{"id":273678,"date":"2025-07-18T00:30:21","date_gmt":"2025-07-18T00:30:21","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/273678\/"},"modified":"2025-07-18T00:30:21","modified_gmt":"2025-07-18T00:30:21","slug":"martina-stackelbeck-nach-15-jahren-als-gleichstellungsbeauftragte-verabschiedet","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/273678\/","title":{"rendered":"Martina Stackelbeck nach 15 Jahren als Gleichstellungsbeauftragte verabschiedet"},"content":{"rendered":"<p>Martina Stackelbeck hat von 2010 an die Gleichstellungsarbeit der TU Dortmund ma\u00dfgeblich gepr\u00e4gt. Ihr Ansatz war von Kooperation, klaren gesetzlichen Leitlinien und dem Bewusstsein gepr\u00e4gt, dass Gleichstellung eine gemeinsame Aufgabe aller Hochschulangeh\u00f6rigen ist. Unter ihrer Federf\u00fchrung wurde das Berufungswesen der Universit\u00e4t im Sinne der Geschlechtergerechtigkeit weiterentwickelt: So initiierte sie den ersten umfassenden Berufungsleitfaden und das Berufungsportal sowie begleitende Ma\u00dfnahmen wie Gendertrainings und Checklisten f\u00fcr die Begleitung von Berufungsverfahren durch die dezentralen Gleichstellungsbeauftragten.<\/p>\n<p>Auch das Mentoring-Programm \u201eMinTU \u2013 M\u00e4dchen in die TU Dortmund\u201c, das bundesweit als vorbildliches Projekt im Bereich der Studienorientierung gilt, geht auf ihre Initiative zur\u00fcck. Mit \u201efemale.2.enterprises\u201c rief sie ein Projekt ins Leben, das Absolventinnen beim \u00dcbergang in au\u00dferuniversit\u00e4re Berufsfelder unterst\u00fctzt. Zudem trieb sie die Erweiterung der Gleichstellungsarbeit um Themen wie Geschlechtervielfalt und Diversit\u00e4t voran. Mit unterschiedlichen Kooperationspartnern aus der Stadt f\u00fchrte sie Aktionen wie \u201eShe for Democracy\u201c oder \u201eGewalt kommt mir nicht auf den Campus\u201c durch.<\/p>\n<p>\u201eIch m\u00f6chte mich bei allen Kooperationspartner*innen innerhalb der TU Dortmund f\u00fcr die gute Zusammenarbeit bedanken\u201c, sagte Stackelbeck bei ihrer feierlichen Verabschiedung aus dem Amt. \u201eIch habe mich mit meinen Gleichstellungsanliegen fast immer verstanden und gut unterst\u00fctzt gef\u00fchlt. Wir haben gemeinsam dazu beigetragen, dass die TU Dortmund geschlechtergerechter wurde.\u201c Die Diplom-Volkswirtin war insgesamt 38 Jahre lang an der Universit\u00e4t t\u00e4tig, zun\u00e4chst als wissenschaftliche Mitarbeiterin an der Sozialforschungsstelle Dortmund, wo ihre Schwerpunkte Arbeitsforschung, Organisationskultur und Geschlechterfragen waren, und schlie\u00dflich 15 Jahre lang als zentrale Gleichstellungsbeauftragte.<\/p>\n<p>Im Namen des Rektorats w\u00fcrdigte Prof. Petra Wiederkehr, Prorektorin Diversit\u00e4t, das langj\u00e4hrige Engagement: \u201eMartina Stackelbeck hat ma\u00dfgeblich dazu beigetragen, unsere Berufungsverfahren gendergerechter zu gestalten. Dies ist notwendig, um exzellente Wissenschaftlerinnen zu gewinnen und den Anteil von Professorinnen nachhaltig zu steigern.\u201c Die Amts\u00fcbergabe an Elisabeth Brenker sei ein gelungenes Beispiel f\u00fcr eine gut vorbereitete Weitergabe des Staffelstabs.<\/p>\n<p><strong>Elisabeth Brenker neu ins Amt gew\u00e4hlt<\/strong><\/p>\n<p>Die 36-j\u00e4hrige Kulturwissenschaftlerin Brenker arbeitet seit neun Jahren f\u00fcr das Gleichstellungsb\u00fcro der TU Dortmund, wo sie unter anderem das Projekt \u201efemale.2.enterprises\u201c koordiniert hat. Sie bringt langj\u00e4hrige Expertise in Gleichstellungsfragen sowie umfassende Kenntnisse der Hochschulstrukturen mit. Von 2022 bis 2024 war sie stellvertretende Gleichstellungsbeauftragte und Beraterin f\u00fcr den Bereich Technik und Verwaltung. Anfang Juni wurde sie von den Mitarbeiterinnen und Studentinnen der TU Dortmund f\u00fcr eine erste Amtszeit von drei Jahren zur neuen zentralen Gleichstellungsbeauftragten gew\u00e4hlt. \u201eGeschlechtergerechtigkeit ist kein Zusatz, sondern Grundvoraussetzung f\u00fcr eine zukunftsf\u00e4hige Universit\u00e4t und die Vielfalt eines Forschungsteams ist inzwischen oft mitentscheidend f\u00fcr die Bewilligung von F\u00f6rdermitteln\u201c, betonte sie. \u201eEin intersektionaler Blick auf alle Ma\u00dfnahmen, die wir als Universit\u00e4t auf den Weg bringen, ist obligatorisch und relevanter denn je. Ich freue mich darauf, die TU Dortmund dabei zu unterst\u00fctzen.\u201c<\/p>\n<p><strong>\u00dcber das Amt der zentralen Gleichstellungsbeauftragten<\/strong><\/p>\n<p>Die zentrale Gleichstellungsbeauftragte unterst\u00fctzt die TU Dortmund qua Gesetz bei ihrem Auftrag, die tats\u00e4chliche Durchsetzung der Gleichberechtigung von Frauen und M\u00e4nnern zu f\u00f6rdern. Dabei nimmt sie alle Geschlechter in den Blick und sorgt insbesondere f\u00fcr den Abbau struktureller Benachteiligungen von Frauen. Zur Wahrnehmung ihrer Aufgaben nimmt die zentrale Gleichstellungsbeauftragte an Gremiensitzungen teil, beispielsweise an Sitzungen des Hochschulrats, des Rektorats, des Senats sowie der Fakult\u00e4tskonferenz und zahlreicher Berufungskommissionen. Dar\u00fcber hinaus f\u00fchrt sie gemeinsam mit dem Team des Gleichstellungsb\u00fcros Aktionen und Projekte durch und informiert \u00fcber Geschlechterthemen.<\/p>\n<p><a href=\"https:\/\/gleichstellung.tu-dortmund.de\/\" title=\"Link zum Gleichstellungsb\u00fcro\" target=\"_blank\" class=\"deviant btn icon-btn btn-external\" rel=\"noopener\">Zum Gleichstellungsb\u00fcro<\/a><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Martina Stackelbeck hat von 2010 an die Gleichstellungsarbeit der TU Dortmund ma\u00dfgeblich gepr\u00e4gt. 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