{"id":274607,"date":"2025-07-18T09:09:10","date_gmt":"2025-07-18T09:09:10","guid":{"rendered":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/274607\/"},"modified":"2025-07-18T09:09:10","modified_gmt":"2025-07-18T09:09:10","slug":"weimer-warnt-vor-medienmonopol-der-us-digitalplattformen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.europesays.com\/de\/274607\/","title":{"rendered":"Weimer warnt vor &#8222;Medienmonopol&#8220; der US-Digitalplattformen"},"content":{"rendered":"<p class=\"metatextline\">Stand: 18.07.2025 09:08 Uhr<\/p>\n<p class=\"textabsatz columns twelve  m-ten  m-offset-one l-eight l-offset-two\">\n        <strong>Kulturstaatsminister Weimer warnt vor US-Medienmonopolen. Und will die Streamingdienste zur Kasse bitten. Davon sollen auch deutsche Filmproduktionen profitieren.<\/strong>\n    <\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nKulturstaatsminister Wolfram Weimer warnt davor, dass Digitalplattformen und Streaminganbieter die gesamte Medienlandschaft umw\u00e4lzen. &#8222;Das hei\u00dft, es entstehen hier faktisch Medienmonopole amerikanischer Herkunft&#8220;, sagte er der Rheinischen Post. &#8222;Unser System ist nicht nur unter Druck, sondern es ist in existenziellen Sorgen&#8220;, f\u00fcgte er hinzu.<\/p>\n<p>    Einladung ins Kanzleramt<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nWeil die Meinungsvielfalt in Deutschland bedroht sei, habe er Vertreter von Streaming-Anbietern kommende Woche ins Kanzleramt gebeten. Weimer erneuerte seine umstrittene Forderung nach einer Digitalabgabe f\u00fcr Onlineplattformen. &#8222;Da sind wir in intensiven Gespr\u00e4chen&#8220;, f\u00fcgte er hinzu. In der Bundesregierung gibt es dagegen Widerstand. Im schwarz-roten Koalitionsvertrag steht nur, dass man eine sogenannte Plattform-Abgabe &#8222;pr\u00fcfe&#8220;, die gro\u00dfe Internetkonzerne wie die Google-Mutter Alphabet oder den Facebook-Konzern Meta treffen w\u00fcrde.<\/p>\n<p>    Vorbild Frankreich<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\n&#8222;Bei den Streamern \u00fcberlegen wir, eine Verpflichtung auf den Weg zu bringen: Wer in Deutschland k\u00fcnftig Gesch\u00e4fte macht, vom deutschen Markt und steuerfinanzierter F\u00f6rderung profitiert, soll verpflichtet sein, auch wieder in deutsche Filmproduktionen zu investieren.&#8220; Dies sei nach europ\u00e4ischem Recht m\u00f6glich.<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nEine \u00e4hnliche Regelung gibt es bereits in Frankreich. Dort m\u00fcssen Streaming-Anbieter seit 2021 mindestens 20 Prozent ihres Umsatzes, den sie in Frankreich erzielen, in die Finanzierung europ\u00e4ischer Produktionen mit franz\u00f6sischer Originalsprache investieren. &#8222;Wenn wir das schaffen, ver\u00e4ndern wir den Markt nachhaltig&#8220;, sagte Weimer. Die gro\u00dfen US-Anbieter &#8222;machen hier hohe Ums\u00e4tze und sollen daher auch etwas am Produktionsstandort Deutschland beitragen&#8220;.<\/p>\n<p>    Mehr Geld f\u00fcr Filmf\u00f6rderung<\/p>\n<p class=\"textabsatz m-ten m-offset-one l-eight l-offset-two columns twelve\">\nDenn hier gibt es nach Ansicht Weimers gro\u00dfen Nachholbedarf. Es gebe in der deutschen Filmbranche zu wenig Investitionen, gro\u00dfe Produzenten machten einen Bogen um Deutschland, die Infrastruktur drohe zu verfallen. Weimer forderte mehr Filme, die f\u00fcr ein breiteres Publikum gedreht werden m\u00fcssten. Und er k\u00fcndigte auch an, dass die Filmf\u00f6rderung des Bundes steigen soll.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"Stand: 18.07.2025 09:08 Uhr Kulturstaatsminister Weimer warnt vor US-Medienmonopolen. Und will die Streamingdienste zur Kasse bitten. 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