{"id":27424,"date":"2025-04-13T01:38:15","date_gmt":"2025-04-13T01:38:15","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/27424\/"},"modified":"2025-04-13T01:38:15","modified_gmt":"2025-04-13T01:38:15","slug":"ukraine-krieg-trump-berater-schlaegt-kontrollzonen-wie-in-berlin-nach-dem-zweiten-weltkrieg-vor","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/27424\/","title":{"rendered":"Ukraine-Krieg: Trump-Berater schl\u00e4gt Kontrollzonen \u201ewie in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg\u201c vor"},"content":{"rendered":"<p>Donald Trumps Sondergesandter Keith Kellogg hat in einem Interview mit der britischen Zeitung \u201eTimes\u201c seine Vorstellung f\u00fcr eine Waffenruhe in der Ukraine skizziert. Er sprach von Kontrollzonen wie im Nachkriegsdeutschland \u2013 und pr\u00e4zisierte nach Erscheinen des Artikels seine Aussagen.<\/p>\n<p class=\"is-first-paragraph\" data-external=\"Article.FirstParagraph\">Dieser Vorschlag sorgt f\u00fcr Schlagzeilen: Der US-Sondergesandte Keith Kellogg kann sich nach einer Waffenruhe in der Ukraine von britischen oder franz\u00f6sischen Truppen kontrollierte Zonen vorstellen \u2013 \u201e\u00e4hnlich wie in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg\u201c. Diesen Plan machte er in einem am Samstag ver\u00f6ffentlichten Interview mit der britischen \u201eTimes\u201c \u00f6ffentlich. Sp\u00e4ter sprach er von einem Missverst\u00e4ndnis und pr\u00e4zisierte, dass es nicht \u201enicht um eine Aufteilung der Ukraine\u201c gehen solle.<\/p>\n<p>\u201eMan k\u00f6nnte es fast \u00e4hnlich wie in Berlin nach dem Zweiten Weltkrieg aussehen lassen, als es eine russische Zone, eine franz\u00f6sische Zone, eine britische Zone und eine US-Zone gab\u201c, sagte Kellogg der \u201eTimes\u201c.<\/p>\n<p>Kellogg: Keine US-Truppen in der Ukraine<\/p>\n<p>Sp\u00e4ter teilte er im Onlinedienst X mit, dass es bei seinem Vorschlag um Verantwortungsbereiche der ausl\u00e4ndischen Armeen gehe, die nach einem m\u00f6glichen Friedensschluss die ukrainische Souver\u00e4nit\u00e4t verteidigen sollten \u2013 \u201enicht um eine Aufteilung der Ukraine\u201c. <\/p>\n<p>Die US-Armee werde sich an diesen \u201eResilienztruppen\u201c nicht beteiligen, f\u00fcgte er hinzu. Au\u00dferdem k\u00f6nnte es sein, dass der russische Pr\u00e4sident Wladimir Putin die Pr\u00e4senz der europ\u00e4ischen Truppen in der Ukraine \u201enicht akzeptiere\u201c.<\/p>\n<p>Die britischen und franz\u00f6sischen Soldaten k\u00f6nnten westlich des Flusses Dnipro stationiert werden, f\u00fchrte Kellogg weiter aus. Dort w\u00e4ren sie ein \u201egro\u00dfes Hindernis\u201c f\u00fcr Russland und trotzdem keine \u201eProvokation\u201c f\u00fcr Moskaus Truppen.<\/p>\n<p>Direkte K\u00e4mpfe k\u00f6nnten durch eine Pufferzone vermieden werden, sagte der US-Sondergesandte weiter. Verst\u00f6\u00dfe gegen eine m\u00f6gliche Waffenruhe werde es \u201ewahrscheinlich\u201c trotzdem geben, \u201edenn die gibt es immer\u201c.<\/p>\n<p>Trump macht Druck \u2013 aber die Ukraine-Verhandlungen stocken<\/p>\n<p>Gro\u00dfbritannien und Frankreich bem\u00fchen sich seit Wochen im Rahmen der sogenannten Koalition der Willigen um das Zustandekommen <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255762020\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255762020&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">einer multinationalen Mission zur Friedenssicherung in der Ukraine<\/a> nach einem m\u00f6glichen Abkommen.