{"id":27313,"date":"2025-04-13T00:38:18","date_gmt":"2025-04-13T00:38:18","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/27313\/"},"modified":"2025-04-13T00:38:18","modified_gmt":"2025-04-13T00:38:18","slug":"westlich-kontrollierte-zonen-us-sondergesandter-will-die-ukraine-absichern-wie-berlin","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/27313\/","title":{"rendered":"Westlich kontrollierte Zonen: US-Sondergesandter will die Ukraine absichern &#8222;wie Berlin&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>                    Westlich kontrollierte Zonen<br \/>\n                US-Sondergesandter will die Ukraine absichern &#8222;wie Berlin&#8220;<\/p>\n<p>\t\t\t\t              12.04.2025, 16:16 Uhr<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t       Artikel anh\u00f6ren<\/p>\n<p>\t\t\t\t\t\t\tDiese Audioversion wurde k\u00fcnstlich generiert. <a href=\"https:\/\/www.n-tv.de\/23249898\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">Mehr Infos<\/a><\/p>\n<p><strong>F\u00fcr den Fall einer Waffenruhe in der Ukraine macht der US-Beauftrage Kellogg einen Vorschlag, der von der Zeit nach dem Zweiten Weltkrieg inspiriert ist. \u00c4hnlich wie in Berlin k\u00f6nnten dort Zonen entstehen, kontrolliert von ausl\u00e4ndischen Truppen. Eine Aufteilung des Landes sei das aber nicht. <\/strong><\/p>\n<p>Der US-Sondergesandte Keith Kellogg kann sich nach einer Waffenruhe in der Ukraine von britischen oder franz\u00f6sischen Truppen kontrollierte Zonen vorstellen &#8211; &#8222;\u00e4hnlich wie in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg&#8220;. Diesen Vorschlag machte er in einem Interview mit der britischen &#8222;Times&#8220;. &#8222;Man k\u00f6nnte es fast \u00e4hnlich wie in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg aussehen lassen, als es eine russische Zone, eine franz\u00f6sische Zone, eine britische Zone und eine US-Zone gab&#8220;, sagte Kellogg der &#8222;Times&#8220;.<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter pr\u00e4zisierte er auf X, dass es bei seinem Vorschlag um Verantwortungsbereiche der ausl\u00e4ndischen Armeen gehe, die nach einem m\u00f6glichen Friedensschluss die ukrainische Souver\u00e4nit\u00e4t verteidigen sollten &#8211; &#8222;nicht um eine Aufteilung der Ukraine&#8220;. Die US-Armee werde sich an diesen &#8222;Resilienztruppen&#8220; nicht beteiligen, f\u00fcgte er hinzu. Au\u00dferdem k\u00f6nnte es sein, dass der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin die Pr\u00e4senz der europ\u00e4ischen Truppen in der Ukraine &#8222;nicht akzeptiere&#8220;.<\/p>\n<p>Die britischen und franz\u00f6sischen Soldaten k\u00f6nnten westlich des Flusses Dnipro stationiert werden, f\u00fchrte Kellogg weiter aus. Dort w\u00e4ren sie ein &#8222;gro\u00dfes Hindernis&#8220; f\u00fcr Russland und trotzdem keine &#8222;Provokation&#8220; f\u00fcr Moskaus Truppen. Direkte K\u00e4mpfe k\u00f6nnten durch eine Pufferzone vermieden werden, sagte der US-Sondergesandte weiter. Verst\u00f6\u00dfe gegen eine m\u00f6gliche Waffenruhe werde es &#8222;wahrscheinlich&#8220; trotzdem geben, &#8222;denn die gibt es immer&#8220;.<\/p>\n<p>&#8222;Koalition der Willigen&#8220; f\u00fcr internationale Mission<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien und Frankreich bem\u00fchen sich seit Wochen im Rahmen der sogenannten Koalition der Willigen um das Zustandekommen einer multinationalen Mission zur Friedenssicherung in der Ukraine nach einem m\u00f6glichen Abkommen. Die &#8222;Koalition der Willigen&#8220; war im M\u00e4rz nach dem Eklat zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj bei deren Treffen im Wei\u00dfen Haus ins Leben gerufen worden. <\/p>\n<\/p>\n<p>In der rund 30 L\u00e4nder z\u00e4hlenden Gruppe werden zusammen mit Vertretern der Nato und der EU, aber ohne Beteiligung Washingtons, vor allem die m\u00f6glichen Beitr\u00e4ge Europas zur Waffenruhe und Friedenssicherung in der Ukraine diskutiert. Bei vielen Teilnehmern herrschte jedoch Einigkeit, dass eine Absicherung des Friedens in der Ukraine nur in Zusammenarbeit mit den USA m\u00f6glich sei.<\/p>\n<p>Die im Februar von der US-Regierung begonnenen Verhandlungen um eine Waffenruhe in der Ukraine sind zuletzt ins Stocken geraten. Trump erh\u00f6hte am Freitag den Druck auf Moskau: &#8222;Russland muss sich bewegen&#8220;, schrieb er auf seiner Onlineplattform Truth Social im Vorfeld eines Treffen seines Sondergesandten Steve Wittkoffs mit Putin. Das Treffen ging am Freitag nach mehreren Stunden zu Ende, ohne dass Beschl\u00fcsse verk\u00fcndet wurden.<\/p>\n<p>Bei den Bem\u00fchungen um eine Waffenruhe hatte Trump Kellogg die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr Russland entzogen. Der Ex-General ist jetzt nur noch f\u00fcr die Ukraine zust\u00e4ndig. US-Medienberichten zufolge hatte Russland Kellogg als zu ukrainefreundlich abgelehnt.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Westlich kontrollierte Zonen US-Sondergesandter will die Ukraine absichern &#8222;wie Berlin&#8220; 12.04.2025, 16:16 Uhr Artikel anh\u00f6ren Diese Audioversion wurde&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":27314,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[661,296,29,30,929,16,317,2657],"class_list":{"0":"post-27313","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-angriff-auf-die-ukraine","9":"tag-berlin","10":"tag-deutschland","11":"tag-germany","12":"tag-kriege-und-konflikte","13":"tag-politik","14":"tag-ukraine","15":"tag-zweiter-weltkrieg"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114327866805813707","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27313","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27313"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27313\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/27314"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27313"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=27313"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=27313"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}