0in Br\u00fcssel mit hochrangigen Gespr\u00e4chspartnerinnen und Gespr\u00e4chspartnern auf EU-Ebene ausgetauscht. Im Zentrum der Gespr\u00e4che standen die Zukunft der europ\u00e4ischen Koh\u00e4sionspolitik, sicherheits- und raumfahrtpolitische Fragen sowie die St\u00e4rkung der Standortbedingungen f\u00fcr Unternehmen.<\/p>\n<p>Baden-W\u00fcrttemberg und Bayern sind High-Tech-Standorte mit gro\u00dfer industrieller Basis und einem exportorientierten Mittelstand. Diese gemeinsamen St\u00e4rken bringen auch gemeinsame Interessen mit sich, die die Staatssekret\u00e4re in Br\u00fcssel vorgetragen haben.<\/p>\n<p>Gro\u00dfe Bedeutung einer zukunftsfesten Koh\u00e4sionspolitik<\/p>\n<p>Im Gespr\u00e4ch mit dem Kabinett des Exekutiv-Vizepr\u00e4sidenten der EU-Kommission <a href=\"https:\/\/commission.europa.eu\/about\/organisation\/college-commissioners\/raffaele-fitto_en\" target=\"_blank\" class=\"link-external\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Raffaele Fitto<\/a>, darunter Kabinettchef Vincenzo Matano sowie Senior Advisor Dr. Karl-Philipp Wojcik, betonte Staatssekret\u00e4r Dr. Rapp die gro\u00dfe Bedeutung einer zukunftsfesten Koh\u00e4sionspolitik: \u201eStatt neuer Zentralisierung braucht Europa eine Koh\u00e4sionspolitik auf Augenh\u00f6he. Konkret bedeutet das Gestaltungsspielraum f\u00fcr Regionen, weniger B\u00fcrokratie und klarer F\u00f6rderung von Innovation und Wettbewerbsf\u00e4higkeit.\u201c<\/p>\n<p>Staatssekret\u00e4r Tobias Gotthardt betonte: \u201eDie europ\u00e4ischen Regionen m\u00fcssen auch in Zukunft die direkten Akteure der Koh\u00e4sionspolitik bleiben. Andernfalls drohen Verz\u00f6gerungen, mehr B\u00fcrokratie und F\u00f6rdervorgaben, die an den regionalen Bedarfen vorbeigehen. Umso wichtiger sind fr\u00fchzeitige und praxistaugliche Rahmenbedingungen f\u00fcr die kommende F\u00f6rderperiode ab 2028. Regionen brauchen Planungssicherheit statt neuer H\u00fcrden und noch mehr Detailvorgaben.\u201c<\/p>\n<p>Raumfahrt und Verteidigungsindustrie als Technologietreiber<\/p>\n<p>In der Landesvertretung Baden-W\u00fcrttemberg trafen Rapp und Gotthardt zudem Anne Fort, die stellvertretende Kabinettschefin von Kommissar Andrius Kubilius. Themen waren die Rolle der Regionen in der Sicherheits- und Verteidigungspolitik sowie Perspektiven f\u00fcr die europ\u00e4ische Raumfahrt. Staatssekret\u00e4r Rapp hob hervor: \u201eWir erleben eine Zeit multipler Herausforderungen, gepr\u00e4gt von geopolitischen Spannungen, hybriden Bedrohungen und neuen Formen der Kriegsf\u00fchrung, die sich gegenseitig verst\u00e4rken. Eine starke Sicherheits- und Verteidigungsindustrie leistet daher einen wesentlichen Beitrag zu unserer Krisenfestigkeit.\u201c<\/p>\n<p>\u201eBayern ist schon jetzt ein europaweiter Hotspot der Raumfahrt. In den letzten Jahren gingen bereits 40 Prozent aller deutschen ESA-Auftr\u00e4ge in den Freistaat. Diese starke Rolle wollen wir gemeinsam mit Baden-W\u00fcrttemberg weiter ausbauen\u201c, erkl\u00e4rt Gotthardt und erg\u00e4nzt: \u201eGerade viele s\u00fcddeutsche Unternehmen leisten mit ihren Produkten einen wertvollen Beitrag zur Sicherheit Europas. Sowohl die Raumfahrt als auch die Verteidigungsindustrie sind Technologietreiber und schaffen hochinnovative Arbeitspl\u00e4tze.\u201c<\/p>\n<p>Nicht alles bis ins Detail regeln wollen<\/p>\n<p>Ein weiteres Gespr\u00e4ch f\u00fchrten die beiden Staatssekret\u00e4re mit Freya Lemke, der Leiterin der <a href=\"https:\/\/www.dihk.de\/de\/ueber-uns\/die-dihk-in-bruessel\" target=\"_blank\" class=\"link-external\" rel=\"noreferrer nofollow noopener\">Vertretung des Deutschen Industrie- und Handelskammertags (DIHK) bei der EU<\/a>. Gemeinsam wurden Anliegen des Wirtschaftsstandorts Deutschland in Europa er\u00f6rtert, insbesondere mit Blick auf B\u00fcrokratieabbau, Standortattraktivit\u00e4t und die Wettbewerbsf\u00e4higkeit kleiner und mittlerer Unternehmen (KMU). Beide Staatssekret\u00e4re unterstrichen dabei \u201eDie neue Kommission setzt deutlich wirtschaftsfreundlichere Akzente. Dennoch \u00fcberwiegt in Br\u00fcssel oft noch der Impuls, alles bis ins Detail regeln zu wollen. Diese Haltung gilt es zu ver\u00e4ndern. Die EU sollte sich auf strategische Ziele und die gro\u00dfen Weichenstellungen konzentrieren \u2013 und nicht zu fr\u00fch zu tief in die operative Umsetzung eingreifen.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Dr. Patrick Rapp, Staatssekret\u00e4r im Ministerium f\u00fcr Wirtschaft, Arbeit und Tourismus, und sein Amtskollege Tobias Gotthardt, Staatssekret\u00e4r im&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":273104,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1830],"tags":[1634,3364,29,30,3898,1441],"class_list":{"0":"post-273103","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-stuttgart","8":"tag-baden-wuerttemberg","9":"tag-de","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-landesportal-baden-wuerttemberg","13":"tag-stuttgart"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114870178475381169","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/273103","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=273103"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/273103\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/273104"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=273103"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=273103"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=273103"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}