<\/p>\n<p>Die \u201eKoalition der Willigen\u201c war im M\u00e4rz nach dem Eklat zwischen US-Pr\u00e4sident Donald Trump und dem ukrainischen Staatschef Wolodymyr Selenskyj bei deren Treffen im Wei\u00dfen Haus ins Leben gerufen worden. In der rund 30 L\u00e4nder z\u00e4hlenden Gruppe werden zusammen mit Vertretern der Nato und der EU, aber ohne Beteiligung Washingtons, vor allem die m\u00f6glichen Beitr\u00e4ge Europas zur Waffenruhe und Friedenssicherung in der Ukraine diskutiert. Bei vielen Teilnehmern herrschte jedoch Einigkeit, dass eine Absicherung des Friedens in der Ukraine nur in Zusammenarbeit mit den USA m\u00f6glich sei.<\/p>\n<p>Die im Februar von der US-Regierung begonnenen Verhandlungen um eine Waffenruhe in der Ukraine sind zuletzt ins Stocken geraten. Trump erh\u00f6hte am Freitag den Druck auf Moskau: \u201eRussland muss sich bewegen\u201c, schrieb er in seiner Onlineplattform Truth Social im Vorfeld <a class=\"is-link c-block-items__link c-link--rich-text-renderer\" href=\"https:\/\/www.welt.de\/article255762020\" data-internal-tracking-enabled=\"true\" data-internal-tracking=\"{&quot;action&quot;:&quot;click&quot;,&quot;label&quot;:&quot;link&quot;,&quot;name&quot;:&quot;Inline Element&quot;,&quot;data&quot;:{&quot;source&quot;:&quot;&quot;,&quot;target&quot;:&quot;\/article255762020&quot;,&quot;trackingName&quot;:&quot;&quot;,&quot;trackingLabel&quot;:&quot;&quot;}}\" rel=\"nofollow noopener\" target=\"_blank\">eines Treffens seines Sondergesandten Steve Witkoffs mit Putin<\/a>. Das Treffen ging am Freitag zu Ende gegangen, ohne dass Beschl\u00fcsse verk\u00fcndet worden.<\/p>\n<p>Bei den Bem\u00fchungen um eine Waffenruhe hatte Trump Kellogg die Zust\u00e4ndigkeit f\u00fcr Russland entzogen. Der Ex-General ist jetzt nur noch f\u00fcr die Ukraine zust\u00e4ndig. US-Medienberichten zufolge hatte Russland Kellogg als zu ukrainefreundlich abgelehnt.<\/p>\n<p>AFP\/ll<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Donald Trumps Sondergesandter Keith Kellogg hat in einem Interview mit der britischen Zeitung \u201eTimes\u201c seine Vorstellung f\u00fcr eine&hellip;\n","protected":false},"author":2,"featured_media":27425,"comment_status":"","ping_status":"","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"footnotes":""},"categories":[1825],"tags":[296,29,114,30,110,115,45,113,9197],"class_list":{"0":"post-27424","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-berlin","8":"tag-berlin","9":"tag-deutschland","10":"tag-donald-geb-1946","11":"tag-germany","12":"tag-newsteam","13":"tag-russland-ukraine-krieg-24-2-2022","14":"tag-texttospeech","15":"tag-trump","16":"tag-ukraine-politik"},"share_on_mastodon":{"url":"https:\/\/pubeurope.com\/@de\/114328102727546122","error":""},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27424","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/users\/2"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=27424"}],"version-history":[{"count":0,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/27424\/revisions"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media\/27425"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=27424"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=27424"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=27424"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}