{"id":273422,"date":"2025-07-17T22:11:11","date_gmt":"2025-07-17T22:11:11","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/273422\/"},"modified":"2025-07-17T22:11:11","modified_gmt":"2025-07-17T22:11:11","slug":"berlin-brandenburg-schwarzarbeit-fuenf-jahre-haft-gegen-bauunternehmer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/273422\/","title":{"rendered":"Berlin &#038; Brandenburg: Schwarzarbeit: F\u00fcnf Jahre Haft gegen Bauunternehmer"},"content":{"rendered":"<p>                    Berlin &amp; Brandenburg<br \/>\n                Schwarzarbeit: F\u00fcnf Jahre Haft gegen Bauunternehmer<\/p>\n<p>\t\t\t\t              17.07.2025, 18:36 Uhr<\/p>\n<p><strong>Ein Berliner Bauunternehmer ger\u00e4t unter Verdacht. Es geht um falsche Mitteilungen an Krankenkassen und an das Finanzamt. Wegen Steuerhinterziehung in Millionenh\u00f6he wurde er nun verurteilt.<\/strong><\/p>\n<p>Berlin (dpa\/bb) &#8211; Ein Berliner Bauunternehmer ist in einem Prozess um Schwarzarbeit mit Millionenschaden zu f\u00fcnf Jahren Haft verurteilt worden. Das Berliner Landgericht sprach den 53-J\u00e4hrigen unter anderem der Steuerhinterziehung sowie des Vorenthaltens von Arbeitsentgelt schuldig. Der 53-J\u00e4hrige habe als faktischer Gesch\u00e4ftsf\u00fchrer einer Baufirma seit deren Gr\u00fcndung auf Schwarzarbeit gesetzt, begr\u00fcndete die Vorsitzende Richterin. \u00a0Das Urteil ist noch nicht rechtskr\u00e4ftig.<\/p>\n<p>Das Gericht ordnete die Einziehung von Tatertr\u00e4gen in H\u00f6he von rund sieben Millionen Euro gegen den 53-J\u00e4hrigen sowie in H\u00f6he von \u00fcber 14 Millionen gegen das Bauunternehmen an.<\/p>\n<p>Angeklagt waren mutma\u00dfliche Taten in der Zeit von Oktober 2020 bis November 2022. Auf Anweisung des 53-J\u00e4hrigen seien Scheinrechnungen durch Subunternehmen hergestellt worden, um die Schwarzlohnzahlungen gegen\u00fcber den Beh\u00f6rden zu verschleiern, so die Anklage. An das Finanzamt und an Krankenkassen seien unrichtige Mitteilungen gegangen.<\/p>\n<p>Gericht mit Kritik an Ermittlern<\/p>\n<p>Das Gericht verh\u00e4ngte gegen eine mitangeklagte damalige B\u00fcroangestellte elf Monate Haft auf Bew\u00e4hrung. Die 34-J\u00e4hrige wurde unter anderem der Urkundenf\u00e4lschung schuldig gesprochen. Mitangeklagt war zudem der Sohn des damaligen Unternehmers. Der 24-J\u00e4hrige wurde nach dem Jugendstrafrecht verwarnt. Er soll an einem Kompetenztraining teilnehmen.<\/p>\n<p>Kritik des Gerichts ging zudem in Richtung von Ermittlern. Diese sollten sich an Regeln halten, so die Richterin. In Prozess aber seien erhebliche Missst\u00e4nde ersichtlich geworden. So seien verbotenerweise Chats zwischen dem Unternehmer und seinem Anwalt ausgewertet worden. Es sei in dem Verfahren zum Teil nach dem Motto &#8222;Der Zweck heiligt die Mittel&#8220; gehandelt worden.<\/p>\n<p>Die Staatsanwaltschaft hatte gegen den Hauptangeklagten eine Haftstrafe von sechseinhalb Jahren gefordert. Die Verteidiger pl\u00e4dierten auf vier Jahre. Mit der Strafe gegen die 34-J\u00e4hrige folgte das Gericht dem Antrag der Verteidigung \u2013 die Staatsanwaltschaft beantragte gegen die Frau ein Jahr und zehn Monate Haft auf Bew\u00e4hrung.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Berlin &amp; Brandenburg Schwarzarbeit: F\u00fcnf Jahre Haft gegen Bauunternehmer 17.07.2025, 18:36 Uhr Ein Berliner Bauunternehmer ger\u00e4t unter Verdacht.&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":273423,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[26369,296,1890,29,34240,30,3029,2491,5719],"class_list":{"0":"post-273422","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-bauunternehmer","9":"tag-berlin","10":"tag-brandenburg","11":"tag-deutschland","12":"tag-fuenf","13":"tag-germany","14":"tag-haft","15":"tag-jahre","16":"tag-schwarzarbeit"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114870870619812432","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/273422","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=273422"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/273422\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/273423"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=273422"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=273422"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=273422"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}